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Materialwissenschaftliches Zentrum am KIT eröffnet

Feierliche Übergabe mit Wissenschaftsministerin Theresia Bauer: Materialien für Energiesysteme im Fokus des Materialwissenschaftlichen Zentrums
Feierliche Übergabe mit allen Projektbeteiligten (Foto: Markus Breig, KIT)
Feierliche Übergabe mit allen Projektbeteiligten (Foto: Markus Breig, KIT)
Der MZE-Neubau führt 150 Forscherinnen und Forscher aus Chemie, Physik, Materialwissenschaften, Elektrotechnik und Verfahrenstechnik unter einem Dach zusammen (Foto: Manuel Balzer, KIT)
Der MZE-Neubau führt 150 Forscherinnen und Forscher aus Chemie, Physik, Materialwissenschaften, Elektrotechnik und Verfahrenstechnik unter einem Dach zusammen (Foto: Manuel Balzer, KIT).
Schwerpunkte in der Forschung am MZE sind druckbare, organische Solarzellen und wiederaufladbare Batteriesysteme. (Foto: Manuel Balzer, KIT)
Schwerpunkte in der Forschung am MZE sind druckbare, organische Solarzellen und wiederaufladbare Batteriesysteme (Foto: Manuel Balzer, KIT).

Leistungsfähige Werkstoffe für die künftige Energieversorgung, etwa für Batterien und organische Solarzellen, stehen im Fokus der Forschung des Materialwissenschaftlichen Zentrums für Energiesysteme (MZE) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). In direkter Nachbarschaft wird sich das MikroTribologie Centrum µTC der Fraunhofer-Gesellschaft mit den wissenschaftlichen Aspekten von Reibungs- und Verschleißprozessen beschäftigen. Die feierliche Übergabe beider Gebäude fand am 23. November mit der baden-württembergischen Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, Finanzstaatssekretärin Gisela Splett, dem Präsidenten des KIT Professor Holger Hanselka und dem Vorstandsmitglied der Fraunhofer-Gesellschaft Professor Alfred Gossner am Campus Süd des KIT statt.

„Die Forschung in den Materialwissenschaften ist Grundlage für künftige Innovationen, denn neue Materialien führen zu neuen Technologien. Bei der Energiewandlung und Energiespeicherung stehen wir beispielsweise noch vor großen materialtechnischen Herausforderungen. Hier kann das MZE mit seiner interdisziplinär angelegten Forschung einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten“, betonte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. Mit dem MikroTribologie Centrum werde der leistungsstarke Karlsruher Forschungsstandort mit einem weiteren neuen Institut verstärkt. Das KIT baue damit seine vielfältigen Kooperationen mit der Fraunhofer-Gesellschaft im Bereich der anwendungsbezogenen Forschung aus, so Bauer.

„Mit der Investition in den Neubau des MZE sorgen wir dafür, dass Baden-Württemberg die europäische Forschungsregion Nummer eins bleibt“, sagte Finanzstaatssekretärin Gisela Splett. „Das MZE und das MikroTribologie Centrum wurden als eigenständige Gebäude konzipiert. Trotz der parallelen Verfahrensweise beim Bau mit zwei Bauherren und zwei Finanzströmen entstanden zwei beeindruckend einheitliche Gebäude und damit ein Gebäudeensemble, das zusammen mit dem House of Competence und dem Audimax einen räumlichen Abschluss des grünen Forums bildet.“

„Materialforschung hat als Querschnittsthema für viele Forschungsfragen am KIT hohe Bedeutung, ganz besonders für die technologischen Herausforderungen, vor die uns die Energiewende stellt. Mit der Entwicklung neuer Batteriematerialien und druckbarer Solarzellen wird das MZE hier maßgeblich zu Lösungen beitragen. Dazu arbeiten am KIT Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlichster Disziplinen bereits eng zusammen. Ich freue mich sehr, dass das MZE nun einen geeigneten Rahmen schafft, sie noch stärker zu vernetzen und so die Entwicklung innovativer Materialkonzepte entscheidend voranzutreiben“, so der Präsident des KIT Professor Holger Hanselka.

Ausführliche Informationen: Presseinformation 161/2016.

Im Bild oben links (von links nach rechts): Prof. Matthias Scherge, Leiter des MikrotribologieCentrums, Prof. Peter Gumbsch, KIT und Leiter des Fraunhofer-Institutes IWM, Prof. Alfred Gossner, Vorstandsmitglied der Fraunhofer-Gesellschaft, Ministerialrat Dr. Joachim Wekerle, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden Württemberg, Prof. Holger Hanselka, Präsident des KIT, Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, Staatssekretärin Gisela Splett, Günter Bachmann, Vermögen und Bau BW, Leiter Amt Karlsruhe (Foto: Markus Breig, KIT)


le, 23.11.2016