Home | english  | Impressum | Sitemap | Intranet | KIT

Testlabor für barrierefreien Zugang zu Informationen

Studienzentrum für Sehgeschädigte (SZS) des KIT richtet neues „Accessibility Lab“ für Forschung, Lehre und Service ein
Unternehmer Stefan Quandt, dessen Spende den Aufbau des Accessibility Lab ermöglichte (Foto: Lydia Albrecht, KIT)
Unternehmer Stefan Quandt, dessen Spende den Aufbau des Accessibility Lab ermöglichte (Foto: Lydia Albrecht, KIT)
Prof. Holger Hanselka, Präsident des KIT und  Stefan Quandt (Foto: Lydia Albrecht, KIT)
Prof. Holger Hanselka, Präsident des KIT, und Stefan Quandt (Foto: Lydia Albrecht, KIT)
Stefan Quandt, Prof. Holger Hanselka, Prof. Rainer Stiefelhagen (Foto: Lydia Albrecht, KIT)
Stefan Quandt, Prof. Holger Hanselka, und SZS-Leiter Prof. Rainer Stiefelhagen (Foto: Lydia Albrecht, KIT)
Im Drucklabor des Accessibility Lab lassen sich taktile Hilfsmittel für das Studium herstellen, z. B. ein 3D-Koordinatensystem für eine leichtere räumliche Vorstellung (Foto: Andrea Fabry)
Im Drucklabor des Accessibility Lab lassen sich taktile Hilfsmittel für das Studium herstellen, z. B. ein 3D-Koordinatensystem für eine leichtere räumliche Vorstellung (Foto: Andrea Fabry)

Innovative Konzepte für Menschen mit Seheinschränkungen entwickelt und verwirklicht das neue „Accessibility Lab“ am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Die Einrichtung gehört zum Studienzentrum für Sehgeschädigte (SZS) des KIT und verbindet Forschung, Lehre und Service rund um unterstützende Technologien, barrierefreie Informationszugänge und angepasste Arbeitsumgebungen für blinde und sehbehinderte Menschen. Den Aufbau des Accessibility Lab ermöglichte eine Spende des Unternehmers Stefan Quandt.

„Das neue Accessibility Lab des Studienzentrums für Sehgeschädigte baut Barrieren ab und stärkt die Forschung: Studierende mit Sehbeeinträchtigungen erhalten jetzt ein noch besseres Arbeitsumfeld.Zugleich können sie sich mit ihren Kenntnissen und Erfahrungen in die Erforschung und Entwicklung neuer Assistenztechnologien einbringen – davon profitieren alle Beteiligten. Ich freue mich, mit meiner Förderung das SZS in seiner Rolle als Innovationstreiber stärken zu können“, sagt der Unternehmer Stefan Quandt, ein Alumnus des KIT.

„Assistive Technologien und der barrierefreie Zugang zu Informationen unterstützen Menschen mit Sehbehinderung oder Blindheit im Alltag. Sie können ihnen auch dabei helfen, selbstbestimmt zu studieren. Entsprechende Lösungen entwickelt das Studienzentrum für Sehgeschädigte am KIT bereits seit vielen Jahren. Im Accessibility Lab können wir die Aktivitäten des SZS nun noch weiter ausbauen und intensivieren. Ich danke unserem Förderer und Alumnus Stefan Quandt ganz herzlich für seine Unterstützung, die den Aufbau des Labors möglich gemacht hat“, betont der Präsident des KIT, Professor Holger Hanselka.

Das Accessibility Lab des SZS verfügt unter anderem über ein Drucklabor, ein Testlabor für Forschung und Entwicklung sowie Möglichkeiten, angepasste Arbeits- und Laborumgebungen aufzubauen. Bei der Entwicklung assistiver Technologien kooperiert das Accessibility Lab mit Herstellern von Hilfsmitteln. Überdies baut es ein Netzwerk mit anderen Universitäten auf und bietet Bildungseinrichtungen Schulungen über barrierefreie Lehrmaterialien an.

„Die Spende von Stefan Quandt ermöglicht uns, neueste Geräte anzuschaffen, beispielsweise 3D-Drucker mit verschiedenen Drucktechniken“, berichtet der Leiter des SZS, Professor Rainer Stiefelhagen, der auch den Lehrstuhl „Informatiksysteme für sehgeschädigte Studierende“ innehat. „Zugleich hat das KIT uns neue Räume zur Verfügung gestellt. So können wir unsere Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zu Assistenzsystemen für Menschen mit Seheinschränkungen erweitern und vertiefen.“ Professor Rainer Stiefelhagen leitet am Institut für Anthropomatik und Robotik (IAR) des KIT auch die Forschungsgruppe „Computer Vision for Human-Computer Interaction Lab“.

Ausführliche Informationen über das Accessibility Lab des SZS in der Pressemitteilung 085/2016.


or, 03.06.2016