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Französischer Botschafter besuchte das KIT

Philippe Étienne, französischer Botschafter in der Bundesrepublik Deutschland, besuchte am 21. September das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), um sich einen Überblick über aktuelle Kooperationsprojekte zu verschaffen.
Holger Hanselka, Präsident des KIT, und Philipp Étienne, französischer Botschafter in Deutschland
Professor Holger Hanselka, Präsident des KIT (li.), begrüßt den französischen Botschafter in Deutschland, Philipp Étienne (Foto: Tanja Meißner, KIT)
Philipp Étienne, französischer Botschafter in Deutschland, am KIT
Philippe Étienne, französischer Botschafter in der Bundesrepublik Deutschland (Foto: Tanja Meißner, KIT)
Dr. Karl-Friedrich Ziegahn, Leiter Bereich IV - Natürliche und gebaute Umwelt am KIT, Präsident Holger Hanselka, Botschafter Philippe Étienne, Professor Johannes Orphal, Frankreich-Beauftragte des Präsidiums (Foto: Tanja Meißner, KIT)
(v.l.n.r.) Dr. Karl-Friedrich Ziegahn, Leiter Bereich IV - Natürliche und gebaute Umwelt am KIT (4. v.l.), Präsident Hanselka, Botschafter Étienne, Professor Orphal und weitere Vertreter des KIT und der französischen Delegation (Foto: Tanja Meißner, KIT)

Frankreich ist für das KIT der wichtigste Kooperationspartner in Europa: Eine große Anzahl von Instituten des KIT arbeitet schon seit Jahren erfolgreich mit französischen Universitäten und Forschungseinrichtungen zusammen. Hierfür gibt es neben der geografischen Nähe auch viele historische und strategische Gründe.

Traditionelle Verbindungen in Forschung und Lehre

Die 13 deutsch-französischen Doppelabschlussprogramme, die das KIT in verschiedensten Fachrichtungen anbietet, bilden ein Alleinstellungsmerkmal für die Hochschule. Die Absolventen verfügen nach ihrem Studienabschluss über zwei national anerkannte Hochschulabschlüsse, sowie exzellente fachliche und interkulturelle Kompetenzen, die den Ansprüchen eines globalisierten Arbeitsmarktes bestens entsprechen.

Darüber hinaus gibt es auch in der Forschung traditionelle Verbindungen zu renommierten französischen Forschungseinrichtungen, etwa auf den Gebieten der Energieforschung, der Nano-Mikrotechnologie, dem wissenschaftlichen Rechnen oder der Kosmologie. Die deutsch-fanzösischen Hochschulpartnerschaften und Forschungskooperationen aller Fakultäten des KIT bündelt und unterstützt die Deutsch-Französische Initiative (DeFI) am KIT.

Verbund "Eucor" im Fokus

Nach der offiziellen Begrüßung durch Präsident Professor Holger Hanselka stellte Professor Johannes Orphal, der Frankreich-Beauftragte des Präsidiums, unter anderem die Aktivitäten von Eucor vor, dem 1989 gegründeten Verbund der oberrheinischen Universitäten Basel, Haute-Alsace, Straßburg, Karlsruhe und Freiburg.

Das Bündnis zielt auf eine enge Zusammenarbeit in Forschung und Lehre, durch etwa den Austausch von Studierenden und Dozenten sowie den Aufbau und der Ausweitung gemeinsamer Studiengänge und Forschungsprogramme. Dadurch soll sich die Oberrhein-Region als Wissenschafts- und Forschungsraum mit internationaler Ausstrahlungskraft profilieren. Dieses Vorhaben soll im Projekt „european campus“, das ebenfalls vorgestellt wurde, verwirklicht werden.

Poster-Wandelgang zeigte Kooperationen in den Bereichen Energie, Mobilität, Innovation und Mathematik

Bei einem anschließenden Poster-Wandelgang zeigten verschiedene Einrichtungen des KIT herausragende und strategisch wichtige Forschungskooperationen in den Bereichen Energie, Mobilität, Innovation und Mathematik. Wie etwa eine der ältesten Kooperationen mit dem Commissariat à l’énergie atomique et aux énergies alternatives (CEA), erfolgreiche EU-Leuchtturmprojekte sowie unter anderem Projekte des Deutsch-Französischen Instituts für Umweltforschung (DFIU), des European Institute for Energy Research (EIFER) und des Instituts für Volkswirtschaftslehre (ECON).


wer, 21.09.2015