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Team um KIT-Student programmiert "Anti-Stress-App"

Stress begegnet uns im Alltag oder im Beruf in vielen Situationen. Eine mobile Lösung, die helfen könnte, schnell und gezielt das Stresslevel zu senken, haben Emanuel Jöbstl, Informatikstudent am KIT, und sein Team gefunden.
Informatikstudent Emanuel Jöbstl (links im Bild) und das siegreiche Team "Calm" in London (Foto: privat)
Informatikstudent Emanuel Jöbstl (links im Bild) und das siegreiche Team "Calm" in London (Foto: privat)

Die App "Calm" für die Smartwatch ("intelligente Armbanduhr") des Herstellers Apple misst die Herzfrequenz des Nutzers und kann so Rückschlüsse auf seinen Zustand ziehen: je höher der Puls, desto stärker der Stress. Die Software schlägt nun Atemübungen vor, welche die Herzfrequenz senken. Wie hoch das aktuelle Stresslevel ist, zeigt ein großer Kreis auf der Uhr, der kleiner wird, sobald sich der Nutzer entspannt.

Mit "Calm" haben Jöbstl, der Karlsruher Unternehmer Johannes Schickling, der Berliner Designer Julian Bauer und die Londoner Versicherungsspezialistin Phoebe Hugh am Sonntag den Programmierwettbewerb „Hack Risk“ der Allianz in London gewonnen. Hier hatten sie nur 48 Stunden Zeit, um ihre App zu planen und umzusetzen. Das Thema waren Anwendungen, die den Nutzern helfen, bewusste Entscheidungen in den Bereichen Gesundheit, Mobilität, Heim und Reise zu treffen.

"Das Preisgeld von 10.000 Euro investieren wir in die verschiedenen Unternehmungen der Teammitglieder", erklärt Jöbstl. "Phoebe und Julian werden weiter an 'Calm' arbeiten, damit die App bald verfügbar ist."


08.06.2015