Home | english  | Impressum | Sitemap | Intranet | KIT

Ausbreitung von Wellen verstehen und steuern

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert einen neuen mathematischen Sonderforschungsbereich zu Wellenphänomenen am KIT sowie einen neuen Transregio zur Wettervorhersage mit KIT-Beteiligung.
Die Ausbreitung von Wellen zu verstehen, zu simulieren und zu steuern, ist Ziel des neuen mathematischen Sonderforschungsbereichs „Wellenphänomene: Analysis und Numerik“ am KIT (Abbildung: SFB 1173)
Die Ausbreitung von Wellen zu verstehen, zu simulieren und zu steuern, ist Ziel des neuen mathematischen Sonderforschungsbereichs "Wellenphänomene: Analysis und Numerik" am KIT (Abbildung: SFB 1173)

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) konnte sich im Wettbewerb um neue Sonderforschungsbereiche (SFB) durchsetzen. Die DFG fördert den SFB "Wellenphänomene: Analysis und Numerik", der vom KIT koordiniert wird. Somit hat das KIT erstmals auch einen SFB im Bereich der Mathematik. In ihm arbeiten Mathematiker aus den Bereichen Analysis und Numerik zusammen, um die Ausbreitung von Wellen analytisch zu verstehen, numerisch zu simulieren und letztlich auch zu steuern. Die DFG hat zudem die Einrichtung des neuen SFB/Transregio "Waves to Weather" bewilligt, an dem das KIT maßgeblich beteiligt ist. Er befasst sich mit einer neuen Generation von Wettervorhersagen.

"Der Erfolg in der aktuellen SFB-Förderrunde bestätigt die Kompetenz der beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und unterstreicht die Sichtbarkeit der Forschung am KIT", erklärt der Präsident des KIT, Professor Holger Hanselka. "Wellen begegnen uns überall im täglichen Leben – auch unser Körper funktioniert nicht ohne Wellenphänomene. Der neue SFB betrachtet diese Wellenphänomene aus einer umfassenden Perspektive."

Sonderforschungsbereiche sind auf die Dauer von bis zu zwölf Jahren (in der Regel drei mal vier Jahre) angelegte Forschungsprogramme der Hochschulen, in denen Forscher anspruchsvolle Themen über die Grenzen von Disziplinen, Instituten und Fakultäten hinweg bearbeiten. "Diese Sonderforschungsbereiche unterstützen die wissenschaftliche Profilbildung und tragen überdies zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses bei", erläutert der KIT-Vizepräsident für Forschung und Information, Professor Detlef Löhe. "So ermöglicht das im SFB 'Wellenphänomene' integrierte Graduiertenkolleg jungen Mathematikern, von der stimulierenden interdisziplinären Zusammenarbeit zu profitieren."

Weitere Informationen zu SFB 1173 "Wellenphänomene: Analysis und Numerik" und SFB/Transregio 165 "Waves to Weather".

or, 22.05.2015