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bioliq®: Komplette Prozesskette läuft

Die vollständige bioliq®-Anlage wurde am 18. November mit Vertretern von Bund, Land und Projektpartnern feierlich in Betrieb genommen.
Professor Jörg Sauer (KIT), Professor Holger Hanselka (KIT), Peter Bleser (BMEL), Dr. Simone Schwanitz (MWK) und Dr. Ulrich Berger, Air Liquide Global, von l.n.r. (Foto: Martin Lober, KIT)
Professor Jörg Sauer (KIT), Professor Holger Hanselka (KIT), Peter Bleser (BMEL), Dr. Simone Schwanitz (MWK) und Dr. Ulrich Berger, Air Liquide Global, von l.n.r. (Foto: Martin Lober, KIT)
Aus der bioliq-Anlage werden Proben entnommen
Entnahme einer Probe aus der Syntheseanlage: Professor Jörg Sauer, Sprecher des bioliq®-Projekts (rechts) mit dem Betriebsleiter der Syntheseanlage, Ulrich Galla (links) und Daniel Richter (Mitte) (Foto: Tom Zevaco, KIT)

Die bioliq®-Pilotanlage am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) läuft erfolgreich über die gesamte Prozesskette. Alle Stufen des Verfahrens sind nun miteinander verbunden: Schnellpyrolyse, Hochdruck-Flugstromvergasung, Heißgasreinigung und Synthese.

Durch bioliq® wird Restbiomasse in umweltfreundliche und motorenverträgliche synthetische Kraftstoffe umgewandelt. Die Pilotanlage produziert Benzin von hoher Qualität – umweltfreundlich und voll kompatibel zu herkömmlichem Benzin. Der Output beträgt rund eine Tonne Kraftstoff pro Tag. Grundsätzlich lassen sich nach dem bioliq®-Konzept auch Kraftstoffe für Dieselmotoren und Flugzeuge herstellen.

Die Investitionen in das Großprojekt bioliq® betrugen insgesamt rund 64 Millionen Euro. Knapp die Hälfte kam aus Fördermitteln. Von den verbleibenden Investitionskosten übernahmen das KIT und die Helmholtz-Gemeinschaft 24 Millionen Euro sowie die Industriepartner elf Millionen Euro.

Mehr Informationen zu der bioliq-Anlage in der Presseinformation

Video zum Festakt


or/lg 18.11.2014