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Kontaktstudium: Technikfolgenabschätzung und Energiewende

Die Energiewende stellt auch Fach- und Führungskräfte der Energiebranche vor neue Aufgaben: Es gilt Versorgung, Wirtschaftlichkeit, Zugangschancen sowie Umwelt- und Klimaverträglichkeit sicherzustellen.

Zusatzqualifikationen können dabei helfen, das sich rasch entwickelnde Berufsfeld mitzugestalten. Themen wie alternative Antriebskonzepte, die künftige Elektrizitätsversorgung und Energiespeicher, aber auch der kompetente Umgang mit dem laufenden gesellschaftlichen Diskurs sind Teil des Kontaktstudiums „Technikfolgenabschätzung und Energiewende“, das im Februar 2015 am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) startet.

Inhalte des sechsmonatigen, berufsbegleitenden Weiterbildungsangebots sind unter anderem die Rahmenbedingungen der Energiewende, die über Fachwissen zu Wirtschaft und Technik hinausgehen. Der Kurs richtet sich vor allem an Fach- und Führungskräfte der Energiebranche und branchenaffiner Bereiche sowie an Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und Verbänden. Angesprochen sind auch Umweltorganisationen, beratende Unternehmen sowie interessierte Journalistinnen und Journalisten.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen, sich kompetent in den gesellschaftlichen Diskurs rund um die Energiewende einzubringen und den eigenen Standpunkt zu erläutern. Neben fundiertem Wissen zu Zielen und Perspektiven der Technikfolgenabschätzung vermittelt das Studium Methoden wie den Szenarioansatz und die Nachhaltigkeitsbewertung.

Das Fernstudienzentrum des KIT bietet das Kontaktstudium gemeinsam mit dem Institut für Technikfolgenabschätzung (ITAS) des KIT an. Das ITAS erforscht wissenschaftliche und technische Entwicklungen in Bezug auf systemische Zusammenhänge und Technikfolgen. Ethische, ökologische, ökonomische, soziale, politisch-institutionelle und kulturelle Fragestellungen stehen im Mittelpunkt der Forschung. Wesentliche Ziele sind die Beratung der Forschungs- und Technikpolitik, die Bereitstellung von Orientierungswissen zur Gestaltung sozio-technischer Systeme sowie die Durchführung diskursiver Verfahren zu offenen oder kontroversen technologiepolitischen Fragen.


Mehr Informationen in der Pressemitteilung des KIT


sps, 31.10.2014