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KIT liefert Technologie für Verglasungsanlage in China

Das Institut für Nukleare Entsorgung (INE) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat unlängst das Herzstück der ersten chinesischen Verglasungsanlage für hochradioaktive Abfälle fertiggestellt.
Verglasungsanlage des Instituts für Nukleare Entsorgung (INE) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Foto: KIT-INE
(Foto: KIT-INE)
Verglasungsanlage des Instituts für Nukleare Entsorgung (INE) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Foto: KIT-INE
(Foto: KIT-INE)

Bereits Ende Juli war der im INE im Auftrag von Kraftanlagen Heidelberg (KAH) geplante und nach eineinhalbjähriger Bauzeit fertiggestellte Glasschmelzofen auf seine 24.000 Kilometer lange Reise nach Guangyuan in der chinesischen Provinz Sichuan gegangen.

Im September dort angekommen, wird er im Rahmen des deutsch-chinesischen Projekts Vitrification Plant China, einem Umweltschutzprojekt der chinesischen Regierung, als Hauptprozesskomponente einer neu errichteten Verglasungsanlage eingesetzt. Ziel des Projektes ist die endlagergerechte Konditionierung des dort gelagerten hochradioaktiven Flüssigabfalls durch Einschmelzen in eine so genannte Borosilikatglasmatrix.

Die im KIT entwickelte Technologie hatte sich gegen Anbieter aus beispielsweise den USA und Frankreich durchgesetzt. Projektpartner auf deutscher Seite ist ein Konsortium bestehend aus STEAG Energy Services, WAK GmbH und KAH. Das Konsortium stellt unter anderem Planungs- und Lieferleistungen für Hauptprozesskomponenten, Glasentwicklung sowie technische Unterstützung bei Installation der Lieferkomponenten, deren Inbetriebsetzung und des radioaktiven Verglasungsbetriebs bereit.


08.10.2014