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Toxikologie: Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

Tetrafluorpropen, Glycidol und DEHP sind wichtige Inhalts- und Arbeitsstoffe in Klimaanlagen oder bei der Produktion von Textilien und Farben. Zum Schutz der Arbeitnehmer werden wissenschaftlich fundierte Grenzwerte für den sicheren Umgang festgelegt.

Nun hat die ständige Senatskommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) dazu zum 50. Mal die sogenannte MAK- und BAT-Liste mit solchen Grenzwerten vorgelegt. Vorsitzende der Kommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe ist Professorin Andrea Hartwig vom KIT.

„Unsere Liste bildet die wissenschaftliche Grundlage für Verordnungen und Gesetze in Deutschland“, so Hartwig. „Mittlerweile nutzen aber auch viele internationale Gremien wie etwa die Europäische Kommission das deutsche Knowhow.“ Die Stoffmenge, die als Gas, Dampf oder Aerosol in der Luft am Arbeitsplatz langfristig keinen Schaden verursacht, wird als MAK-Wert (Maximale Arbeitsplatzkonzentration) bezeichnet. Die Konzentration eines Stoffes im Körper, der ein Mensch sein Arbeitsleben lang ausgesetzt sein kann, ohne gesundheitlichen Schaden zu nehmen, ist der BAT-Wert (Biologischer Arbeitsstoff-Toleranzwert). Den Listen liegen die aktuellsten wissenschaftlichen Studien, Labordaten und Expertenbewertungen zugrunde.

Weitere Informationen zu den Grenzwerten


26.08.2014