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Presseinformation 160/2012

Kooperation für hervorragende Ingenieurausbildung

Europäische Vereinigung CLUSTER und Universitäten in China vereinbaren „Harbin Roadmap“
Vertreter führender naturwissenschaftlicher und technischer Universitäten aus Europa  und China trafen sich beim „3rd Sino-EU Workshop on Egineering Education“ in Harbin/ China. (Foto: Harbin Institute of Technology)
Vertreter führender naturwissenschaftlicher und technischer Universitäten aus Europa und China trafen sich beim „3rd Sino-EU Workshop on Egineering Education“ in Harbin/ China. (Foto: Harbin Institute of Technology)

CLUSTER, die Vereinigung von zwölf führenden naturwissenschaftlich-technischen Universitäten in Europa, hat mit 18 führenden chinesischen Universitäten eine engere Zusammenarbeit in der Ingenieurausbildung vereinbart: Die „Harbin Roadmap“ sieht unter anderem ein chinesisch-europäisches Promotionskolleg für Nachhaltigkeitstechnologie, ein Doppelmaster-Programm sowie Sommer- und Winterschulen für Doktoranden vor.
 
Der Vorsitzende von CLUSTER, KIT-Präsident Professor Eberhard Umbach, und der Vizepräsident des Harbin Institute of Technology, REN Nanqi, als Vertreter der chinesischen Universitäten unterzeichneten die „Harbin Roadmap“ beim kürzlich abgehaltenen „3rd Sino-EU Workshop on Engineering Education“ in Harbin/China. Damit erreichte die seit mehr als 20 Jahren bestehende Vereinigung CLUSTER (Consortium Linking Universities of Science and Technology for Education and Research) einen bedeutenden Meilenstein in der Kooperation mit ihren internationalen Partnern. CLUSTER setzt sich für Fortschritt und Austausch in Forschung, Lehre und Innovation ein.
 
Im Jahr 2010 etablierte CLUSTER in Schanghai gemeinsam mit 18 führenden chinesischen naturwissenschaftlichen und technischen Universitäten die „Sino-European Engineering Education Platform“ (SE3P), um die Kooperation in der Ausbildung von Ingenieuren voranzutreiben. Schwerpunkte liegen auf Talentförderung, Austausch von Studierenden, Weiterbildung von Lehrenden, Entwicklung von Lehrmaterialien und Zusammenarbeit bei Forschungsvorhaben. Ziel ist, die Ingenieurausbildung auf höchstes Niveau zu heben. Dabei sollen alle Partnereinrichtungen gegenseitig von der Expertise der chinesischen als auch europäischen Universitäten profitieren.
 
„Die ‚Harbin Roadmap‘ formuliert konkrete Schritte der Kooperation. So sollen ab 2013 mehrere ‘Sino-EU Doctoral Schools‘ ins Leben gerufen werden, beispielsweise für Sustainability Engineering (SESE)”, betont Professor Jürgen Becker vom KIT und Generalsekretär von CLUSTER. Diese internationalen Promotionsschulen werden jeweils zehn bis zu fünfzehn Promotionsprojekte umfassen, an denen je zwei bis vier SE3P-Universitäten aus Europa und China beteiligt sind.

Das „SE3P Double Master Degrees Program“ steht europäischen und chinesischen Studierenden offen. Sommer- und Winterschulen sollen Doktoranden aus Europa und China zusammenbringen und die Verbindungen zwischen den Universitäten stärken. Die europäischen und chinesischen Universitäten werden die Ingenieurausbildung weiterentwickeln und die Zusammenarbeit mit der Industrie ausbauen. Ab 2013 sind eine Reihe von Aktivitäten wie ein Ingenieurwettbewerb und eine Sommerschule für Studierende geplant.
 
Der nächste „Sino-EU Workshop on Egineering Education“ wird 2013 in Karlsruhe stattfinden. Im Rahmen seiner CLUSTER-Präsidentschaft wird das KIT als Organisator fungieren.

 

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Thematische Schwerpunkte der Forschung sind Energie, natürliche und gebaute Umwelt sowie Gesellschaft und Technik, von fundamentalen Fragen bis zur Anwendung. Mit rund 9000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, darunter knapp 6000 in Wissenschaft und Lehre, sowie 24 000 Studierenden ist das KIT eine der größten Forschungs- und Lehreinrichtungen Europas. Das KIT verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung – Lehre – Innovation.

or, 23.10.2012

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