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Presseinformation 104/2011

Heiner Geißler ist Heinrich-Hertz Gastprofessor

Der frühere Bundesminister referiert in zwei Abendvorträgen am KIT – Auftakt ist am 28. Juni 2011.
Die Heinrich-Hertz-Gastprofessur geht in diesem Jahr an  Dr. Heiner Geißler, Bundesminister a.D. (Foto: Privat)
Die Heinrich-Hertz-Gastprofessur geht in diesem Jahr an Dr. Heiner Geißler, Bundesminister a.D. (Foto: Privat)

Dr. Heiner Geißler ist Heinrich-Hertz-Gastprofessor 2011 der Karlsruher Universitätsgesellschaft (KUG) und des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT): Der Bundesminister a. D. kommt zu zwei Vorträgen ans KIT – er referiert am Dienstag, 28. Juni, in einem öffentlichen Vortrag über „Sprache und Information in der politischen Auseinandersetzung“ und am Donnerstag, 7. Juli, über „Innovation und Ethik in einer Welt des Umbruchs.“ Beide Vorträge finden jeweils um 18.00 Uhr im Audimax, Straße am Forum 1, KIT-Campus Süd, statt.

Sprache und Information haben für Heiner Geißler gerade in politischen Auseinandersetzungen eine besondere Bedeutung: „Für mehr Instrumente der unmittelbaren Demokratie, Bürgerbegehren oder Volksabstimmungen, brauchen wir ein neues Informationsszenario. Wenn es um die Umsetzung von technologischen Entwicklungen oder großen Infrastrukturvorhaben geht, darf das nicht hinter verschlossenen Türen verhandelt werden“, sagt Dr. Heiner Geißler. Vor diesem Hintergrund setzt er sich besonders für einen Dialog mit den Bürgern und mehr Transparenz ein.

Seit 1997 war Heiner Geißler wiederholt Schlichter bei Tarifstreitigkeiten. Diese Rolle übernahm er auch bei der Auseinandersetzung um Stuttgart 21, den geplanten unterirdischen Hauptbahnhof der baden-württembergischen Landeshauptstadt.

Mit der Heinrich-Hertz-Gastprofessur ehren die Karlsruher Universitätsgesellschaft (KUG) und das KIT einmal im Jahr herausragende Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Politik für ihre Leistungen und Beiträge für Forschung und Gesellschaft. Die KUG hat die mit 7.500 Euro dotierte Gastprofessur 1987 gestiftet: Es war das 100. Jahr nach der Entdeckung der elektromagnetischen Wellen durch den Physiker Heinrich Hertz an der Universität Karlsruhe.

Zur Person
Heiner Geißler, geboren am 3. März 1930, ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Er hat Philosophie und Rechtswissenschaften in München und Tübingen studiert und 1960 promoviert. Sein zweites juristisches Staatsexamen legte Heiner Geißler 1961 ab. Im Anschluss war er zunächst als Richter und dann als Leiter des Ministerbüros des Arbeits- und Sozialministers von Baden-Württemberg tätig. 1965 wurde Heiner Geißler zum ersten Mal in den Deutschen Bundestag gewählt. Von 1967 bis 1977 wirkte er als Minister für Soziales, Jugend, Gesundheit und Sport des Landes Rheinland-Pfalz, von 1982 bis 1985 als Bundesminister für Jugend, Familie und Gesundheit. Als Generalsekretär der CDU fungierte er von 1977 bis 1989. Von 1980 bis 2002 war er wieder Abgeordneter des Deutschen Bundestags, von 1989 bis 2000 Mitglied des Bundesvorstandes der CDU und von 1991 bis 1998 stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Als begeisterter Gleitschirmflieger, Bergsteiger und Kletterer ist Heiner Geißler Ehrenvorsitzender des Kuratoriums Sport und Natur, der Interessensvertretung der Natursportverbände. Von 2002 bis 2005 war er Vorsitzender des Vereins AktionCourage, der sich gegen Rassismus und für Integration einsetzt. Geißler ist unter anderem 2005 mit dem Regine-Hildebrandt-Preis für Solidarität bei Arbeitslosigkeit und Armut sowie 2010 mit dem Umweltpreis „Goldender Baum“ der Stiftung für Ökologie und Demokratie Bonn ausgezeichnet worden.

Ein ausführliches Interview mit Dr. Heiner Geißler erscheint in der Ausgabe 2/2011 des KIT-Magazins lookKIT: http://www.pkm.kit.edu/kit_magazin.php.

Die Karlsruher Universitätsgesellschaft (KUG) ist ein Förderverein für die universitären Belange des KIT.

 

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Thematische Schwerpunkte der Forschung sind Energie, natürliche und gebaute Umwelt sowie Gesellschaft und Technik, von fundamentalen Fragen bis zur Anwendung. Mit rund 9000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, darunter knapp 6000 in Wissenschaft und Lehre, sowie 24 000 Studierenden ist das KIT eine der größten Forschungs- und Lehreinrichtungen Europas. Das KIT verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung – Lehre – Innovation.

sk, 21.06.2011

Weiterer Kontakt:

Saskia Kutscheidt
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