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Presseinformation 072/2011

Deutsch-Ungarische Hochschultage

Informationen zu Studium und Forschung in Ungarn – 40 Jahre Partnerschaft zwischen KIT und TWU Budapest
Eine bewährte und intensive Verbindung feiert Jubiläum: Die Partnerschaft  zwischen KIT und TWU Budapest besteht seit 1970. (Foto: pixelio.de)
Eine bewährte und intensive Verbindung feiert Jubiläum: Die Partnerschaft zwischen KIT und TWU Budapest besteht seit 1970. (Foto: pixelio.de)

15 ungarische Universitäten informieren bei den Deutsch-Ungarischen Hochschultagen am 12. und 13. Mai in Karlsruhe über das Studieren und Forschen in Ungarn. Die Feier zum 40-jährigen Bestehen der Partnerschaft zwischen dem Karlsruher Institut für Technologie und der Technischen Wirtschaftswissenschaftlichen Universität (TWU) Budapest ist ein Höhepunkt bei der zweitägigen Veranstaltung des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes (DAAD) in Zusammenarbeit mit dem KIT.

Die Hochschulmesse im Audimax (Straße am Forum 1, Gebäude 30.95) auf dem Campus Süd des KIT bietet ein umfangreiches Programm mit Infobörse, Vorträgen und Präsentationen. Vorgestellt werden unter anderem deutsch- und englischsprachige Studiengänge in Ungarn sowie Förderangebote des DAAD. Die Deutsch-Ungarischen Hochschultage, die erstmals in Deutschland stattfinden und ihre Premiere 2008 in Budapest hatten, beginnen am Donnerstag, dem 12. Mai, um 14.30 Uhr. Bei der feierlichen Eröffnung um 17.30 Uhr sprechen unter anderem KIT-Präsident Horst Hippler sowie der ungarische Botschafter in Deutschland Dr. Jószef Czukor. Anschließend beleuchtet um 18.15 Uhr Dorothee Janetzke-Wenzel, Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland in Ungarn, „Die deutsch-ungarischen Beziehungen seit 1989: Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft“.

Einen Überblick über deutsch- und englischsprachige Studiengänge in den Geistes- und Sozialwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften und der Medizin geben Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Universitäten in Budapest und Pécs am Freitag, 13. Mai, ab 9 Uhr. Ergänzend berichten Austauschstudierende, die über das Erasmus-Programm der Europäischen Union eine ungarische Universität besucht haben, über ihre Erfahrungen. Um 11 Uhr beginnt ein Kolloquium zur „Forschungskooperation mit Ungarn“. Dabei geht es unter anderem um Chancen für deutsche Doktoranden und Nachwuchswissenschaftler in Ungarn.

40 Jahre Partnerschaft zwischen KIT und TWU Budapest
Die Feierlichkeiten zum Jubiläum der Partnerschaft von KIT und TWU Budapest mit Fachvorträgen deutscher und ungarischer Wissenschaftler finden am Freitag, 13. Mai, von 14.30 bis 17 Uhr im Akademischen Auslandamt des KIT statt (Adenauerring 2, Gebäude 50.20). Dazu begrüßt KIT-Vizepräsidentin Dr. Elke Luise Barnstedt den Rektor der TWU Budapest Professor Gábor Peceli und die Generalsekretärin des DAAD Dr. Dorothea Rüland. Am 8. Mai 1970 hatten die Rektoren beider Hochschulen den Kooperationsvertrag zur Förderung wissenschaftlicher und kultureller Kontakte unterzeichnet. Die Vereinbarung begründete die erste offizielle Partnerschaft zwischen zwei Universitäten der Volksrepublik Ungarn und der Bundesrepublik Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg und fand noch vor der Aufnahme offizieller diplomatischer Beziehungen zwischen beiden Staaten statt. Die Kontakte führten 1992 zur Einrichtung einer deutschsprachigen Ingenieurausbildung an der TWU Budapest in mehreren Fächern. „Bis heute besteht ein intensiver beiderseitiger wissenschaftlicher Austausch“, betont Professor Bernhard Heck, der Senatsbeauftragte des KIT für die Zusammenarbeit mit der TWU Budapest. Zahlreiche gemeinsame Forschungsprojekte, Publikationen, Promotionen und Habilitationen gingen aus der Kooperation hervor. Neben dem DAAD unterstützen seit einigen Jahren auch namhafte deutsche Wirtschaftsunternehmen den Studierendenaustausch zwischen Karlsruhe und Budapest, so Heck. Als ein wichtiges Element künftiger Zusammenarbeit zwischen KIT und TWU Budapest nennt der Leiter des Akademischen Auslandsamts, Achim Niessen, die Zusammenarbeit in den Bereichen Energie und Nachhaltige Entwicklung.

 

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Thematische Schwerpunkte der Forschung sind Energie, natürliche und gebaute Umwelt sowie Gesellschaft und Technik, von fundamentalen Fragen bis zur Anwendung. Mit rund 9000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, darunter knapp 6000 in Wissenschaft und Lehre, sowie 24 000 Studierenden ist das KIT eine der größten Forschungs- und Lehreinrichtungen Europas. Das KIT verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung – Lehre – Innovation.

af, 06.05.2011