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Zwei Mal Bronze für KIT-Studierende bei der Hochschul-EM im Rudern

Leichter Männer-Vierer und Frauen-Doppelvierer des KIT vertraten Deutschland erfolgreich bei der Hochschul-Europameisterschaft in Amsterdam.

Der leichte Vierer der Männer Die Hochschul-Europameisterschaft Rudern wurde vom 19. bis 22. August auf der Bosbaan in Amsterdam ausgetragen – einer der ältesten Regattastrecken Europas. Bei Sonnenschein und teilweise starkem Schiebewind kämpften insgesamt zwölf Nationen mit über 450 Athleten in 21 Bootsklassen über die olympische Ruderdistanz von 2000 Meter um die Meistertitel.

Die deutsche Delegation schickte in 19 Bootsklassen ihre besten Mannschaften aus zwölf Universitäten an den Start. Mit dabei waren auch zwei Boote des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT): der leichte Männer-Vierer und der Frauen-Doppelvierer.

Am Freitag und Samstag wurden die Bahnverteilungsrennen und Vorläufe bestritten, am Sonntag fanden die Finalläufe statt. Dort zeigte sich die herausragende Form der deutschen Universitätssportler, die insgesamt fünfzehn Medaillen, dabei neun Mal Gold, zwei Mal Silber und vier Mal Bronze erkämpften. Zwei der bronzenen Medaillen gingen nach Karlsruhe.

Im leichten Vierer starteten Philipp Pfirrmann, Simon Böhler, Philipp Schäfers und Schlagmann Ulrich Geilmann. Wie schon im Bahnverteilungsrennen zeigten die Männer aus Karlsruhe ihre Qualitäten auf den ersten 1000 Metern und hielten ihren Bugball dicht hinter den Favoriten aus Polen. Auf den dritten 500 Metern arbeitete sich das Boot aus Cambridge zu den beiden führenden Booten vor. Es entwickelte sich ein packender Kampf um die Platzierungen. Am Ende fuhren die Karlsruher Männer als Dritte über die Ziellinie und konnten sich über die Bronze-Medaille freuen.

Der Doppelvierer der Damen Die zweite Medaille erruderten sich die Karlsruher Frauen im Doppelvierer. Nach dem im Bahnverteilungsrennen noch mit dem Schiebewind und Wellen gekämpft wurde, konnten die Damen ihre Qualitäten am Sonntag im zweiten Finalblock zeigen. Dynamisch startete das Boot mit Julia Johannsmeier, Ulrike Schwarz, Lisa Maria Bode und Schlagfrau Vera Dohmen ins Rennen.

Über die Strecke konnte der geringe Abstand zum führenden Bootes aus Polen gehalten werden und das englische Team aus Durham deutlich auf den dritten Platz verwiesen werden. Kurz vor dem Endspurt blieb die Karlsruher Bugfrau mit ihrem Skull in einer Welle hängen, wodurch das Boot stoppte und auf Platz drei zurückfiel. Auch mit dem schnell gesetzten Neustart konnten Durham nicht mehr eingeholt werden und Karlsruherinnen fuhren als dritte über die Ziellinie.

Mit diesem Wochenende geht für beide Teams eine sehr erfolgreiche Rudersaison zu Ende und die Sommerpause beginnt. Die Sportler bedanken sich herzlichst für den unermüdlichen Einsatz von Trainer Ralf Thanhäuser, der neben den beiden Vierern auch den Badenachter des Karlsruher RV Wiking trainiert und ein hohes Maß an Zeit und Mühen für die große Mannschaft aufwendet.

Bild 1: Der leichte Vierer der Männer (grüne Trikots) verteidigt seinen dritten Platz gegen die Universität Tilburg (Niederlande) - v. l. n. r.: Schlagmann Ulrich Geilmann, Philipp Schäfers, Simon Böhler, Philipp Pfirrmann
Bild 2: Der Doppelvierer der Damen führt das Feld nach dem Start an - v. l. n. r.: Schlagfrau Vera Dohmen, Lisa Maria Bode, Ulrike Schwarz, Julia Johannsmeier



Vera Dohmen, Lisa Maria Bode, 24.08.2010