Wir stehen als Ingenieurinnen und Ingenieure für Schlüsselinnovationen und Systeme in den für unsere Umwelt und Gesellschaft zentralen Themen Energie, Mobilität, Produktion, Automatisierung, Mensch-Maschine-Interaktion, Informationstechnik und Medizintechnik.
KIT Engineering









Am Montag und Dienstag, dem 21. und 22. September fand die nunmehr siebte Wasserstoffmotor-Konferenz "H2ICE + REFUELS 2025" im Kongresszentrum Karlsruhe statt. In zahlreichen Fachvorträgen bot sich den Teilnehmenden die Möglichkeit, Ihre Kenntnisse im Bereich des Wasserstoffmotors und der ReFuels zu erweitern. Die Tagung stand unter dem zugespitzten Leitgedanken "H2ICE oder ReFuels?". Dabei wurden in den Redebeiträgen neben technischen Aspekten gesellschaftliche, politische und internationale marktwirtschaftliche Gesichtspunkte der aussichtsreichen Zukunftstechnologien beleuchtet. Weiterhin bot der erste Veranstaltungstag eine 45minütige, von Dr. Holger Ohmstedt (Leiter der NDR Wirtschaftsredaktion) moderierte Podiumsdiskussion mit Herrn Peter Metzinger (Mr. Campaigning AG).

Die Teams um Professor Christian Koos, Dr. Philipp Dietrich und Dr. Matthias Lauermann wurden für den Deutschen Zukunftspreis des Bundespräsidenten nominiert.
Am Institut für Photonik und Quantenelektronik (IPQ) und am Institut für Mikrostrukturtechnik (IMT) des KIT haben die drei Nominierten neue Wege gefunden, um den wachsenden Bedarf an schnellem und effizientem Datenaustausch zu bewältigen.
Dabei setzen sie auf Licht statt Strom: Ihre neuen Verfahren ermöglichen es, optische Mikrochips effizient zu testen und präzise zu leistungsfähigen Systemen zu verbinden. Über die KIT-Ausgründungen Vanguard Automation und Keystone Photonics wurden diese in die industrielle Anwendung gebracht. So leisten sie einen Beitrag zu schneller, skalierbarer und energieeffizienter Datenverarbeitung.

Bei der jüngsten Ausschreibungsrunde für die Starting Grants des Europäischen Forschungsrats (ERC) waren zwei Nachwuchswissenschaftlerinnen des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) erfolgreich: Dr. Jingyuan Xu entwickelt im Projekt COOLWEAVE eine klimaschonende Kühltechnologie. Dr. Maryia Rusak untersucht im Projekt DATAARK, wie ein nach dem Zweiten Weltkrieg europaweit entwickeltes Klassifikationssystem für Bauinformationen große Architekturprojekte in Europa und darüber hinaus beeinflusste. Der ERC fördert die auf fünf Jahre angelegten Vorhaben mit je 1,5 Millionen Euro.

Neuer Mechanismus versetzt schwebende Objekte allein durch Strömungen an der Wasseroberfläche in eine feste Drehrichtung. Gerichtete Drehbewegungen sind in Natur und Technik weit verbreitet. Im Kleinen jedoch sind sie schwer gezielt herzustellen. Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und Partner aus China stellen nun einen Mechanismus vor, bei dem Strömungen allein an einer Wasseroberfläche ein schwebendes Objekt kontrolliert in eine Richtung drehen. So brachten sie hauchdünne Fasern zu geordneten Bündeln zusammen – etwa für verlustarme Hochfrequenzleitungen oder chirurgisches Nahtmaterial. Veröffentlichung in Science Advances. (DOI: 10.1126/sciadv.aed5495)

Für Strom, Wärme und Kühlung benötigen Gebäude bislang meist separate Anlagen. Eine Arbeitsgruppe am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat nun ein hybrides Strahlungskühlungs- und Solarsystem entwickelt, das alle drei Energieformen gleichzeitig auf derselben Fläche bereitstellt – mithilfe von Sonnenenergie und der Kälte des Weltraums. Kernstück des Systems ist eine lichtdurchlässige Kühlschicht, die Wärme als Infrarotstrahlung ins All abstrahlt. Die Forschenden haben das Konzept mit einem Prototyp erfolgreich unter Freilandbedingungen getestet und sehen darin einen möglichen Baustein für multifunktionale Gebäudehüllen. Ergebnisse in der Fachzeitschrift Cell Reports Physical Science. (DOI: 10.1016/j.xcrp.2026.103492)

Beim Aufbau eines Fusionsreaktors setzt die Bundesregierung auf die Expertise des KIT. Für den geplanten Bau eines Fusionsreaktors in Deutschland richtet die Bundesregierung neue Forschungshubs ein. Eine zentrale Rolle übernimmt dabei das KIT: Forschende entwickeln hier Schlüsseltechnologien für den Brennstoffkreislauf, leistungsfähige Materialien sowie zentrale Reaktorkomponenten. Damit bringt das KIT seine Expertise in die Umsetzung der Fusionstechnologie ein und gestaltet den Weg von der Grundlagenforschung zur Anwendung maßgeblich mit.

