Bereich III - Maschinenbau und Elektrotechnik

Der Bereich III setzt sich aus den KIT-Fakultäten Elektrotechnik und Informationstechnik und Maschinenbau sowie den entsprechenden Instituten des Universitätsbereichs, den Helmholtz-Programmen Materialien und Technologien für die Energiewende (MTET), Fusion (FUSION) und Nukleare Entsorgung, Sicherheit und Strahlenforschung (NUSAFE) sowie den Instituten IAI, IAM, IHM, ITES, IMT, INE, INR und ITEP des Großforschungsbereichs zusammen.

Seit 1. Januar 2014 nimmt Prof. h.c. Dr.-Ing. Joachim Knebel die Funktion des Bereichsleiters für den Bereich III wahr.

Joachim Knebel
Bereichsleiter

Prof. h.c. Dr.-Ing. Joachim Knebel
Tel.: +49 721 608-25511

Kontakt zur Bereichsleitung

Schlüsselinnovationen und Systeme in den Bereichen Energie, Mobilität, Produktion, Automatisierung, Mensch-Maschine-Interaktion, Informationstechnik und Medizintechnik.

News

reFuels für den breiten Einsatz geeignetM. Breig und A. Bramsiepe, KIT
reFuels für den breiten Einsatz geeignet

20.07.2021: Die Bezeichnung reFuels umfassen erneuerbare Kraftstoffe, die über unterschiedliche Wege hergestellt werden können. Wenn diese so gemischt und aufbereitet werden, dass sie die bestehenden Kraftstoffnormen erfüllen, können damit alle verbrennungsmotorischen Anwendungen bedient werden. Zu diesem Ergebnis kommen aktuelle Fahrzeug- und Flottentests im Projekt „reFuels – Kraftstoffe neu denken“, die u.a. am IFKM durchgeführt werden. Im Vergleich zu rein fossilen Kraftstoffen ermöglichen die reFuels-Kraftstoffgemische eine mindestens 25-prozentige CO2-Reduktion. „Flüssige Kraftstoffe werden im Mobilitäts-Mix noch länger erforderlich sein, etwa im Bereich des Langstrecken-Schwerlastverkehrs, der Schiff- und Luftfahrt, aber auch in der Bestandsflotte der Pkw. Hier können synthetische Kraftstoffe eine komplementäre Lösungsmöglichkeit zur ‚Defossilisierung‘ des Verkehrs bieten“, so Dr. Uwe Wagner vom Institut für Kolbenmaschinen (IFKM) des KIT.

Mario Brandenburger MdB informiert sich über EnergieforschungKIT
Mario Brandenburger MdB informiert sich über Energieforschung

19.07.2021: Am letzten Donnerstag besuchte Herr Mario Brandenburg (MdB) das KIT und informierte sich über Energieforschung und Digitalisierung. Mit Bezug zum Bereich III besichtigte Herr Brandenburg u.a. das Smart Energy System Simulation and Control Center (SEnSSiCC) - das Gehirn des Energy Lab 2.0, machte sich ein Bild der Wasserstoffforschung am KIT, und diskutierte ausführlich zu Forschungsarbeiten zur Lithium-Gewinnung, zur Resilienz sowie zur Batterieforschung im Rahmen des Exzellenzclusters POLiS.

6GJörg Eisenbeis, KIT
Mobiler Netzausbau: Anwendungsszenarien für die Zukunftstechnologie 6G

16.07.2021: Für die immer digitaler werdende Wirtschaft und Gesellschaft sind zuverlässige und leistungsstarke Kommunikationsnetze von großer Bedeutung. In dem Projekt Open6GHub arbeiten 17 Partner, zu denen auch das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gehört, an der Entwicklung und Umsetzung intelligenter Kommunikationsnetze und der nächsten Mobilfunkgeneration 6G. Das BMBF fördert mit knapp 67 Millionen Euro, davon 12 Millionen Euro an zehn Forschungsgruppen am KIT.

Mehr
Short Course & TFT Forum 2021KIT
Short Course & TFT Forum 2021

12.07.2021: Organised by Prof. Wilhelm Schabel, Thin Film Technology at KIT, together with Forschungs-Gesellschaft Verfahrens-Technik e.V. (GVT), Dechema and colleagues, this year's 5th Thin Film Technology Forum and 12th short course "Coating and Drying of Thin Films" took place virtually. The courses were greatly attended by more than 60 participants from 10 different countries from all over the world listening to the presentations of invited speakers and international expert from industry and academia.

Photovoltaik: Open-Source-Werkzeuge für die ErtragssimulationKIT
Photovoltaik: Open-Source-Werkzeuge für die Ertragssimulation

25.6.2021: Gegenüber der fossilen Energieerzeugung sind Photovoltaikanlagen längst wettbewerbsfähig. Noch attraktiver wird ein Ausbau der klimafreundlichen Technologie mit Solarzellen der nächsten Generation, wie etwa neuartigen perowskitbasierten Tandem-Solarzellen. Diese erreichen im Labor bereits Rekordwirkungsgrade von bis zu 29,5 Prozent. Doch durch die Komplexität der neuartigen Bauelementarchitekturen wird auch die Energieertragsberechnung komplexer.
Tenure-Track-Professor Ulrich W. Paetzold vom LTI und IMT hat mit seinem Team die Open-Source-Software EYCALC (Energy Yield Calculator) entwickelt mit der es möglich ist, für Einfach- sowie Tandem-Solarzellen den jährlichen Energieertrag mit stündlicher Auflösung für verschiedene Standorte zu ermitteln.

Graduiertenkolleg SiMET stellt verbesserte Simulationsmethoden und Modelle Wiley-VCH GmbH, 2021
Graduiertenkolleg SiMET stellt verbesserte Simulationsmethoden und Modelle

15.06.2021: Ob bei mobilen Geräten, bei Fahrzeugen oder bei der Energieversorgung mit fluktuierenden Ressourcen – Batterien sind die Basis für viele Zukunftstechnologien. Ihre Entwicklung ist allerdings zeit- und ressourcenaufwendig. Helfen können ein verbessertes theoretischen Verständnis sowie innovative Ansätze für die Simulation, die seit 2017 im interdisziplinären Graduiertenkolleg SiMET (Simulation mechano-elektro-thermischer Prozesse in Lithium-Ionen-Batterien) am KIT in Zusammenarbeit mit Forschenden aus der Hochschule Offenburg und dem Helmholtz-Institut Ulm (HIU) erarbeitet werden.
Die rund 50 Nachwuchswissenschaftler*innen in SiMET stellen sich dieser Herausforderung und entwickeln neuartige numerische Simulationsmethoden, mit denen sich das Verhalten spezifischer Designentwürfe rein digital berechnen lässt. „Damit tragen unsere Kollegiatinnen und Kollegiaten maßgeblich zur Beschleunigung und Effizienzsteigerung in der Batterieentwicklung bei“, so Wetzel. Die internationale Fachzeitschrift Energy Technology widmet dieser Forschung nun eine Sonderausgabe im Juni 2021.

Münchner Stadtbus der Zukunft fährt in KolonneIPG
Münchner Stadtbus der Zukunft fährt in Kolonne

15.06.2021: Elektrisch und automatisiert fahrende Busse könnten den Personennahverkehr sicherer und effizienter machen. Das Problem: Gelenkbusse oder solche mit Personenanhänger brauchen zu viel Energie und sind nicht flexibel genug einsetzbar, um auf stark schwankende Fahrgastzahlen reagieren zu können. Die Lösung: Platooning  Dabei fahren mehrere Fahrzeuge mittels elektronischer Steuerung (elektronische Deichsel) in engem Abstand hintereinander. Diese Kolonnen können beliebig an den jeweiligen Bedarf angepasst werden. Forschende des ITIV arbeiten an einem Stadtbus-Platoon für München. „Beim Platooning muss nur das vorderste Fahrzeug durch einen Fahrer gesteuert werden, alle nachfolgenden können diesem automatisiert folgen“, erläutert Professor Eric Sax (ITIV).

Projekt U-Shift des ITIV gewinnt German Innovation Award GIA
Projekt U-Shift des ITIV gewinnt German Innovation Award

14.06.2021: Das automatisierte, fahrerlose, elektrische Fahrzeugkonzept des Projektes U-Shift, an dem das ITIV und die Gruppe um Prof. Eric Sax beteiligt ist, wurde mit dem German Innovation Award (GIA) in der Kategorie Excellence in Business to Business Automotive Technologies ausgezeichnet. Das Besondere dabei ist das Aufliegerwechselprinzip in Form einer Kapsel, das je nach Bedarf Personen- und Gütertransport erlaubt. Das ITIV ist für die Konzeptionierung der Elektrik/Elektronik-Architektur dieses hochinnovativen Fahrzeuges verantwortlich.

Affordable Energy for Humanity University of Waterloo
Affordable Energy for Humanity

The Affordable Energy for Humanity Global Change Initiative is an international collaboration between the world's leading scientists, technology developers and practitioners on the topic of universal energy access. We believe in a future where modern, clean and reliable energy is affordable and available to everyone.

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