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Dr.-Ing. Joachim Knebel
Head of Division BL3
Division 3 - Mechanical and Electrical Engineering
+49 721 608-25511
joachim knebelYpk1∂kit edu
Angelika Linz
Secretary
+49 721 608-25511
angelika linzQny6∂kit edu
Robin von Both
Personal Assistant to the Head of Division 3, Sexual Harassment contact person according to Landeshochschulgesetz (LHG) §4 Abs.9 (State University Law)
+49 721 608-25505
vonbothNpo3∂kit edu
Verena Wittmann
Assistant Controlling
+49 721 608-25526
verena wittmannRmw4∂kit edu
Karsten Rexroth
Assistant Research
+49 721 608-25517
karsten rexrothRla1∂kit edu
Affordable Energy for Humanity (AE4H)

Division III ‒ Mechanical and Electrical Engineering

Division III of the KIT consists of the Departments of Electrical Engineering and Information Technology as well as Mechanical Engineering and the corresponding institutes of the University Sector. It also includes the Helmholtz programmes Storage and Cross-linked Infrastructures, FUSION and NUSAFE and the institutes IAI, IAM, IHM, ITES, INE, INR, and ITEP of the Research Sector.

Since January 01, 2014, Professor h.c. Dr.-Ing. Joachim Knebel has been Head of Division III.

 

NEWS

Coronavirus – Reproduktionszahl genauer geschätzt
Coronavirus – Reproduktionszahl genauer geschätzt

15.06.2020: In Zeiten von Corona schauen alle auf die Reproduktionszahl. Doch der wichtige Wert ist mit Unsicherheiten behaftet. Forscher am Institut für Automation und angewandte Informatik (IAI) stellen nun eine Methode zur Schätzung der Reproduktionszahl vor, die Zeitverzögerungen vermeidet und wochentagsbedingte Schwankungen kompensiert. Dazu setzen die Wissenschaftler um Professor Ralf Mikut ein akausales Filter mit einer Filterlänge von sieben Tagen ein, das nicht nur vergangene und gegenwärtige, sondern auch zukünftige Werte verwendet. Deren Schätzung geschieht auf der Basis des gleichen Wochentags der Vorwoche – ähnlich wie bei Lastprognosen im Energiesektor.
Weitere Info

 

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KI unterstützt Fachkräfte bei der Montage
KI unterstützt Fachkräfte bei der Montage

9.6.2020: Künstliche Intelligenz (KI) macht es möglich, dass auch Maschinen Objekte erkennen können. Hierfür braucht es große Mengen an qualitativ hochwertigen Bilddaten, mit denen die Algorithmen manuell trainiert werden. Das am Institut für Informationsmanagement im Ingenieurwesen (IMI) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entstandene Start-up Kimoknow hat eine Technologie entwickelt, um dieses Training zu automatisieren. Der erste Use Case: Ein digitaler Montageassistent für die kontaktlose Zusammenarbeit von Menschen und Maschinen. Der Assistent eignet sich für alle Industrien, in denen hochkomplexe Produkte in geringer Stückzahl hergestellt werden. Der Prototyp wird für die Endmontage hoch spezialisierter Messgeräte eingesetzt und derzeit in Kooperation mit der Elabo GmbH am Center for Artificial Intelligence Talents (CAIT) am Institut für Informationsmanagement im Ingenieurwesen (IMI) des KIT erprobt.
Kimoknow ist eine Ausgründung des IMI und ging am 13. Mai 2020 als Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) an den Start. Neben Lukas Kriete gehören Roman Wiegand, Aaron Boll, Michael Grethler und Vesa Klumpp zum Gründungsteam.
Presseinformation

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Shutterstock | Victor Josan
Wie effizient arbeiten Photovoltaik-Speichersysteme?

26.05.2020: Immer mehr Photovoltaikanlagen verfügen über Batterien, die während der Sonnenstunden erzeugten Strom speichern und für eine spätere Nutzung bereithalten. Solche Photovoltaik-Speichersysteme ermöglichen den Betreibern, einen möglichst hohen Anteil des erzeugten Solarstroms selbst zu nutzen. Je effizienter das Speichersystem, desto größer der wirtschaftliche Vorteil. Das Projekt „Testbench“ steigert die Qualität der Effizienzmessungen, damit Planer und Betreiber die Batteriesysteme besser miteinander vergleichen können. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderte Verbundprojekt wird vom Fraunhofer IEE, das Elektrotechnische Institut (ETI) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), VDE|DKE und TÜV Rheinland sowie den assoziierten Partnern AIT, BSW und BVES gemeinsam bearbeitet.
Die Qualität der Effizienzmessungen an Photovoltaik-Speichersystemen zu steigern, damit Planer und Betreiber sie besser miteinander vergleichen können, ist Ziel des kürzlich gestarteten Projekts BMWi-Projekts ‚Testbench‘ (Testverfahren zur Bestimmung der Effizienz von PV-Speichersystemen – Vom Leitfaden zum Standard). Das Projekt fokussiert besonders auf die Reproduzierbarkeit und Vergleichbarkeit der Messergebnisse an den verschiedenen Prüfständen der Projektpartner. In der zweiten Projekthälfte soll ein Ringversuch die Wirksamkeit der Verbesserungen validieren und die Reproduzierbarkeit der Ergebnisse der beteiligten Partner nachweisen. Da die Projektpartner federführend im Normarbeitskreis „Kennwerte von stationären Batteriespeichern“ (AK 371.0.9.) der Deutschen Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE (DKE) mitwirken, lassen sich die im Projekt gewonnenen Erkenntnisse direkt in den Normungsprozess einbringen. „Eine nationale Norm oder VDE-Anwendungsregel wäre ein wichtiger Schritt, um die Marktposition deutscher Hersteller weiter zu festigen“, erklärt Nina Munzke, Leiterin der Gruppe Systemspeicherung und -analyse am Batterietechnikum des KIT. Aufgrund der großen Menge internationaler Kunden der deutschen Hersteller von PV-Speichersystemen, sollen die Ergebnisse in einem weiteren Schritt in die internationale Normung eingebracht werden. „Damit wollen wir die Wettbewerbschancen von deutschen Herstellern in internationalen Märkten stärken“, so Munzke. Darüber hinaus beinhaltet der Projektplan das Veranstalten von Workshops zum regen Austausch mit den verschiedenen deutschen und internationalen Stakeholdern.

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Neuer Forschungsschwerpunkt zu Nachhaltiger Produktion eingerichtet
Neuer Forschungsschwerpunkt zu Nachhaltiger Produktion eingerichtet

18.05.2020: Die Bevölkerung nimmt weltweit zu, zentrale Rohstoffe werden knapper. Auch produzierende Unternehmen müssen die Weichen für eine nachhaltige Zukunft stellen: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) untersuchen für diese Unternehmen, wie sie etwa mit autonomer Produktionssteuerung, der Reduktion von Verschleißteilen oder den Prinzipien einer ressourcenschonenden Fertigung den Produktionsprozess verbessern können. Ihr Know-how bündeln sie nun im neuen Forschungsschwerpunkt „Nachhaltige Produktion“ am wbk Institut für Produktionstechnik: Hier werden Unternehmen künftig dabei unterstützt, ihre Produktionsprozesse vom linearen Wirtschaftsansatz zu zirkulären Ansätzen einer Kreislaufwirtschaft zu entwickeln. Diese beinhalten das Remanufacturing, also die Wiederaufbereitung gebrauchter Produkte, mit modularen Anlagen zur De- und Remontage, autonomer Produktionssteuerung und integrierter Qualitätssicherung sowie Produktionsnetzwerke und Geschäftsmodelle für die Kreislaufwirtschaft.

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Schaeffler
Agiles Produktionssystem für Elektromotoren

05.05.2020: Vor dem Hintergrund von Klimawandel und Energiewende werden teil- und vollelektrische Fahrzeuge immer beliebter: In Deutschland stieg die Zahl der Neuzulassungen im Jahr 2019 auf mehr als 63.000, seit 2015 hat sie sich damit verdreifacht (Quelle: Statista). Elektromotoren in variabler Technologie und Stückzahl künftig wirtschaftlich in Deutschland produzieren zu können, ist Ziel des Projekts AgiloDrive am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Die Forscherinnen und Forscher entwickeln darin mit Wirtschaftspartnern neuartige Produktbaukästen und Produktionstechnologien, die dann direkt in die Industrie übertragen werden sollen. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg fördert die Pilotphase des Projekts nun mit rund einer Million Euro. Presseinformation

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ITEP Arbeitsschutz
ITEP erneut für Arbeitsschutzmanagement zertifiziert

24.04.2020: Das Institut für Technische Physik (ITEP) wurde 2019 erneut für das seit 2005 zertifiziertes Arbeitsschutzmanagementsystem begutachtet. Damit ist das ITEP seit 2005 durchgängig – als eines der ersten wissenschaftlichen Institute weltweit - für sein Arbeitsschutzmanagementsystem zertifiziert und bis heute eine der wenigen Organisationen in Deutschland, die gemeinsam sowohl von einem öffentlichen als auch von einem gewerblichen Unfallversicherungsträger – Unfallkasse Baden-Württemberg (UKBW) und Verwaltungsberufsgenossenschaft (VBG) – erfolgreich begutachtet wurde.

 
Ulrike Krewer
Professorin Ulrike Krewer am KIT

22.04.2020: Frau Professorin Dr.-Ing. Ulrike Krewer wurde zum 01.04.2020 auf die Professur für Elektrochemische Energiewandlung und Speichersystemtechnik am Institut für Angewandte Materialien (IAM-WET) der KIT-Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik (ETIT) berufen und leitet das Institut für Angewandte Materialien – Werkstoffe der Elektrotechnik.

Ulrike Krewer ist passionierte „Elektrochemische Ingenieurin“, die Batterien, Brennstoffzellen, Elektrolyseure und elektrochemische Syntheseprozesse multiskalig analysiert und Wege identifiziert, diese performanter und nachhaltiger zu gestalten.

Nach dem Studium des Chemieingenieurwesens an der Universität Erlangen-Nürnberg analysierte sie am Max-Planck-Institut für Dynamik Komplexer Technischer Systeme die Prozesse in Methanol-Brennstoffzellen mittels Modellierung und dynamischer Methoden. Ihre Arbeit wurde mit der Otto-Hahn-Medaille und dem Dissertationspreis der Universität Magdeburg ausgezeichnet. Den Sprung der Brennstoffzellen-Technologie in die Wirtschaft erprobte sie von 2006-2007 als Senior Engineer/Researcher im Energy Lab von Samsung SDI (Südkorea). Anschließend, als Otto-Hahn-Gruppenleiterin am Max-Planck-Institut und Juniorprofessorin der Universität Magdeburg erweiterte sie ihr Portfolio um Batterien und Brennstoffzellen der nächsten Generation sowie um Brennstoffzellensysteme und erhielt für ihre Leistungen den Grundlagenforschungspreis des Landes Sachsen-Anhalt. In den Jahren 2012-2020 leitete sie das Institut für Energie- und Systemverfahrenstechnik an der TU Braunschweig, war Vorstandsmitglied der Battery LabFactory Braunschweig und des Exzellenzclusters „Sustainable and Energy Efficient Aviation“ und Visiting Scholar am MIT. Hier kamen weitere Zelltypen hinzu: diverse Li-basierte Batterien, mikrobielle Brennstoffzellen, Elektrolyse/Elektrosynthese aber auch (bio)chemische Reaktoren. Mit ihrem Wechsel ans KIT bringt sie sowohl ihr breites Portfolio an etablierten und neuartigen Zellen als auch die daran trainierten/etablierten Methoden der dynamischen und Modell-basierten Analyse und Zustandsdiagnose von Elektrodenoberfläche bis großen Zellen mit. Diese ergänzen hervorragend nicht nur die u.a. strukturanalytische Expertise des bisherigen IAM-WET sondern auch die Energie- und Batterieaktivitäten am KIT.

Ihre fast 20-jährige Expertise zu elektrochemischer Energietechnik bringt Frau Krewer in zahlreiche Lehrveranstaltungen im Bachelor- und Masterbereich ein und freut sich auf die gemeinsame aktive Gestaltung der Forschung und Lehre am KIT.

Institute des Bereich III unterstützen Karlsruher Kliniken mit Visieren aus dem 3-D-Drucker
Institute des Bereich III unterstützen Karlsruher Kliniken mit Visieren aus dem 3-D-Drucker

16.04.2020: Bei der Bewältigung der Corona-Krise unterstützten zahlreiche Institute des Bereich III mit ihrem Knowhow in der Produktionstechnik und dem 3-D-Druck die ViDia Kliniken, das Städtische Klinikum sowie weitere Einrichtungen der Stadt Karlsruhe mit Sachbeiträgen und wissenschaftlich-technischen Dienstleistungen.

Für den direkten Kontakt mit Menschen, die an COVID-19 erkrankt sind, sind Kunststoffvisiere sehr hilfreich, die Ärztinnen und Ärzte sowie das Pflegepersonal zusätzlich zu den vorgeschriebenen Atemmasken tragen sollten. Solche Visiere sind derzeit kaum noch erhältlich und auch dann nur zu stark überhöhten Preisen. Hier baten die Karlsruher ViDia Kliniken um Unterstützung. Kurzfristig gründeten das Institut für Produktionstechnik (wbk) und das Institut für Produktentwicklung (IPEK) des KIT zusammen mit der Hochschule Karlsruhe einen „Produktionsverbund“,  der die ViDia Kliniken in der Ausstattung mit Visieren aus dem 3-D-Drucker unterstützt.
Gemeinsam haben die Partner nach einer Online-Vorlage ein Herstellungsverfahren für 3-D-Drucker entwickelt, die normalerweise im Prototypenbau und zu Forschungszwecken im Bereich der additiven Fertigung eingesetzt werden. Die Visiere werden mit etwa 30 Druckern gefertigt, die Druckdauer liegt im Moment bei drei Stunden pro Stück. Bislang konnten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler 200 Visiere an die ViDia Kliniken ausliefern, weitere sollen demnächst folgen. Das Institut für Automation und angewandte Informatik (IAI) beteiligt sich mit 15 3-D-Druckern im Rahmen der deutschlandweiten Initiative Maker vs. Virus an der Herstellung von Visieren und bringen so Menschen und Organisationen, die auf Schutzausrüstung angewiesen sind, mit „Machern“, die diese herstellen können, zusammen.

Erhöhte Sicherheit für Rettungskräfte: Dank eines Ortungssystems lassen sich Laufwege nachvollziehen und so Personen besser lokalisieren.
Ortungssystem für in Not geratene Rettungskräfte

13.04.2020: Sicherheit auf Schritt und Tritt: Forschende des KIT entwickeln Technologie, um verletzte oder verschüttete Einsatzkräfte – ohne GPS – zu lokalisieren. Ob bei Bränden, nach Erdbeben oder in anderen Gefahrensituationen – oft müssen Rettungskräfte Personen aus Gebäuden befreien. Diese Einsätze stellen jedoch ein hohes Risiko dar: Gefahren lassen sich vorab schwer einschätzen, auch die Helferinnen und Helfer selbst können in Not geraten. Um sie schnellstmöglich unterstützen zu können, haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) ein System zur Lokalisierung verletzter oder verschütteter Rettungskräfte in Gebäuden entwickelt, das ohne GPS-Signal auskommt.
Presseinformation

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