Home | deutsch  | Plain Language | Legals | Data Protection | Sitemap | Intranet | KIT
Dr.-Ing. Joachim Knebel
Head of Division BL3
Division 3 - Mechanical and Electrical Engineering
+49 721 608-25511
joachim knebelUce2∂kit edu
Angelika Linz
Secretary
+49 721 608-25511
angelika linzEqn4∂kit edu
Robin von Both
Personal Assistant
+49 721 608-25505
vonbothTsi6∂kit edu
Verena Wittmann
Controlling Bereich 3
+49 721 608-25526
verena wittmannGvi6∂kit edu
Lothar Band
Projekte und Gebäude
+49 721 608-25152
lothar bandBvo0∂kit edu
Karsten Rexroth
Bereichsreferent
+49 721 608-25517
karsten rexrothCks9∂kit edu
Affordable Energy for Humanity (AE4H)

Division III ‒ Mechanical and Electrical Engineering

Division III of the KIT consists of the Departments of Electrical Engineering and Information Technology as well as Mechanical Engineering and the corresponding institutes of the University Sector. It also includes the Helmholtz programmes Storage and Cross-linked Infrastructures, FUSION and NUSAFE and the institutes IAI, IAM, IHM, IKET, INE, INR, and ITEP of the Research Sector.

Since January 01, 2014, Professor h.c. Dr.-Ing. Joachim Knebel has been Head of Division III.

 

NEWS

Innovationspreis für klimafreundliche Methanspaltung
Innovationspreis für klimafreundliche Methanspaltung

27.11.2018: Die Deutsche Gaswirtschaft zeichnet am 22. November in Berlin ein neues Verfahren mit dem Innovatonspreis 2018 aus, das Wasserstoff emissionsfrei aus Erdgas herstellen lässt und das von ein Forscherteam aus Karlsruhe und Potsdam gemeinschaftlich entwickelt wurde.

Energie aus Erdgas ohne klimaschädliche CO2-Emissionen: Das verspricht die neue Technologie, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und des Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) aus Potsdam entwickelt haben. Das hauptsächlich aus Methan bestehende Erdgas wird dabei mit einem Verfahren zur thermischen Spaltung von Methan in Wasserstoff und festen Kohlenstoff umgewandelt. Das Foto zeigt den am KALLA Labor (KArlsruhe Liquid Metal LAboratory) aufgebauten Versuchsreaktor, eine 1,2 Meter hohe Vorrichtung aus Quarz und Edelstahl, in der sich geschmolzenes Zinn befindet. In der Flüssigmetallsäule steigen Methanbläschen auf, in denen die Cracking-Reaktion stattfindet. Am KIT sind Professor Thomas Wetzel vom Institut für thermische Verfahrenstechnik (TVT), Dr. Leonid Stoppel (KALLA) und Dr. Alfons Weisenburger (IHM) für die Forschungsarbeiten verantwortlich. Mehr zum Projekt und zum Preis siehe: http://www.kit.edu/kit/pi_2018_151_innovationspreis-fur-klimafreundliche-methanspaltung.php und www.innovationspreis-gas.de.

 

 

24th International QUENCH Workshop
24th International QUENCH Workshop

21.11.2018: Vom 13. bis 17. November 2018 trafen sich nun schon zum 24. Mal Wissenschaftler aus aller Welt am KIT, um aktuelle Ergebnisse des Vorhabens QUENCH im HGF-Programm NUSAFE präsentiert zu bekommen und darüber zu diskutieren, wie ein nuklearer Störfall frühzeitig durch Fluten („Quenchen“) beendet werden kann. Mit einer Beteiligung von mehr als 60 Teilnehmern aus 15 Ländern war das Interesse an der Veranstaltung wieder sehr groß. Erstmalig konnten Teilnehmer aus Ägypten und Jordanien begrüßt werden. Die Teilnehmer waren neugierig auf die neuesten Ergebnisse von QUENCH-Experimenten. Weltweit erstmals wurde in diesem Jahr am KIT in Zusammenarbeit mit ORNL (USA) ein Bündelexperiment mit unfalltoleranten Hüllrohren erfolgreich durchgeführt. QUENCH-Daten werden weltweit zur Validierung von Computercodes zur Simulation von nuklearen Störfällen verwendet; aktuelle Ergebnisse zur Codevalidierung und Modellentwicklung nahmen deshalb einen großen Anteil im Programm ein. Die Organisatoren um Dr. Martin Steinbrück (IAM-AWP) sind nun schon wieder auf Ideensuche für die Ausgestaltung des Jubiläumsworkshops im nächsten Jahr.

Ernennung von Prof. Manfred Thumm zum ITG-Fellow
Ernennung von Prof. Dr. Dr. h.c. Manfred Thumm zum ITG-Fellow

09.11.2018: In einer Feierstunde der Informationstechnischen Gesellschaft (ITG) im VDE am 5. November 2018 in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin wurde Prof. Dr. Dr. h.c. Manfred Thumm vom IHM und IHE des KIT für seine herausragenden Verdienste, sein Engagement und seine wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der Vakuumelektronik zum ITG-Fellow ernannt. Die Urkunde überreichte der Vorsitzende der ITG, Prof. Dr.-Ing. Hans Dieter Schotten von der TU Kaiserslautern. Die Widmung lautet: “für seine herausragenden Verdienste, sein Engagement und seine wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der Vakuumelektronik”.

 
Jahrestagung des FVEE: KIT berichtet über Chancen der Digitalisierung
Jahrestagung des FVEE: KIT berichtet über Chancen der Digitalisierung

18.10.2018: Die Jahrestagung des Forschungsverbunds Erneuerbare Energien steht unter dem Motto: Energiewende – Smart und Digital. Der schnell fortschreitende Digitalisierungs- und Automatisierungsprozess wird ein wichtiger Wegbegleiter für die Transformation unseres Energiesystems. Richtig eingesetzt kann Digitalisierung die Energiewende beschleunigen und sie effizienter und kostengünstiger gestalten. Es gilt, die drei Energiesektoren Strom, Wärme und Verkehr intelligent miteinander zu verknüpfen. Außerdem erfordert die notwendige Interaktion von Erzeugung, Transport, Speicherung und Verbrauch sowohl eine lokale Digitalisierung durch intelligente Komponenten als auch eine weitgehende  Digitalisierung und Vernetzung des Gesamtsystems in der übergeordneten Ebene.
Prof. Veit Hagenmeyer (IAI) trug über die Chancen der Digitalisierung für die Energiewende, Frau Nina Munzke (ETI) berichtete über den Multikriteriellen Betrieb von Batteriespeichern. Das KIT war als (Co-)Autor mit Ergebnissen an 17 von insgesamt  22 wissenschaftlichen Vorträgen beteiligt. Am Ende der Tagung steht fest: Das künftige Energiesystem wird sich auszeichnen durch: (a) Digitalisierung ermöglicht einen optimierten Netzbetrieb in Echtzeit, (b) Es entsteht ein digitaler Energiemarkt mit neuen Handelsprozessen, (c) Das Energiesystem wird strombasiert sein, da elektrische Energie aus erneuerbaren Quellen das System dominieren wird, (d) Stromversorgung, Wärmeversorgung, Mobilität und industrielle Prozesse sind entweder direkt elektrisch verbunden oder über synthetische Energieträger gekoppelt (Sektorenkopplung), und (e) Das Energiesystem wird hoch flexibel sein, weil fluktuierende Erzeuger, flexible Verbraucher und neue Speicher Freiheitsgrade schaffen und nutzbar machen, die durch schnelle Ausgleichsmechanismen Versorgungssicherheit gewährleisten.

 

International Workshop on Carnot Batteries in Stuttgart
International Workshop on Carnot Batteries in Stuttgart

09.10.2018: Prof. André Thess (DLR)  and Prof. Thomas Wetzel (KIT) jointly organised an International Workshop on Carnot Batteries together with University Stuttgart on October 9-10 in Stuttgart. The organisers successfully brought together some 70 international  experts in the field of thermal energy storage in order to access an exchange on the state-of-the-art of research and demonstration of Carnot Batteries with the aim to establish an internationally visible platform for Carnot Batteries, among them Physics Nobel Prize winner Robert Laughlin of Stanford University. After the Greetings of Prof. Ertl (University of Stuttgart) and Prof. Joachim Knebel (KIT, see picture), Prof. Laughlin introduced to the subject with an engaged and charming Keynote lecture “Heat is the Answer”. Andre Thess presented the opportunities and challenges of the planned joint construction of the research facility NADINE (National Demonstrator for Isentropic Energy Storage). In the following Researchers from US, Japan, Spain, UK and Germany presented their present work and infrastructures from low temperature to high temperature Power-Heat-Power applications, which are closely linked to NADINE. For more information please see: https://www.dlr.de/dlr/desktopdefault.aspx/tabid-10081/151_read-30169/#/gallery/32291

National Demonstrator for Isentropic Energy Storage (NADINE) - Memorandum of Understanding signed
National Demonstrator for Isentropic Energy Storage (NADINE) - Memorandum of Understanding signed

08.10.2018: The German Aerospace Center (DLR), the University of Stuttgart and the Karlsruhe Institute of Technology (KIT) are planning the joint construction of the research facility National Demonstrator for Isentropic Energy Storage (NADINE). In a sustainable energy system, energy storage systems are of vital importance for the integration of renewable energies. However, there has been a lack of location-independent and cost-effective storage on a power plant scale. The DLR, the University of Stuttgart and the KIT intend to jointly build the NADINE research facility. A first design project phase has been supported by the Federal Ministry of Economics and Energy (BMWi) and the Ministry of Economics, Labour and Housing of the State of Baden-Württemberg.

For this joint activity the three institutions signed a Memorandum of Understanding on 8 October 2018 in Stuttgart (see picture, from DLR) in a festive frame program. Physics Nobel Prize winner Robert Laughlin of Stanford University, who initiated the MALTA storage project from Google X, gave an evening lecture entitled "Can Heat Save Us?". Laughlin advocates heat-based electricity storage as researched in NADINE.For more information please see: https://www.dlr.de/dlr/desktopdefault.aspx/tabid-10081/151_read-30169/#/gallery/32291

 
6th German-Japan Joint Workshop on Advanced Secondary Battery Technologies
6th German-Japan Joint Workshop on Advanced Secondary Battery Technologies

21.09.2018: Vom 19.-21. September 2018 fand am KIT der „6th German-Japan Joint Workshop on Advanced Secondary Battery Technologies“ statt. Zu diesem wissenschaftlichen Symposium, das sich in einem jährlichen Turnus den zukunftsträchtigen Forschungsarbeiten an Batterietechnologien in Japan und Deutschland widmet, trafen sich rund 50 geladene Teilnehmer von renommierten Universitäten und Forschungseinrichtungen aus beiden Ländern. Unter der Trägerschaft des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der japanischen New Energy and Industrial Technology Development Organization (NEDO) wurde der Workshop gemeinsam von Frau Prof. Dr.-Ing. Ellen Ivers-Tiffée (KIT-Institut für Angewandte Materialien) und Prof. Dr. Jens Tübke (Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie) ausgerichtet und vom KIT-Vizepräsidenten für Forschung, Prof. Dr. Oliver Kraft, eröffnet.

Sylvia Kotting-Uhl und Alexander Salomon besuchen das Energy Lab 2.0
Sylvia Kotting-Uhl und Alexander Salomon besuchen das Energy Lab 2.0

19.09.2018: Frau MdB Sylvia Kotting-Uhl und Herr MdL Alexander Salomon beide Bündnis 90 / Die Grünen, haben sich am Montag, den 17. September 2018, ausführlich über die Energieforschung am KIT und im speziellen die Forschung am Energy Lab 2.0 informiert. Joachim Knebel führte in die Forschungsstrategie und die langfristigen Beiträge des KIT zur Ausgestaltung und Unterstützung der Energiewende in Deutschland ein. Das Energy Lab 2.0, speziell das Smart Energy System Simulation and Control Center (SEnSSiCC) und der Anlagenverbund sowie die Thematik der Sektorkopplung, wurden von Prof. Roland Dittmeyer IMVT und Prof. Jörg Sauer IKFT erläutert. Die Bedeutung der Supraleitung für neue Stromnetzkomponenten hob Prof. Bernhard Holzapfel ITEP anschaulich hervor, Herr Nicolaus Lemmertz führte durch das Batterietechnikum und die Entwicklung von Batterieheimspeichern, die Promovierenden Christian Sprau und Tobias Leonhard (LTI) führten ihre neuesten Entwicklungen zu Organischer Photovoltaik und Perowskit-Solarzellen aus. Den Abschluss bildete eine Diskussion mit Dr. Walter Tromm (Nusafe) zum Thema Reaktorsicherheits- sowie Fusionsforschung.

Jens Reiser vom iam-AWP erhält SOFT Innovation Prize 2018
Jens Reiser vom iam-AWP erhält SOFT Innovation Prize 2018

18.09.2018: Im Rahmen des 30. Symposiums über Fusionstechnologie SOFT-2018 auf Sizilien wurde  Dr.-Ing. Jens Reiser aus dem Institut für Angewandte Materialien (IAM-AWP)mit dem ersten Preis des SOFT Innovation Prize der Europäischen Kommission ausgezeichnet, speziell für seinen Beitrag mit dem Titel „Ductile tungsten (W): Novel rolling technique opens a new era for commercial exploitation of tungsten“. Die Jury würdigte insbesondere die technologische Bedeutung und nachhaltige Impulskraft seiner Arbeiten. Der Preis ist mit 50.000 € dotiert. Basierend auf einem tiefen Verständnis von Verformungs- und Bruchmechanismen ist es der von Jens Reiser geleiteten Arbeitsgruppe gelungen, die mechanischen Eigenschaften von Wolfram bahnbrechend zu verbessern. Zusammen mit einem europäischen Industriepartner konnten sie Wolfram-Bleche so herstellen, dass diese auch unterhalb der Raumtemperatur nicht spröde und damit zerbrechlich, sondern biegsam und leicht verformbar sind. Mit bisherigen Technologien blieben die Bleche bis zu Temperaturen weit oberhalb von 500°C spröde. Die Arbeitsgruppe entwickelte dazu neue, innovative Ansätze bei der Verbindungstechnik sowie für die Stabilisierung der inneren (Mikro-)Struktur der Werkstücke. Dies ermöglicht nun den Bau von Hochleistungskomponenten (beispielsweise Rohren), welche den extremen Anforderungen im Inneren von Fusionskraftwerken genügen.
Foto: Peter Späh.