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NEWS

Flüssigmetallforschung
Flüssigmetallforschung: Neue Lösungen für die Energiewende

04.02.2019: Ob thermische Energiespeicher, neue Prozesswege für die emissionsfreie Produktion von Wasserstoff oder innovative Solargroßkraftwerke: Mit Flüssigmetalltechnologien aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) lässt sich die Dekarbonisierung des Energiesystems beschleunigen.

Der aktuelle Sonderbericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) zum Klimawandel hätte deutlicher kaum ausfallen können: Nur, wenn der Menschheit die rasche Umsetzung von beispiellosen Veränderungen in allen Bereichen der Gesellschaft gelingt, dann lassen sich nach Erkenntnissen der am IPCC-Bericht beteiligten Klimaforscherinnen und -forscher katastrophale Folgen der Erderwärmung vielleicht noch abwenden. Entscheidend für einen Erfolg dieser Bemühungen seien die nächsten Jahre. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des KIT unterstützen den notwendigen Wandel zum Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen mit praxisnahen Innovationen. Neue Ansätze und langjährige Erfahrungen verbindet dabei die Liquid Metal Competence Platform Karlsruhe (LIMCKA), in der mehrere Institute und Labore des KIT ihre Expertise bündeln.

Bild oben: In den Versuchsanlagen des KArlsruhe Liquid metal LAboratory (KALLA) wird die Thermofluiddynamik von Metallschmelzen erforscht. (Foto: Karsten Litfin, KIT)

Presseinformation
Besuch Minister Hermann
Verkehrsminister Hermann besucht Campus Ost

29.01.2019: Winfried Hermann, Minister für Verkehr in Baden-Württemberg, hat am 28.01.2019 das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) besucht und sich am Campus Ost über die laufenden Forschungsaktivitäten im KIT-Zentrum Mobilitätssysteme informiert.

Prof. Frank Gauterin berichtete von der Vision „Seamless Mobility“, Sascha Ott ergänzte Informationen zu Thema Innovation und Prof. Peter Vortisch erläuterte den Themenbereich Verkehrsverhaltensforschung am KIT. Im Rahmen einer Laborführung stellte Dr. Michael Frey Prüfeinrichtungen und Demonstratorfahrzeuge zum Themenbereich elektrische und automatisierte Mobilität vor. Das allradgelenkte Fahrzeug aus dem Verbundforschungsprojekt „OmniSteer“, welches unter anderem mit dem „Schaeffler Hub for Advanced Research“ (SHARE) am KIT bearbeitet wird, bot dabei einen Blick in die Zukunft automatisierter Fahrzeuge mit extremer Manövrierfähigkeit.

Bild oben: Demonstratorfahrzeug ELF++ aus dem Verbundforschungsprojekt „e²-Lenk“ (Foto: Amadeus Bramsiepe, KIT)

Elektromobilitaet
Elektromobilität: bestehende Kompetenzen nutzen

29.01.2019: Viele Unternehmen in Baden-Württemberg verfügen über spezialisiertes Fachwissen in der Prozesskette, die zum Produkt Verbrennungsmotor führt. Doch der Trend geht zum Elektrofahrzeug. Insbesondere für die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) gestaltet sich eine strategische Neuausrichtung sehr schwierig. Mit dem „Transformations-Hub Elektromobilität“ am KIT entsteht eine Anlaufstelle insbesondere für KMU, die sich dieser Herausforderung stellt. Das Land Baden-Württemberg fördert den Hub nun mit 2,6 Millionen Euro.

Beteiligte Institute des KIT:
- Institut für Produktionstechnik (WBK)
- Institut für Themische Verfahrenstechnik (TVT)
- Institut für angewandte Materialien - Energiespeichersysteme (IAM-ESS)

(Foto: Felix Wirth, KIT)

Presseinformation
 
Roboterteams
Mit Roboterteams fremde Welten erkunden

24.01.2019: Die Sieben Samurai, die „Bananenflanken-Pioniere“ Manni Kaltz und Horst Hrubesch, die Rolling Stones, Marvels Avengers – ob in Fiktion oder Wirklichkeit: High-Performance-Teams können Herausforderungen bewältigen und Ziele erreichen, an denen die oder der Einzelne trotz herausragender Fähigkeiten scheitern würde. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und anderer Forschungseinrichtungen wollen diese Erkenntnis auf die Robotik übertragen und mit spezialisierten Roboterteams die Tiefsee oder ferne Planeten erkunden.

Seitens des KIT sind am als Zukunftsthema von der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren geförderten Projekt ARCHES beteiligt: das Institut für Regelungs- und Steuerungssysteme (IRS), das Institut für Anthropomatik und Robotik (IAR), das Institut für Technologie und Management im Baubetrieb (TMB) und das Programm Nukleare Entsorgung, Sicherheit und Strahlenforschung (NUSAFE).

Bild oben: Netzwerke autonomer Roboter können Herausforderungen meistern, an denen die einzelne Maschine scheitern würde. (Grafik: Theresa Lösch, KIT)

Pressemitteilung
Photovoltaik
PRINTPERO

22.01.2019: Digital gedruckte, hocheffiziente und stabile Solarmodule zu entwickeln, die sich in Dächer, Fassaden und Fenster integrieren lassen, ist Ziel von PRINTPERO. In dem am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) koordinierten Projekt demonstrieren deutsche und griechische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Industriepartnern die technologische Machbarkeit von Solar¬modulen auf Basis von Perowskitabsorbern. Sie arbeiten an Prototypen, die sich in Größe, Form und Farbe frei gestalten lassen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt im Rahmenprogramm Forschung für Nachhaltige Entwicklung (FONA).

Bild oben: Gedruckte farbige Perowskit-Solarzellen in Form des Logos des KIT. (Foto: IMT/KIT)

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Spatenstich Forschungsfabrik
Auf dem Weg zur Karlsruher Forschungsfabrik

21.01.2019: Mit dem gemeinsamen Spatenstich der Kooperationspartner Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und Fraunhofer-Gesellschaft hat die „Karlsruher Forschungsfabrik“ ihren baulichen Anfang genommen. In der 15-Millionen-Anlage auf dem Campus Ost des KIT sollen ab Ende 2020 neue Produktionstechnologien mithilfe modernster Digitalisierungsmethoden deutlich schneller als bisher geplant, getestet und in die Industrie überführt werden. Das Projekt wird einen wichtigen Beitrag zu der jüngst beschlossenen „Strategie Künstliche Intelligenz“ der Bundesregierung leisten und gilt als bedeutsam für die Innovationskraft des Standorts Deutschland.

Ziel der Karlsruher Forschungsfabrik ist es, Vorsprünge bei neuen, herausfordernden Fertigungsverfahren systematisch zu erarbeiten und auszubauen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wollen lernen, wie man bereits sehr früh – das heißt, wenn die für ein neues Produkt erforderlichen Fertigungsprozesse noch nicht vollständig verstanden und beherrscht werden – qualitativ hochwertige Produkte herstellen kann.

Bild oben: Dr. Olaf Sauer, Prof. Jürgen Beyerer, Prof. Holger Hanselka, Prof. Jürgen Fleischer, Prof. Frank Henning beim Spatenstich (v.l.n.r.; Foto: Amadeus Bramsiepe, KIT)

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Startschuss Projekt reFuels
Projektstart: „reFuels – Kraftstoffe neu denken“

18.01.2019: Mit dem Projekt „reFuels – Kraftstoffe neu denken“ wollen die Landesregierung, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Industrie Alternativen zu fossilen Treibstoffen etablieren. Verkehrsminister Winfried Hermann, MdL, gab heute (18.01.2019) in Karlsruhe den Startschuss für das Projekt im Rahmen des Strategiedialogs Automobilwirtschaft (SDA).

Im Projekt „reFuels – Kraftstoffe neu denken“ werden Verfahren betrachtet, mit denen Otto- und Dieselkraftstoffe auf Basis erneuerbarer Energien und aus nachhaltig zugänglichen Rohstoffen auch in größerem Maßstab produziert werden können. Untersucht wird, wie sich die regenerativ erzeugten Kraftstoffe auf den Schadstoffausstoß der bestehenden Flotte und auf die Funktion der Fahrzeuge sowie einzelner Komponenten auswirken. Parallel sollen Gesellschaft und Verbraucher schon heute die neuartigen Kraftstoffe akzeptieren.

(Bild oben:) Verkehrsminister Winfried Hermann (Mitte) mit Thomas Hirth, Vizepräsident des KIT für Innovation und Internationales (rechts) und MiRO-Geschäftsführer Ralf Schairer (links). (Foto: Markus Breig, KIT)

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Chrsitoph Stiller
Christoph Stiller 2019 IEEE Fellow

18.01.2019: Piscataway, New Jersey, USA, January 2019 : Christoph Stiller, head of the Institut für Mess- und Regelungstechnik at KIT, has been elevated as an IEEE Fellow, being recognized:

„for contributions to machine vision for automated driving“

The IEEE Grade of Fellow is conferred by the IEEE Board of Directors upon a person with an outstanding record of accomplishments in any of the IEEE fields of interest. The total number selected in any one year cannot exceed one-tenth of one-percent of the total voting membership. IEEE Fellow is the highest grade of membership and is recognized by the technical community as a prestigious honor and an important career achievement.

Smart Manufacturing Innovation Centre
Artificial Intelligence in Production

15.01.2019: Since its opening in November 2015, Sino-German Industry 4.0 Demonstration and Innovation Center which showcases the benefits of Industry 4.0 in a real-life production environment has attracted more than 4000 visitors from all walks of life and has become one of the most valuable temporal effect and research domestic innovation platforms. Furthermore, we unveiled the Artificial Intelligence Innovation Factory in the end of 2018 as an extension of the existing Industry 4.0 Demonstration and Innovation Center which also have integrated 4 representative AI technologies: Augmented and Virtual Reality, Simulation, Cloud and Big Data Computation as well as Human Robot Collaboration to stress the AI values.

In response to the great interest in the smart manufacturing platform, we will hold the “Artificial Intelligence in Production” open day event on Jan. 24th, 2019 (Thursday), to give you the opportunity to make first hand smart manufacturing experiences. Advanced AI technology and revolutionary upgrading.

13:30-17:00, Thursday, Jan 24th, 2019
Location: Smart Manufacturing Innovation Centre, 11th Floor, A Building, Wisdom Center Suzhou

 
Prof. Dr.-Ing. Ahmet Cagri Ulusoy
New Professor for High-Speed Circuits Prof. Dr.-Ing. Ahmet Cagri Ulusoy

09.01.2019: Prof. Dr.-Ing. Ahmet Cagri Ulusoy joins KIT/Bereich III starting from 01.01.2019 as the Professor for “Integrated High-Speed Circuits”, and as the co-director of IHE.

Ahmet Cagri Ulusoy received the B.Sc. degree from Istanbul Technical University, Istanbul, Turkey, in 2006, the M.Sc. degree from Ulm University, Ulm, Germany, in 2008, and the Ph.D. degree from the Institute of Electron Devices and Circuits, Ulm University, in 2012, all in Electrical Engineering. From 2012 to 2015, he was with the Georgia Institute of Technology, Atlanta, GA, USA, as a Research Engineer. From 2015 to 2016, he was the Team Leader of the Broadband Mixed-Signal ICs Group at IHP, Frankfurt (Oder), Germany. Before joining KIT, from 2016 to 2019, he was an Assistant Professor with the Michigan State Universtiy, East Lansing, MI, USA.

IHE
Forschungslabor Mikroelektronik
Forschungslabor Mikroelektronik

09.01.2019: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert im Rahmen der Hightech-Strategie ein neues Kooperationsprojekt der Institute IHE, IPQ und LTI mit einer Fördersumme von über 3,3 Mio €.

Im Rahmen des Projektes "Forschungslabor Mikroelektronik Karlsruhe für Fertigungstechnologien der Hochfrequenzsysteme" erfolgt die Untersuchung und Entwicklung eines neuen Ansatzes für die Fertigung von THz-Modulen. THz-Module finden ein wachsendes Anwendungsspektrum in Feldern wie Industrie 4.0, zivile Sicherheit, virtuelle Realität, Qualitätsüberwachung und Materialprüfung. Im Forschungslabor sollen THz-Bauteile mittels eines digitalen, hochpräzisen Druckverfahrens zu THz-Modulen verbunden werden. Der Ansatz zielt auf die Entwicklung einer flexiblen, kostengünstigen Aufbau- und Verbindungstechnik, mit der auch mittlere und kleine Stückzahlen wirtschaftlich gefertigt werden können. Durch neue Fertigungstechnologien soll eine heute noch kostenintensive Einzelfertigung ersetzt werden.

Younis
Marwan Younis 2019 IEEE Fellow

07.01.2019: Piscataway, New Jersey, USA, January 2019 : Marwan Younis , from Wessling, Germany, has been named an IEEE Fellow, being recognized:

„for contributions to digital beam-forming techniques for spaceborne radar systems“

The IEEE Grade of Fellow is conferred by the IEEE Board of Directors upon a person with an outstanding record of accomplishments in any of the IEEE fields of interest. The total number selected in any one year cannot exceed one-tenth of one-percent of the total voting membership. IEEE Fellow is the highest grade of membership and is recognized by the technical community as a prestigious honor and an important career achievement.