Münchner Stadtbus der Zukunft fährt in KolonneIPG
Münchner Stadtbus der Zukunft fährt in Kolonne

15.06.2021: Elektrisch und automatisiert fahrende Busse könnten den Personennahverkehr sicherer und effizienter machen. Das Problem: Gelenkbusse oder solche mit Personenanhänger brauchen zu viel Energie und sind nicht flexibel genug einsetzbar, um auf stark schwankende Fahrgastzahlen reagieren zu können. Die Lösung: Platooning  Dabei fahren mehrere Fahrzeuge mittels elektronischer Steuerung (elektronische Deichsel) in engem Abstand hintereinander. Diese Kolonnen können beliebig an den jeweiligen Bedarf angepasst werden. Forschende des ITIV arbeiten an einem Stadtbus-Platoon für München. „Beim Platooning muss nur das vorderste Fahrzeug durch einen Fahrer gesteuert werden, alle nachfolgenden können diesem automatisiert folgen“, erläutert Professor Eric Sax (ITIV).

Projekt U-Shift des ITIV gewinnt German Innovation Award GIA
Projekt U-Shift des ITIV gewinnt German Innovation Award

14.06.2021: Das automatisierte, fahrerlose, elektrische Fahrzeugkonzept des Projektes U-Shift, an dem das ITIV und die Gruppe um Prof. Eric Sax beteiligt ist, wurde mit dem German Innovation Award (GIA) in der Kategorie Excellence in Business to Business Automotive Technologies ausgezeichnet. Das Besondere dabei ist das Aufliegerwechselprinzip in Form einer Kapsel, das je nach Bedarf Personen- und Gütertransport erlaubt. Das ITIV ist für die Konzeptionierung der Elektrik/Elektronik-Architektur dieses hochinnovativen Fahrzeuges verantwortlich.

RDE-Fahrten mit alternativen reFuels-Kraftstoffen und simultanem Einsatz zweier PEMS-SystemeKIT
RDE-Fahrten mit alternativen reFuels-Kraftstoffen und simultanem Einsatz zweier PEMS-Systeme

11.06.2021: Regenerativ hergestellte synthetische Kraftstoffe (reFuels) sind ein unverzichtbarer Baustein, um die gesteckten CO2-Minderungsziele zu erreichen. In der Forschungsinitiative „reFuels – Kraftstoffe neu denken“ des KIT arbeiten sechs Institute des KIT gemeinsam mit Partnern aus Energiewirtschaft, Mineralöl-, Automobil- und Zulieferindustrie daran, reFuels bereitzustellen und einzuführen. Ein entscheidendes Charakteristikum der hier betrachteten reFuels ist die Einhaltung aktuell bestehender Kraftstoffnormen. Damit bestehende Emissionsvorschriften auch mit diesen reFuels-Kraftstoffen eingehalten werden, führt das Team am IFKM  umfangreiche Fahrversuche, bei denen zwei unterschiedliche sogenannte Portable Emission Measurement Systemen (PEMS) simultan eingesetzt wurden.

Perowskit-Solarmodule: Hohe Effizienz auf großer FlächeAmadeus Bramsiepe, KIT
Perowskit-Solarmodule: Hohe Effizienz auf großer Fläche

01.06.2021: Von der Zelle zum Modul ohne Wirkungsgradeinbußen: Das ist eine der wesentlichen Herausforderungen der Perowskit-Photovoltaik. Forschende am IMT und LTI haben nun Perowskit-Solarmodule fast ohne Skalierungsverluste hergestellt. Dazu kombinierten sie die Serienverschaltung per Laser mit der Vakuumprozessierung aller Schichten der Solarzelle. Sie erreichten einen Wirkungsgrad von 18 Prozent auf einer Fläche von vier Quadratzentimetern – Weltrekord für vakuumprozessierte Perowskit-Solarmodule.
„Schöpfen wir das Potenzial der Technologie voll aus, ist die Herstellung von Perowskit-Solarmodulen mit Wirkungsgraden von deutlich über 20 Prozent auch auf noch größeren Flächen ein zeitnah realisierbares Ziel“, sagt Tenure-Track-Professor Ulrich W. Paetzold vom IMT.

SensorDaria Kohler, KIT
Biosensorik: Krankheiten patientennah, frühzeitig und effizient diagnostizieren

30.05.2021: Die frühzeitige und effiziente Diagnose von Krankheiten mit kostengünstiger patientennaher Labordiagnostik wird für die personalisierte Medizin und den öffentlichen Gesundheitsschutz immer wichtiger. Optische Biosensoren auf Basis von Siliziumnitrid (Si3N4)-Wellenleitern sind dabei besonders vielversprechend. Sie können mit sichtbarem Licht betrieben werden, das in wässrigen Lösungen nur sehr schwach absorbiert wird und damit einen hochempfindlichen Nachweis indikativer Biomarker ermöglicht. Eine Herausforderung stellte bislang allerdings die kostengünstige Integration entsprechender Lichtquellen auf dem Siliziumnitrid-Chip dar. Ein Forschungsteam unter Leitung von Christian Koos vom Institut für Photonik und Quantenelektronik (IPQ) und vom Institut für Mikrostrukturtechnik (IMT) hat hierzu ein neues Konzept entwickelt und die Ergebnisse in der Zeitschrift Light: Science & Application vorgestellt.

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Qualitätsoffensive für bessere Batterien durch automatische Fehlererkennung Markus Breig, KIT
Qualitätsoffensive für bessere Batterien durch automatische Fehlererkennung

27.05.2021: Im Batterie-Kompetenzcluster Aqua wird am KIT die Massenfertigung hochwertiger Lithium-Ionen-Batterien mit automatischer Fehlererkennung optimiert. - Leistungsstark, ausdauernd und sicher: Mit diesen Eigenschaften und einem günstigen Preis könnten Batterien „Made in Germany“ bald zur Weltspitze gehören. Ermöglichen sollen das unter anderem fortschrittliche Ansätze zur Qualitätssicherung und Analytik bei der Produktion, die jetzt am IAM-ESS unter Leitung von Prof. Helmut Ehrenberg entwickelt und erprobt werden. Die Arbeit im Batterieforschungscluster AQua (Batterie-Kompetenzcluster Analytik / QUAlitätssicherung) verläuft in enger Kooperation mit Forschungspartnern in der vom BMBF initiierten „Forschungsfabrik Batterie“.

 

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Bimetallische KatalysatorenKIT
Synergien in bimetallischen Katalysatoren durch Kern-Schale-Design

28.05.2021: Fortschritte in der Materialwissenschaft ermöglichen die Synthese von bimetallischen Nanopartikeln mit genau definierten atomaren Anordnungen, wie einatomige Legierungen, intermetallische Strukturen und Kern-Schale-Materialien. MTET-Forscher nutzten DFT-Methoden, um das katalytische Verhalten von Pd-Au-Kern-Schale-Nanostäbchen zu verstehen, die an der Uni Utrecht synthetisiert & getestet wurden. So ermittelten die Forscher den Einfluss von Oberflächenfacetten, Pd-Schalendicke & Gitterdehnung auf die Adsorptionsenergien der Reaktanten, die die Aktivität und Selektivität bestimmen sollen.

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Kristina Geistert für herausragende Masterarbeit ausgezeichnet KIT
Kristina Geistert für herausragende Masterarbeit ausgezeichnet

20.05.2021: Frau M.Sc. Kristina Geistert wurde am 7. Mai 2021 mit dem Studienpreis der SEW EURODRIVE STIFTUNG 2020 ausgezeichnet. Die Auszeichnung wurde aufgrund ihrer herausragenden Studienleistung und Masterarbeit am Lichttechnischen Institut (LTI) zum Thema „Herstellung von Perowskit-Solarzellen auf der Basis ungefährlicher flüchtiger Lösemittelsysteme“ verliehen. Frau Geistert arbeitet als Doktorandin am LTI zum Thema Slot-Die Coating von Solarzellen.

FroebusPrivat
Birte Froebus mit dem WiN-Germany-Preis ausgezeichnet

19.05.2021: Birte Froebus (TMB) wurde für besondere Leistungen auf dem Gebiet der kerntechnischen Forschung mit dem WiN-Germany-Preis 2020/2021 ausgezeichnet. Sie erhielt die Auszeichnung für ihre Masterarbeit „Untersuchungen zur Schildschwanzdichtung beim Rückholungskonzept 'Schildvortrieb mit Teilflächenabbau' in der Schachtanlage Asse II“, die sie nach Vorauswahl durch eine fachkundige Jury bei der Mitgliederversammlung von WiN Germany überzeugend präsentierte. WiN (Women in Nuclear) ist eine weltweite Organisation von über 35.000 Frauen aus verschiedenen nuklearen Bereichen, die Sektion WiN Germany gibt es seit 2008.

Sonnenlicht WasseraufbereitungMarkus Breig, KIT
Mit Sonnenlicht Hormone eliminieren

18.05.2021: Mikroschadstoffe wie zum Beispiel Steroidhormone verunreinigen weltweit das Trinkwasser und gefährden bereits in kleinsten Mengen die Gesundheit der Menschen und die Umwelt erheblich. Gut skalierbare Technologien zur Wasseraufbereitung, die sie effizient und zukunftsfähig entfernen, fehlen bislang. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des KIT haben ein neues chemisches Verfahren zur Elimination der Hormone entwickelt. Es macht sich die Mechanismen der Photokatalyse zunutze und verwandelt die Schadstoffe in potenziell sichere Oxidationsprodukte. Darüber berichtet das Team in der Fachzeitschrift Applied Catalysis B: Environmental.

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Sike BehrensKIT
Silke Behrens zur KIT-Professorin ernannt

07.05.2021: Der Präsident des KIT, Prof. Holger Hanselka, verlieh Frau Dr. Silke Behrens (IKFT) die Bezeichnung „Professorin“ als Würdigung für besondere Leistungen in Forschung und Lehre. Frau Behrens erforscht nanoskalige Funktionsmaterialien in der Katalyse am Institut für Katalyseforschung und -technologie und verstärkt mit ihren Aktivitäten das Helmholtz-Programm MTET im Thema Chemische Energieträger. Frau Behrens ist außerdem Mitglied des Council for Research and Promotion of Young Scientists (CRYS) am KIT und des Beirats der ProcessNet-Fachgruppe Nano- und Mesoskopische Systeme der DECHEMA.

Jana HofmannKIT
Janna Hofmann erhält Südwestmetall-Preis

05.05.2021: Der Förderpreis des Arbeitgeberverbandes Südwestmetall in 2021 wurde an neun Nachwuchs-wissenschaftler*innen vergeben. Vom Institut für Produktionstechnik (wbk) wurde Frau Dr.-Ing. Janna Hofmann für ihre Dissertation zum Thema „Prozessmodellierung des Fünf-Achs-Nadelwickelns zur Implementierung einer trajektorienbasierten Drahtzugkraftregelung“ ausgezeichnet.

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FakultätslehrpreisKIT
KIT-Fakultätslehrpreis ETIT für Ahmet Cagri Ulusoy

28.04.2021: Im Rahmen der diesjährigen, digital veranstalteten KIT-Jahresfeier wurde der Fakultätslehrpreis 2021 der KIT-Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik an Prof. Dr.-Ing. Ahmet Ulusoy, Institut für Höchstfrequenztechnik und Elektronik (IHE), für seine herausragenden digitalen Lehrveranstaltungen, insbesondere „Elektronische Schaltungen“ für BA-Studierende und „Radio Frequency Electronics“ für MA-Studierende verliehen. Der Vorschlag erfolgte durch die Fachschaft Elektro- und Informationstechnik und wurde in Studienkommission und KIT-Fakultätsrat sehr einhellig unterstützt.

Elektrothermischer Speicher Franziska Müller-Trefzer, KIT
Auf dem Weg zu thermischen Großspeichern

26.04.2021: Mit Hochtemperaturtechnologien werden elektrothermische Netzspeicher möglich, mit denen sich große Mengen Energie aus erneuerbaren Quellen puffern lassen. Im Verbundprojekt LIMELISA (Liquid Metal and Liquid Salt Heat Storage System) entwickeln Wissenschaftler*innen am Institut für Thermische Energietechnik und Sicherheit (ITES) und am Institut für Hochleistungsimpuls- und Mikrowellentechnik (IHM) am KIT und das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit dem Industriepartner KSB die dafür notwendigen Grundlagen. Das BMWi fördert die Forschung mit 3,8 Millionen Euro.

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Übergabe der UrkundeTRK GmbH
TechnologieRegion Karlsruhe erfolgreich bei RegioWIN 2030

20.04.2021: Am 14.04.2021 wurde die TechnologieRegion Karlsruhe beim RegioWIN-Wettbewerb des Landes Baden-Württemberg für ihren Wettbewerbsbeitrag und ihre regionale Entwicklungsstrategie bis zum Jahr 2030 prämiert. Besonders hervorzuheben: Die TRK gehört zu den wenigen Regionen, bei denen alle drei eingereichten Leuchtturmprojekte ausgezeichnet wurden. Damit erhalten diese Projekte eine Förderung in Höhe von zusammen 19 Millionen Euro.

 

Bild: Übergabe RegioWIN 2030-Urkunde an die TechnologieRegion Karlsruhe GmbH durch Frau Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut MdL, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

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Elektronenstrahlschmelzen bringt sprödes Metall in FormMarkus Breig, KIT
Elektronenstrahlschmelzen bringt sprödes Metall in Form

26.04.2021: Wolfram hat mit 3.422 Grad Celsius den höchsten Schmelzpunkt aller Metalle. Ideal für den Einsatz dort, wo es richtig heiß wird, etwa für Weltraumraketendüsen, Heizelemente von Hochtemperaturöfen oder im Fusionsreaktor. Das Metall ist aber zugleich sehr spröde und daher schwer zu verarbeiten. Forschende am Institut für Angewandte Materialien – Werkstoffkunde (IAM-WK) des KIT fanden nun einen innovativen Ansatz, wie sie „den Spröden geschmeidig machen“: Sie entwickelten für das Verfahren des Elektronenstrahlschmelzens (EBM) neue Prozessparameter, um damit auch Wolfram verarbeiten zu können. EBM ist ein additives Fertigungsverfahren, bei dem die unter Vakuum beschleunigten Elektronen Metallpulver selektiv schmelzen und so Schicht für Schicht, also additiv, ein 3D-Bauteil in Leichtbau erzeugen.

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FJOH2021KIT
FJOH 2021 Virtual School "High-fidelity Modelling and Simulation of Nuclear Reactors"

19.04.2021: The 2021 Frédéric Joliot & Otto Hahn summer school (FJOH), jointly organized by CEA and KIT will be held in a fully remote format from August 25 to September 03, 2021 on the title of “High-fidelity Modelling and Simulation of Nuclear Reactors: Turning a Promise into Reality”.

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Prof. Ehrenberg, Fleischer und Seifert Mitglied im Beirat „Batterieforschung Deutschland“KIT
Prof. Ehrenberg, Fleischer und Seifert Mitglied im Beirat „Batterieforschung Deutschland“

8.4.2021: Um das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Fragen der strategischen Forschungsplanung auf dem Gebiet der elektrochemischen Energiespeicher zu beraten, wurde der Beirat „Batterieforschung Deutschland“ gebildet.
Aus dem Bereich 3 wurden Prof. Jürgen Fleischer, Leiter des wbk Instituts für Produktionstechnik, und Prof. Helmut Ehrenberg, Leiter des Instituts für Angewandte Materialien (IAM-ESS) zusammen mit Prof. Hans Jürgen Seifert, Leiter des Instituts für Angewandte Materialien (IAM-AWP) als Mitglied in den Beirat „Batterieforschung Deutschland“ berufen. Aufgabe des Beirates ist u.a. das Entwickeln und Bewerten von Vorschlägen sowie die Formulierung von Empfehlungen zu Förderprogrammen und Themenclustern. In den Beirat werden Persönlichkeiten berufen, die über besondere Erfahrung und Kompetenz im Bereich der Batterietechnologie verfügen. Der Beirat setzt sich aus Vertretern von Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie aus der Industrie zusammen. Die Mitglieder des Beirates sollen die gesamte Wertschöpfungskette von Batterien abdecken.

Nachhaltige Stromerzeugung mit niedrigen Temperaturen Markus Breig/Amadeus Bramsiepe, KIT
Nachhaltige Stromerzeugung mit niedrigen Temperaturen

07.04.2021: Niedertemperaturwärme, wie sie als Abwärme in der Industrie oder in Geothermiekraftwerken entsteht, bietet große Potenziale für eine nachhaltige und bedarfsgerechte Stromversorgung. Mit dem Kraftwerkstechnikum MoNiKa (steht für: Modularer Niedrigtemperaturkreislauf Karlsruhe) ist am Institut für Thermische Energietechnik und Sicherheit (ITES) des KIT eine europaweit einzigartige Forschungsinfrastruktur in Betrieb gegangen. Ziel ist es, die Umwandlung überschüssiger Wärme in Strom im Organic-Rankine-Cycle (ORC) effizienter und umweltfreundlicher zu gestalten.
MoNiKa bietet eine Forschungs- und Entwicklungsinfrastruktur, die einzigartig in Europa ist“, betont Dietmar Kuhn. So wird im Technikum der Dampfkreislauf anders als in den meisten ORC-Kraftwerken überkritisch betrieben. Das heißt: Mit Blick auf Temperatur, Druck und Dichte wird der sogenannte „kritische Punkt“ überschritten, an dem ein Gas flüssig wird und umgekehrt, und die Phasenübergänge werden fließend. „Damit können wir die Stromausbeute um zwanzig bis dreißig Prozent erhöhen“.

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Hannover Messe 2021: Bionische Oberflächen, flexible Produktion und der kleinste Transistor der Weltwbk/KIT
Hannover Messe 2021: Bionische Oberflächen, flexible Produktion und der kleinste Transistor der Welt

07.04.2021: Eine von Pflanzen inspirierte Antireflexfolie, ein flexibles Produktionssystem für individualisierte Produkte und ein digitaler Montageassistent. Der kleinste Transistor der Welt und Resiliente, digitale Netzteile für eine längere Lebensdauer und Zuverlässigkeit. Diese und weitere Forschungs- und Innovationsthemen stellt das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und Institute des Bereich III auf der Hannover Messe 2021 vor. Bei der digitalen Veranstaltung vom 12. bis zum 16. April präsentiert das KIT ausgewählte Highlights an den virtuellen Ständen „Future Hub“ und „Energy Solutions“. Einen Überblick bieten die beiden Live-Streams am 13. April 2021 von 11:00 Uhr bis 11:25 Uhr zum „Future Hub“ und am 14. April von 10:30 Uhr bis 10:55 Uhr zu den „Energy Solutions“.

Videos, Fotos und weitere Informationen zu allen Exponaten des KIT auf der Hannover Messe 2021 finden Sie in der digitalen Pressemappe: www.sek.kit.edu/hannovermesse2021

Thulium-FaserlaserKIT/Fraunhofer IOSB
Thulium-Faserlaser erreichen neue Rekorde

19.03.2021: Thulium-Faserlaser mit nachgeschalteten nichtlinearen Konvertern bieten besondere Vorteile in Stabilität, Robustheit und Möglichkeiten der Leistungsskalierung. Bisher waren solche Systeme jedoch in der Pulsenergie im mittleren Infrarot limitiert. Durch eine verbesserte Topologie und detaillierte Optimierung konnte in Kollaboration mit dem Fraunhofer IOSB die zur Pulserzeugung nutzbare intrinsische Inversion des Faserlasers maximiert und Pulsenergien von bis zu 806 µJ bei 41 ns Pulsdauer und einer Pulsspitzenleistung von 18 kW erzielt werden. Mit derartig hohen Spitzenleistungen und Pulsenergien konnte der bisherige Stand von Forschung und Technik von direkt faserlasergepumpten MWIR-OPOs in der Pulsenergie um 50 % erhöht werden.

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FreistrahlkommunikationslaborFraunhofer IOSB
Ausbau des IRS Freistrahlkommunikations-labors

17.03.2021: Optische Freistrahlkommunikation ist eine wichtige Schlüsseltechnologie zur sicheren Punkt-zu-Punkt Datenübertragung mit dem Potenzial extremer Übertragungsraten. Während die Nutzung in der Satellitenkommunikation bereits Standard ist, treten insbesondere bei horizontalem Verlauf in der niedrigen Erdatmosphäre signifikante Störungen durch die turbulente Atmosphäre auf, welche lange Übertragungsstrecken bisher sehr erschweren. In diesem Jahr erreicht das IRS Freistrahlkommunikationslabor eine neue Stufe: In enger Kooperation und mit Unterstützung durch das Fraunhofer IOSB entsteht am IRS eine neue abdeckungs- und geometrisch verlustfreie Strahlformung mit besonders minimierten optischen Verzerrungen und mit bis zu 250 mm Strahldurchmesser. Hiermit schaffen wir am KIT neue Möglichkeiten für Propagations- und Wechselwirkungs-Untersuchungen über ca. 8 km Atmosphäre zum IOSB Standort in Ettlingen im Laufe dieses Jahres. Neben der optischen Kommunikation werden die neuen experimentellen Möglichkeiten auch neue Untersuchungen in der Grundlagenforschung zur atmosphärischen Ausbreitung optischer Strahlung und zur Physik der Atmosphäre im Allgemeinen ermöglichen.

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Erfolgreiche Eventregistrierung von KA-RaceIng in 2021 KIT-Racing
Erfolgreiche Eventregistrierung von KA-RaceIng in 2021

13.03.2021: Im Rahmen des internationalen Konstruktionswettbewerbs Formula Student tritt das KA-RaceIng Team jedes Jahr mit eigen entwickelten Rennfahrzeugen bei internationalen Events an. Für eine Registrierung musste sich das Team wie jedes Jahr bei den Registration-Quizzen gegen die anderen Teams beweisen. Bei den Quizzen wird neben allgemeinem Ingenieurswissen auch die Kenntnis über das aktuelle Reglement getestet. Die Quizfragen reichen von elektrischen Schaltungen über Festigkeitslehre bis zu fahrdynamischen Berechnungen. Teilgenommen wurde an den Quizzen für die Events in Deutschland, Ungarn, Tschechien und Österreich. Dabei konnte sich das Team für alle Events mit noch offenen Startplätzen erfolgreich registrieren.
Die solide Leistung wurde durch einen zweiten Platz beim Electric für Ungarn und einen dritten Platz beim Driverless für Deutschland gekrönt. Das Elektrofahrzeug war bereits im Vorfeld für das Event in Italien qualifiziert. Für den Sommer plant das KA-RaceIng Team die Teilnahme an den Events in Italien, Österreich, Tschechien, Ungarn und Deutschland.

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Ulrich W. PaetzoldMarkus Breig, KIT
Juniorprofessor Ulrich W. Paetzold berufen

11.03.2021: Zum 01.03.2021 wurde Dr. Ulrich W. Paetzold als Juniorprofessor auf die Tenure-Track-Professur "Next Generation Photovoltaics" an der KIT-Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik berufen. Ulrich W. Paetzold entwickelt und erforscht mit seinem interdisziplinären Team neue Materialien, zukunftsweisende Bauelementarchitekturen und innovative Herstellungsverfahren für die Perowskit-Photovoltaik. Der enorme Fortschritt der Perowskit-Forschung katapultiert das Halbleitermaterial schon jetzt an die Spitze der Hoffnungsträger für leistungsstarke und preiswerte Solarzellen von morgen.

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StoRIES Logo
StoRIES – unique Storage Research Infrastructure Eco-System in Europe

10.03.2021: StoRIES attempts to build up an unique Storage Research Infrastructure Eco-System in Europe. KIT – as project coordinator- has submitted a proposal to address the European Green Deal challenges in the field of energy storage. The consortium includes 16 partners and 31 beneficiaries from 17 countries all having a vast background in all the energy storage technologies (electrochemical, chemical, thermal, mechanical and superconducting magnetic storages). StoRIES proposal brings together ESFRI facilities, European energy associations (EERA aisbl and EASE), technology institutes, universities and industrial partners.
You can have a look at StoRIES on a short video.

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Innenansicht des SmartBatteryMakers mit zentralem Roboter und den drei Produktionsmodulen zum Stapeln (links), Kontaktieren (Mitte) und Verpacken (rechts).Robert Fuge
AgiloBat2: Neuartiges Produktionssystem für Batteriezellen

10.03.2021: Damit Batterien – etwa für die Elektromobilität – sich passgenau auch in verwinkelte Räume einfügen lassen und mehr Energie speichern können, sind flexibel anpassbare Zellen notwendig. Bislang werden Lithium-Ionen-Zellen aber nach standardisierten Formaten und in starren Systemen hergestellt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der B3-Institute wbk, IAM-ESS sowie IMT-TFT entwickeln nun gemeinsam mit Partnern aus der Wissenschaft ein agiles Produktionssystem, mit dem sich Batteriezellen vollständig format-, material- und stückzahlflexibel herstellen lassen. Die im Januar gestartete zweite Stufe des Projektes – AgiloBat2 – fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit insgesamt 14,5 Millionen Euro.

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MagnetspulenKIT
Fusionsexperiment JT-60 SA: Toroidalfeld-Magnetspulen liefern volles Magnetfeld

09.03.2021: Am 02.03.2021 wurden die Toroidalfeld-Magnetspulen des Tokamak-Fusionsexperiments JT-60 SA, das gemeinsam von Japan und Europa in Naka, Japan aufgebaut wurde und genutzt werden soll, erstmals mit ihrem Nominalstrom von 25,7 kA betrieben (volles Magnetfeld). Das ITEP am KIT war für die Entwicklung, den Bau und die (sicherheitsrelevante) Prüfung der 26 Hochtemperatur-Supraleiter (HTS) Stromzuführungen für das JT-60 SA-Projekt verantwortlich, die dafür sorgen, dass der Strom mit möglichst geringen Wärmeverlusten in die Spulen bei Flüssig-Helium-Temperatur eingespeist wird. Gefördert vom BMBF ist es der deutsche Beitrag zu JT-60SA im Rahmen des Broader Approach Agreement, einem Abkommen, das zwischen Europa und Japan parallel zum Vertrag zur Errichtung von ITER abgeschlossen wurde.

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TRAM-PaketePaul Gärtner, KVV
Wenn die Tram Pakete bringt - Forschungsvorhaben „LogIKTramE“ gestartet

04.03.2021: Um den Güterverkehr stärker von der Straße auf die Schiene zu verlagern, nutzt das neue Verbundprojekt „LogIKTram" die bestehende Infrastruktur des „Karlsruher Modells“. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) und weitere Partner entwickeln ein fahrzeugtechnisches und logistisches Konzept für eine „Gütertram“ auf der Basis einer Zweisystem-Stadtbahn und untersuchen die Auswirkungen auf den Straßen- und Schienenverkehr. LogIKTram ist Teil der Gesamtinitiative regioKArgo, in der neue Formen des Verkehrsträger-übergreifenden Logistik erforscht werden.

Gumbsch_SeifertPrivat
Peter Gumbsch und Hans Jürgen Seifert in DFG Gremien gewählt

05.03.2021: Peter Gumbsch und Hans Jürgen Seifert, Institut für Angewandte Materialien (IAM), wurden in Gremien der Deutschen Forschungsgemeinschaft gewählt: Hans Jürgen Seifert wird vom 1. Juli 2021 bis 30. Juni 2024 dem DFG-Senatsausschuss und dem DFG-Bewilligungsausschuss für die Sonderforschungsbereiche (SFB) angehören. Peter Gumbsch wurde bis Ende 2027 in den Auswahlausschuss für das Gottfried Wilhelm Leibniz-Programm der DFG gewählt.

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Perowskit-HalbleiterMarkus Breig, KIT
Perowskit-Halbleiter: Effiziente Materialien für Solarzellen der Zukunft

Text: 26.02.2021 Perowskit-Halbleiter gelten als vielversprechende Materialien für Solarzellen der nächsten Generation. Wie gut geeignet ein Halbleiter für die Anwendung in der Photovoltaik ist, lässt sich unter anderem an der sogenannten Photolumineszenz-Quantenausbeute erkennen. Forschende am Institut für Mikrostrukturtechnik (IMT) und am Lichttechnischen Institut (LTI) des KIT haben nun gemeinsam mit WissenschaftlerInnen des Centre for Advanced Materials (CAM) an der Universität Heidelberg sowie der Technischen Universität Dresden ein neues Modell entwickelt, mit dem sich die Photolumineszenz-Quantenausbeute von Perowskit-Schichten erstmals exakt bestimmen lässt. Darüber berichten sie in der Zeitschrift Matter.

Simulationsmodule des Start-ups SIMUTENCE zur virtuellen Auslegung von Faserverbundprozessen und -strukturen SIMUTENCE
Simulationsmodule des Start-ups SIMUTENCE

18.02.2021: Durch eine virtuelle Prozesskette unterstützt SIMUTENCE , eine Ausgründung aus dem Institut für Fahrzeugsystemtechnik (Kontakt: Prof. Henning, Dr. Kärger), Konstrukteure und Hersteller von Bauteilen aus Faserverbunden bei der Entwicklung und Optimierung von Leichtbaulösungen und Herstellprozessen. Bisher konnte die Belastbarkeit von Bauteilen aus faserverstärkten Kunststoffen ebenso wie die Herstellbarkeit in Produktionsprozessen nicht ausreichend genau simuliert werden, was eine unzureichende Materialausnutzung und hohe Entwicklungskosten mit sich brachte. Um diesem Problem zu begegnen, bietet SIMUTENCE Dienstleistungen und Plugins für etablierte Simulationssoftware für virtuelle Prozess- und Struktursimulationen an, mit denen Faserverbundbauteile für die Automobil- und Luftfahrtindustrie zuverlässig konzipiert und ausgelegt werden können, sowie deren Herstellung optimiert werden kann.

Skalierbares LadesystemStarosta, KIT
Skalierbares Ladesystem für Elektrofahrzeuge

17.02.2021: Mit der deutlich zunehmenden Zahl an Elektroautos steigt auch die Bedeutung von Ladeinfrastruktur und Konzepten zur Netzsicherheit. Werden Elektroautos vor allem nach Arbeitsbeginn oder Feierabend geladen, sorgen sie zu diesen Zeiten für Lastspitzen im Stromnetz. Vermeiden ließen sich diese, wenn die gesamte Standzeit zum Laden genutzt würde. Laut einer Studie im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums liegt die mittlere Betriebszeit von Pkw bei nur 45 Minuten pro Tag. Im Projekt SKALE entwickelt das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mit den Partnern Robert Bosch GmbH und Power Innovation Stromversorgungstechnik GmbH deshalb ein skalierbares Ladesystem mit Photovoltaikanlage, stationärem Lithium-Ionen Speicher und Mittelspannungs-Netzanschluss. Interview mit Prof. Marc Hiller(ETI).

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XandarXANDAR
Sicherheit für eingebettete Systeme

15.02.2021: Software und Hardware für vernetzte eingebettete Systeme müssen höchste Anforderungen an Sicherheit, Echtzeitfähigkeit, Energie- und Ressourceneffizienz erfüllen. In dem am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) koordinierten Projekt XANDAR erarbeiten acht Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft eine komplette Werkzeugkette (Toolchain) zur Softwareentwicklung und Hardware-Software-Integration für komplexe Anwendungen auf zukünftigen Prozessorplattformen, beispielsweise in autonomen Fahrzeugen und für zukünftige Urban-Air-Mobility-Konzepte. Die Europäische Kommission fördert das Projekt mit insgesamt rund fünf Millionen Euro.

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NAMASKSascha Gentes, KIT
BMBF-gefördertes Projekt NaMaSK

11.02.2021: Das vom BMBF geförderte Projekt „NaMaSK“ (Nasssiebung und Magnetseparation von Korngemischen zur Minimierung von Sekundärabfällen im Rückbau kerntechnischer Anlagen) zielt darauf, das aus dem Wasser-Abrasiv-Suspension-Schneidverfahren (WASS) stammende Abfallgemisch selektiv zu trennen. Dieses Schneidverfahren wird zur Zerlegung von Reaktordruckbehältern und deren Einbauten angewendet, wobei das Material mit einem speziellen Hochdruckwasserstrahl geschnitten wird. Das von Sascha Gentes am INE und TMB bearbeitete Projekt hat ein Gesamtvolumen von ca. 1,4 Mill. € für das KIT.

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GraduiertenschuleKIT
Neue Graduiertenschule „UpGrade Mobility“

11.02.2021: Am KIT-Zentrum Mobilitätssysteme wurde zum 01.01.2021 die Graduiertenschule „UpGrade Mobility“ eingerichtet. Diese folgt der Vision einer "Seamless Mobility" und soll ein integraler, alle Topics einbeziehender Bestandteil dieses KIT-Zentrums werden. Sie ist eine interdisziplinäre Qualifizierungsplattform für exzellente Promovierende des KIT, die aufgrund ihrer Forschung einen Beitrag zu den Inhalten des KIT-Zentrums Mobiliitätssysteme liefern.

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LIMELISAMüller-Trefzer, KIT
Verbundvorhaben LIMELISA gestartet

09.02.2021: Im Verbundvorhaben LIMELISA erforschen das DLR und das KIT gemeinsam mit dem Industriepartner KSB den Einsatz von Schlüsselkomponenten für Wärmespeicher mit Flüssigmetall (LIquid MEtal) und Flüssigsalz (LIquid SAlt). Im Projekt erforschen Klarissa Niedermeier, Alfons Weisenburger und  Thomas Wetzel den Einsatz von Wärmespeichern auch bei höheren Temperaturen. Das Vorhaben wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit einer Summe von 3.8 Mio € gefördert, davon 1.3 Mio € am KIT, und startete am 01.02.2021.

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Barbara DemlLaila Tkotz, KIT
Barbara Deml in die acatech gewählt

04.02.2021: Die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften acatech hat Prof. Barbara Deml (IFAB) in den Kreis ihrer Mitglieder gewählt. Mit der Wahl würdigt acatech die einschlägige wissenschaftliche Arbeit und lädt die Experten*innen ein, ihre Kompetenzen in die Beratung von Politik und Gesellschaft einzubringen.

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KI automatisiertes FahrenMarkus Breig, KIT
KI bändigt Datenmengen für automatisiertes Fahren

02.02.2021: Beim Erproben hochautomatisierter Fahrzeuge fallen große Mengen an Daten an. Diese Datenmengen zu reduzieren, um Speicherplatz, Strom und Auswertungsaufwand zu sparen, zugleich aber die Informationen zu verdichten, um die Fahrzeuge sicherer zu machen – darauf zielt das neue Projekt KIsSME. Auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierende Algorithmen selektieren die Daten im Fahrbetrieb und sortieren sie in Szenarienkataloge ein. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) stellt in dem vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Verbundvorhaben Daten aus Fahrversuchen und Simulationen bereit. 

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Nachhaltige BatterienLaila Tkotz, KIT
Nachhaltige und sichere Batterien

01.02.2021: Recycling und optimierte Rohstoffkreisläufe, Zweitnutzung und ein wissensbasiertes Zelldesign sollen Lithium-Ionen-Batterien zukünftig nachhaltiger und sicherer machen. Die Grundlagen dafür schaffen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Verfahrenstechnik und Materialwissenschaft am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mit gemeinsamer Forschung zum Batterielebenszyklus. Die neuen Forschungsprojekte sind Teil der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) neu geschaffenen Batterieforschungscluster „greenBatt“ und „BattNutzung“.

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SafeADArchitectTanja Meißner, KIT
Mehr Sicherheit durch KI-basierte Fahrzeugführung

28.01.2021: Im Forschungsvorhaben „SafeADArchitect“ befasst sich ein Konsortium unter Beteiligung des KIT mit Methoden und Ansätze, um automatisierte Fahrzeuge über risikosensitive Echtzeitverfahren im städtischen Betrieb abzusichern. Dabei soll das AD-System (Automated Driving) in seiner Gesamtheit betrachtet werden. Neben dem KIT sind Intel Deutschland GmbH, Schaeffler Technologies AG & Co. KG, FZI Forschungszentrum Informatik, ANavS GmbH, Ibeo Automotive Systems GmbH und Lake Fusion Technologies GmbH am Projekt beteiligt. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützt das Projekt.

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DFG Schwerpunktprogramm WendelibIAM-AWP, KIT
DFG-Schwerpunktprogramm erfolgreich abgeschlossen

27.01.2021: Nach sechs Jahren Forschungsarbeit wurde das DFG-Schwerpunktprogramm „WeNDeLIB“ unter Koordination von Prof. H.J. Seifert (IAM-AWP) sehr erfolgreich abgeschlossen. Für die Erforschung von Werkstoffen mit neuem Design für verbesserte Lithium-Ionen-Batterien wurden über 30 Promotionen am KIT und den Partneruniversitäten durchgeführt. Die elektrochemisch-thermodynamischen Eigenschaften und die Sicherheit von Lithium-Ionen-Batterien wurden erforscht und die Ergebnisse durch zahlreiche Publikationen in Fachzeitschriften dokumentiert. Damit wurde ein international sehr beachteter Beitrag geleistet, um Lithium-Ionen-Batterien mit optimalen Energie- und Leistungsdichten, Kapazitäten sowie langer Lebensdauer zu konstruieren.

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PromotionskollegKoordiniertes Promotionskolleg
Graduiertenkolleg erfolgreich abgeschlossen

19.01.2021: Für die Materialentwicklung und optimierte Prozessauslegung ist ein maßgeschneidertes Design der zugrundeliegenden Mikrostrukturen der Materialien von zentraler Bedeutung. Das interdisziplinäre Team des vom MWK geförderten kooperativen Promotionskolleg ,,Gefügestrukturanalyse und Prozessbewertung’’ , mit Prof. Britta Nestler (IAM-CMS) als Sprecherin, erforschte materialspezifische Strukturbildungsmechanismen für eine Auswahl von Herstellungs- und Fertigungsprozessen durch simulative, experimentelle und theoretische Methoden. Durch die im Kolleg kombinierten Kompetenzen wurden Gefügestrukturen charakterisiert, Einflussgrößen von Prozessbedingungen analysiert und bewertet. Die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses wurden über die Forschungsarbeiten hinaus durch ein hochschulübergreifendes strukturiertes Qualifizierungs- und Studienprogramm gefördert.

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IAM ETIAM-ET, KIT
IAM-WET wird in IAM-ET umbenannt

11.01.2021: Das Institut für Angewandte Materialien, Teilinstitut Werkstoffe der Elektrotechnik (IAM-WET) unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Ulrike Krewer wird mit Beschluss des Aufsichtsrates zum 01.01.2021 in Teilinstitut Elektrochemische Technologien (IAM-ET) umbenannt. Das IAM-ET bleibt weiterhin dem Bereich 3 zugeordnet.

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BlancoIRM, KIT
Neue Gründerförderungen in 2021

08.01.2021: "Phytonics" und "Metis Neurotec" erhalten ab dem Jahr 2021 eine Gründerförderung durch die Programme "EXIST Forschungstransfer" bzw. "Helmholtz Enterprise Spin-off". "Phytonics" hat sich zum Ziel gesetzt, die Reflexionsverluste von Solar-Modulen um 70-80% zu verringern, und damit auf einen Mehrertrag von ca. 7 % bei der Energieausbeute zu kommen. Dies gelingt durch den Einsatz von Folien mit Oberflächenstrukturen von Pflanzen, die sich in Millionen von Jahren optimal auf die Interaktion mit Licht angepasst haben. "Metis Neurotec" zielt auf die Detektion von Demenzerkrankungen in einer frühen Phase, um irreversible Schäden zu verhindern. Durch die KI-gestützte Plattform (App und QEEG) von Metis Neurotec können Ärzte schnell und ambulant kognitive Leistungseinbußen bei Patienten feststellen, um beispielsweise Alzheimer bereits im Frühstadium zu erkennen und behandeln.

 

Neuland Innivationspreis 2020KIT
NEULAND Preisverleihung 2020

08.01.2021: Im Rahmen des NEULAND Innovationswettbewerbes 2020 wurden durch Professor Thomas Hirth, Vizepräsident für Innovation und Internationales, die Wissenschaftler*innen ausgezeichnet. Das KIT sucht hier Ideen mit dem Ziel, die besten Technologien und Verfahren als Produkte oder Produktbestandteile an den Markt zu bringen. Preisträger aus dem Bereich 3 waren für den "Ideenpreis": Dr. Nanya Li, Dr. rer. nat. Guido Link und Prof. Dr.-Ing. John Jelonnek vom IHM (1. Preis); M.Sc. Philipp Marthaler und Prof. Dr.-Ing. Andreas Class vom ITES (2. Preis). Für den "Transferpreis": Dr. Michael Heidinger, Dr.-Ing. Rainer Kling und Prof. Dr. rer. nat. Uli Lemmer vom LTI mit mpg-lightsystems; Dr.-Ing. Nikolai Kronenwett, Prof. Dr.-Ing. Gert F. Trommer und Prof. Dr.-Ing. Sören Hohmann vom IRS mit iMAR Navigation GmbH.