Karlsruhe Institute of Technology

Das Center for Disaster Management and Risk Reduction Technology (CEDIM) des KIT sammelt gemeinsam mit der Risklayer GmbH, einer Analysedatenbank zur Risikobewertung und Ausgründung aus dem KIT, aktuelle Daten über die Entwicklung der Corona-Pandemie. In Karten bietet das Team einen schnellen Überblick über die Ausbreitung des Virus in Deutschland und weltweit, zudem werden Risikogebiete bis hinunter zur Kreisebene identifiziert. Die Daten fließen auch in die viel zitierten Zahlen der Johns-Hopkins-Universität ein. In Deutschland nutzen Tagesspiegel und ZDF sie für ihre Darstellungen.

Mehr

Raumluftreiniger gegen SARS-CoV-2

  • Aerosole spielen bei der Übertragung des COVID-19-Erregers eine wichtige Rolle. Forscherinnen und Forscher des KIT untersuchen, wie gasgetragene Partikeln und Tropfen entstehen, sich verbreiten und abgeschieden werden. Dabei untersuchen sie auch die Wirkung von Filtern. Zuletzt haben sie im Auftrag der MANN + HUMMEL Gruppe neuartige mobile und stationäre Raumluftreiniger untersucht, die sogenannte HEPA-Schwebstofffilter einsetzen (HEPA = High-Efficiency Particulate Air). Die Messungen wurden unter anderem im Klassenraum einer Grundschule durchgeführt. „Unsere Untersuchungen haben gezeigt, dass die Raumluftreiniger die Partikelkonzentration in geschlossenen Räumen erwartungsgemäß stark verringern“, stellt Professor Achim Dittler vom Institut für Mechanische Verfahrenstechnik und Mechanik (MVM) des KIT fest. „Solche Filter können damit in Pandemiezeiten dazu beitragen, Veranstaltungen in Innenräumen zu ermöglichen.“

Corona-Pandemie: SARS-CoV-2 im Abwasser

Die Corona-Pandemie beeinträchtigt sowohl die Gesundheit der Bevölkerung als auch die gesamte Weltwirtschaft. Obwohl der Erreger SARS-CoV-2 bereits im Abwasser nachgewiesen wurde, sind die Verbreitungs- und Übertragungsrisiken über diesen Weg unklar. Internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter Beteiligung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben deshalb das Potenzial dieser Risiken dargestellt und eine gezielte Überwachung und Kontrolle empfohlen.

Mehr

Im anhaltenden Kampf gegen die Verbreitung der durch den neuartigen Coronavirus ausgelösten Krankheit COVID-19 haben zahlreiche Regierungen das Tragen von Masken als wirksame Gegenmaßnahme empfohlen – oder verpflichteten ihre Bürgerinnen und Bürger sogar dazu. Um die Einhaltung der Maskenpflicht in öffentlichen Räumen wie Restaurants oder Straßenbahnhaltestellen durch die Behörden sicherzustellen, entwickeln Forscherinnen und Forscher des KIT nun ein neuartiges Konzept für ein Videosystem.

„Es gibt bisher nahezu keine wissenschaftlichen Arbeiten, die sich mit der bildbasierten Erkennung von Masken in Zeiten von Pandemien beschäftigen“, sagt Niklas Kühl vom Karlsruhe Service Research Institute des KIT. Das Forschungsteam erstellt nun ein datenschutzfreundliches Maskenerkennungs-Videosystem.  Es soll die Privatsphäre wahren und persönliche Daten schützen. In ihrer Arbeit demonstrieren die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedene Optionen, um solche Systeme mit einer Künstlichen Intelligenz zu realisieren. Dabei ist es möglich, personenbezogene Daten des Gesichts zu entfernen und trotzdem zuverlässig das Tragen von Masken zu erkennen.


Weitere Informationen:
https://www.ksri.kit.edu/news_3289.php

 

Im anhaltenden Kampf gegen die Verbreitung der durch den neuartigen Coronavirus ausgelösten Krankheit COVID-19 haben zahlreiche Regierungen das Tragen von Masken als wirksame Gegenmaßnahme empfohlen – oder verpflichteten ihre Bürgerinnen und Bürger sogar dazu. Um die Einhaltung der Maskenpflicht in öffentlichen Räumen wie Restaurants oder Straßenbahnhaltestellen durch die Behörden sicherzustellen, entwickeln Forscherinnen und Forscher des KIT nun ein neuartiges Konzept für ein Videosystem.

„Es gibt bisher nahezu keine wissenschaftlichen Arbeiten, die sich mit der bildbasierten Erkennung von Masken in Zeiten von Pandemien beschäftigen“, sagt Niklas Kühl vom Karlsruhe Service Research Institute des KIT. Das Forschungsteam erstellt nun ein datenschutzfreundliches Maskenerkennungs-Videosystem. Es soll die Privatsphäre wahren und persönliche Daten schützen. In ihrer Arbeit demonstrieren die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedene Optionen, um solche Systeme mit einer Künstlichen Intelligenz zu realisieren. Dabei ist es möglich, personenbezogene Daten des Gesichts zu entfernen und trotzdem zuverlässig das Tragen von Masken zu erkennen.

Weitere Informationen: https://www.ksri.kit.edu/news_3289.php

Antikörpertests können wesentlich dazu beitragen, einen repräsentativen Überblick über die Verbreitung des Virus und mögliche Immunitäten zu bekommen. In Deutschland kostet ein Antikörpertest für den privaten Gebrauch rund 68 Euro (Stand: Juli 2020). Wie hoch bei Nutzerinnen und Nutzern die Bereitschaft ist, für solche Tests selbst zu zahlen, haben Forscherinnen und Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der University of California (UCSD) nun untersucht. In unterschiedlichen Szenarien fragten die Forscherinnen und Forscher, wie viel die Probanden für einen Corona-Selbsttest zahlen würden: Der Preis variierte dabei zwischen 0,50 und 30 Dollar.

Mehr

Derzeit gehört der Mund-Nasen-Schutz in Deutschland zum Alltag. Die Forschung weiß inzwischen, dass Aerosole bei der Übertragung des COVID-19-Erregers eine wichtige Rolle spielen. Forscherinnen und Forscher des KIT untersuchen die die Entstehung, Erfassung, Verbreitung und Abscheidung von gasgetragenen Partikeln und Tropfen sowie die Wirkung von Filtern. Mit Simulationen analysieren sie zudem Aerosole, deren Verteilung und Abscheidung in Räumen, Filtern und auch in den menschlichen Atemwegen. „Masken schützen“, sagt Professor Achim Dittler vom Institut für Mechanische Verfahrenstechnik und Mechanik (MVM) des KIT.

Mehr

Wenn Hotels nach dem Corona-Lockdown wieder öffnen, gilt es vieles zu beachten, um Gäste, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestmöglich zu schützen. Die Initiative Hotel Resilient, eine Ausgründung aus dem KIT, unterstützt Hotels auf der ganzen Welt mit ihrem kostenfreien Angebot „COVID-READY“. Dieses umfasst Hygiene- und Schutzstandards, eine Self-Audit-Software, ein E-Learning-Modul sowie die Möglichkeit der Zertifizierung. COVID-READY startete in einer Kooperation mit 75 Hotels in Phuket/Thailand.

Mehr

Die für den Umgang mit der Coronakrise wichtige Reproduktionszahl R ist mit Unsicherheiten behaftet. Forscher am KIT stellen nun eine Methode zur Schätzung der Reproduktionszahl vor, die Zeitverzögerungen vermeidet und wochentagsbedingte Schwankungen kompensiert. Dazu setzen die Wissenschaftler ein akausales Filter mit einer Filterlänge von sieben Tagen ein, das nicht nur vergangene und gegenwärtige, sondern auch zukünftige Werte verwendet. Deren Schätzung geschieht auf der Basis des gleichen Wochentags der Vorwoche – ähnlich wie bei Lastprognosen im Energiesektor.

Mehr

Das Abstandhalten oder Social Distancing prägt in der Coronakrise unseren Alltag. Digitale Technologien sind dabei eine große Hilfe, können analoge Kommunikation auf Dauer aber nicht ersetzen, sagt Armin Grunwald, Experte für Technikfolgenabschätzung am KIT. Gleichzeitig gelte es, uns unsere Abhängigkeit von Technologien und Wirtschaftsprozessen stärker ins Gedächtnis zu rufen: „Wir brauchen Pläne B – und Technologien, die nicht alles auf eine Karte setzen.“ Zudem warnt er davor, das drängende Klimaproblem nicht aus den Augen zu verlieren. Über diese und weitere Aspekte spricht der Physiker und Philosoph im Interview.

Mehr

Das Herunterfahren des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens aufgrund der weltweiten Ausbreitung von COVID-19 hat zu einem drastischen Rückgang der Emission von CO2 und vielen anderen Schadstoffen in die Atmosphäre geführt. Wie stark genau diese Auswirkungen nun sind, untersucht ein Forschungsteam im Projekt BLUESKY, an dem das KIT beteiligt ist. Mithilfe zweier Forschungsflugzeuge wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler herausfinden, wie der verringerte Schadstoffausstoß sich auf die Atmosphärenchemie und -physik auswirkt.

Mehr

Mit dem „Erste-Hilfe-Kit für Erfolgreiches Verteiltes Arbeiten“ wollen das KIT und das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability (KU) kleine und mittlere Unternehmen dabei unterstützen, den krisenbedingten Umstieg auf ein radikal dezentrales Arbeiten zu bewältigen. Die kompakte Handreichung umfasst Tipps und Empfehlungen für eine funktionierende IT-Infrastruktur, ein orientierendes Leitbild sowie gelingende virtuelle Kommunikation und beleuchtet zudem die psychologische Dimension der Mitarbeit von zu Hause aus.

Mehr

Mithilfe betrügerischer E-Mails mit gefährlichen Links, sogenannten Phishing-E-Mails, versuchen Cyberkriminelle zum Klicken auf Links zu verleiten, um so an persönliche Daten zu gelangen oder Schadsoftware zu verteilen. Im Zuge der Coronakrise sind diese Betrugsversuche im Internet nun auf ein Rekordniveau angestiegen. Die Forschungsgruppe SECUSO (Security, Usability, Society) vom Institut für Angewandte Informatik und Formale Beschreibungsverfahren (AIFB) des KIT unterstützt die Nutzerinnen und Nutzer dabei, solche Nachrichten zu erkennen.

Mehr

Das Ermitteln von Kontaktpersonen ist eine der wichtigsten Maßnahmen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Tracing-Apps sollen dabei helfen. Doch die technische Umsetzung birgt Missbrauchsgefahr und die bisherigen Ansätze schützen nicht in vollem Umfang die Privatsphäre. Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und des FZI Forschungszentrums Informatik, eines Innovationspartners des KIT, haben jetzt einen Vorschlag für eine App gemacht, welche die Vorteile von zentralem und dezentralem Ansatz kombiniert und so höheren Datenschutz bietet.

Mehr

Tracing-Apps sollen dabei helfen, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen: Ist jemand erkrankt, lassen sich dank der Apps Kontaktpersonen nachvollziehen und warnen. In den vergangenen Tagen ist – mit Blick auf die Frage, wie sicher die Daten der Nutzerinnen und Nutzer sind – eine intensive Debatte zu möglichen zentralen oder dezentralen Lösungen für eine solche Anwendung entbrannt. Die deutsche Bundesregierung hat sich nun auf ein System verständigt, das Daten dezentral speichert – eine Entscheidung, die viele positiv sehen. Professor Thorsten Strufe, Leiter der Forschungsgruppe „Praktische IT-Sicherheit“ am Karlsruhe Institut für Technologie (KIT), und sein Team haben beide Ansätze einander gegenübergestellt und untersucht, wie datenschutzkonform sie wirklich sind.

Mehr

Das KIT stellt mit dem Karlsruher Forschungsbeschleuniger (KARA) eine Infrastruktur für die Erforschung der Grundlagen und industriellen Fertigung für die Diagnostik zur Verfügung.

Mehr

Ressourcen des Grid Computing Centre Karlsruhe und die HPC-Systeme des KIT unterstützen verteilte Rechenprojekte Folding@Home und Rosetta@home, mit deren Hilfe das Verständnis von Proteinen, unter anderem des SARS-CoV-2 Virus, verbessert werden soll.

Mehr

Die Zahl der SARS-CoV-2-Infektionen liegt steigt sie von Tag zu Tag. Auch in und um Karlsruhe sind beispielsweise Kliniken auf ausreichende Schutzausrüstung angewiesen. Bei der Bewältigung der Corona-Krise will das KIT mit Sachbeiträgen und wissenschaftlich-technischen Dienstleistungen unterstützen. Bislang wurden Visiere per 3-D-Druck hergestellt und mehrere Kartons mit Atemmasken, Handschuhen und Schutzkitteln an die Branddirektion der Stadt Karlsruhe zur Weiterverteilung geliefert.

Mehr

Seit Beginn der Coronakrise werden Labortests genutzt, um Infektionen rasch nachzuweisen. Ende März schafften die Labore in Deutschland 350 000 Tests pro Woche. Inzwischen wurden die Kapazitäten so erweitert, dass 100 000 Tests pro Tag möglich sind. Da es vielen Laboren anfangs nicht nur an Materialien und Geräten, sondern auch an Arbeitskräften für die Durchführung und Auswertung der Tests fehlte, vermittelte Jörg Kämper, Studiendekan im Bereich Biologie an der KIT-Fakultät für Chemie und Biowissenschaften, Studierende an das medizinische Versorgungszentrum SYNLAB.

Mehr