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Doris Wedlich
Bereichsleiterin
Prof. Dr. Doris Wedlich

Campus Süd
Dienstag, Donnerstag, Freitag
Geb. 10.11, Raum 114
Tel.: +49 721 608 43990

Campus Nord
Montag, Mittwoch
Geb. 433, Raum 109
Tel.: +49 721 608 28661

Mail: doris wedlichAcf4∂kit edu

Foto Fuhr
Sekretariat der Bereichsleitung
Sabine Fuhr

Campus Süd
Dienstag, Donnerstag, Freitag
Geb. 10.11 Raum 113
Tel.: +49 721 608 43991

Campus Nord
Montag, Mittwoch
Geb. 433, Raum 111
Tel.: +49 721 608 26081

Mail: sabine fuhrFfk4∂kit edu

Bereichsreferentin
Bereichsreferentin Forschung und Strategie
Dr. Ruth Schwartländer

Campus Süd
Geb. 10.11, Raum 112
Tel.: +49 721 608 41061

Mail: ruth schwartlaenderQzx6∂kit edu

 

Dr. Christian Röthig
Bereichsreferent Personal und Ressourcen
Dr. Christian Röthig

Campus Nord
Geb. 433, Raum 112
Tel.: +49 721 608 26068

Campus Süd
Geb. 10.11, Raum 112
Tel.: +49 721 608 41060

Mail: christian roethigNks3∂kit edu

Andreas Martin
Sachbearbeiter
Andreas Martin

Campus Nord
Geb. 433, Raum 120
Tel.: +49 721 608 26283

Mail: andreas martinLbz6∂kit edu

Sachbearbeiterin

Nadja Lodes

 

Campus Süd
Geb. 10.11, Raum 112
Tel.: +49 721 608 41061

Mail:
nadja lodesDrd9∂kit edu

Bereich I - Biologie, Chemie und Verfahrenstechnik

Der Bereich I bündelt Forschung, Lehre und Innovation in den wissenschaftlichen Disziplinen Biologie, Chemie und Verfahrenstechnik. Den Kern des Bereichs bilden zwanzig Institute des KIT, das Helmholtz-Programm BioGrenzflächen in Technologie und Medizin und die beiden KIT-Fakultäten für Chemie und Biowissenschaften und Chemieingenieurwesen und Verfahrenstechnik.

Seit 1. Januar 2014 nimmt Prof. Dr. Doris Wedlich die Funktion der Bereichsleiterin für den Bereich I wahr.

NEWS

Reaktive Metallorganische Verbindung gezähmt

Die Kombination aus Metallatomen mit Kohlenmonoxid beschäftigt die Chemie schon seit dem 19. Jahrhundert. Aus der reinen Grundlagenforschung heraus haben Carbonylkomplexe in der Vergangenheit schon oft Anwendung in der Katalyse gefunden, vielfach auch in großtechnischen Verfahren.

Umfangreiche Forschungsarbeiten haben gezeigt, dass weit mehr Carbonylkomplexe als die bisher isolierten existieren sollten. Darunter auch das Chromhexacarbonyl-Radikalkation, das von dem seit Dekaden bekannten neutralen Chromhexacarbonyl abgeleitet ist und das „nur“ über ein Elektron weniger verfügt. Dieses sehr reaktive, sogenannte Metalloradikal wurde bis dato als ein bei Raumtemperatur und Normaldruck unzugängliches Molekül eingestuft. Ein Team um die Chemiker Ingo Krossing von der Universität Freiburg und Frank Breher vom KIT konnte nun dieses Chromhexacarbonyl-Radikalkation synthetisieren, in kristalliner, unter Standardbedingungen stabiler Form isolieren und vollständig charakterisieren. Zwar muss dazu unter Ausschluss von Luftsauerstoff und Feuchtigkeit gearbeitet werden, allerdings können nun Standard-Laborgeräte und gängige Lösungsmittel verwendet werden, wodurch das Verfahren in allen chemischen Laboren anwendbar und damit sehr viel breiter einsetzbar ist als zuvor. Ihre Ergebnisse präsentieren die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Nature Communications. (rli)

Mehr Information:
nature.com/articles/s41467-019-08517-2 

Interdisziplinäre Forschung auf 5 800 Quadratmetern: neues Verfügungsgebäude am Campus Nord des KIT. (Abbildung: Heinle, Wischer und Partner, Freie Architekten)
Biologie trifft Chemie: Richtfest für Forschungsneubau

Neues Verfügungsgebäude für interdisziplinäre Forschung soll 2020 fertig sein.

Ab 2020 soll das neue Verfügungsgebäude am Campus Nord des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) eine weitere Brücke zwischen Chemie und Biologie schlagen. Auf den knapp 5 800 Quadratmetern werden 12 Forschungsgruppen arbeiten. Darüber hinaus bietet das Gebäude Platz für Infrastrukturen für Zebrafische, automatisiertes Screening und chemische Synthesen. Die letzten Arbeiten an dem Komplex sollen Anfang 2020 abgeschlossen sein. Heute (14. März 2019) haben die Beteiligten Richtfest gefeiert. 

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So sieht der bisher umfassendste Einblick in die Evolution der Weinrebe aus. Unsere Sammlung im Botanischen Garten war hier die zentrale Quelle.
Alle Reben - Alle Gene

Der Botanische Garten des KIT beherbergt einen weltweit einmaligen Schatz - eine Sammlung von Europäischen Wildreben (Vitis sylvestris, die Stamm-Mutter unserer Kulturrebe), die den gesamten in Deutschland noch übriggebliebenen Genpool enthält. Diese Sammlung entstand ursprünglich aus Gründen des Artenschutzes: die letzten, in den Urwäldern der Rheinauen noch überlebenden Wildreben sollten gerettet und im Botanischen Garten vermehrt werden, um sie wieder an geeigneten Standorten anzusiedeln und so diese hochbedrohte Art vor dem Aussterben zu bewahren. Später zeigte sich, dass diese Wildreben es in sich hatten: sie können sich gegen zahlreiche Krankheiten behaupten, unter anderem gegen die infolge des Klimawandels immer mehr um sich greifenden Esca-Krankheit, die in Frankreich und Italien, aber zunehmend auch hierzulande, die Rebstöcke in der Blüte ihrer Fruchtbarkeit innerhalb weniger Tage dahinraffen kann.

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Energie aus erneuerbaren Quellen speichern – das ist eine der Herausforderungen der Energiewende. (Foto: Pascal Armbruster, KIT)
Erneuerbare Energien chemisch speichern

KIT koordiniert deutschlandweites DFG-Schwerpunktprogramm – Erforschung von katalytischen Systemen unter schwankenden Betriebsbedingungen bei Nutzung von Wind- und Sonnenenergie.

2050 sollen 80 Prozent des Stroms in Deutschland aus erneuerbaren Energiequellen stammen. Um dies zu erreichen, ist es notwendig, elektrische Energie in chemischen Energieträgern zu speichern. Im Schwerpunktprogramm „Katalysatoren und Reaktoren unter dynamischen Betriebsbedingungen für die Energiespeicherung und -wandlung“ (SPP 2080, DynaKat) der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) untersuchen zwölf große Forschungskonsortien, wie sich katalytische Reaktionssysteme unter solchen Bedingungen verhalten. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) koordiniert das Schwerpunktprogramm.

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Im EU-Projekt Si-DRIVE arbeiten 17 Einrichtungen aus Wissenschaft und Industrie aus acht Ländern zusammen (Grafik: Si-DRIVE)
Nachhaltige Batterieproduktion in Europa

Im europäischen Forschungsprojekt Si-DRIVE forschen KIT und HIU gemeinsam mit Partnern an innovativen Lösungen – Ziel ist die Etablierung einer europäischen Lithium-Ionen-Batteriefertigung.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gegründeten Helmholtz-Instituts Ulm (HIU) und ihre europäischen Kooperationspartner entwickeln ein nachhaltiges Zellkonzept, das ausschließlich auf ökologisch und ökonomisch unkritischen Materialien basiert. In dem Projekt Si-DRIVE bildet das Konsortium die gesamte Batterie-Wertschöpfungskette ab und strebt bis 2030 einen Plan für eine europäische Produktion an. Die Europäische Union (EU) finanziert das Projekt mit acht Millionen Euro bei einer Laufzeit von vier Jahren.

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Eierschalen bestehen aus porösem Calciumcarbonat, das sich sehr gut für elektrochemische Speicher eignet. (Foto: Manuel Balzer, KIT)
Mit Eierschalen Energie speichern

Erstmals nutzt eine Forschungsgruppe erfolgreich Eierschalen als Elektrode für Energiespeicher.

Bioabfall in Form von Hühnereierschalen erweist sich als sehr effektiv für die Energiespeicherung. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Team, zu dem auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gegründeten Helmholtz-Instituts Ulm (HIU) gehören. Das nachhaltige Speichermaterial, das einen kostengünstigen Lithium-Ionen-Kondensator ermöglichen könnte, stellt die Gruppe nun in der Zeitschrift Dalton Transactions der Royal Society of Chemistry vor (DOI: 10.1039/c8dt03252a).

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