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KIT-Ausgründung für "Innovations-Oscar" nominiert

Nanoscribe geht mit dem Thema "Laserlithographie dreidimensionaler Nanostrukturen für die Photonik und die Lebenswissenschaften" mit 20 anderen Teams im Rennen um die renommierte Auszeichnung.

Eiffelturm, Brandenburger Tor sowie Freiheitsstatue im MiniaturformatWie die Geschäftsstelle des Deutschen Zukunftspreises mitteilt, wurde die Nanoscribe GmbH vom Bundesministerium für Bildung und Forschung als Kandidat für den Deutschen Zukunftspreis 2010 vorgeschlagen.

Mit dem Thema "Laserlithographie dreidimensionaler Nanostrukturen für die Photonik und die Lebenswissenschaften" haben es Dr. Georg von Freymann und Martin Hermatschweiler geschafft, in den Kreis aus nur 20 bundesweiten Teams aufgenommen zu werden, deren Arbeiten nach einer kritischen Vorauswahl durch die berechtigten Institutionen als preiswürdig eingestuft und vorgeschlagen wurden.

Dreizehnmal ist der Deutsche Zukunftspreis, der auch als "Innovations-Oscar" Deutschlands gilt, bislang vom Bundespräsidenten vergeben worden. Die ausgezeichneten Projekte reichen vom nobelpreisgekrönten GMR-Effekt, über die mp3-Technik bis zum smarten Sensor für die Konsumelektronik. Die nächste Preisverleihung findet am 1. Dezember 2010 statt.

Geschäftsführer Martin Hermatschweiler zur Empfehlung: "Wir freuen uns sehr, dass wir als junges Unternehmen, das seit nunmehr drei Jahren auf dem Markt agiert, für den Deutschen Zukunftspreis vorgeschlagen worden sind. Es zeigt uns, dass wir mit unserem 3D-Laserlithografiesystem Photonic Professional auf dem richtigen Weg sind: Wir haben nicht nur weltweit eine einzigartige Technologie etabliert, sondern können mit einem hochmotivierten Team Wegbereiter künftiger Applikationen sein. Die Nanotechnologie gilt als eine der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts."

Seit dem Jahr 2000 erforscht die Arbeitsgruppe von Professor Dr. Martin Wegener am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) künstlich strukturierte dreidimensionale Mikro- und Nanostrukturen für die Optik und Lebenswissenschaften. Aus dieser Grundlagenforschung heraus ist das Unternehmen Nanoscribe geboren worden, das die zugrunde liegende 3D-Laserlithografie zu einem Produkt weiter entwickelte und kommerzialisierte.

Die Anwendungsgebiete sind thematisch breit gefächert: Sie reichen von der Photonik, über die Mikrooptik und Mikrofluidik bis hin zur Zellbiologie.

Foto: Die drei mit einem Photonic Professional System geschriebenen nationalen Wahrzeichen Eiffelturm, Brandenburger Tor und Freiheitsstatue im Miniaturformat (Quelle: Nanoscribe)


del, 02.07.2010