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Kohlenstoff-Nanoröhrchen für effiziente Solarzellen

Mit einwandigen Kohlenstoff-Nanoröhren und ihrer Anwendung in innovativen Solarzellen befasst sich eine neue Forschergruppe unter Leitung von Dr. Benjamin Scott Flavel am Institut für Nanotechnologie (INT) des KIT.
Nano-Röhrchen
Foto: Benjamin Flavel

„Die einzigartigen Eigenschaften dieser Kohlenstoff-Nanoröhren ermöglichen besonders effiziente Solarzellen, die überdies Licht nicht nur im sichtbaren Bereich, sondern auch im Infrarotbereich absorbieren können“, berichtet Flavel.

Die neuartigen Solarzellen sollen im Wesentlichen aus Kohlenstoff bestehen, was die Fertigung flexibler Module erlaubt, die Herstellungskosten senkt sowie eine einfache Entsorgung am Ende des Lebenszyklus gestattet. Indem sie die einwandigen Kohlenstoff-Nanoröhren für die Anwendung maßschneidern, können die Forscher die Absorptionswellenlängen der Solarzellen genau bestimmen.

Bei ihrer Arbeit profitieren sie von der fast zehnjährigen Erfahrung des INT mit Kohlenstoff-Nanoröhren – ein wesentlicher Beweggrund für Benjamin Flavel, seine Gruppe am KIT einzurichten. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Gruppe von Flavel, die im Mai ihre Arbeit aufnimmt, im Rahmen ihres Emmy Noether-Programms: Während einer mehrjährigen Förderung qualifizieren sich promovierte Forscher durch die Leitung einer eigenen Nachwuchsgruppe zum Hochschullehrer.


21.05.2013