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Zehn Jahre Schroff-Hochbegabten-Stipendium

Elf Studierende des KIT aus Maschinenbau und Elektrotechnik konnten sich Anfang Juli über ein Hochbegabten-Stipendium der Gunther-Schroff-Stiftung für Wissenschaftliche Zwecke freuen.
Gruppenbild der Schroff-Stipendiaten sowie der Vertreterinnen und Vertreter der Stiftung und des KIT
Ingrid Schroff (9. v.r.) übergab zusammen mit der stellvertretenden Vorsitzenden Susanne Schroff (12. v.r.)die Urkunden in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal (Foto: KIT)

Sie erhalten für zwei Jahre bis zum Bachelor-Abschluss jeweils 4.400 Euro. Zudem besteht die Option einer darüber hinausgehenden Förderung im Master-Studium. Ingrid Schroff, Vorsitzende des Stiftungsvorstandes und Ehrensenatorin des KIT, übergab zusammen mit der stellvertretenden Vorsitzenden Susanne Schroff die Urkunden in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal. Ausschlaggebend bei der Auswahl ist neben den Studienleistungen ein hohes gesellschaftliches Engagement.

Besonders erfreut zeigte sich die Vorsitzende über die Grußworte von Professor Wanner, Vizepräsident des KIT für Lehre und Akademische Angelegenheiten, aus Anlass der zehnten Verleihung der Stipendien. Er betonte die Bedeutung – ideell wie materiell – der Förderung von bisher mehr als 400.000 Euro für die Stipendiaten. Darüber hinaus dankte er für die großzügige Unterstützung weiterer wichtiger Projekte.

Die Verleihung fand im Beisein von Professor Carsten Proppe, Dekan der KIT-Fakultät für Maschinenbau, Professor Thomas Zwick vom Institut für Hochfrequenztechnik und Elektronik sowie den Mitgliedern des Stiftungsvorstandes Professor Sigmar Wittig vom Institut für Thermische Strömungsmaschinen und Wirtschaftsprüfer Dr. Klaus Wiegand statt. Die Feier klang bei einem festlichen Empfang aus, zu dem auch die ehemaligen Stipendiaten kamen.

Gunther-Schroff-Stiftung für wissenschaftliche Zwecke

Das Unternehmerehepaar Ingrid und Gunther Schroff hat die Stiftung Mitte der 80er Jahre gegründet. Die ehemalige Universität Karlsruhe verlieh Gunther Schroff 1989 für seine außerordentlichen Verdienste vor allem um die Informationstechnologie die Würde eines Ehrensenators. Im Jahr 2001 erhielt auch Ingrid Schroff in Anerkennung ihrer Verdienste für die Wissenschaftsförderung – als erster Frau nach Berta Benz (1944) in der Geschichte der Universität – die Würde einer Ehrensenatorin der Fridericiana.

Die Stiftung für wissenschaftliche Zwecke ist vor allem im Universitätsbereich tätig. Schwerpunkte sind die Unterstützung neuer innovativer Lehrgebiete durch Stiftungsprofessuren, der internationale Wissenschaftleraustausch, die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses durch Stipendien und Preise sowie die Förderung des Baus von Studentenwohnheimen und von Begegnungsstätten für den wissenschaftlichen Gedankenaustausch.


swe, 16.07.2019