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Kompostierbare Elektronik zum Ausdrucken

Biomüll statt Elektroschrott: Für biologisch leicht abbaubare elektronische Bauteile entwickelt die BMBF-Nachwuchsgruppe "Biolicht" am KIT nachhaltige Druckmaterialien und Tinten.
Organische Leuchtdioden (OLEDs) lassen sich einfach und günstig herstellen. Dank kompostierbarer Materialien werden sie auch nachhaltig (Foto: KIT).
Organische Leuchtdioden (OLEDs) lassen sich einfach und günstig herstellen. Dank kompostierbarer Materialien werden sie auch nachhaltig (Foto: KIT).

Knapp zwei Millionen Tonnen Elektroschrott fallen pro Jahr in Deutschland an. Gedruckte Elektronik befördert den Wegwerftrend, indem sie Herstellungskosten senkt und mit Einwegprodukten, wie interaktiven Verpackungen oder intelligenten Pflastern, neue Märkte erschließt. Nachwuchsforscher am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entwickeln daher gedruckte Elektronik aus kompostierbaren Naturmaterialen sowie Verfahren für eine industrielle Produktion. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt die Nachwuchsgruppe für vier Jahre mit insgesamt 1,7 Millionen Euro.

Die Nachwuchsgruppe Biolicht ist strukturell am Institut für Lichttechnik des KIT angesiedelt. Ihre Labore hat sie am InnovationLab in Heidelberg, einer anwendungsorientierten Forschungs- und Transferplattform von Wissenschaft und Wirtschaft. Träger sind neben dem Karlsruher Institut für Technologie, die Unternehmen BASF SE, Merck, Heidelberger Druckmaschinen AG und SAP AG sowie die Universität Heidelberg.

Ausführliche Informationen in der Pressemitteilung.


lcp, 12.08.2015