KIT neues Mitglied im Kompetenznetzwerk Lithium-Ionen Batterien (KLiB)

Wesentliches Ziel des KLiB Industrieverbundes ist es, die deutschen Kompetenzen im Themenfeld Lithium-Ionen-Batterien zusammenzuführen und eine gemeinsame Plattform für den Dialog und das schnellere Vorankommen zu etablieren.

Ein wesentliches Element für das schnelle Vorankommen und für die nachhaltige Entwicklung des Batteriethemas soll dabei der angestrebte Dialog zwischen Industrieunternehmen und Forschungseinrichtungen sein.

"Wir sind hocherfreut, dass mit dem KIT eine renommierte Forschungseinrichtung unseren Verbund verstärkt", sagt KLiB-Vorstandsvorsitzender Dr. Hubert Jäger. "Die im Projekt Competence E gebündelte Forschungsexpertise des KIT von der Material- und Systementwicklung bis zur Produktionsforschung ergänzt die branchenübergreifenden Kompetenzen unserer Mitgliedsunternehmen. Durch die enge Verzahnung und die aktive Zusammenarbeit der wichtigen deutschen Akteure unter dem KLiB-Dach erwarten wir eine deutliche Beschleunigung des Aufbaus einer Batterieindustrie in Deutschland", so Jäger weiter.

Durch die Vernetzung mit dem KIT und dessen erwartete aktive Beiträge in den Gremien des KLiB soll auch die am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) in Ulm geplante Forschungslinie für Lithium-Ionen-Zellen noch stärker in die deutsche Forschungslandschaft eingebunden werden.

"Für das KIT ist der Beitritt zum KLiB ein konsequenter Schritt", so Dr. Andreas Gutsch, Koordinator des Projekts Competence E am KIT. "Wichtige deutsche Unternehmen und Institute bündeln bereits unter dem KLiB-Dach ihre Kompetenzen. Die hervorragende Vernetzung des KIT mit weiteren Industriepartnern eröffnet zusätzliche Synergien. Wir werden vor allem unsere produktionstechnischen Kompetenzen beim Aufbau der Forschungslinie in Ulm einbringen und damit einen Beitrag leisten, diese Technologie in Deutschland schneller voranzubringen."


del, 11.01.2012