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Innovation als starke strategische Säule

Jahresempfang 2010: KIT präsentiert sich als wichtiger Kooperationspartner der Wirtschaft
Podiumsdiskussion beim Jahresempfang 2010
Zahlreiche Gäste beim Jahresempfang 2010
Jahresempfang 2010 des KIT

Wie sich die zwei Welten Wissenschaft und Wirtschaft gewinnbringend verbinden lasssen, zeigte das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) bei seinem diesjährigen Jahresempfang: Im Fokus stand die Innovation, neben Forschung und Lehre die dritte strategische Säule des KIT. Die Präsidenten Professor Eberhard Umbach und Professor Horst Hippler hoben die Bandbreite des Innovationspotenzials am KIT und dessen internationale Sichtbarkeit hervor. In Interviews und Filmen wurde deutlich, wie gezielte Zusammenarbeit den Weg von der Idee zum marktfähigen Produkt ebnen kann. Bestes Beispiel: der umweltschonende Zement Celitement.

Die Veranstaltung in der Karlsruher Hochschule für Gestaltung war der erste Jahresempfang des KIT als rechtlich fusionierte Institution. Die Fusion ermöglicht Synergieeffekte, die durch einfache Kooperationen nicht zu erreichen wären, wie Eberhard Umbach erklärte. Erste Erfolge zeigen sich bereits – als Beispiel nannte der KITPräsident die vom KIT koordinierte Knowledge and Innovation Community (KIC) „InnoEnergy“, die bis 2050 ein nachhaltiges Energiesystem für Europa schaffen soll. Das europäische Konsortium umfasst 35 Partner – Universitäten, Forschungseinrichtungen, Business Schools und Unternehmen.

KIT-Präsident Horst Hippler verwies auf die Stellung des KIT als erfolgreichste deutsche Einrichtung in der europäischen Forschungsförderung: Im 6. EU-Forschungsrahmenprogramm hat das KIT über 80 Millionen Euro an Fördermitteln eingeworben und an mehr als 200 Forschungsprojekten mitgewirkt. Von der Forschungsstärke des KIT profitieren sowohl die Studierenden als auch die Kooperationspartner.