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Netzspannung und Lastströme live und präzise im Blick

EDR – Electrical Data Recorder liefert hochaufgelöste Messdaten aus dem laufenden Netzbetrieb
Prototyp des EDR – Electrical Data Recorder. (Foto: Amadeus Bramsiepe, KIT)
Prototyp des EDR – Electrical Data Recorder. (Foto: Amadeus Bramsiepe, KIT)

Ein neuartiges Monitoring- und Analysewerkzeug für elektrische Energienetze haben Forscher am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entwickelt: Der EDR – Electrical Data Recorder zeichnet Netzspannung und Lastströme punktgenau, hochaufgelöst und lückenlos auf. Bei zunehmender Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien durch dezentrale Erzeuger kann der EDR zukünftig dazu beitragen, eine tiefere Einsicht in die realen Systemvorgänge zu erhalten. Die Messdaten können die Qualität von Simulationen erhöhen und damit auch die zuverlässige Steuerung zukünftiger intelligenter Netze ermöglichen.

 

Die Versorgung mit elektrischer Energie wandelt sich: Je weiter die Energiewende voranschreitet, desto mehr Strom aus fluktuierenden erneuerbaren Quellen, wie Sonne und Wind, wird ins Netz eingespeist – häufig von dezentralen Erzeugern. Das Stromnetz muss somit lokal wechselnde Erzeugungs- und Lastsituationen ausgleichen, um eine durchweg zuverlässige Versorgung aufrechtzuerhalten. Dazu werden intelligente Netze, sogenannte Smart Grids, künftig Erzeuger, Speicher und Verbraucher über Informations- und Kommunikationstechnologien miteinander verbinden und aufeinander abstimmen.

Vollständiger Text: Presseinformation 047/2018

 

or, 24.04.2018