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Forschungsministerium fördert "Junge Innovatoren"

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst unterstützt zehn Neugründungen im Programm "Junge Innovatoren" mit 1,3 Millionen Euro jährlich. Darunter befinden sich fünf Gründungsvorhaben aus dem Umfeld des KIT.
Mit dem Programm „Junge Innovatoren“ unterstützt das Forschungsministerium junge Wissenschaftler dabei, sich mit einer innovativen Idee selbstständig zu machen. In einer neuerlichen Auswahl hat sich das Ministerium entschieden, insgesamt zehn Gründungsvorhaben zu unterstützen. Darunter befinden sich fünf Neugründungen aus dem Umfeld des KIT: SearchHaus, PriceNow, IneraTec, MobiSafety und die Rüdenauer 3D Technology GmbH wurden in das Programm aufgenommen.

Das Team von SearchHaus hat eine Suchmaschine entwickelt, mit der große Datenbanken anhand einfacher Stichwortsuche schnell und ohne Expertenwissen durchsucht werden können.

Die Gründer von PriceNow haben eine einfach zu bedienende Bestandskunden-Marketing-Maschine speziell für den Bereich E-Commerce entworfen.

Das Ziel von IneraTec ist es, schlüsselfertige, containerbasierte Kompaktanlagen für die dezentrale chemische Umwandlung von Gas aus biogenen und nicht biogenen Quellen in speicherfähige Wertprodukte zu konzipieren, zu bauen und zu vertreiben.

Die Rüdenauer 3D Technology GmbH (R3D Tech) plant die Entwicklung einer universell einsetzbaren, intuitiv verständlichen 3D-Visualisierungssoftware, die den fach- und anbieterübergreifenden Informationsaustausch ermöglichen soll.

In dem Gründervorhaben MobiSafety soll ein mobiles Anwendertool für die Feuerwehr und weitere Einrichtungen des Zivilschutzes entwickelt werden, um Konzeption, Koordination und Durchführung von Rettungseinsätzen effektiver zu gestalten.

Gründer erhalten nicht nur finanzielle Unterstützung

Das Ministerium unterstützt die zehn Neugründungen finanziell für bis zu zwei Jahre. Insgesamt sieht das Ministerium eine Förderung des Programmes von insgesamt 1,3 Millionen Euro jährlich vor. Die Gründer und Gründerinnen erhalten zudem Coachings und können die Infrastruktur der jeweiligen Hochschule nutzen.

Seit 1995 werden in dem Programm "Junge Innovatoren" Unternehmensgründungen gefördert. Mit dem Programm soll eine Alternative zur abhängigen Beschäftigung geschaffen werden und gleichzeitig der Technologie- bzw. Know-how-Transfer von den Hochschulen in die Wirtschaft gefördert werden. Insbesondere zukunftsträchtige Felder wie Optoelektronik, Biotechnologie, Medizintechnik, Solartechnik, Automatisierungstechnik und Mechatronik stehen im Förderfokus.


Weitere Informationen zu dem Programm in der Pressemitteilung des Forschungsministeriums


sps, 15.12.2014