Bereich III - Maschinenbau und Elektrotechnik

Wir stehen als Ingenieurinnen und Ingenieure für Schlüsselinnovationen und Systeme in den für unsere Umwelt und Gesellschaft zentralen Themen Energie, Mobilität, Produktion, Automatisierung, Mensch-Maschine-Interaktion, Informationstechnik und Medizintechnik.

KIT Engineering

Nova Schriftzug Nova
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Foto ICM ICM
InnovationsCampus Mobilität der Zukunft
Energy Lab Energy Lab
Energy Lab
Symbolbild Programm MTET MTET
Programm MTET
Bild einer Dame und eines Herrn bei der Arbeit NUSAFE
Programm NUSAFE
Symbolbild des Helmholtz Programms FUSION FUSION
Programm FUSION
Gebäude KCOP Architektenansicht KCOP
KCOP
Foto einer Person arbeitend am Roboterarm KIT
SFB Kreislauffabrik
Gruppenbild .
SFB HyPERION

News

Foto beim Handshake Bundeskanzler und KIT-PraesidentSandra Göttisheim, KIT
Bundeskanzler besucht das KIT auf der Hannover Messe

Am 20. April 2026, hat Bundeskanzler Friedrich Merz den Stand des KIT auf der Hannover Messe besucht. Gemeinsam mit Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Katherina Reiche, galt sein Interesse der sogenannten Ersten Wand, dem Tritium Breeding Blanket, dem entscheidenden Schritt zu einem künftigen Fusionsreaktor. Professor Jan S. Hesthaven, Präsident des KIT, stellte dem Bundeskanzler den Stand der Forschung sowie die Bedeutung der Ersten Wand vor und dankte der Bundesregierung für ihre Unterstützung. Die Fusionsforschung am KIT sei weltweit einzigartig, so Hesthaven. Merz lobte die Arbeit, die am KIT geleistet werde. „Wir brauchen die Fusionstechnologie!“, so der Kanzler. Er wiederholte seinen Anspruch, dass der erste Fusionsreaktor in Deutschland stehen solle. Die Forschung des KIT sei dazu unverzichtbar. (aus KIT-News ckö/tsc, 20.04.2026)

KIT-News
Hochleistungskomponenten aus verschiedenen Materialien Breig, KIT
Neuartige Multimaterial-Bauteile aus dem 3D-Druck für industrielle Anwendungen

Innovatives Materialsystem für 3D-Drucktechnologie ermöglicht keramische Hochleistungskomponenten.

Ein Forschungsteam am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat im Projekt CeraMMAM ein Materialsystem entwickelt, mit dem sich Hochleistungskomponenten aus mehreren Materialien mithilfe eines universellen Bindersystems in einem einzigen Prozess herstellen lassen. Die Technologie eröffnet neue Perspektiven für industrielle Anwendungen – insbesondere in der Medizintechnik, im Maschinenbau sowie in der Luft- und Raumfahrt. Vom 20. bis 24. April 2026 präsentieren die Forschenden auf der Hannover Messe am Stand des KIT (Halle 11 am Stand B06) erstmals industrielle Prototypen und Demonstratoren sowie die Einsatzmöglichkeiten der additiven Multimaterial-Fertigung.

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Gruppenbild der PreisträgerKIT
Fakultätslehrpreise im Bereich 3: Maschinenbau und Elektrotechnik

Mit den Fakultätslehrpreisen würdigt das Präsidium Lehrveranstaltungen, die sich insbesondere durch forschungs- und anwendungsorientierte Lehrmodule sowie neue Formen des Lehrens und Lernens, Interdisziplinarität oder hohe Aktualität des vermittelten Fachwissens auszeichnen. In diesem Jahr erhielt die Grundlagenveranstaltung „Informationstechnik und Automatisierungstechnik" im 2. Semester der Bachelorstudiengänge Medizintechnik, Elektro- und Informationstechnik sowie Mechatronik, betreut von Prof. Mike Barth, Marwin Madsen, Marcel Auer und Jakob Pfefferle, den Fakultätslehrpreis Elektrotechnik und Informationstechnik. Der Fakultätslehrpreis Maschinenbau ging an Prof. Sven Matthiesen, Oliver Liewerenz und Christoph Wittig vom Institut für Produktentwicklung (IPEK) und Prof. Sören Hohmann und Armin Teltschik für Regelungs- und Steuerungssysteme (IRS) für die Lehrveranstaltung „Mechatronische Systeme und Produkte".

Foto eines Mikrochips im Vergelich zu einem 5-Cent-StückHugo Larocque, KIT
Neue Technologie für optische Mikrochips ermöglicht effiziente Datenübertragung bei einfacherer Herstellung

Ein neuartiges Bauteil, das durch eine fortschrittliche Fertigungstechnologie eine sehr schnelle, sparsame und verlässliche Datenübertragung ermöglicht, haben Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) entwickelt. Der elektrooptische Modulator sendet Daten effizient durch Glasfaserkabel und lässt sich kostengünstig in großer Stückzahl auf Standard-Halbleiterplatten herstellen. Das ist wichtig, weil Rechenzentren und Glasfasernetze durch KI‑Anwendungen und den steigenden Datenverkehr an ihre Leistungsgrenzen stoßen. Ergebnisse in Nature Communications. (DOI: 10.1038/s41467-026-69769-3)

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FotoIsabelle Hartmann, KIT
Sanda Wolf: Die erste promovierende Frau an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik

Sanda Wolf promovierte als erste Frau vor rund 50 Jahren an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik, ehemals Fakultät für Elektrotechnik, mit der Dissertation „Thermisches Rauschen und Frequenzabhängigkeit von Höchstohmwiderständen“. Sie war die erste Frau, die jemals in Elektrotechnik an der Universität Karlsruhe (TH) promoviert hat. Die einzige Frau unter Hunderten Männern zu sein, schüchterte sie weder in ihrem Studium in ihrer Heimatstadt Bukarest noch während der Promotion, in Karlsruhe ein. Wir gratulieren Frau Dr.-Ing. Sanda Wolf ganz herzlich zur Goldenen Promotion.

Erfolgreicher EFRE-Antrag: CELEST CERL Infrastruktur KIT
Erfolgreicher EFRE-Antrag: CELEST CERL Infrastruktur

Gemeinsam mit CELEST war das IAM-ESS erfolgreich im Wettbewerb des Landes Baden-Württemberg um Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Mit CELEST-CERL (CELEST Circular Economy Recycling Lab) entsteht am KIT eine Forschungsinfrastruktur zur Entwicklung nachhaltiger Recyclingstrategien für kritische Materialien, insbesondere Altbatterien (Gesamtbudget: 1.53Mio EUR, davon 153TEUR Eigenanteil). CERL schafft somit die Grundlage für die Entwicklung neuartiger Recyclingverfahren. Im Fokus stehen ein Großgerät zur gezielten mechanochemischen Rezyklatbehandlung und ein halothermisches Verfahren zur Rückgewinnung wertvoller Rohstoffe bei moderaten Temperaturen. Beide Verfahren arbeiten im Verbund mit hochspezialisierten Analysegeräten, die eine Qualitätskontrolle unmittelbar nach dem Prozess ermöglichen. Langfristig sollen die Methoden auch auf weitere Rezyklate ausgeweitet werden, denn für innovative Batteriekonzepte mit geringem Materialwert sind klassische Methoden oft nicht nachhaltig genug. Im Rahmen der EFRE-Ausschreibung war das KIT mit drei weiteren Vorhaben erfolgreich.

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