Wir stehen als Ingenieurinnen und Ingenieure für Schlüsselinnovationen und Systeme in den für unsere Umwelt und Gesellschaft zentralen Themen Energie, Mobilität, Produktion, Automatisierung, Mensch-Maschine-Interaktion, Informationstechnik und Medizintechnik.
KIT Engineering









Als eine der ersten wissenschaftlichen Einrichtungen in Deutschland und Europa hat das Institut für Technische Physik (ITEP) sein Arbeitsschutzmanagementsystem erfolgreich zertifizieren lassen. Die offizielle Urkundenübergabe durch die VBG und UKBW markiert den erfolgreichen Abschluss eines systematischen Prozesses zur Gewährleistung höchster Sicherheitsstandards in Forschung und Betrieb.

Priv. Doz. Dr.-Ing. habil. Xufei Fang wurde mit dem Masing-Gedächtnispreis 2026 der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde (DGM) für seine unabhängige und bahnbrechende wissenschaftliche Forschungsarbeit zum Thema "Dislocations in Ceramics" ausgezeichnet. Der Preis kann nur einmal im Jahr vergeben werden und gilt als höchste Auszeichnung für junge DGM-Mitglieder, deren Promotion zum Zeitpunkt der Nominierung weniger als 10 Jahre zurückliegt. Benannt ist der Preis nach dem langjährigen DGM-Vorsitzenden und Ehrenvorsitzenden Georg Masing.

Bei der Kernfusion werden Atome – anders als bei der herkömmlichen Kernenergie – nicht gespalten, sondern miteinander verschmolzen. Forschende können so vergleichsweise sauber und mit geringen Risiken große Mengen an Strom erzeugen. „Die Fusion tritt gerade aus der Forschung heraus und kommt in die Nähe einer Anwendung“, erläutert Professor Christoph Kirchlechner vom Institut für Angewandte Materialien des KIT, der dort das Programm FUSION leitet […] Wichtig sei der Aufbau resilienter Systeme, die sich nicht auf eine einzelne Technologie stützen.
Link zum kompletten Interview DAS WISSEN des SWR.

Die 12. Ausgabe der European Review Meeting on Severe Accident Research Conference (ERMSAR) wurde vom 18. bis 22. Mai 2026 in Madrid von der spanischen, öffentlichen Forschungsorganisation CIEMAT im Rahmen des SEAKNOT EU-Projekts und des SNETP/NUGENIA Technischen Raums 2 in Zusammenarbeit mit OECD/NEA und IAEO organisiert. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützte die Organisation der Veranstaltung sowohl als Sponsor als auch als Partner des SEAKNOT-EU-Projekts. Mehrere Forscher des KIT-Programms Nuclear Waste Management, Safety and Radiation Research (NUSAFE) sind Mitglieder des Technischen Komitees von ERMSAR. ERMSAR ist eine weltweit einzigartige Konferenz, die sich auf schwere Unfallforschung für wassergekühlte große und kleine modulare Reaktoren konzentriert. Die ERMSAR-Ausgabe 2026 brachte mehr als 220 Spezialisten aus 27 Ländern zusammen, mit über 150 wissenschaftlichen Beiträgen von Forschungszentren, Universitäten, Technologieorganisationen und Energieunternehmen weltweit, von Europa, den Vereinigten Staaten und Kanada bis hin zu Japan, China und Südkorea.

Solarenergie ist eine tragende Säule der Energiewende. Tandem-Solarzellen aus Perowskit und Silizium können höhere Wirkungsgrade erreichen als herkömmliche Siliziumzellen, doch ihre industrielle Herstellung bleibt eine Herausforderung. Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Universität Valencia haben nun gemeinsam ein schnelles, lösungsmittelfreies Vakuumverfahren weiterentwickelt, das Perowskit-Schichten auch auf strukturierten Siliziumoberflächen und bei hoher Rate gleichmäßig aufbringt. Ergebnisse in Nature Energy. DOI: 10.1038/s41560-026-02068-9
KIT-Presseinformation
Forschung für mehr Sicherheit und Resilienz der Demokratie. Vor dem Hintergrund einer sich global verändernden Sicherheitslage will das KIT mit Forschung und Innovation gezielt Deutschlands und Europas Sicherheit und Souveränität stärken. Ein jetzt vom Präsidium veröffentlichtes Positionspapier formuliert die Bereitschaft des KIT, wissenschaftliche Beiträge zur Stärkung der inneren und äußeren Sicherheit und damit zur Resilienz der Demokratie zu leisten. Es unterstreicht außerdem die Notwendigkeit einer kritisch-reflektierten und ethisch fundierten Herangehensweise. „Die sich verändernde geopolitische Lage hat erhebliche Auswirkungen auf unsere Sicherheit“, sagt Professor Jan S. Hesthaven, Präsident des KIT. „Wir stehen für Grundwerte wie Demokratie und Freiheit, auch der Wissenschaftsfreiheit. Gleichzeitig haben wir gegenüber der Gesellschaft unsere Verpflichtungen. Deshalb sind wir entschlossen, durch unsere Arbeit Sicherheit zu stärken und als öffentliche Forschungseinrichtung zum Gemeinwohl beizutragen.“
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