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News-Archiv 2017

Alessandro Chiabrera Award für Dr. Aude Silve
Alessandro Chiabrera Award für Dr. Aude Silve

21.06.2017: Im Rahmen der diesjährigen BioEM 2017 Koferenz in Hagzhou, China ist Frau Dr. Aude Silve vom Institut für Hochleistungsimpuls- und Mikrowellentechnik (IHM) vom Rat der Europäischen Bioelektromagnetischen Vereinigung (EBEA) mit dem Alessandro Chiabrera Award für Exzellenz in der Bioelektromagnetik ausgezeichnet worden. Den Preis erhielt sie für ihre hervorragende multidisziplinäre Arbeit auf dem Gebiet der Zellelektroporation und der damit verbundenen Technologien. Besonders gewürdigt  wurden ihre herausragenden Beiträge bei den Untersuchungen der Mechanismen, die den zellulären Reaktionen unter Einfluß von gepulsten elektrischen Feldern zugrunde liegen.

KIT at AE4H Innovation Lab
KIT at AE4H Innovation Lab

18.06.2017: Under the umbrella of the Global Change Initiative ‘Affordable Energy for Humanity (AE4H)’ by Jatin Nathwani from University of Waterloo and Joachim Knebel from KIT, both being the Co-Directors of AE4H, the three day ‘AE4H Innovation Lab: Acceleration Energy Access Solutions’ was hosted by Ortwin Renn, Director of the Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS), at Potsdam. The meeting gathered some 50 action-oriented thinkers, academia and practitioners from 30 institutions and 21 countries around the world in order to share their expertise on the energy access sector and to exchange insights on key challenges and opportunities, and to work toward the development of new projects and collaborations across the AE4H consortium. The results and projects from the ‘Open Access Energy Blueprint’ were further developed, especially concerning specific projects in Indonesia and Ghana. KIT war represented by six participants who work on robust, affordable and smart energy solutions powered by renewable energies in off-grids areas.    

Nature – 3D-Druck von Glas ist jetzt möglich
Nature – 3D-Druck von Glas ist jetzt möglich

13.06.2017: Der Arbeitsgruppe um Bastian E. Rapp vom Institut für Mikrostrukturtechnik (IMT) ist es gelungen, Glas mit einem 3D-Drucker in Form zu bringen. Bisher war das nicht möglich, denn um Glas zu verarbeiten, braucht man eigentlich hohe Temperaturen oder aggressive Chemikalien. Das Team aus Karlsruhe umgeht das Problem, indem es Silikat-Nanopartikel in einen flüssigen Kunststoff-Vorläufer einrührt. Dieses Material lässt sich mit Hilfe von 3D-Drucktechniken in komplizierte dreidimensionale Formen mit Details in Mikrometergröße bringen, wie das Team in der Publikation‚ Three-dimensional printing of transparent fused silica glass‘ berichtet, die in der Zeitschrift Nature erscheint. Nach einem abschließenden Sinterschritt erhält man hochreines Glas von optischer Qualität. Diese Arbeit ist ein Durchbruch für die Herstellung komplexer Strukturen aus Glas, beispielsweise für Anwendungen in der Optik, Nachrichtentechnik, Analytik und der Chemie.

 
Nature – Optische Kommunikation mit über 50 Terabit pro Sekunde
Nature – Optische Kommunikation mit über 50 Terabit pro Sekunde

09.06.2017: Einen neuen Rekord in der Datenübertragung mit Licht haben Prof. Christian Koos mit seinem Team am Institut für Photonik und Quantenelektronik (IPQ) und Institut für Mikrostrukturtechnik (IMT) zusammen mit Kollegen an der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) erreicht: Wie die Forscher in der Zeitschrift Nature (DOI: 10.1038/nature22387) in ihrem Artikel ‚Microresonator-based solitons for massively parallel coherent optical communications‘ berichten, ließen sie optische Solitonen in Mikroresonatoren aus Siliziumnitrid auf einem Chip zirkulieren und erzeugten dadurch optische Frequenzkämme von großer Bandbreite. Zwei solche Frequenzkämme, die sich überlagern, ermöglichen eine massiv parallele Datenübertragung auf 179 Wellenlängenkanälen mit einer Datenrate von über 50 Terabit pro Sekunde.
Mehr Informationen.

IMT-Ausgründung memetis gewinnt Elevator Pitch Finale BW
IMT-Ausgründung memetis gewinnt Elevator Pitch Finale BW

05.06.2017: Der landesweite Gründerwettbewerb ‚Elevator Pitch BW‘ des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg bietet Gründerinnen und Gründern, Startups sowie Jungunternehmern eine attraktive Plattform, um ihre Geschäftsidee zu präsentieren. Im großen Landesfinale am 1. Juni 2017 in Stuttgart konnte die Ausgründung memetis GmbH des Instituts für Mikrosystemtechnik (IMT) die vierte Wettbewerbsrunde gewinnen https://www.elevatorpitch-bw.de/events/landesfinale-2017-stuttgart/memetis.
memetis is a spin-off of the Institute of Microstructure Technology (IMT). The solution: memetis is developing and fabricating foil-based miniature actuators made from Shape Memory Alloys (SMA) for a number of different applications. Foil-based miniature SMA-actuators allow high switching-forces in small dimensions being easy to integrate and flexible in design. By microstructuring miniature SMA-actuators and using customized rapid-manufacturing technologies, the actuators are quickly adapted to market- and customer-needs.  

Sascha Gentes beim Fachforum Energie und Rückbau in Berlin
Sascha Gentes beim Fachforum Energie und Rückbau in Berlin

03.06.2017: Die Zeitung „Der Tagesspiegel“ lud am 1. Juni mit Unterstützung der EnBW zum „Fachforum Energie“ mit dem Thema „Abgeschaltet und jetzt? Perspektiven für den Rückbau von Kernkraftwerken“ nach Berlin ein. Unter den prominenten Vertretern aus Industrie, Politik, Forschungs- und Universitätseinrichtungen, war Herr Prof. Dr. Sascha Gentes vom KIT-TMB/INE als Keynote-Speaker und Vertreter der Wissenschaft eingeladen. In seinem dreißig-minütigen Vortrag „Innovationspotential beim Abbruch und Rückbau“ stellte Prof. Gentes aktuelle Forschungs- und Lehraktivitäten des Instituts für Technologie und Management im Baubetrieb (TMB) im Bereich Rückbau konventioneller und kerntechnischer Bauwerke vor, welche auch in die nationale Helmholtz-Forschung im Programm NUSAFE eingebunden sind. Darauf folgte eine lebendige und informative Podiumsdiskussion mit Herrn Dr. Hans-Josef Zimmer (Technikvorstand, EnBW), Frau Dr. Herlind Gundelach (MdB) sowie Herrn Jürgen Trittin (MdB, Bundesumweltminister a.D.) und Prof. Gentes über die Zukunftsperspektiven der Branche, aktuelle Herausforderungen sowie Lösungsansätze aus den unterschiedlich vertretenen Perspektiven.

Die besondere Bedeutung der Forschung und Lehre im Bereich Rückbau am KIT betonte Frau Rita Schwarzelühr-Sutter (MdB, Parlamentarische Staatssekretärin im BMUB) in der Abschluss-Keynote explizit.

 
Jahrestagung des KIT-Zentrum Energie
Jahrestagung des KIT-Zentrum Energie

03.06.2017: Die 6. Jahrestagung des KIT-Zentrums Energie, die diesen Freitag mit fast 100 Doktorandinnen und Doktoranden sowie Nachwuchskräften des KIT sehr gut besucht war, stand unter dem Motto: ‚Innovationen für die Energie von morgen‘. Professor Thomas Schulenberg, Sprecher des KIT-Zentrums Energie, und Vizepräsident Professor Thomas Hirth eröffneten die Tagung und erläuterten mit anschaulichen Beispielen die Chancen für Ausgründungen am KIT und Start-ups in der Energiewelt. Eine zündende Idee, Geschwindigkeit bei der Umsetzung, die richtigen Partner und ein durchdachter Businessplan sind das wichtigste Handwerkszeug.
Als Keynote Speaker gab Dr. Roland Doll, Business-Manager für Innovationsprojekte bei KIC InnoEnergy, dem europäischen Innovationsprogramm im Energiebereich, praktische Ratschläge für die eigene Gründung und eine wirtschaftlich erfolgreiche Innovation.
Von den insgesamt 14 Vorträgen, die einen umfangreichen Überblick über das Themenspektrum gaben, wurden 10 von Nachwuchskräften aus dem Bereich 3 beigesteuert; das Programm wurde durch eine große Posterausstellung und reichlich Gelegenheit zum persönlichen und fachlichen Austausch abgerundet.

Bau des ersten Gebäudes des Energy Lab 2.0 startet
Bau des ersten Gebäudes des Energy Lab 2.0 startet

03.06.2017: Die Energie der Zukunft wird flexibel und vernetzt: Strom, Wärme/Kälte, Gas und Kraftstoffe bilden dann ein durch Informationstechnik verknüpftes intelligentes Gesamtenergiesystem. Die Technologien dazu entwickeln das KIT, seine Partner FZJ und DLR und viele Institute des Bereich 3, welche von Bund und Land BW mit rund 22 Millionen Euro gefördert werden. Nach intensiver Detailplanung wurde am Freitag der erste Gebäude- und Laborkomplex des auf 20 Jahre angelegten Projektes mit einem Baggeraushub tatkräftig durch Bereichsleiter Joachim Knebel auf den Weg gebracht. Die große Herausforderung der Energiewende ist es, fluktuierende Energiequellen und Sektoren so miteinander zu verknüpfen, dass Energie bezahlbar und zuverlässig bleibt. Das Energy Lab 2.0 als „Reallabor“ und Simulationsplattform macht es möglich, neue Ansätze zur Integration unterschiedlichster Technologien in das Energiesystem zu erproben. In dem neuen Gebäudekomplex wird die Verknüpfung der elektrischen, thermischen und chemischen Energieströme und -speicher auf Basis neuer, echtzeitfähiger Informations- und Kommunikationstechnologien realisiert: Das „Smart Energy System Simulation and Control Center (SEnSiCC)" schafft rund 800 Quadratmeter Experimentier- und Laborfläche. Ein Teilprojekt ist das „Power -Hardware in the Loop (PHIL) System“. PHIL kann einzelne reale elektrische Komponenten bis 1MVA Leistung wie Trafos, Wechselrichter oder Strombegrenzer in einem (simulierten) komplexen elektrischen Netz einschließlich der Rückwirkungen testen und optimieren. Mehr informationen zu Energy Lab 2.0: https://www.elab2.kit.edu (siehe Pressemeldung).

EnergyLab2.0 und ENSURE auf der InterSolar 2017 in München
EnergyLab2.0 und ENSURE auf der InterSolar 2017 in München

02.06.2017: Die Intersolar 2017 in München ist die weltweit führende Fachmesse für die Solarwirtschaft. Das KIT war mit einem großen Stand zum EnergyLab2.0 sowie einem Stand zum Projekt ‚SafetyFirst‘ für effiziente Heimspeicher und Betriebserfahrungen aus Deutschlands größtem Solarstrom-Speicherpark vertreten. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des KIT zeigten u.a. Lösungsansätze zur Sektorkopplung, ein Labor zu Power Hardware-in-the-Loop, Arbeiten zur Herstellung von eFuels wie DMEs auf Basis von biogenen Reststoffen, sowie einer Checkliste  zur Überprüfung der Performance von zwanzig kommerziellen Speichersystemen. Im Rahmen der Sonderschau ‚Smart Renewable Energy: Beschleuniger der Energiewende‘, die von MinR Christoph Roevekamp vom BMBF eingeführt wurde, trugen vom KIT Roland Dittmeyer zum Energy Lab 2.0, Joachim Knebel zum Kopernikus-Projekt ENSURE sowie Wolf Fichtner zum Projekt C/sells vor. Im Rahmen eines Pressefrühstücks standen die Experten des KIT den zahlreich erschienenen Vertretern der Presse Rede und Antwort zum Thema: Wie trägt die Forschung zur Unterstützung die Energiewende bei. Das Energy Lab 2.0 ist erstes Thema bei IntersolarTV im Beitrag zu den „Must Have-Seens“.

 
W3 Kooperationsprofessur “Geophysik in Reservoirsystemen” an der TU Darmstadt
W3 Kooperationsprofessur “Geophysik in Reservoirsystemen” an der TU Darmstadt

01.06.2017 Dr. Eva Schill (Institut für nukleare Entsorgung) wurde zum 1.6.2017 auf die neu eingerichtete W3-Kooperationsprofessur “Geophysik in Reservoirsystemen” berufen. Der Lehrstuhl ist an der Schnittstelle zwischen der programm-orientierten Helmholtz-Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und der Technischen Universität Darmstadt (TUDa) angelegt. Er baut auf komplementären Expertisen auf dem Gebiet der Wasser- und Geoenergieforschung auf und umfasst Aktivitäten in Lehre und Forschung. Die wissenschaftlichen Aktivitäten der Professur an der Verbindung zwischen geologischer Beschreibung und Quantifizierung von Prozessen fokussieren auf die Erkundung und Überwachung geklüfteter Reserviore. Diese sind sowohl im oberflächennahen, als auch im tiefen Untergrund von besonderem Interesse, da sie präferentielle Fließtransportwege zur Verfügung stellen, bzw. eine Abdichtung von Reservoiren, Speichern oder auch Endlagern verhindern. Die Forschungsaktivitäten zielen in diesem Zusammenhang auf eine Minimierung der Umwelteinflüsse in der Bewirtschaftung des Untergrundes ab. Um dies zu erreichen, werden die Quantifizierung und Verteilung von Reservoirparameter um ihre zeitliche Variabilität, z.B. durch 4-D Monitoring, erweitert.

Energie System 2050: Greifbare Lösungen für ein künftiges Energiesystem
Energie System 2050: Greifbare Lösungen für ein künftiges Energiesystem

31.05.2017: Die Initiative Energie System 2050 (ES2050) der Helmholtz- Gemeinschaft, die von den acht Zentren KIT (Koordination Prof. Holger Hanselka), DLR, FZJ, GFZ, HZB, HZDR, IPP und UFZ und etwa 120 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern getragen wird, erarbeitet greifbare und verwertbare systemtechnische Erkenntnisse und technologische Lösungen für die Herausforderungen der Energiewende, die Politik und Wirtschaft aufgreifen können. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen die Integration von wesentlichen Technologieelementen in ein flexibles Energiesystem, entwickeln Konzepte und beschreiben und bewerten Optionen, um die teilweise stark fluktuierenden erneuerbaren Energien erfolgreich in die deutsche und europäische Energieversorgung einzubinden.
In ihrem systemischen Ansatz bezieht ES2050 alle Komponenten und Aspekte der Energieversorgung ein, wie Struktur und Komponenten, Sektorenkopplung (Strom, Wärme, Gas, Kraftstoffe, Information), Stabilität und Steuerbarkeit, Zuverlässigkeit, Sicherheit, Wirtschaftlichkeit, Umweltverträglichkeit, Gesetzgebung, soziale und ethische Aspekte. Die Initiative bearbeitet fünf Forschungsthemen, die grundlegende Herausforderungen der Energiewende adressieren: Speicher und Netze, Biogene Energieträger, Energie-und Rohstoffpfade mit Wasserstoff, Lebenszyklusorientierte Nachhaltigkeitsanalyse auf Systemebene, sowie Toolbox mit Datenbanken.
Vom 29.-30. Mai nahmen etwa 20 Experten des KIT an einem Wissenschaftlichen Workshop in Berlin teil, auf dem die neuesten Ergebnisse und die weitere Vorgehensweise diskutiert wurde. Am 31. Mai wurden die wesentlichen Ergebnisse Vertretern des BMBF, des BMWi sowie der Presse vorgestellt und diskutiert.

Chinese Southwestern Institute of Physics at KIT
Chinese Southwestern Institute of Physics at KIT

25.05.2017: Eine Delegation des Southwestern Institute of Physics (SWIP)  aus Chengdu, VR China, besuchte das Programm Fusion, um sich über die Forschungsprogramme und wesentliche Versuchseinrichtungen der beteiligten KIT-Institute zu informieren. Deputy Director Dr. Xuru Duan und Prof. Xiaoyu Wang stellten die am 1965 gegründeten Centre for Fusion Science (CFS) durchgeführten Forschungsarbeiten vor, die sich auf Plasmaphysik und den Magnetischen Einschluss konzentrieren. CFS ist die älteste und größte Forschungseinrichtung in China zu diesen Themen. Ziel der Arbeiten ist die Energieerzeugung in einem Fusionskraftwerk. Die für eine gemeinsame Entwicklung diskutierten Themen waren Helium-Technologie, Tritium-Labor und Test Blanket Moduls. 

 
SEW-Stiftungsprofessur für Bereich III
SEW-Stiftungsprofessur für Bereich III

23.05.2017: Die Betriebssicherheit von Industrie- und Produktionsanlagen muss im Zeitalter von Industrie 4.0 und mit zunehmender Vernetzung komplexer mechatronischer Systeme zu jedem Zeitpunkt sichergestellt sein. Um diese Aspekte in Forschung, Lehre und Innovation besser zu verankern, wird das KIT die SEW-Stiftungsprofessur „Elektrotechnische und informationstechnische Grundlagen der funktionalen Sicherheit“ und ein „Lern- und Anwendungszentrum Mechatronik“ einrichten. Die SEW-EURODRIVE  unterstützt diese beiden Vorhaben mit einer großzügigen Spende in Millionenhöhe.
„Die Praxis zeigt, dass Funktionale Sicherheit in der Anlagentechnik das tiefe Verständnis der grundlegenden Technologien wie dem Mikroprozessor benötigt“, betont Johann Soder, Geschäftsführer Technik der SEW-EURODRIVE. „Dass das KIT hier bereits ein Kompetenzzentrum ist und nun seinen Blick auf die Thematik weiter schärft, ist ein Pluspunkt für uns und den ganzen Innovationsstandort Deutschland.“
Funktionale Sicherheit ist ein zentrales Thema im Industrie- und Anlagenbau; und somit für die gesamte industrielle Produktion. Die Stiftungsprofessur wird die Kompetenzen des KIT beim sicherheitsgerichteten Design der Mikrosystemtechnik auf Chipebene – also eingebetteter Systeme und der hardwarenahen Software – ausbauen. Sie stärkt Forschung und Lehre im Bereich III und soll Beiträge zu den Studiengängen Elektrotechnik, Mechatronik, Maschinenbau, Informatik sowie Wirtschaftsingenieurwesen leisten. Im flankierenden „Lern- und Anwendungszentrum Mechatronik“ werden Studierende projektorientiert lernen sowie „Funktionale Sicherheit“ anwenden und erleben. Dazu werden Arbeitsflächen und Demonstratorsysteme der Sicherheitsforschung auf dem Campus Süd des KIT aufgebaut. So werden Herausforderungen und Lösungsmöglichkeiten erlebbar.

 

RODOS in China
RODOS in China

26.05.2017 Im Frühjahr 2017 wurde die Installation des Entscheidungshilfesystems RODOS (real-time on-line decision support) in China erfolgreich abgeschlossen (INSC Project CH 3.02/11B). Das System wird von dem chinesischen nationalen Notfallschutzzentrum für nukleare Störfälle NNERTAC in Peking betrieben. Die Installation wurde im Auftrag der Europäischen Kommission federführend vom KIT durchgeführt. Weiterhin wurde das RODOS System auch in Thailand installiert (EuropeAid/136023/DH/SER/TH) und Ende April ein Trainingskurs für die Behörden durchgeführt.

Fachforum Energie am 1.6.2017
Fachforum Energie am 1.6.2017

24.05.2017: Am 1. Juni 2017 findet im Tagesspiegel-Haus in Berlin das Fachforum Energie zum Thema “Abgeschaltet und jetzt? Perspektiven für den Rückbau von Kernkraftwerken“ statt. Das Tagesspiegel Fachforum Energie bietet eine Plattform, auf der Politiker, Wissenschaftler und Unternehmen miteinander diskutieren können. Neben Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft wird von Seiten KIT, Prof. Sascha Gentes vom Institut für Technologie und Management im Baubetrieb (TMB) teilnehmen. Er wird sich an einer Paneldiskussion zum Thema „Kraftwerksrückbau: Ein Fall fürs Abklingbecken oder Innovationsmotor?“ beteiligen.

 
Best Paper Award für KIT bei AMNT2017
Best Paper Award für KIT bei AMNT2017

17.05.2017: Beim diesjährigen Annual Meeting on Nuclear Technology (AMNT) in Berlin, bei dem der Bereich III mit insgesamt 16 eingereichten wissenschaftlichen Papieren vertreten war, konnte Dipl.-Ing. Héctor Sauri Suárez vom Institut für Nukleare Entsorgung (INE) mit seiner Arbeit 'Monte-Carlo Based Comparison of the Personal Dose for Emplacement Scenarios of Spent Nuclear Fuel Canisters in Generic Rock Salt and Claystone Repositories' den Preis für das wissenschaftlich beste Paper entgegennehmen.
Das KIT war auch am Gemeinschaftsstand des Kompetenzverbunds Kerntechnik mit Forschungsarbeiten zur Nuklearen Sicherheit und Endlagerforschung vertreten, die durch Nachwuchskräfte vorgestellt wurden.  

Workshop on “Blockchain in the Energy Context”
Workshop on “Blockchain in the Energy Context”

17.05.2017: On 16th May 2016 the 1st KIT-ZEW Workshop “Blockchain in the Energy Context” was organized by KIT, namely the Institute for Information Systems and Marketing (IISM). In the frame of the workshop applications and case studies of blockchain technology in the energy context were presented. KIT and ZEW invited international speakers: Thorsten Zörner from StromDAO, Scott Kessler from L03 Energy, US , Dr. Thomas Brenner and Felix Förster from OLI SharEnergy and Dr. Dominik Schober from ZEW. Subsequent to the presentations and discussions the 35 participants from academia and industry developed existing and potential use cases from a technological and economical point view in working groups.

Competence E visit of Mr. Sugandh Rajaram Consul General of India, Munich
Competence E visit of Mr. Sugandh Rajaram Consul General of India, Munich

16.05.2017: On 11.05.2017 Mr. Sugandh Rajaram Consul General of India visited Competence E as a part of his visit to Karlsruhe Institute of Technology (KIT). During the visit, Mr. Rajaram (guided with Mr. Oliver Schmidt from the international office of at KIT) was introduced to the different projects at Competence E through Prof. Marc Hiller and Mr. Mohamed M.Elkadragy. The visit included showing Competence E activities in the field of energy storage and batteries development along the value chain from materials to system integration level. Mr. Rajaram also got introduced to Competence E innovative production technique for the assembly of Li-ion and Power Capacitors. At the end of the visit, he got introduced to the 1 MW PV plant at KIT with a close look at the design concept and storage operation.

 
Heraeus-Seminar zu Distributed Energy Systems
Heraeus-Seminar zu Distributed Energy Systems

15.05.2017: The Wilhelm und Else Heraeus-Foundation has positively approved a WE-Heraeus-Seminar named ‘Nonlinear Dynamics, Optimization and Control of Distributed Energy Systems’ which will be held at Physikzentrum Bad Honnef during 28.01. to 31.01.2018. The seminar will be organized around two main sessions entitled: (a) Nonlinear Dynamics and Simulation of Large-Scale Energy systems, and (b) System Design, Optimization, and Control of Multi-Modal Energy Systems. The Scientific Organizers are Joachim U. Knebel and Timm Faulwasser from KIT as well as Martin Robinius and Dirk Witthaut from FZJ.
Many urgent questions arising in the context of the energy transition in Germany directly relate to fundamental problems in statistical physics and nonlinear dynamics of networks of networks. Important examples are as follows: Physics of Synchronization: All generators in a power grid must rotate in an exact phase-locked state to allow for a steady power flow. The onset of synchrony is probably the dynamical phase transition most heavily studied in collective nonlinear dynamics. Physics of Percolation: Percolation, describing the growth of connectivity in networked systems, represents an important model system for phase transitions. Large-scale blackouts are inverse percolation processes – the power grid loses connectivity due to local outages – and can only be understood by applying tools of statistical physics. Physics of Turbulence: A main challenge for the energy transition are the large fluctuations of renewable energy sources. High-frequency fluctuations of wind power are a direct consequence of the turbulence. Physics of Complex Networks: The optimal structure of networks is a general topic in statistical physics, with far-reaching application both in the context of energy systems as well as in biological physics.
The Seminar will bring together PhD students, young postdocs from Germany and all over Europe with international experts from academia and industry. Thereby creating a platform for fruitful scientific discussions and seeding future inter-academia and industry-academia collaborations.

7th KIT FUSION PhD Seminar in St. Martin
7th KIT FUSION PhD Seminar in St. Martin

16.05.2017: On 10.-11.5.2017 the 7th KIT FUSION PhD Seminar took place in St. Martin, with 23 PhD-Students and a total of 38 Participants. The two days PhD seminar of KIT-FUSION has been held successfully since 2011. It is organized by a team of PhD students, under the supervision of the Programme Management, thus providing organizational training. It is an excellent opportunity for the KIT PhD students in the Fusion Programme, coming from different topics, to learn and discuss about the work of the others. In addition, they obtain an introduction to plasma physics by IPP scientists. The presence of the mentors of the PhD students provides opportunities for networking.

7th International Conference on Hydrogen Safety
7th International Conference on Hydrogen Safety

10.05.2017: The International Association for Hydrogen Safety “HySafe”, under the guidance of its President Thomas Jordan from IKET/KIT is organizing the 7th International Conference on Hydrogen Safety (ICHS 2017), which will be held in Hamburg, Germany on September 11-13, 2017.
Topics range from basic research to applied development and from good practice to standardization and regulatory issues. As commercialization of hydrogen fuel cell vehicles is imminent and other hydrogen applications are being increasingly deployed globally, ICHS 2017 will focus on safe scaling up as an essential means for real world scale demonstrations and safe market activation. High impact papers will be selected for publication in the International Journal of Hydrogen Energy.

 
Poetische Modellierung und die Energiewende
Poetische Modellierung und die Energiewende

10.05.2017: Sechs Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Münster und des KIT erhalten von der VolkswagenStiftung im Programm "Offen für Außergewöhnliches" rund 1 Million Fördergelder für ihren Antrag "Poetische Modellierung und die Energiewende". Die disziplinenübergreifende Arbeit des Germanisten Prof. Eric Achermann, des Anglisten Prof. Klaus Stierstorfer und des Philosophen Dr. Robert Matthias Erdbeer (alle Uni Münster) sowie der Pädagogin Prof. Ines Langemeyer, des Technikfolgenabschätzers Prof. Armin Grunwald und des Energieinformatikers Prof. Veit Hagenmeyer (alle KIT) untersucht mit Hilfe einer zu entwickelnden literaturwissenschaftlichen Modelltheorie die Narrative der Modellierung der Energiewende. Das entwickelte integrative Metatheoriemodell wird auf eines der interessantesten, komplexesten Modellszenarien Deutschlands angewendet und getestet: dem EnergyLab 2.0 des Karlsruher Instituts für Technologie, in welchem ein ganzer Campus zum Modell wird, um die Energiewende in Deutschland bis zum Jahr 2050 darzustellen.
Weitere Informationen.  

Fakultätslehrpreis für Prof. Kay André Weidenmann und Dr. Joachim Binder vom IAM-WK
Fakultätslehrpreis für Prof. Kay André Weidenmann (IAM-WK) und Dr. Joachim Binder (IAM-KWT)

09.05.2017: Die Lehrveranstaltung „Werkstoffprozesstechnik“ hat zum Ziel, Grundkenntnisse der verschiedenen Fertigungsverfahren vom Rohstoff bis zum Endbauteil für die technisch relevanten Werkstoffgruppen zu vermitteln. Dabei sollen die Studierenden in die Lage versetzt werden, den Zusammenhang zwischen dem Herstellprozess und resultierenden Werkstoffeigenschaften für Struktur- und Funktionswerkstoffe zu beschreiben. Bereits bei der Konzeption der Lehrveranstaltung wurde von Prof. Kay André Weidenmann und Dr. Joachim Binder eine enge Verschränkung von Theorie und Praxis vorgesehen. Bis zur Mitte des Semesters werden anhand der Werkstoffgruppen Polymere, Metalle, Gläser und Keramiken sowie Halbleiter der theoretische Input in der Vorlesung gelegt. An jede Vorlesung schließen sich Reflexionsfragen an, die helfen, das Gelernte zu festigen. Die Fragen dienen auch als Vorbereitung für die am Ende des Semesters stattfindende mündliche Prüfung. Nach Abschluss der Vorlesung findet in Kleingruppen das semesterbegleitende Praktikum in den Laboratorien des Instituts für Angewandte Materialien, des Instituts für Produktionstechnik (wbk) und des Fraunhofer-Instituts für Chemische Technologie statt. In begleitenden Kolloquien und Technikumsversuchen vertiefen die Studierenden dabei das Gelernte. Die Lehrveranstaltung endet mit mündlichen Einzelprüfungen, dabei orientieren sich die Prüfungsfragen an den Reflexionsfragen von Vorlesung und Kolloquium und zeugen so von der Durchgängigkeit des Lehrkonzepts der Veranstaltung.

Professorenfliegen 2017
Professorenfliegen 2017

06.05.2017: Strahlender Sonnenschein, leichte Bewölkung, gute Laune und jede Menge Gäste. Mit diesen Worten lässt sich wohl das Professorenfliegen der Akademischen Fliegergruppe am Karlsruher Institut für Technologie e.V. (AKA-Flieg-Karlsruhe), welches am 05.05.2017 stattfand, am besten beschreiben. Insgesamt 23 Professoren mit Familien fanden sich im Laufe des Tages in Rheinstetten ein, um unsere zwei neuesten Prototypen-Projekte, die AK-8, die komplett aufgebaut war und die AK-X, bei der wir den Mock-Up Rumpf und den Bruchflügel ausstellen konnten, zu begutachten. Gerade die AK-X zog viel Aufmerksamkeit auf sich, denn unsere Projektbetreuer wurden Löcher in den Bauch gefragt und konnten sich angeregt über viele Aspekte des Segelfliegens und des Segelflugzeugbaus unterhalten. Wir erhielten viel konstruktiven Input zu verschiedenen Themen unseres Projekts und konnten auch den Horizont von so manchem Professor erweitern. Das Fliegen stand natürlich ebenfalls im Vordergrund. Erfahrene Piloten und Fluglehrer gewährten allen Besuchern einen Crash-Kurs im Segelfliegen am Boden, anschließend ging es in die Luft. So sahen viele Gäste Karlsruhe und das KIT ein Mal von oben – eine ganz neue Perspektive.

 
F4E Director Johannes Schwemmer at KIT
F4E Director Johannes Schwemmer at KIT

05.05.2017: Fusion for Energy (F4E) is the European Union’s Joint Undertaking for ITER and the Development of Fusion Energy. F4E is responsible for providing Europe’s contribution to ITER, the world’s largest scientific partnership that aims to demonstrate fusion as a viable and sustainable source of energy. This Friday, F4E Director Johannes Schwemmer visited the Fusion Programme at KIT. Klaus Hesch, scientific spokesperson of FUSION, and his colleagues introduced him to developments on, among others, the divertor, the gyrotron, the ECH upper launcher, the current leads, Beryllium technologies, as well as highly automated production procedures and technologies. - The picture shows Maximilian Hochstein from IFL to demonstrate an automated assembly assistance system with included quality assurance.

ENSURE auf der Hannover-Messe
ENSURE auf der Hannover-Messe

24.04.2017: Das Kopernikus-Projekt „Neue Netzstrukturen für die Energiewende (ENSURE)“, das von insgesamt 23 Verbundpartnern aus Forschung, Akademia, Industrie und Zivilgesellschaft getragen wird, hat das Ziel, mit seinen Forschungsarbeiten die Energiewende wirtschaftlich erfolgreich mitzugestalten. Aus den konkreten Vorschlägen des Projektes für zukünftige Strukturen und Betriebsführungsstrategien wird die Leistungsfähigkeit und Effizienz des Gesamtenergiesystems gesteigert, wodurch Kostenreduktionen für die Betreiber als auch für die Endkunden angestrebt werden. Frau Bundesministerin Professor Johanna Wanka (BMBF) besuchte den Ausstellungsstand des KIT in der Halle 27 ‚Energy‘ und informierte sich über den Stand und die Perspektiven von ENSURE. Professor Holger Hanselka, Sprecher von ENSURE, berichtete zusammen mit den Direktoriums-Vertretern Jan-Henning Fabian ABB, Sylvio Kosse Siemens, Ernst Schmachtenberg RWTH Aachen und Joachim Knebel KIT über wesentliche Beiträge von ENSURE zur Energiewende und zur Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses.Im Rahmen der Integrated Energy Plaza stellte Professor Thomas Leibfried vom KIT am 27.04.2017 das Kopernikusprojekt ENSURE einer zahlreich erschienenen Zuhörerschaft vor.

 

KA-RaceIng startet mit 3 neuen Fahrzeugen in 2017
KA-RaceIng startet mit 3 neuen Fahrzeugen in 2017

27.04.2017: Was für ein grandioser Tag! Was für eine beeindruckende Show! Am Abend des 27. April war der lange ersehnte Augenblick gekommen und das über 80 Aktive zählende KA-RaceIng Team des KIT konnte den Sponsoren, Kommilitonen und Familien zeigen, was sie in den letzten acht Monaten voll intensivster Arbeit geleistet haben. Im bis auf den letzten Platz voll besetzten Audimax des Karlsruher Instituts für Technologie wurden die drei neuen Fahrzeuge der Öffentlichkeit enthüllt: Ein Verbrenner KIT 17C, ein Elektro KIT 17E und ein Driverless KIT17D, der in Hockenheim erstmals zum Einsatz kommen wird. KA-RaceIng ist damit weltweit das erste Formula Student Team, welches es geschafft hat, in nur einer Saison drei grundlegend unterschiedliche Fahrzeuge zu entwickeln und zu fertigen.
Neben vielen Alumni war auch wieder eine große Anzahl befreundeter Teams aus anderen Städten im Audimax dabei. Nach der Präsentation stand das Team allen Interessierten Rede und Antwort zu den technischen Rafinessen und Details der drei Fahrzeuge. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine nächtliche Fahrvorführung, die mit einer beeindruckenden Lichtshow endete. Informationen über die neuen Fahrzeuge finden Sie hier: https://www.ka-raceing.de/neues/single-view/article/die-vorstellung-der-drei-neuen-fahrzeuge-unser-rollout-2017.html.
Für die Saison 2017 wünscht der Bereich III viel Erfolg!

 
Bereich 3 präsentiert sich auf der Hannover-Messe
Bereich 3 präsentiert sich auf der Hannover-Messe

25.04.2017: Das KIT ist 2017 erstmals mit zwei Hauptständen auf der Hannover Messe vertreten. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Bereichs III sind dabei zahlreich mit ihren Forschungsarbeiten und Innovationen vertreten. In Halle 2 (Research & Technology) präsentieren das IMT ‚True3DGlass – eine Revolution in der Prozessierung von Glas‘, das FAST gemeinsam mit der Schaeffler Technologies AG ‚e2-Lenk: Lenkkraft im Antriebsstrang‘, das WBK ‚Dreh-Wirbeln – Parallel Drehen und Wirbeln für wirtschaftlichere Gewindefertigung‘, das ETI ‚Leicht und wirkungsvoll: Leistungselektronische Komponenten für die Elektromobilität‘ sowie das IMT ‚Einzigartige Leuchteigenschaften: Photonische Marker‘.
In Halle 27 (Energy) werden neueste Entwicklungen gezeigt zum EnergyLab 2.0, einer intelligenten Testplattform für die Energiewende, eine flexible Generation durchsichtiger Solarzellen des LTI sowie ‚2 in 1: Der supraleitende Transformator und Strombegrenzer in Einem‘ des ITEP. – Die detaillierten Datenblätter finden Sie hinter den Links.

Fakultätslehrpreis für Prof. Thomas Zwick vom IHE
Fakultätslehrpreis für Prof. Thomas Zwick vom IHE

05.05.2017: In vorbildhafter Weise hat Herr Prof. Dr. Zwick einen herausragenden Einsatz für gute Lehre unter anderem in Vorlesung Antennen und Mehrantennensysteme sowie in der Vorlesung Grundlagen der Hochfrequenztechnik gezeigt. Herr Prof. Zwick gelingt es in seinen Vorlesungen auf hervorragende Weise auch sehr komplizierte und theoretische Sachverhalte interessant und anschaulich zu präsentieren. In den Vorlesungen und Übungen ist, durch viele Praxisbeispiele und Versuche, jederzeit der Bezug zur Realität hergestellt. Durch den zusätzlichen Einsatz von Visualisierungssoftware und dem Bereitstellen zusätzlicher, weiterführender Literatur können so auch komplexe Zusammenhänge besser verstanden werden. Auch der lebendige Vortragsstil lässt keine Wünsche offen. Insbesondere der in die Vorlesung Antennen und Mehrantennensysteme integrierte Workshop, in dem Studierende das zuvor theoretisch Erlernte praktisch umsetzen und so vertiefen können, hat großes Lob verdient. Hierbei wird der gesamte Prozess eines Antennenentwurfs durchschritten. Nur in wenigen Vorlesungen kann man den Ingenieursalltag so praxisnah kennenlernen. Die sehr hohe Qualität seiner Lehre lässt sich auch mit den stets gut besuchten Vorlesungen und den sehr guten Evaluationsergebnissen belegen. Besonders hervorzuheben ist außerdem sein unermüdlicher Einsatz für studentische Belange auch abseits der Lehre. Prof. Zwick hat immer ein offenes Ohr für Probleme und hilft diese nachhaltig zu lösen. Als Koordinator der Auslandsprogramme nach Grenoble, Danzig und Budapest sorgt er dafür, dass Studierende die Möglichkeit haben, andere Länder zu erleben. Zudem hat sich Herr Prof. Zwick in der Studienkommission der Fakultät nach Meinung der Fachschaft in besonderer und nachahmenswerter Weise engagiert.

OpenAccess Energy Blueprint
OpenAccess Energy Blueprint

03.05.2017: The Waterloo Global Science Initiative (WGSI) has developed the "OpenAccess Energy Blueprint" to achieving universal electricity access. This document is the result of multinational, multidisciplinary and mulitgenerational collaboration at WGSI's OpenAccess Energy Advisory Workshop Summit and further engagement with energy sector researchers, leaders and advisors. “The Blueprint outlines high-level recommendations for decision-makers on how to open up access to clean and affordable electricity for the 1 billion people on the planet that currently rely on traditional fuels to meet their energy needs. It highlights policy and regulation, access to finance, entrepreneurship and business model development, and local training and capacity building as key areas where high leverage action can spur change. It also includes a number of ‘solution spotlights’ that highlight ongoing successes and opportunities within the sector, as well as a section on the Canadian context, calling for a concerted effort in this country to help off-grid indigenous communities move away from diesel dependency and into a self-determined clean energy future.” From KIT Joachim Knebel, co-founder of AE4H, and Isabelle J. Südmeyer, manager the KIT activities in the AE4H initiative, contributed to chapter 3 “Empowered people” by interviewing 15 experts and summarizing their input.

 
Energy Lab 2.0 meets Neo-Carbon Energy
Energy Lab 2.0 meets Neo-Carbon Energy

03.05.2017: On 15th and 16th February 2017 a KIT researcher delegation visited their collaboration colleagues of VTT in Espoo, Finland for a joint workshop “Energy Lab 2.0 meets Neo-Carbon Energy”. The workshop was jointly organized by Roland Dittmeyer from KIT and Pasi Vainikka from VTT. The scientists presented their research activities in the fields of “Catalysis and gas conversion, Power to X concepts and Smart Energy Systems and discussed future collaboration opportunities (picture: Francisco Vidal Vázquez, Scientist at VTT). Additionally the KIT delegation visited the Bioruukki pilot center. At Bioruukki among other infrastructures, the first Compact Plant Worldwide for Synthetic Fuels from Solar Energy and Carbon Dioxide extracted from Air with key components of the KIT INERATEC Supplies has been built up in the frame of a joint project “SOLETAIR”.

Energy Systems Integration
Kick-off meeting of Helmholtz Key Future Research Topic “Energy Systems Integration”

24.04.2017: The researcher of the future initiative “Energy Systems Integration (ESI)” came together for the kick-off Meeting on 24th April in Frankfurt. The coordinator Veit Hagenmeyer (KIT) welcomed the 30 participants of the seven participating centers. The project partners are KIT, Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB), Forschungszentrum Jülich, the German Aerospace Center (DLR), the Max Planck Institute for Plasma Physics (IPP), Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR), and the Helmholtz Centre Potsdam – German Research Center for Geosciences (GFZ). The project is headed by Professor Veit Hagenmeyer of KIT.
Energy systems integration addresses those aspects of the energy system that make all individual components form a whole, i.e. all physical and IT-based interconnections as well as their structures and functions. The project comprises three work packages: The first package covers coupling of power, gas, and heat networks as well as materials flows with IT infrastructures in sustainable, multi-modal energy systems. The second work package focuses on possibilities of flexibilizing processes in energy-intensive industries, such as metal processing, cement processing, and petrochemical industries. The third work package deals with market and regulatory issues of future energy supply that will be based primarily on regenerative sources and centralized-decentralized infrastructures and whose demand will be highly flexible.

 

KIT delegation visits VTT
KIT delegation visits VTT

23.04.2017: KIT Vice President for Innovation and International Affairs, Prof. Hirth and Head of Division 3, Prof. Knebel, visited VTT in Espoo, Finland together with a delegation of KIT researchers on 23rd/24th March 2017. VTT’s Executive Vice President of the business area “Smart Industry and Energy Systems”, Erja Turunen, and her team invited the KIT for the yearly collaboration meeting. In the frame of the meeting the present activities of collaboration of both institutions were presented and new, potential collaboration research work, especially in the field of smart grids  were identified and next steps for researcher exchange were defined.
The visit ended with a laboratory tour of the new Center for Nuclear Safety and the Bioruukki, a demonstration platform for bio- and circular economy processing.

 
JEC World, die weltweit führende Fachmesse der Verbundwerkstoffindustrie
JEC World - weltweit führende Fachmesse der Verbundwerkstoffindustrie

17.03.2017: Die JEC World, die weltweit führende Fachmesse der Verbundwerkstoffindustrie, fand vom 14.03.-16.03.2017 in Paris statt. Ein Highlight der JEC war der Besuch von Frau Katrin Schütz, Staatssekretärin im Landesministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau am Gemeinschaftsstand des Landes Baden-Württemberg. Am Stand der Firma Vötsch Industrietechnik und des KIT informierte sich die Staatssekretärin über neue Erkenntnisse zur energieeffizienten industriellen Nutzung der Mikrowellentechnik, darunter die HEPHAISTOS Mikrowellentechnologie. Dr. Guido Link, Leiter der Gruppe Materialprozesstechnik mit Mikrowellen nutzte die Gelegenheit, der Staatssekretärin, die in Begleitung von Frau Möller, Allianz Faserbasierte Werkstoffe Baden-Württemberg (AFBW) gekommen war, die gemeinsamen Arbeiten zur industriellen Materialprozesstechnik mit Mikrowellen vorzustellen.

86. Sitzung des Arbeitskreises Dosimetrie (AKD)
86. Sitzung des Arbeitskreises Dosimetrie am KIT

29.03.2017: Die 86. Sitzung des Arbeitskreises Dosimetrie (AKD) vom Fachverband für Strahlenschutz e.V. (FS) für Deutschland und die Schweiz, fand am 28. und 29. März 2017 am Campus Nord des KIT statt. Frank Becker, Sekretär des AKD im FS, von der Strahlenschutzforschung am KIT-INE hatte gemeinsam mit Christian Naber von der Abteilung Überwachung und Messtechnik der KIT-Stabsstelle Sicherheit und Umwelt diese AKD-Sitzung ausgerichtet. Die beiden Schwerpunktthemen lauteten: „Empfehlung Messunsicherheiten“ sowie „Radon“. 30 Teilnehmer aus der Schweiz und Deutschland folgten den interessanten Vorträgen aus den Schwerpunktthemen und anderen Fachbeiträgen. Die lebhaften Diskussionen und der aktive Gedankenaustausch wurden am Abend des 28.3. bei einem gemeinsamen Abendessen weitergeführt. Die Möglichkeit im Anschluss an Führungen durch das KIT Kalibrierlabor bzw. das Festkörperdosimetrie- und Radonlabor teilzunehmen wurde zahlreich genutzt.

KIT Delegation besucht das VTT Finnland
KIT Delegation besucht das VTT Finnland

27.03.2017: Im Rahmen der Kooperationsvereinbarung zwischen dem Technischen Forschungszentrum Finnland (VTT) und dem KIT besuchte eine Delegation unter Leitung von Professoren Thomas Hirth und Joachim Knebel das VTT in Espoo, um über gemeinsame Interessen und Forschungsergebnisse zu den Themen wie Neue intelligente Energienetze und Energy Lab 2.0, Nukleare Sicherheitsforschung und Entsorgung, Europäische Energieforschungsallianz EERA sowie die gemeinsame Ausgründung Ineratec zu diskutieren. Mit der innovativen chemischen Reaktortechnologie Power-2-X von INERATEC können Gase im dezentralen Maßstab in flüssige Energieträger oder chemische Wertprodukte umgewandelt werden. Das Team von VTT wurde von Erja Turunen, Executive Vice President für Smart Industry and Energy Systems, geleitet. Der Abschluss bildete der Besuch im BIORUUKKI Pilot Centre, einer einzigartigen Innovations- und Demonstrationsplattform für Bioökonomie und Effizienter Ressourcennutzung.

Bereich III - Maschinenbau und Elektrotechnik

Der Bereich III setzt sich aus den KIT-Fakultäten Elektrotechnik und Informationstechnik und Maschinenbau sowie den entsprechenden Instituten des Universitätsbereichs, den Helmholtz-Programmen Speicher und vernetzte Infrastrukturen, FUSION und NUSAFE sowie den Instituten IAI, IAM, IHM, IKET, IMT, INE, INR und ITEP des Großforschungsbereichs zusammen.

Seit 1. Januar 2014 nimmt Prof. h.c. Dr.-Ing. Joachim Knebel die Funktion des Bereichsleiters für den Bereich III wahr.

 

NEWS

Alessandro Chiabrera Award für Dr. Aude Silve
Alessandro Chiabrera Award für Dr. Aude Silve

21.06.2017: Im Rahmen der diesjährigen BioEM 2017 Koferenz in Hagzhou, China ist Frau Dr. Aude Silve vom Institut für Hochleistungsimpuls- und Mikrowellentechnik (IHM) vom Rat der Europäischen Bioelektromagnetischen Vereinigung (EBEA) mit dem Alessandro Chiabrera Award für Exzellenz in der Bioelektromagnetik ausgezeichnet worden. Den Preis erhielt sie für ihre hervorragende multidisziplinäre Arbeit auf dem Gebiet der Zellelektroporation und der damit verbundenen Technologien. Besonders gewürdigt  wurden ihre herausragenden Beiträge bei den Untersuchungen der Mechanismen, die den zellulären Reaktionen unter Einfluß von gepulsten elektrischen Feldern zugrunde liegen.

KIT at AE4H Innovation Lab
KIT at AE4H Innovation Lab

18.06.2017: Under the umbrella of the Global Change Initiative ‘Affordable Energy for Humanity (AE4H)’ by Jatin Nathwani from University of Waterloo and Joachim Knebel from KIT, both being the Co-Directors of AE4H, the three day ‘AE4H Innovation Lab: Acceleration Energy Access Solutions’ was hosted by Ortwin Renn, Director of the Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS), at Potsdam. The meeting gathered some 50 action-oriented thinkers, academia and practitioners from 30 institutions and 21 countries around the world in order to share their expertise on the energy access sector and to exchange insights on key challenges and opportunities, and to work toward the development of new projects and collaborations across the AE4H consortium. The results and projects from the ‘Open Access Energy Blueprint’ were further developed, especially concerning specific projects in Indonesia and Ghana. KIT war represented by six participants who work on robust, affordable and smart energy solutions powered by renewable energies in off-grids areas.    

Nature – 3D-Druck von Glas ist jetzt möglich
Nature – 3D-Druck von Glas ist jetzt möglich

13.06.2017: Der Arbeitsgruppe um Bastian E. Rapp vom Institut für Mikrostrukturtechnik (IMT) ist es gelungen, Glas mit einem 3D-Drucker in Form zu bringen. Bisher war das nicht möglich, denn um Glas zu verarbeiten, braucht man eigentlich hohe Temperaturen oder aggressive Chemikalien. Das Team aus Karlsruhe umgeht das Problem, indem es Silikat-Nanopartikel in einen flüssigen Kunststoff-Vorläufer einrührt. Dieses Material lässt sich mit Hilfe von 3D-Drucktechniken in komplizierte dreidimensionale Formen mit Details in Mikrometergröße bringen, wie das Team in der Publikation‚ Three-dimensional printing of transparent fused silica glass‘ berichtet, die in der Zeitschrift Nature erscheint. Nach einem abschließenden Sinterschritt erhält man hochreines Glas von optischer Qualität. Diese Arbeit ist ein Durchbruch für die Herstellung komplexer Strukturen aus Glas, beispielsweise für Anwendungen in der Optik, Nachrichtentechnik, Analytik und der Chemie.

 
Nature – Optische Kommunikation mit über 50 Terabit pro Sekunde
Nature – Optische Kommunikation mit über 50 Terabit pro Sekunde

09.06.2017: Einen neuen Rekord in der Datenübertragung mit Licht haben Prof. Christian Koos mit seinem Team am Institut für Photonik und Quantenelektronik (IPQ) und Institut für Mikrostrukturtechnik (IMT) zusammen mit Kollegen an der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) erreicht: Wie die Forscher in der Zeitschrift Nature (DOI: 10.1038/nature22387) in ihrem Artikel ‚Microresonator-based solitons for massively parallel coherent optical communications‘ berichten, ließen sie optische Solitonen in Mikroresonatoren aus Siliziumnitrid auf einem Chip zirkulieren und erzeugten dadurch optische Frequenzkämme von großer Bandbreite. Zwei solche Frequenzkämme, die sich überlagern, ermöglichen eine massiv parallele Datenübertragung auf 179 Wellenlängenkanälen mit einer Datenrate von über 50 Terabit pro Sekunde.
Mehr Informationen.

IMT-Ausgründung memetis gewinnt Elevator Pitch Finale BW
IMT-Ausgründung memetis gewinnt Elevator Pitch Finale BW

05.06.2017: Der landesweite Gründerwettbewerb ‚Elevator Pitch BW‘ des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg bietet Gründerinnen und Gründern, Startups sowie Jungunternehmern eine attraktive Plattform, um ihre Geschäftsidee zu präsentieren. Im großen Landesfinale am 1. Juni 2017 in Stuttgart konnte die Ausgründung memetis GmbH des Instituts für Mikrosystemtechnik (IMT) die vierte Wettbewerbsrunde gewinnen https://www.elevatorpitch-bw.de/events/landesfinale-2017-stuttgart/memetis.
memetis is a spin-off of the Institute of Microstructure Technology (IMT). The solution: memetis is developing and fabricating foil-based miniature actuators made from Shape Memory Alloys (SMA) for a number of different applications. Foil-based miniature SMA-actuators allow high switching-forces in small dimensions being easy to integrate and flexible in design. By microstructuring miniature SMA-actuators and using customized rapid-manufacturing technologies, the actuators are quickly adapted to market- and customer-needs.  

Sascha Gentes beim Fachforum Energie und Rückbau in Berlin
Sascha Gentes beim Fachforum Energie und Rückbau in Berlin

03.06.2017: Die Zeitung „Der Tagesspiegel“ lud am 1. Juni mit Unterstützung der EnBW zum „Fachforum Energie“ mit dem Thema „Abgeschaltet und jetzt? Perspektiven für den Rückbau von Kernkraftwerken“ nach Berlin ein. Unter den prominenten Vertretern aus Industrie, Politik, Forschungs- und Universitätseinrichtungen, war Herr Prof. Dr. Sascha Gentes vom KIT-TMB/INE als Keynote-Speaker und Vertreter der Wissenschaft eingeladen. In seinem dreißig-minütigen Vortrag „Innovationspotential beim Abbruch und Rückbau“ stellte Prof. Gentes aktuelle Forschungs- und Lehraktivitäten des Instituts für Technologie und Management im Baubetrieb (TMB) im Bereich Rückbau konventioneller und kerntechnischer Bauwerke vor, welche auch in die nationale Helmholtz-Forschung im Programm NUSAFE eingebunden sind. Darauf folgte eine lebendige und informative Podiumsdiskussion mit Herrn Dr. Hans-Josef Zimmer (Technikvorstand, EnBW), Frau Dr. Herlind Gundelach (MdB) sowie Herrn Jürgen Trittin (MdB, Bundesumweltminister a.D.) und Prof. Gentes über die Zukunftsperspektiven der Branche, aktuelle Herausforderungen sowie Lösungsansätze aus den unterschiedlich vertretenen Perspektiven.

Die besondere Bedeutung der Forschung und Lehre im Bereich Rückbau am KIT betonte Frau Rita Schwarzelühr-Sutter (MdB, Parlamentarische Staatssekretärin im BMUB) in der Abschluss-Keynote explizit.

 
Jahrestagung des KIT-Zentrum Energie
Jahrestagung des KIT-Zentrum Energie

03.06.2017: Die 6. Jahrestagung des KIT-Zentrums Energie, die diesen Freitag mit fast 100 Doktorandinnen und Doktoranden sowie Nachwuchskräften des KIT sehr gut besucht war, stand unter dem Motto: ‚Innovationen für die Energie von morgen‘. Professor Thomas Schulenberg, Sprecher des KIT-Zentrums Energie, und Vizepräsident Professor Thomas Hirth eröffneten die Tagung und erläuterten mit anschaulichen Beispielen die Chancen für Ausgründungen am KIT und Start-ups in der Energiewelt. Eine zündende Idee, Geschwindigkeit bei der Umsetzung, die richtigen Partner und ein durchdachter Businessplan sind das wichtigste Handwerkszeug.
Als Keynote Speaker gab Dr. Roland Doll, Business-Manager für Innovationsprojekte bei KIC InnoEnergy, dem europäischen Innovationsprogramm im Energiebereich, praktische Ratschläge für die eigene Gründung und eine wirtschaftlich erfolgreiche Innovation.
Von den insgesamt 14 Vorträgen, die einen umfangreichen Überblick über das Themenspektrum gaben, wurden 10 von Nachwuchskräften aus dem Bereich 3 beigesteuert; das Programm wurde durch eine große Posterausstellung und reichlich Gelegenheit zum persönlichen und fachlichen Austausch abgerundet.

Bau des ersten Gebäudes des Energy Lab 2.0 startet
Bau des ersten Gebäudes des Energy Lab 2.0 startet

03.06.2017: Die Energie der Zukunft wird flexibel und vernetzt: Strom, Wärme/Kälte, Gas und Kraftstoffe bilden dann ein durch Informationstechnik verknüpftes intelligentes Gesamtenergiesystem. Die Technologien dazu entwickeln das KIT, seine Partner FZJ und DLR und viele Institute des Bereich 3, welche von Bund und Land BW mit rund 22 Millionen Euro gefördert werden. Nach intensiver Detailplanung wurde am Freitag der erste Gebäude- und Laborkomplex des auf 20 Jahre angelegten Projektes mit einem Baggeraushub tatkräftig durch Bereichsleiter Joachim Knebel auf den Weg gebracht. Die große Herausforderung der Energiewende ist es, fluktuierende Energiequellen und Sektoren so miteinander zu verknüpfen, dass Energie bezahlbar und zuverlässig bleibt. Das Energy Lab 2.0 als „Reallabor“ und Simulationsplattform macht es möglich, neue Ansätze zur Integration unterschiedlichster Technologien in das Energiesystem zu erproben. In dem neuen Gebäudekomplex wird die Verknüpfung der elektrischen, thermischen und chemischen Energieströme und -speicher auf Basis neuer, echtzeitfähiger Informations- und Kommunikationstechnologien realisiert: Das „Smart Energy System Simulation and Control Center (SEnSiCC)" schafft rund 800 Quadratmeter Experimentier- und Laborfläche. Ein Teilprojekt ist das „Power -Hardware in the Loop (PHIL) System“. PHIL kann einzelne reale elektrische Komponenten bis 1MVA Leistung wie Trafos, Wechselrichter oder Strombegrenzer in einem (simulierten) komplexen elektrischen Netz einschließlich der Rückwirkungen testen und optimieren. Mehr informationen zu Energy Lab 2.0: https://www.elab2.kit.edu (siehe Pressemeldung).

EnergyLab2.0 und ENSURE auf der InterSolar 2017 in München
EnergyLab2.0 und ENSURE auf der InterSolar 2017 in München

02.06.2017: Die Intersolar 2017 in München ist die weltweit führende Fachmesse für die Solarwirtschaft. Das KIT war mit einem großen Stand zum EnergyLab2.0 sowie einem Stand zum Projekt ‚SafetyFirst‘ für effiziente Heimspeicher und Betriebserfahrungen aus Deutschlands größtem Solarstrom-Speicherpark vertreten. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des KIT zeigten u.a. Lösungsansätze zur Sektorkopplung, ein Labor zu Power Hardware-in-the-Loop, Arbeiten zur Herstellung von eFuels wie DMEs auf Basis von biogenen Reststoffen, sowie einer Checkliste  zur Überprüfung der Performance von zwanzig kommerziellen Speichersystemen. Im Rahmen der Sonderschau ‚Smart Renewable Energy: Beschleuniger der Energiewende‘, die von MinR Christoph Roevekamp vom BMBF eingeführt wurde, trugen vom KIT Roland Dittmeyer zum Energy Lab 2.0, Joachim Knebel zum Kopernikus-Projekt ENSURE sowie Wolf Fichtner zum Projekt C/sells vor. Im Rahmen eines Pressefrühstücks standen die Experten des KIT den zahlreich erschienenen Vertretern der Presse Rede und Antwort zum Thema: Wie trägt die Forschung zur Unterstützung die Energiewende bei. Das Energy Lab 2.0 ist erstes Thema bei IntersolarTV im Beitrag zu den „Must Have-Seens“.

 
 
EURADOS
Europäische Jahrestagung zur Dosimetrie am KIT

16.03.2017: Den verschiedenen Aspekten der Dosimetrie, von Umweltmessungen über Personenmessungen bis hin zur Kontrolle bei medizinischer Anwendung, widmeten sich die über 300 Teilnehmer und 10 Aussteller der 16. Jahrestagung von EURADOS (European Radiation Dosimtery Group), die vom 27. Februar bis 2. März 2017 erstmalig am KIT stattfand.
Das Ziel der Forschung im Bereich Dosimetrie ist ein profundes Verständnis des Einflusses sowie eine objektive Bewertung der Strahlenexposition, d.h. der Einwirkung von ionisierender Strahlung auf den menschlichen Körper. Sowohl für Strahlung natürlichen als auch zivilisatorischen Ursprungs sollen die damit verbundenen Risiken ermittelt werden, um geeignete Strahlenschutzmaßnahmen treffen und bewerten zu können. Für die Durchführung eines erfolgreichen Strahlenschutzes ist das Zusammenspiel vieler verschiedener natur- und ingenieurswissenschaftlicher Disziplinen wie z.B. Physik, Biologie, Medizin und Elektrotechnik notwendig. So müssen für die Entwicklung einer geeigneten und verbesserten Messtechnik für ionisierende Strahlung (Elektrotechnik) grundlegende Aspekte der Strahlenwechselwirkung (Physik) und für die sinnvolle Interpretation der Messergebnisse ihre Wirkung auf den menschlichen Organismus bzw. Umweltsysteme bekannt sein (Biologie/Medizin). Die über 300 Teilnehmer nutzten rege den interdisziplinären Austausch in den unterschiedlichen Sitzungen zu Themen wie Harmonisation of Individual Monitoring, Environmental Dosimetry, Dosimetry in Radiotherapy usw.
Zum Abschluss der Veranstaltung fand die ganztägige Winter School „Internal dosimetry for radiation protection and medicine“ statt. Von Experten wurden die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Dosimetrie nach Inkorporation radioaktiver Stoffe präsentiert. Dabei wurden sowohl der berufliche Strahlenschutz als auch die medizinischen Anwendungen offener Radionuklide betrachtet.

Gebaeude
Helmholtz stärkt Systemkompetenzen in der Energieforschung

15.03.2017: Die nachhaltige Energieversorgung ist eine der großen Herausforderungen, vor denen die Menschheit steht. Zur erfolgreichen Steuerung der Energiewende benötigen wir eine intelligente Vernetzung der verschiedenen Komponenten unseres Energiesystems. Zur Lösung dieser Herausforderung trägt die Forschung der Helmholtz-Gemeinschaft, unterstützt durch das von KIT koordinierte, strategische Zukunftsthema‚ Energiesystemintegration – 'Modelle für die Energiesysteme der Zukunft‘, maßgeblich bei.
Die Herausforderung der Energiewende erfordert unter anderem eine intelligente Vernetzung der verschiedenen Komponenten unserer Energiesysteme. Das sektorenübergreifende Zusammenwirken zwischen den einzelnen Energiesystemkomponenten, beispielsweise den Erzeugern, den Speichermöglichkeiten, den Verbrauchern und verschiedenen Transportsystemen, sind bisher nur unzureichend berücksichtigt. Aus diesem Grund konzentriert sich das Zukunftsthema ‚Energiesystemintegration‘ unter Leitung von Prof. Dr. Veit Hagenmeyer, Leiter des IAI am KIT, im Kern auf die technologischen und ökonomischen Wechselwirkungen der Energiesystemkomponenten. Ziel des Forschungsprojektes ist es, ein umweltverträgliches, ressourceneffizientes, flexibles und gleichzeitig stabiles Energiesystem der Zukunft zu gestalten. Eine Besonderheit des Projekts ist die Integration von Prozessen der metallverarbeitenden, zementverarbeitenden und petrochemischen Industrie. Beteiligt an dem mit fünf Millionen Euro geförderten Projekt sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Karlsruher Institut für Technologie sowie den Partnern Helmholtz-Zentren Berlin für Materialien und Energie (HZB), Forschungszentrum Jülich, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP), Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR), Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ).

Gyrotron
Excellent results for the European gyrotron prototype

28.02.2017: In close cooperation with scientists at IHM/KIT, excellent results have been obtained for the first high-power 1MW gyrotron prototype manufactured in Europe by French company Thales Electron Devices (TED) on behalf of F4E. Designed to transform electricity power into 1 MW electromagnetic waves equivalent to about 1000 microwave ovens during a continuous use of up to one hour, the gyrotrons will be sources of ITER’s Electron Cyclotron (EC) heating system which will heat the plasma in the ITER machine to the sweltering temperature of 150 million degrees C necessary for the fusion reaction to occur by transferring the energy from electromagnetic waves at 170 GHz of frequency into the plasma electrons. - During testing, the gyrotron repeatedly produced up to 0.8 MW of output power during periods of 180 seconds – the maximum time possible at the test facility at the Institute of Pulsed Power and Microwave Technology (IHM) at Karlsruhe Institute of Technology, being part of the European Gyrotron Consortium (EGYC)). These results have been assessed by an independent expert panel who concluded that for a first gyrotron prototype, they are impressive.
The photo gives the 1 MW gyrotron prototype manufactured in Europe by French company TED on behalf of F4E.

 
Festkolloquium
Festkolloquium der KIT-Fakultät Maschinenbau

10.02.2017: Rund 300 Absolventen des letzten Semesters der KIT-Fakultät Maschinenbau wurden am 10.2.2017 mit einem Festkolloquium im Tulla-Hörsaal des Campus Süd verabschiedet. Traditionell bildet das Kolloquium am Semesterende den feierlichen Rahmen für Ehrungen und Preisverleihungen. Den Festvortrag hielt Prof. Prof. Dr.-Ing. habil. Alexander Fidlin vom Institut für Technische Mechanik. Mit der Erneuerung der Promotionsurkunde wurde Prof. Dr.-Ing. Heinz W. Nikolaus, der am 27. Juni 1967 promovierte (Goldene Promotion) geehrt. Dr. Konstantin Frölich erhielt den Förderpreis der Friedrich und Elisabeth Boysen Stiftung für seine herausragende Dissertation auf dem Gebiet der Umwelttechnik. Die beste Dissertation an der Fakultät in den Fachbereichen Globale Produktionssysteme und Produktionswirtschaft wurde mit dem Manfred Hirschvogel Preis ausgezeichnet. Preisträgerin war Frau Dr. Nicole Stricker. Hermann Seltenreich durfte sich über den „Prof. Dr.-Ing. Hans Victor Preises 2017“ und die vier besten Absolventen im Bachelorstudiengang Maschinenbau erhielten die LuK-Grashof-Preise. Dr.-Ing. Jarir Aktaa wurde der akademische Titel apl-Professor verliehen.

Bilder zur Veranstaltung finden Sie hier: http://www.mach.kit.edu/fotos/170210_Fakult%C3%A4tsfestkolloquium/index.php

 

KIT-Antriebstechnik bei der SpaceX Hyperloop Competition erfolgreich
KIT-Antriebstechnik bei der SpaceX Hyperloop Competition erfolgreich

01.02.2017: Das KA-RaceIng Team des KIT hat im Rahmen der Formula Student einen elektrischen Motor zusammen mit dem Elektrotechnischen Institut (ETI) entwickelt. Dabei konnte durch das Hochdrehzahlkonzept deutlich Gewicht eingespart werden.
Bei der Entwicklung der elektrischen Antriebstechnik fokussiert sich das KIT auf eine Erhöhung der Leistungsdichte des elektromagnetischen Energiewandlers, die Verbesserung der elektronischen Regelung und die Steigerung der Produktionsqualität der Serienfertigung. Für die präzise Regelung solcher neuen Elektromotoren sind gegenüber Industrieantrieben weiterentwickelte Regelverfahren erforderlich, da sich die Traktionsantriebe hinsichtlich ihrer Ausnutzung deutlich unterscheiden. Mit diesem eigengefertigten E-Motor konnte KA-RaceIng am KIT  2016 den ersten Platz in der Weltrangliste erreichen. Basierend auf dieser Technologie hat das Team WARR Hyperloop von der TU München die komplette Antriebstechnik (E-Motor, Elektronik, Software) in einen Pod integriert, der bei der SpaceX Hyperloop Competition als schnellste Kapsel durchs Ziel ging.

SmILES kick-off meeting
SmILES kick-off meeting

25.01.2017: The newly started European Project SmILES (Smart Integration of Energy Storages in Local Multi Energy Systems for maximising the Share of Renewables in Europe’s Energy Mix), which is coordinated by  the management of SCI Programme, was launched at KIT. Participants from academia (AIT, EDF, EIFER, DTU, KIT), industry (EnBW AG, Dalkia Groupe EDF, DHC+ Technology Platform, A2E) as well as four EERA AISBL Joint Programme coordinators (JP Energy Storage, JP Smart Grids, JP Fuel Cells & Hydrogen, JP Economic, environmental and social impacts) were present. The KIT was represented by three institutes, IAI, IPE and HoC-ZML as well as the Programme Management SCI. The EC funds gather 2,44 Mio€ from the total project budget of 16,3 Mio€.

 
KA-RaceIng goes driverless
KA-RaceIng goes driverless

20.02.2017: Dieses Jahr wird das Formula Student Team des KIT mit einem umgerüsteten Elektro-Rennfahrzeug an dem neu gegründeten Wettbewerb Formula Student Driverless teilnehmen. Dort müssen die Studenten beweisen, dass sie in der Lage sind ein Rennfahrzeug zu konstruieren, welches eigenständig eine Strecke abfahren kann. Diese ist für die Sensorik rechts und links durch farbige Pylonen markiert. „Wir werden die Pylonen mittels Kamera und Laserscannern orten, zusätzlich können wir durch GPS und ein inertiales Navigationssystem zu jedem Zeitpunkt unseren genauen Standpunkt bestimmen“, erzählt Florian Keck, technischer Leiter der 13-köpfigen Projektgruppe. Die größte Herausforderung sieht er in dem straffen Zeitplan. Bis Ende April soll das Fahrzeug auf dem Stand sein, dass man es für manuelle Testfahrten zur praktischen Validierung der Sensorkonzepte nutzen kann. Wenn Sie mehr über die Formula Student, das insgesamt 80-köpfige Team und die drei Fahrzeuge (Verbrenner-, Elektro und Driverlessfahrzeug) erfahren möchten lädt Sie das Team herzlich zum Rollout, der Vorstellung der neuen Fahrzeuge, am 27. April 2017 in das Audimax des Karlsruher Instituts für Technologie an den Campus Süd ein.

Delegation of Thai Ministry of Industry visits Institute of Production Science
Delegation of Thai Ministry of Industry visits Institute of Production Science

16.02.2017: A delegation of the Thai Ministry of Industry, headed by Somchai Harnhirun (Permanent Secretary for Industry), Siriruj Chulakaratane (Director General of industrial Economics) and Decha Chatutananant (Director Policy & Strategy Bureau), visited the KIT and the Institute of Production Science (wbk) in order to exchange information and experience on the topic of Industry 4.0. After a thorough visit of the Learning Factory for Global Production at wbk, at which both company staff and students during education and training are educated, Joachim Knebel gave an overview of research, teaching and innovation at KIT and an introduction into the KIT-Faculty of Mechanical Engineering.

Delegation der University of Alberta besucht das KIT
Delegation der University of Alberta besucht das KIT

14.02.2017: A delegation of the Department of Mechanical Engineering at the University of Alberta, Canada, visited the KIT Energy Centre this Monday to discuss about joint research topics in the area of Future Energy Systems. The delegation were Prof. Larry Kostiuk, Associate Vice-President Research and Director Future Energy Systems, Prof. Amit Kumar, Energy and Environmental Systems Engineering, as well as Dr. Stefan Scherer, Special Advisor to the Vice-President Research and Managing Director of Helmholtz-Alberta Initative. Larry Kostiuk presented the Energy Systems Research Institute, KIT representatives talked about sustainability assessment of energy systems, geothermal energy, process engineering and ICT for smart grids in the frame of the EnergyLab 2.0, bioenergy and biomass conversion into bio- and E-fuels. The visit was rounded up by visits to the MoNiKa and bioliq plants.

 
Aus Forschung Innovation machen: IMT zweimal erfolgreich
Aus Forschung Innovation machen: IMT zweimal erfolgreich

10.02.2017: Der Europäische Forschungsrat ERC fördert am Institut für Mikrostrukturtechnik (IMT) zwei innovative Ideen. Die sogenannten „Proof of Concept Grants“ fördern mit jeweils fast 150.000 Euro den Weg von der Grundlagenforschung in die marktkompatible Anwendung. Die beiden Projekte beschäftigen sich mit der Analyse von biologischen Proben beziehungsweise mit der Datenübertragung mittels Licht. Das Projekt LockChip (A custom lock chip for compact NMR) optimiert chemische Analysen vor Ort und in Echtzeit ohne aufwendige Aufbereitung im Labor, was von Vorteil für die Grundlagenforschung und Produktionsprozesse gleichermaßen ist, beispielsweise in den Bereichen Umweltschutz-, Material- und Qualitätsprüfung oder Chemie-, Pharma- und Nahrungsmittelindustrie. Mittels eines eigenständigen NMR-Detektors soll die Abhängigkeit der Messung von der Umgebungstemperatur herausgerechnet werden, so Prof. Jan G. Korvink, der auch für das Startup Voxalytic GmbH den Eintritt dieses Produktes in den Markt vorbereitet. Das Projekt SCOOTER (Silicon-organic hybrid transceivers for terabit/s data networks) wird von Prof. Christian Koos vorangetrieben, das sich mit kompakten, energieeffizienten Sender- und Empfängereinheiten für optische Netzwerke befasst, die der Schlüssel für leistungsfähige Kommunikationsnetze und Datenzentren in unserer digitalen Gesellschaft sind. Das Projekt zielt darauf ab, eine serielle Datenübertragung von über 100 Gigabit pro Sekunde zu ermöglichen und gleichzeitig die hohen Anforderungen der Mikrointegration und der Energieeffizienz von Chips zu erfüllen. Weitere Infos HIER.

Peter Gumbsch neuer Vorsitzender der Wissenschaftlichen Kommission des Wissenschaftsrates
Peter Gumbsch neuer Vorsitzender der Wissenschaftlichen Kommission des Wissenschaftsrates

03.02.2017: Professor Peter Gumbsch vom Institut für Angewandte Materialien Computational Materials Science (IAM-CMS) ist neuer Vorsitzender der Wissenschaftlichen Kommission des Wissenschaftsrates. Peter Gumbsch leitet am Institut für Angewandte Materialwissenschaften den Lehrstuhl Werkstoffmechanik. Seine Forschungsaktivitäten konzentrieren sich auf die werkstoffmechanische Modellbildung und Simulation von mikroskopischen und atomistischen über mesoskopische Ansätze bis zur Bauteilbewertung. Ziel ist, Werkstoffe in ihrer inneren Struktur und in ihrem Verhalten genauer zu beschreiben, um Bauteile sicherer, zuverlässiger und langlebiger zu machen. Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in Fragen der inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung. Die in den Wissenschaftsrat berufenen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sollen weder Interessenvertreter eines Faches noch einer bestimmten Institution oder Organisation sein. Von ihnen wird erwartet, dass sie wissenschaftliche Exzellenz mit wissenschaftspolitischer Kompetenz und Erfahrung verbinden. 

Mobilität: Optimale Interaktion zwischen Mensch und Auto
Mobilität: Optimale Interaktion zwischen Mensch und Auto

03.02.2017: Mit der Kick-Off Veranstaltung in Karlsruhe starteten am Montag die Arbeiten am Projekt „Personalisierte, adaptive kooperative Systeme für automatisierte Fahrzeuge“ (PAKoS). Unter der Koordination von Prof. Dr.-Ing. Sören Hohmann vom Institut für Regelungs- und Steuerungssysteme (IRS) will das interdisziplinäre Forschungskonsortium ein sich an den Fahrer anpassendes Assistenzsystem entwickeln und als Prototyp umsetzten. Eine für das autonome Fahren wesentliche Anwendung für dieses System ist die Übergabe der Fahrzeugkontrolle von der vollautonomen Fahrt zurück an den Fahrer. Zur Analyse er Lage erfolgt durch das System eine Erkennung und Prädiktion des Fahrerzustands. Weiterhin wird ein portables Nutzerprofil erstellt. Diese Informationen werden anschließend genutzt um die Automation bestmöglich an den Fahrer anzupassen und dessen Fahrt sicher und komfortabel zu gestalten. Das Vorhaben wird in den nächsten drei Jahren mit rund drei Millionen Euro durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

 
Gasmotoren
Gemeinsames Gasmotoren-Erprobungslabor eröffnet

02.02.2017: Am Dienstag dieser Woche haben die Firma Caterpillar Energy Solutions und  das Karlsruher Institut für Technologie das neue Gasmotoren-Erprobungslabor (GEL) mit  BHKW Technologie feierlich eröffnet. Das gemeinsam genutzte und betriebene Blockheizkraftwerk dient als Forschungsplattform https://caterpillar-energy-solutions.de/home/presse/pressemitteilungen/caterpillar-energy-solutions-und-karlsruher-institut-fuer-technologie-erforschen-in-neuem-gasmotoren/, deren Betriebsdaten auch Eingang in das am KIT im Aufbau befindliche Energy Lab 2.0 finden. Das Gasmotoren-Erprobungslabor (GEL) besteht aus zwei großformatigen MWM Gasmotoren vom Typ TCG 2032, die jeweils eine elektrische Leistung von 4,5 Megawatt haben. Als Blockheizkraftwerk liefert das GEL Strom und Wärme in die Versorgungsnetze des Campus Nord des KIT. Durch die effiziente Technologie kann das KIT seinen Primärenergieverbrauch um rund zwölf Prozent senken und vermeidet zudem jährliche CO2-Emissionen von etwa 10.000 Tonnen. Durch das gemeinsam betriebene Gasmotoren-Erprobungslabor wird die bestehende enge Kooperation zwischen Caterpillar Energy Solutions und dem KIT weiter vertieft. Mehr Infos unter: http://www.presseportal.de/pm/120794/3550225.

Stromzuführungen für JT60-SA erfolgreich nach Japan geliefert
Stromzuführungen für JT60-SA erfolgreich nach Japan geliefert

12.01.2017: Im japanischen Naka Fusion Institute, das in Naka d.h. etwa 100 Kilometer nordöstlich von Tokyo gelegen ist, fand heute eine feierliche Zeremonie mit ca. 130 hochrangigen Teilnehmern auf der Baustelle des Supraleitenden Fusionsexperimentes JT-60SA statt, das eine Fusionsmaschine vom Tokamak-Typ darstellt. Mit der Zeremonie feierten hochrangige Vertreter aus Forschung und Politik die Auslieferung und Montage wesentlicher Komponenten der europäischen Kooperationspartner aus Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland nach Japan. Von Seiten Deutschlands nahmen Ingo Höllein, Leiter des Wissenschaftsreferats in der Deutschen Botschaft Tokyo, Joachim Knebel, Mitglied im BASC, und Dirk Radloff, Mitglied der Programmleitung FUSION am KIT, an der Zeremonie teil. Von KIT wurden weitere 10 (der insgesamt 26) Hochtemperatur Supraleitenden Stromzuführungen (bei 16.000A) entwickelt, gefertigt, getestet (in der Kryotechnik-Anlage  CuLTKa des ITEP) und nach Japan ausgeliefert (siehe Foto), welche die PF- und TF-Feldspulen bei 4.5K mit der Leistungsversorgung bei Raumtemperatur verbinden.

Festkolloquium Virtual Engineering im Zeitalter von Industrie 4.0
Festkolloquium Virtual Engineering im Zeitalter von Industrie 4.0

17.01.2017: Mit einem Festkolloquium startete das Institut für Informationsmanagement im Ingenieurwesen (IMI) in das Jubiläumsjahr 2017. Anlässlich des 60sten Geburtstages von Frau Prof. Dr. Dr.-Ing. Dr. h. c. Jivka Ovtcharova lud das Institut am Mittwoch, den 11. Januar 2017, hochrangige Gäste aus Forschung und Industrie in den Senatssaal des KIT ein. Unter dem Titel „Virtual Engineering im Zeitalter von Industrie 4.0“ wurde die Bedeutung von Virtual Engineering mit Vorträgen und Demonstrationen aus Forschung und Industrie aufgezeigt. In diesem Jahr werden noch die 40jährige Gründung des Instituts (1977 als Rechneranwendung in der Planung und Konstruktion) sowie das 30jährige Bestehen des CAD/CAM-Vereins gefeiert.

 
Thin Films 2017
Announcement - Short Course Coating and Drying of Thin Films 2017

13.01.2017: The 9th Short Course Coating and Drying of Thin Films is going to take place in Karlsruhe from May 29 to June 2 2017, the last two days being the 2nd Thin Film Technology Forum concentrating on Advances in Printed Electronics, Battery & Smart Coatings.
The Short Course Coating and Drying of Thin Films addresses engineers, scientists and technicians working in the areas of coatings, functional films, direct printing, sensors, adhesives & tapes, battery coating, paints & automotive coatings, medical patches % diagnostics, optical foils, membrane processing, printed electronics, fuel cells and smart coatings, who intend to get insight into more fundamental aspects with industrial applications or to deepen their expertise. Leading national and international scientists and experts from academia and industry will report on topics of coating technologies, rheology, preparation of coating fluids and about fundamentals and industrial aspects of drying technology. - On the two last days of the course, the 2nd Thin Film Technology Forum will take place, where renowned scientists will present and discuss recent research results and new trends in industry and academia with a focus on Advances in Printed Electronics, Battery & Smart Coatings.

Further information is on: Pre-Announcement 2017- Short Course & Thin Film Technology Forum.