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News-Archiv 2017

Peter Gumbsch neuer Vorsitzender der Wissenschaftlichen Kommission des Wissenschaftsrates
Peter Gumbsch neuer Vorsitzender der Wissenschaftlichen Kommission des Wissenschaftsrates

03.02.2017: Professor Peter Gumbsch vom Institut für Angewandte Materialien Computational Materials Science (IAM-CMS) ist neuer Vorsitzender der Wissenschaftlichen Kommission des Wissenschaftsrates. Peter Gumbsch leitet am Institut für Angewandte Materialwissenschaften den Lehrstuhl Werkstoffmechanik. Seine Forschungsaktivitäten konzentrieren sich auf die werkstoffmechanische Modellbildung und Simulation von mikroskopischen und atomistischen über mesoskopische Ansätze bis zur Bauteilbewertung. Ziel ist, Werkstoffe in ihrer inneren Struktur und in ihrem Verhalten genauer zu beschreiben, um Bauteile sicherer, zuverlässiger und langlebiger zu machen. Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in Fragen der inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung. Die in den Wissenschaftsrat berufenen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sollen weder Interessenvertreter eines Faches noch einer bestimmten Institution oder Organisation sein. Von ihnen wird erwartet, dass sie wissenschaftliche Exzellenz mit wissenschaftspolitischer Kompetenz und Erfahrung verbinden. 

Mobilität: Optimale Interaktion zwischen Mensch und Auto
Mobilität: Optimale Interaktion zwischen Mensch und Auto

03.02.2017: Mit der Kick-Off Veranstaltung in Karlsruhe starteten am Montag die Arbeiten am Projekt „Personalisierte, adaptive kooperative Systeme für automatisierte Fahrzeuge“ (PAKoS). Unter der Koordination von Prof. Dr.-Ing. Sören Hohmann vom Institut für Regelungs- und Steuerungssysteme (IRS) will das interdisziplinäre Forschungskonsortium ein sich an den Fahrer anpassendes Assistenzsystem entwickeln und als Prototyp umsetzten. Eine für das autonome Fahren wesentliche Anwendung für dieses System ist die Übergabe der Fahrzeugkontrolle von der vollautonomen Fahrt zurück an den Fahrer. Zur Analyse er Lage erfolgt durch das System eine Erkennung und Prädiktion des Fahrerzustands. Weiterhin wird ein portables Nutzerprofil erstellt. Diese Informationen werden anschließend genutzt um die Automation bestmöglich an den Fahrer anzupassen und dessen Fahrt sicher und komfortabel zu gestalten. Das Vorhaben wird in den nächsten drei Jahren mit rund drei Millionen Euro durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Gasmotoren
Gemeinsames Gasmotoren-Erprobungslabor eröffnet

02.02.2017: Am Dienstag dieser Woche haben die Firma Caterpillar Energy Solutions und  das Karlsruher Institut für Technologie das neue Gasmotoren-Erprobungslabor (GEL) mit  BHKW Technologie feierlich eröffnet. Das gemeinsam genutzte und betriebene Blockheizkraftwerk dient als Forschungsplattform https://caterpillar-energy-solutions.de/home/presse/pressemitteilungen/caterpillar-energy-solutions-und-karlsruher-institut-fuer-technologie-erforschen-in-neuem-gasmotoren/, deren Betriebsdaten auch Eingang in das am KIT im Aufbau befindliche Energy Lab 2.0 finden. Das Gasmotoren-Erprobungslabor (GEL) besteht aus zwei großformatigen MWM Gasmotoren vom Typ TCG 2032, die jeweils eine elektrische Leistung von 4,5 Megawatt haben. Als Blockheizkraftwerk liefert das GEL Strom und Wärme in die Versorgungsnetze des Campus Nord des KIT. Durch die effiziente Technologie kann das KIT seinen Primärenergieverbrauch um rund zwölf Prozent senken und vermeidet zudem jährliche CO2-Emissionen von etwa 10.000 Tonnen. Durch das gemeinsam betriebene Gasmotoren-Erprobungslabor wird die bestehende enge Kooperation zwischen Caterpillar Energy Solutions und dem KIT weiter vertieft. Mehr Infos unter: http://www.presseportal.de/pm/120794/3550225.

 
Stromzuführungen für JT60-SA erfolgreich nach Japan geliefert
Stromzuführungen für JT60-SA erfolgreich nach Japan geliefert

12.01.2017: Im japanischen Naka Fusion Institute, das in Naka d.h. etwa 100 Kilometer nordöstlich von Tokyo gelegen ist, fand heute eine feierliche Zeremonie mit ca. 130 hochrangigen Teilnehmern auf der Baustelle des Supraleitenden Fusionsexperimentes JT-60SA statt, das eine Fusionsmaschine vom Tokamak-Typ darstellt. Mit der Zeremonie feierten hochrangige Vertreter aus Forschung und Politik die Auslieferung und Montage wesentlicher Komponenten der europäischen Kooperationspartner aus Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland nach Japan. Von Seiten Deutschlands nahmen Ingo Höllein, Leiter des Wissenschaftsreferats in der Deutschen Botschaft Tokyo, Joachim Knebel, Mitglied im BASC, und Dirk Radloff, Mitglied der Programmleitung FUSION am KIT, an der Zeremonie teil. Von KIT wurden weitere 10 (der insgesamt 26) Hochtemperatur Supraleitenden Stromzuführungen (bei 16.000A) entwickelt, gefertigt, getestet (in der Kryotechnik-Anlage  CuLTKa des ITEP) und nach Japan ausgeliefert (siehe Foto), welche die PF- und TF-Feldspulen bei 4.5K mit der Leistungsversorgung bei Raumtemperatur verbinden.

Festkolloquium Virtual Engineering im Zeitalter von Industrie 4.0
Festkolloquium Virtual Engineering im Zeitalter von Industrie 4.0

17.01.2017: Mit einem Festkolloquium startete das Institut für Informationsmanagement im Ingenieurwesen (IMI) in das Jubiläumsjahr 2017. Anlässlich des 60sten Geburtstages von Frau Prof. Dr. Dr.-Ing. Dr. h. c. Jivka Ovtcharova lud das Institut am Mittwoch, den 11. Januar 2017, hochrangige Gäste aus Forschung und Industrie in den Senatssaal des KIT ein. Unter dem Titel „Virtual Engineering im Zeitalter von Industrie 4.0“ wurde die Bedeutung von Virtual Engineering mit Vorträgen und Demonstrationen aus Forschung und Industrie aufgezeigt. In diesem Jahr werden noch die 40jährige Gründung des Instituts (1977 als Rechneranwendung in der Planung und Konstruktion) sowie das 30jährige Bestehen des CAD/CAM-Vereins gefeiert.

Thin Films 2017
Announcement - Short Course Coating and Drying of Thin Films 2017

13.01.2017: The 9th Short Course Coating and Drying of Thin Films is going to take place in Karlsruhe from May 29 to June 2 2017, the last two days being the 2nd Thin Film Technology Forum concentrating on Advances in Printed Electronics, Battery & Smart Coatings.
The Short Course Coating and Drying of Thin Films addresses engineers, scientists and technicians working in the areas of coatings, functional films, direct printing, sensors, adhesives & tapes, battery coating, paints & automotive coatings, medical patches % diagnostics, optical foils, membrane processing, printed electronics, fuel cells and smart coatings, who intend to get insight into more fundamental aspects with industrial applications or to deepen their expertise. Leading national and international scientists and experts from academia and industry will report on topics of coating technologies, rheology, preparation of coating fluids and about fundamentals and industrial aspects of drying technology. - On the two last days of the course, the 2nd Thin Film Technology Forum will take place, where renowned scientists will present and discuss recent research results and new trends in industry and academia with a focus on Advances in Printed Electronics, Battery & Smart Coatings.

Further information is on: Pre-Announcement 2017- Short Course & Thin Film Technology Forum.