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NEWS

Teilautonome Roboter
Teilautonome Roboter für die Dekontamination

25.06.2019: Deponien sanieren, giftigen Müll sortieren oder kerntechnische Anlagen zurückbauen: Hier arbeiten Menschen in gesundheitsgefährdendem Umfeld, welches aufwendige und oftmals belastende Schutzmaßnahmen erforderlich macht. Abhilfe schaffen könnten ferngesteuerte Roboter und autonome Maschinen.

Für die Erforschung und Erprobung der nötigen Technologien gibt es nun eine zentrale Anlaufstelle in Karlsruhe: das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Kompetenzzentrum „ROBDEKON – Roboter für die Dekontamination in menschenfeindlichen Umgebungen“.

Bild oben: Der Kletterroboter MAFRO steigt Wände selbstständig hoch und vermisst oder reinigt die Oberfläche, etwa in kerntechnischen Anlagen. (Foto: Amadeus Bramsiepe, KIT)

Presseinformation
Tag der offenen Tür
Tag der offenen Tür am KIT

Ausstellungen, Mitmachaktionen, Fachvorträge, Forschungsprojekte zum Anfassen und eine Wissensrallye für Kinder: Am Samstag, 29. Juni 2019, veranstaltet das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) auf dem Campus Ost seinen Tag der offenen Tür. Von 10 bis 19 Uhr können Besucherinnen und Besucher in die wunderbare Welt der Wissenschaft eintauchen und sich aktuelle Projekte aus der Forschung des KIT anschaulich erläutern lassen. Der Fokus des Aktionstags liegt in diesem Jahr auf dem Thema Mobilität.

Presseinformation
KA-RaceIng Rollout 2019
KA-RaceIng Rollout 2019

17.06.2018: Gespannte Stille im Audimax-Hörsaal des Karlsruher Instituts für Technologie am Abend des 09. Mai 2019. Auf der Bühne stehen drei unter schwarzen Tüchern verhüllte Fahrzeuge des Formula Student Teams "KA-RaceIng" des KIT. Es ist der Moment, auf den ein Team von 80 Studierenden seit zehn Monaten hin fiebert, der Moment in dem die Sponsoren und Unterstützer sehen können, was sie unterstützen und die Eltern und Verwandten verstehen, worauf der Nachwuchs seit September all seine Zeit und Energie aufwendet. Geprägt war die unterhaltsame Präsentation von der Fahrzeugvorstellung mit einem selbsterstellten, animierten Video und zum Abschluss einem fesselnden Rollout-Film . Mit dem gesamten Team auf der Bühne wurden die schwarzen Tücher von den technischen Leitern gelüftet. Trotz neuer Fertigungsverfahren, aller Rückschläge und Hindernissen war es KA-RaceIng möglich, drei fertige Rennfahrzeuge zu präsentieren. Den Verbrenner "KIT19c", den Elektro "KIT19e" und den Driverless "KIT19d". Der Abend wurde mit der einem gemütlichen Umtrunk im Foyer des Audimax im Beisein der Rennwagen beendet. An dieser Stelle möchte sich KA-RaceIng bei all seinen Sponsoren und Unterstützer bedanken, die in jeder Situation an sie geglaubt haben und mit ihren Materialien, Fertigungskapazitäten und Wissen tatkräftig und engagiert beiseite gestanden haben.

Bild oben: Die 2019er Rennfahrzeuge des KA-RaceIng-Teams (Foto: KA-RaceIng)

 
Dreiphasen-Methanisierung
Dreiphasen-Methanisierung am Energy Lab 2.0 geht in Betrieb

14.06.2019: Am 12.06.2019 wurde die Dreiphasen-Methanisierungsanlage am Energy Lab 2.0 von einem Team des EBI ceb des KIT erfolgreich in Betrieb genommen. Nach diversen Tests und Vorbereitungen wurde über mehrere Stunden stabil und mit hoher Ausbeute Methan aus Kohlenstoffdioxid und Wasserstoff erzeugt.

Es handelt sich dabei um die weltweit erste Anlage ihrer Art. Die Dreiphasen-Methanisierung zeichnet sich vor allem durch eine hohe Dynamikfähigkeit und Robustheit aus und ist daher besonders zur Anwendung in dynamischen Power-to-Gas Prozessen – beispielsweise in Verbindung mit schwankender Energieerzeugung aus Photovoltaik oder Windkraft – als wichtiger Baustein der Energiewende attraktiv.

Bild oben: Dreiphasen-Methanisierungsanlage des EBI ceb am Energy Lab 2.0 / KIT Campus Nord (Foto: EBI ceb)

Messstraßenbahn
Freie Fahrt für Karlsruher Messstraßenbahn

13.06.2019: In einem gemeinsamen Forschungsprojekt haben die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH (AVG) und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ein Stadtbahnfahrzeug mit umfangreicher Messtechnik ausgerüstet. Dieses soll Daten etwa zu Umwelteinflüssen, zur Nutzungsweise oder zum Schienenzustand generieren.

Mit der Messstraßenbahn werden im Projekt Daten produziert, die am Teilinstitut für Bahnsystemtechnik (Prof. Gratzfeld) des Instituts für Fahrzeugsystemtechnik (FAST) ausgewertet werden, um Sicherheit, Energieeffizienz und Komfort des Schienennahverkehrs zu verbessern. Die Messstraßenbahn hat nun ihren Betrieb aufgenommen.

Bild oben: Im regulären Fahrgastbetrieb zeichnet die Karlsruher Messstraßenbahn ab sofort mechanische und elektrische Größen sowie unterschiedliche Umgebungsparameter auf. (Foto: AVG/Michael Krauth)

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Simutence
Gründer des Monats: SIMUTENCE

07.06.2019: SIMUTENCE ist "Gründer des Monats Mai" der KIT-Gründerschmiede. Das Spin-off unterstützt Unternehmen bei der Entwicklung und Optimierung von Leichtbaukonstruktionen - ein Thema, bei dem die Wissenschaftler des Instituts für Fahrzeugsystemtechnik (FAST) sehr erfolgreich sind. Der Ansatz von SIMUTENCE ist die virtuelle Prozesskette zur Produktentwicklung von Faserverbundwerkstoffen. Hierzu werden Simulations- und Optimierungstools entwickelt und eingesetzt, mit denen der Herstellungsprozess und die Bauteilkonstruktionen optimiert werden, um das Leichtbaupotential voll auszuschöpfen.
Bild oben: Die SIMUTENCE-Gründer Dominik Dörr, Benedikt Fengler und Martin Hohberg. (Foto: KIT-Gründernews)

KIT-Gründernews
 
CoDiCoFRP
Internationales Graduiertenkolleg GRK 2078 zu Leichtbaumaterialien verlängert

07.06.2019: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat zur weiteren Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses 13 neue Graduiertenkollegs (GRK) eingerichtet sowie zehn Graduiertenkollegs – darunter zwei aus dem KIT –  für eine weitere Förderperiode verlängert. Das internationale GRK 2078 „Integrierte Entwicklung kontinuierlich-diskontinuierlich langfaserverstärkter Polymerstrukturen (CoDiCoFRP)“ beschäftigt sich mit einer wichtigen Klasse von Leichtbaumaterialien, die aufgrund der hohen spezifischen Steifigkeit und Festigkeit sowie der variablen Formgestaltungsmöglichkeiten bei diversen technischen Anwendungen, zum Beispiel im Fahrzeugbau, ein erhebliches Energieeinsparpotenzial aufweisen. Die Abkürzung CoDiCoFRP steht für ‚Continuous-discontinuous long fiber reinforced polymer structures‘. Sprecher ist Professor Thomas Böhlke vom Institut für Technische Mechanik (ITM) des KIT, weiter beteiligt sind unter anderem fünf kanadische Universitäten.

Forum Recht
Professor Koch bei "Forum Recht" in Karlsruhe

06.06.2019: Am Samstag, 18.5.2019 referierte und diskutierte Prof. Koch auf Einladung der "Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit", im Rahmen des Formats „Forum Recht“ anlässlich des 70-jährigen Bestehens des Grundgesetzes zum Thema „Wissenschaftsfreiheit in Gefahr?" in Karlsruhe.

Die Veranstaltung "70 Jahre Grundgesetz – Bewährt sich unsere Verfassung im Stresstest?" fand am 18.05. im Rahmen des 14. Karlsruher Verfassungsdialogs statt. In insgesamt drei Foren gaben hochrangige Teilnehmer aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft zunächst Impulse in Form von Kurzreferaten und stellten sich und ihre Beiträge anschließend einer kritischen Diskussion.

Gegliedert war die Veranstaltung in die Bereiche „Presse- und Informationsfreiheit in Gefahr?“, „Meinungsfreiheit in Gefahr?“ und „Wissenschaftsfreiheit in Gefahr?“

Eine umfassendere Zusammenfassung der Veranstaltung finden Sie unter dem nachfolgenden Link auf der Seite der Friedrich-Naumann-Stiftung.

Bild oben: Einige der Referenten und Teilnehmer beim "Forum Recht" am 18.05. in Karlsruhe (Foto: Melanie Kögler, Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit)

IFKM
Christoph Stiller
Öffentliche Vortragsreihe zur Künstlichen Intelligenz

22.05.2019: Unter dem Titel „Künstlich aber real – die stille Revolution der KI-Technologien“ beschäftigt sich das Colloquium Fundamentale des ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mit den unterschiedlichen Facetten der Künstlichen Intelligenz.

Die Vortragsreihe eröffnet die Technikhistorikerin Professorin Martina Heßler mit dem Thema „Schach dem Menschen. Deep Blues Sieg und die Geschichte Künstlicher Intelligenz“ am Donnerstag, 23. Mai 2019, um 18:30 Uhr im NTI-Hörsaal (Engesserstr. 5, Geb. 30.10, KIT Campus Süd).

Bild oben: Was autonome Autos wahrnehmen, thematisiert Professor Christoph Stiller in seinem Vortrag beim Colloquium Fundamentale des KIT. (Foto: Patrick Langer, KIT)

Presseinformation
 
Fakultätslehrpreis Elektrotechnik und Informationstechnik 2019
Fakultätslehrpreis Elektrotechnik und Informationstechnik 2019

20.05.2019: Auf der Jahresfeier des KIT am Donnerstag, 16. Mai 2019 wurden die Fakultätslehrpreise verliehen, mit denen forschungs- und anwendungsorientierte Lehrmodule sowie Lehrveranstaltungen an den KIT-Fakultäten gewürdigt werden, die sich durch neue Formen des Lehrens und Lernens, Interdisziplinarität und hohe Aktualität des vermittelten Fachwissens auszeichnen. Für die KIT-Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik wurde Dr.-Ing. Stefan Wünsch vom  Institut für Mikro- und Nanoelektronische Systeme (IMS) für seine praxis- und kompetenzorientierten Lehrveranstaltungen zum Thema
Elektronische Schaltungen im Bachelorstudiengang gewürdigt. Die Auszeichnung wurde von Professor Alexander Wanner, Vizepräsident des KIT für Lehre und akademische Angelegenheiten, überreicht.

Fakultätslehrpreis Maschinenbau 2019
Fakultätslehrpreis Maschinenbau 2019

20.05.2019: Auf der Jahresfeier des KIT am Donnerstag, 16. Mai 2019 wurden die Fakultätslehrpreise verliehen, mit denen forschungs- und anwendungsorientierte Lehrmodule sowie Lehrveranstaltungen an den KIT-Fakultäten gewürdigt werden, die sich durch neue Formen des Lehrens und Lernens, Interdisziplinarität und hohe Aktualität des vermittelten Fachwissens auszeichnen. Für die KIT-Fakultät Maschinenbau wurde Professor Andreas Guber  vom IMT für seine Lehrveranstaltungen zum Thema Biomedizinische Mikrosystemtechnik, kurz BioMEMS, zu begeistern. Die Auszeichnung wurde von Professor Alexander Wanner, Vizepräsident des KIT für Lehre und akademische Angelegenheiten, überreicht.

Chris Fall
Chris Fall zu Besuch am KIT

16.05.2019: Im Rahmen einer Besuchstour zu verschiedenen Helmholtz-Zentren war Dr. Chris Fall, Berater im U.S. Department of Energy, am 15.05.2019 zu Gast am KIT. In einen vielfältigen Besuchsprogramm durch die Labore und Infrastrukturen informierten ihn unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über die aktuelle Material- und Energieforschung und zu Großexperimenten am KIT. Auf dem Besuchsprogramm standen die Themen Supraleitung, KATRIN-Experiment, Energy Lab 2.0 mit Power-to-X, Sektorkopplung und Systemintegration, Nukleare Sicherheit, Fusionsmaterialien und Gyrotron-Entwicklung. Ein rundum gelungenes Programm bei bestem Sonnenschein. (Foto: KIT)

 
Neues Netzteil
Neues Netzteil lässt Elektrogeräte länger leben

06.05.2019: Vom Ladegerät für das Smartphone über das Netzteil des Laptops oder der Waschmaschine bis zu LED-Leuchten oder der Ladestation für E-Autos – bei der Stromversorgung von Elektrogeräten sind Schaltnetzteile allgegenwärtig. Sie wandeln den Wechselstrom aus der Hausleitung in den vom Gerät benötigten Gleichstrom um.

Das Problem: Die Netzteile sind fehleranfällig, was auch die Lebensdauer der Endgeräte verkürzt. Forscherinnen und Forscher am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben jetzt ein deutlich langlebigeres Netzteil entwickelt.

Bild oben: Kompakt aber langlebig: Das am KIT neuentwickelte Netzteil überwindet die Schwächen der heute verbreiteten Geräte. (Foto: Markus Breig, KIT)

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robdekon
Robotersysteme für die Dekontamination in menschenfeindlichen Umgebungen

02.05.2019: Ziel des Projektes „Robotersysteme für die Dekontamination in menschenfeindlichen Umgebungen“ (ROBDEKON) ist die Schaffung eines Kompetenznetzwerkes, welches im thematischen Schwerpunkt der roboterbasierten Dekontamination die wissenschaftlichen und technologischen Kompetenzen der Bundesrepublik bündelt und schärft.

Das geplante Kompetenzzentrum ROBDEKON soll Vertreter aus Wissenschaft und Industrie zusammenbringen, um ein Innovationsumfeld für die Entwicklung neuer Technologien zur Dekontamination mittels Robotern aufzubauen. Das Hauptziel ist hierbei der Transfer von Wissen und Erkenntnissen zwischen den einzelnen Partnern.

Das Projekt ROBDEKON wird mit einer Gesamtsumme von fast 12 Mio. € durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Mehr als 3.5 Mio. € beträgt die Fördersumme am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

(Foto: KIT)

Projektseite TMB
Otto Haxel Preis
Otto Haxel - Preis für Innovation am KIT 2018

29.04.2019: Der Freundeskreis des Forschungszentrums Karlsruhe e.V. zeichnete Thomas Beckenbach, Dr. Pascal Meyer, Dr. Jürgen Mohr und Dr. Joachim Schulz "für ihre herausragenden Leistungen bei der marktorientierten Weiterentwicklung des Röntgen-LIGA-Verfahrens für die Anwendung in Industrie und Medizin" mit dem Otto Haxel Preis aus. Der Preis wird für besondere wissenschaftliche Leistungen verliehen, die wirksam zur industriellen Innovation beitragen.

Bild oben: Auszeichnung der Preisträger durch Prof. Manfred Popp (r.) (Foto: KIT)

 
Symposium
Professor Gratzfeld an der Leopoldina

26.04.2019: Im Rahmen des Symposiums zur Zukunft der Mobilität, am 21.03.2019 an der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina in Halle, referierte Prof. Dr.-Ing. Peter Gratzfeld über Entwicklungstendenzen im Schienenverkehr. Schwerpunkte seines Vortrages waren automatisches/autonomes Fahren, Digitalisierung „Eisenbahn 4.0“ sowie Elektromobilität auf der Schiene.

Bild oben: Symposium zur Zukunft der Mobilität (Foto: Markus Scholz für die Leopoldina)

FAST-BST
FJOH2019
FJOH 2019 Summer School on Nuclear Reactors

26.04.2019: The 25th session of the Frédéric Joliot/Otto Hahn (FJOH) Summer School on “Nuclear Reactors Physics, Fuels, and Systems” will be held in Karlsruhe, from August 21 to 30, 2019. This session is entitled “Innovative Reactors: Matching the Design to Future Deployment and Energy Needs”. It is an advanced post-graduate-level course aimed at junior as well as experienced scientists and engineers engaged in the broad field of
nuclear sciences, engineering and technologies.

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Stromuebertragung
Künstliche Intelligenz verbessert Stromübertragung

25.04.2019: Um die in der Regel volatilen erneuerbaren Quellen in die Energieversorgung zu integrieren, sind höhere Kapazitäten im Stromnetz erforderlich. Der Bedarf an Neubautrassen lässt sich jedoch reduzieren, wenn vorhandene Freileitungen je nach Witterungsbedingungen besser ausgelastet werden können. Dazu arbeiten Forscherinnen und Forscher am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) im Verbundvorhaben „PrognoNetz“ an selbstlernenden Sensornetzwerken, welche die Kühlwirkung des Wetters anhand realer Daten modellieren. So lässt sich bei günstigen Bedingungen mehr Strom über die Leitung schicken.

Bild oben: Auf ein Freileitungsmonitoring in hoher Auflösung und in Echtzeit zielt das Projekt PrognoNetz. (Abbildung: ITIV, KIT)

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Hannover Messe 2019
KIT auf der Hannover Messe 2019

23.04.2019: Sowohl auf der Leitmesse "Research & Technology" wie auch auf der Leitmesse "Integrated Energy" konnte sich das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) in diesem Jahr im Rahmen der Hannover Messe 2019 erfolgreich präsentieren. Vom 01. bis 05. April wurden dem internationalen Publikum wieder herausragende Innovationen vorgestellt, die am KIT entwickelt wurden – darunter Innovationen für die Energiewende oder für die Produktion der Zukunft.

Weitere Informationen zu den Ständen und Exponaten des KIT auf der Hannover Messe 2019 finden Sie auch in der digitalen Pressemappe.

 

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Sektorenkopplung
KIT erprobt Sektorenkopplung im Reallabor

18.04.2019: Das flexible Zusammenspiel von Strom, Wärme und Gas verspricht, das Energiesystem der Zukunft nachhaltiger zu machen. Diese Sektorenkopplung soll nun unter praxisnahen Bedingungen am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) erprobt werden. Im Forschungsprojekt SEKO wird dafür ein großskaliges Reallabor errichtet, das die Liegenschaften und Energienetze des KIT einschließt. Die neue Forschungsinfrastruktur zur Sektorenkopplung wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit über 6,5 Millionen Euro gefördert.

Bild oben: Luftaufnahme der unterschiedlichen Energiesystemkomponenten auf dem Campus Nord des KIT. (Foto: Sebastian Mang, KIT)

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Kopernikus-Projekt ENSURE auf der Hannover Messe
Kopernikus-Projekt ENSURE auf der Hannover Messe

05.04.2019: Die vier Kopernikus-Projekte ENSURE, ENAVI, P2X und SynErgie, an denen das KIT in ENSURE als Koordinator und in den weiteren Projekten als Partner beteiligt ist, präsentieren sich gemeinsam während der Hannover Messe auf dem Stand des BMBF. Es wird ein eine interaktive Energielandschaft der Zukunft vorgestellt und anschaulich gezeigt, was die Herausforderungen der Zukunft sind und auf welche Art und Weise ihnen begegnet werden kann. Die Besucher werden in die Lage versetzt, den Zustand des Gesamtsystems zu steuern, d. h. Angebot und Nachfrage im Stromnetz im Gleichgewicht zu halten. Nicht nur bei Schülerinnen und Schülern gehört der Besuch des Exponats zu den festen Stationen ihres Rundgangs, auch während vieler weiterer Diskussionen mit Interessierten aus Wirtschaft und Gesellschaft werden diverse Fragen rund um die Energiewende beantwortet. Herr Christoph Nolden vom KIT diskutiert mit engagierten Schülerinnen und Schülern über die Herausforderungen der Energiewende.

 
Fachbereich Rückbau erhält „Best-Presentation Award“ auf der KONTEC2019
Fachbereich Rückbau erhält „Best-Presentation Award“ auf der KONTEC2019

05.04.2019: Dr.-Ing. Martin Brandauer vom Programm NUSAFE (Nukleare Entsorgung, Sicherheit und Strahlenforschung) erhielt für seinen Vortrag „Robotersystem zur Kartierung von kerntechnischen Anlagen“ im Rahmen des Symposiums den Preis des besten KONTEC-Direct-Vortrages. In seiner Präsentation stellte er die vom Institut für Technologie und Management im Baubetrieb (TMB), Fachgebiet ‚Rückbau konventioneller und kerntechnischer Bauwerke‘, in Kooperation mit RWE entwickelte autonome Kartierungsplattform vor, die zur Oberflächenerfassung sowie Inventarisierung von kerntechnischen Anlagen eingesetzt werden soll. Die Plattform befindet sich z.Zt. im TMB LivingLab in der Erprobung, wobei noch in diesem Frühjahr Versuche in der Anlage von RWE erfolgen sollen. Nähere Details zum Symposium finden Sie unter: https://www.kontec-symposium.de/

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6. HSN-Symposium 2019 Save the Date

04.04.2019: Vom 6. bis 7. November 2019 findet am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Institut für Automation und angewandte Informatik (IAI) das "6. HSN-Symposium 2019" statt.

Die Themen der diesjährigen Tagung betreffen "Innovative Sensoren, intelligente Sensorsysteme, Technologien und neue Anwendungen in der Überwachung und Sicherheit kritischer Infrastrukturen".

Nach dem großen Erfolg des im letzten Jahr erstmals durchgeführten "Open Forum" wird die Partnerbörse auch in diesem Jahr ein fester Bestandteil des Symposiums sein.

Call for Paper
Agile Produktion
Künstliche Intelligenz für die agile Produktion der Zukunft

02.04.2019: Kunden wollen individuelle Lösungen, Produktlebenszyklen werden immer kürzer und neue Geschäftsmodelle entstehen: Die industrielle Fertigung muss mit dynamischen Veränderungen Schritt halten. Eine interdisziplinäre Gruppe mit Forscherinnen und Forschern aus Maschinenbau, Elektrotechnik, Informationstechnik und Informatik entwickelt am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) am Anwendungsfall des Remanufacturing ein agiles Produktionssystem, das sich autonom und dynamisch an wechselnde Produktspezifikationen anpasst. Die Carl Zeiss Stiftung fördert das Projekt AgiProbot mit drei Millionen Euro.

Bild oben: Agile Produktionssysteme mit lernenden Robotern machen die industrielle Produktion zukunftsfähig. (Foto: Sandra Goettisheim, KIT)

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HIDSS4Health
Helmholtz Information & Data Science School for Health

01.04.2019: Three top-level institutions - the Karlsruhe Institute of Technology, the German Cancer Research Center and Heidelberg University - have joined forces to tackle this exciting area by providing a unique doctoral program.
The aim of the Helmholtz Information & Data Science School for Health (HIDSS4Health) is to attract, promote and train the best young talents at the interface between data science and health-related applications. HIDSS4Health offers a structured doctoral training program embedded in a highly interdisciplinary research environment, bringing together experts from the data and life sciences. The scientific curriculum is complemented by training measures that provide doctoral researchers with the key qualifications expected from future leaders in science and industry.

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OmniSteer
Erfolgreiche Ergebnispräsentation im Verbundprojekt „OmniSteer“

28.03.2019: Im Rahmen einer Abschlussveranstaltung wurden am 26.03.2019 die Ergebnisse des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 1,9 Millionen Euro geförderten Verbundprojekts „OmniSteer“ erfolgreich vorgestellt. Als Highlight konnten sich die Gäste bei diversen Fahrvorführungen von der Funktionalität des Demonstrators überzeugen.

Omni steht dabei für orthogonale und mehrdirektionale Fahrmanöver sowie nichtlineare Lenkvorgänge – ermöglicht durch radindividuell einstellbare Lenkwinkel von plus/minus 90 Grad. Möglich wird dieses neuartige Fahrwerkskonzept durch die Integration der Antriebe in die Räder, was nur durch elektrische Radantriebe möglich war. Je nach Fahrsituation kann zwischen Vorderrad-, Hinterrad- und Allradlenkung gewechselt werden, sogar ein Wenden auf der Stelle ist möglich. Damit wird zukünftig eine deutlich höhere Manövrierfähigkeit von Fahrzeugen ermöglicht.

Bild oben: Das Demonstratorfahrzeug beim Einparken in eine kleine Parklücke (Foto: FAST/KIT)

News FAST
LED Strassenleuchten
Ultrasparsame LED-Straßenleuchten im Praxistest

27.03.2019: Eine neuartige, noch sparsamere LED-Straßenleuchte haben Forschende am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entwickelt. Indem sie die herkömmlichen Hochleistungsdioden durch eine spezielle Anordnung schwächerer LEDs ersetzten, konnten die Wissenschaftler den Stromverbrauch noch einmal um 20 Prozent senken. Das vermindert den CO2-Ausstoß und Kommunen könnten Millionen an Stromkosten sparen. Die Pfalzwerke Netz AG hat im Rheinland-Pfälzischen Maxdorf jetzt erstmals Straßenlaternen mit den neuen Leuchtköpfen ausgestattet.

Bild oben: Die neuen Außenlampen, die in Maxdorf getestet werden, sparen nicht nur Strom, sondern strahlen auch deutlich heller. (Foto: Tanja Meißner/KIT)

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Supraleiterkabel
Energieeffizientes Supraleiterkabel für Zukunftstechnologien

13.03.2019: Ob für die Anbindung von Windparks, für die Gleichstromversorgung auf Schiffen oder sogar für leichte und kompakte Hochstromleitungen in künftigen vollelektrischen Flugzeugen: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben ein vielseitiges Supraleiterkabel entwickelt, das auf einfache Weise industriell gefertigt werden kann. Bei moderater Kühlung transportiert es elektrische Energie nahezu verlustfrei. Der „Hochtemperatursupraleiter Cross Conductor (HTS CroCo)“ aus dem KIT kann große Mengen elektrischer Energie transportieren – ein innovatives Fertigungsverfahren macht ihn zum potenziellen Massenprodukt.

Bild oben: Der HTS CroCo ermöglicht einen energieeffizienten Energietransport für Zukunftstechnologien (Abbildung: ITEP, KIT).

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Hannover Messe 2019
Hannover Messe 2019

13.03.2019: Eine Software, die mit Künstlicher Intelligenz Sprachbarrieren überwindet, Sensoren, die Gerüche erkennen, und ein Power-to-Gas-Verfahren mit einem Wirkungsgrad von über 75 Prozent: Das sind nur einige der Themen, die das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) auf der Hannover Messe 2019 präsentiert, die in diesem Jahr unter dem Leitthema „Integrated Industry – Industrial Intelligence“ steht. Vom 1. bis 5. April 2019 ist das KIT dabei erneut auf zwei großen Leitmessen vertreten: auf der „Research & Technology“ (Halle 2, Stand B16) und auf der „Integrated Energy“ (Halle 27, Stand L51).

Informationen zu den Ständen und Exponaten des KIT auf der Hannover Messe 2019 finden Sie auch in der digitalen Pressemappe des KIT.

Bild oben: Der Lecture Translator ist ein vollautomatisches Softwaresystem zur Simultanübersetzung auf Basis Künstlicher Intelligenz. (Foto: Interactive System Labs, KIT).

 

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Neues Schnelladesystem
Neues Schnellladesystem für E-Bikes

13.03.2019: Der Markt für E-Bikes boomt. Mit elektrischem Rückenwind können Fahrradfreunde ihre Route freier wählen, ältere Menschen länger mobil bleiben und Pendler oft stressfreier zur Arbeit kommen – für viele ein Anlass, vom Auto auf das Fahrrad umzusteigen. Derzeit dauert das Laden der Batterie rund zwei bis vier Stunden. Um speziell bei der alltäglichen Nutzung von E-Bikes in der Stadt die Ladezeit zu verkürzen, wollen das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die auf E-Mobility spezialisierte Coboc GmbH & Co. KG, die Batterien in den Bikes schnellladefähig machen.

Bild oben: Das Schnellladesystem setzt auf besonders langlebige Lithium-Ionen-Zellen und einen vergleichsweise starken Ladestrom von bis zu zehn Ampere. (Foto: Lea de Biasi/ Steffen Jokisch, KIT)

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Abbruchtagung
Niklas Bernhart erhält den Innovationspreis des Deutschen Abbruchverbandes 2019

22.02.2019: Am 15.02.2019 fand in Berlin die 25. Fachtagung Abbruch des Deutschen Abbruchverbandes statt, zu der sich erneut über 1000 Teilnehmer registriert hatten. Neben Herrn Andreas Pocha, Vorsitzender des Deutschen Abbruchverbandes e.V., wurde die Jubiläumsveranstaltung in diesem Jahr von Herrn Wolfgang Bosbach, CDU-Politiker und Rechtsanwalt, mit einer eindrucksvollen Rede "Worauf es jetzt ankommt!" eröffnet.

Im Rahmen dieser in Europa größten Fachtagung für Abbruch und Rückbau erhielt Herr Niklas Bernhart für seine Masterarbeit "Versuchsplanung, -durchführung und -auswertung zum Abtrag von Dämmstoffen mittels spanender Bürste" – die er am Institut für Technologie und Management im Baubetrieb, Fachabteilung Rückbau konventioneller und kerntechnischer Bauwerke angefertigt hat – den mit einem Geldpreis dotierten Innovationspreis des Deutschen Abbruchverbandes.

Wir gratulieren Herrn Bernhart zu seinem Erfolg!

Bild oben: Preisträger Niklas Bernhart und Prof. Dr.-Ing. Sascha Gentes (v.l.) (Foto: KIT/TMB)

Peter Gumbsch neuer Vorsitzender der Wissenschaftlichen Kommission
Peter Gumbsch neuer Vorsitzender der Wissenschaftlichen Kommission des Wissenschaftsrats

10.02.2018: Auf den Wintersitzungen des Wissenschaftsrats vom 23. Bis 25. Januar 2019 wurde Professor Peter Gumbsch zum Vorsitzenden der Wissenschaftlichen Kommission sowie Professorin Dorothea Wagner zur stellvertretenden Vorsitzenden ernannt. Beide sind seit 2015 Mitglied im Wissenschaftsrat. Peter Gumbsch ist der Leiter des Lehrstuhls Werkstoffmechanik am Institut für Angewandte Materialien des KIT und Leiter des Fraunhofer-Instituts für Werkstoffmechanik (IWM) in Freiburg. Er erforscht die innere Struktur sowie das Verhalten von Werkstoffen und Bauteilen, damit diese sicherer, zuverlässiger und langlebiger gestaltet werden können.
Der Wissenschaftsrat ist eines der wichtigsten wissenschaftspolitischen Beratungsgremien in Deutschland: Er berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder zur inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Wissenschaft, der Forschung und des Hochschulbereichs. Unter anderem führt der Rat gemeinsam mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft die Exzellenzinitiative durch. Die Wintersitzungen des Wissenschaftsrates stehen im Zeichen der Diskussion über aktuelle wissenschaftspolitische Themen.

Geschäftsführender Ausschuss ETIT
Wahl des Geschäftsführenden Ausschusses der KIT- Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik

06.02.2019: Der neue Geschäftsführende Ausschuss der KIT-Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik (ETIT) wurde satzungsgemäß in der 1. Sitzung des KIT-Fakultätsrats ETIT am 31.10.2018 gewählt.

Als Dekan tritt Prof. Dr.-Ing. Fernando Puente León vom Institut für Industrielle Informationstechnik (IIIT) die Nachfolge von Prof. Dr.-Ing. Thomas Leibfried vom Institut für Elektroenergiesysteme und Hochspannungstechnik (IEH) an. Prof. Dr. rer. nat. Bernhard Holzapfel vom Institut für Technische Physik (ITEP) löst als Prodekan seinen Vorgänger Prof. Dr.-Ing. John Jelonnek vom Institut für Hochleistungsimpuls- und Mikrowellentechnik (IHM) ab. Neuer ETIT-Studiendekan ist Prof. Dr.-Ing. Marc Hiller vom Elektrotechnischen Institut (ETI), der auf Prof. Dr.-Ing. Sören Hohmann vom Institut für Regelungs- und Steuerungssysteme (IRS) folgt.

Die KIT-Fakultät ETIT und die Bereichsleitung des Bereichs 3 gratulieren der neuen Fakultätsleitung herzlich zur Wahl und wünschen viel Erfolg bei der Fortführung und nachhaltigen Gestaltung der anstehenden Herausforderungen. Der ausdrückliche Dank der KIT-Fakultät ETIT gilt zudem dem bisherigen Geschäftsführenden Ausschuss für die Fakultätsführung und die erbrachten Leistungen in den vergangenen vier Jahren.

Bild oben: Geschäftsführender Ausschuss der KIT-Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik (v.l.n.r.): Prof. Dr. rer. nat. Bernhard Holzapfel (Prodekan), Prof. Dr.-Ing. Fernando Puente León (Dekan) und Prof. Dr.-Ing. Marc Hiller (Studiendekan ETIT) (Foto: KIT/ASERV)

 
Flüssigmetallforschung
Flüssigmetallforschung: Neue Lösungen für die Energiewende

04.02.2019: Ob thermische Energiespeicher, neue Prozesswege für die emissionsfreie Produktion von Wasserstoff oder innovative Solargroßkraftwerke: Mit Flüssigmetalltechnologien aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) lässt sich die Dekarbonisierung des Energiesystems beschleunigen.

Der aktuelle Sonderbericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) zum Klimawandel hätte deutlicher kaum ausfallen können: Nur, wenn der Menschheit die rasche Umsetzung von beispiellosen Veränderungen in allen Bereichen der Gesellschaft gelingt, dann lassen sich nach Erkenntnissen der am IPCC-Bericht beteiligten Klimaforscherinnen und -forscher katastrophale Folgen der Erderwärmung vielleicht noch abwenden. Entscheidend für einen Erfolg dieser Bemühungen seien die nächsten Jahre. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des KIT unterstützen den notwendigen Wandel zum Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen mit praxisnahen Innovationen. Neue Ansätze und langjährige Erfahrungen verbindet dabei die Liquid Metal Competence Platform Karlsruhe (LIMCKA), in der mehrere Institute und Labore des KIT ihre Expertise bündeln.

Bild oben: In den Versuchsanlagen des KArlsruhe Liquid metal LAboratory (KALLA) wird die Thermofluiddynamik von Metallschmelzen erforscht. (Foto: Karsten Litfin, KIT)

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Besuch Minister Hermann
Verkehrsminister Hermann besucht Campus Ost

29.01.2019: Winfried Hermann, Minister für Verkehr in Baden-Württemberg, hat am 28.01.2019 das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) besucht und sich am Campus Ost über die laufenden Forschungsaktivitäten im KIT-Zentrum Mobilitätssysteme informiert.

Prof. Frank Gauterin berichtete von der Vision „Seamless Mobility“, Sascha Ott ergänzte Informationen zu Thema Innovation und Prof. Peter Vortisch erläuterte den Themenbereich Verkehrsverhaltensforschung am KIT. Im Rahmen einer Laborführung stellte Dr. Michael Frey Prüfeinrichtungen und Demonstratorfahrzeuge zum Themenbereich elektrische und automatisierte Mobilität vor. Das allradgelenkte Fahrzeug aus dem Verbundforschungsprojekt „OmniSteer“, welches unter anderem mit dem „Schaeffler Hub for Advanced Research“ (SHARE) am KIT bearbeitet wird, bot dabei einen Blick in die Zukunft automatisierter Fahrzeuge mit extremer Manövrierfähigkeit.

Bild oben: Demonstratorfahrzeug ELF++ aus dem Verbundforschungsprojekt „e²-Lenk“ (Foto: Amadeus Bramsiepe, KIT)

Elektromobilitaet
Elektromobilität: bestehende Kompetenzen nutzen

29.01.2019: Viele Unternehmen in Baden-Württemberg verfügen über spezialisiertes Fachwissen in der Prozesskette, die zum Produkt Verbrennungsmotor führt. Doch der Trend geht zum Elektrofahrzeug. Insbesondere für die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) gestaltet sich eine strategische Neuausrichtung sehr schwierig. Mit dem „Transformations-Hub Elektromobilität“ am KIT entsteht eine Anlaufstelle insbesondere für KMU, die sich dieser Herausforderung stellt. Das Land Baden-Württemberg fördert den Hub nun mit 2,6 Millionen Euro.

Beteiligte Institute des KIT:
- Institut für Produktionstechnik (WBK)
- Institut für Themische Verfahrenstechnik (TVT)
- Institut für angewandte Materialien - Energiespeichersysteme (IAM-ESS)

(Foto: Felix Wirth, KIT)

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Roboterteams
Mit Roboterteams fremde Welten erkunden

24.01.2019: Die Sieben Samurai, die „Bananenflanken-Pioniere“ Manni Kaltz und Horst Hrubesch, die Rolling Stones, Marvels Avengers – ob in Fiktion oder Wirklichkeit: High-Performance-Teams können Herausforderungen bewältigen und Ziele erreichen, an denen die oder der Einzelne trotz herausragender Fähigkeiten scheitern würde. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und anderer Forschungseinrichtungen wollen diese Erkenntnis auf die Robotik übertragen und mit spezialisierten Roboterteams die Tiefsee oder ferne Planeten erkunden.

Seitens des KIT sind am als Zukunftsthema von der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren geförderten Projekt ARCHES beteiligt: das Institut für Regelungs- und Steuerungssysteme (IRS), das Institut für Anthropomatik und Robotik (IAR), das Institut für Technologie und Management im Baubetrieb (TMB) und das Programm Nukleare Entsorgung, Sicherheit und Strahlenforschung (NUSAFE).

Bild oben: Netzwerke autonomer Roboter können Herausforderungen meistern, an denen die einzelne Maschine scheitern würde. (Grafik: Theresa Lösch, KIT)

Pressemitteilung
Photovoltaik
PRINTPERO

22.01.2019: Digital gedruckte, hocheffiziente und stabile Solarmodule zu entwickeln, die sich in Dächer, Fassaden und Fenster integrieren lassen, ist Ziel von PRINTPERO. In dem am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) koordinierten Projekt demonstrieren deutsche und griechische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Industriepartnern die technologische Machbarkeit von Solar¬modulen auf Basis von Perowskitabsorbern. Sie arbeiten an Prototypen, die sich in Größe, Form und Farbe frei gestalten lassen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt im Rahmenprogramm Forschung für Nachhaltige Entwicklung (FONA).

Bild oben: Gedruckte farbige Perowskit-Solarzellen in Form des Logos des KIT. (Foto: IMT/KIT)

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Spatenstich Forschungsfabrik
Auf dem Weg zur Karlsruher Forschungsfabrik

21.01.2019: Mit dem gemeinsamen Spatenstich der Kooperationspartner Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und Fraunhofer-Gesellschaft hat die „Karlsruher Forschungsfabrik“ ihren baulichen Anfang genommen. In der 15-Millionen-Anlage auf dem Campus Ost des KIT sollen ab Ende 2020 neue Produktionstechnologien mithilfe modernster Digitalisierungsmethoden deutlich schneller als bisher geplant, getestet und in die Industrie überführt werden. Das Projekt wird einen wichtigen Beitrag zu der jüngst beschlossenen „Strategie Künstliche Intelligenz“ der Bundesregierung leisten und gilt als bedeutsam für die Innovationskraft des Standorts Deutschland.

Ziel der Karlsruher Forschungsfabrik ist es, Vorsprünge bei neuen, herausfordernden Fertigungsverfahren systematisch zu erarbeiten und auszubauen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wollen lernen, wie man bereits sehr früh – das heißt, wenn die für ein neues Produkt erforderlichen Fertigungsprozesse noch nicht vollständig verstanden und beherrscht werden – qualitativ hochwertige Produkte herstellen kann.

Bild oben: Dr. Olaf Sauer, Prof. Jürgen Beyerer, Prof. Holger Hanselka, Prof. Jürgen Fleischer, Prof. Frank Henning beim Spatenstich (v.l.n.r.; Foto: Amadeus Bramsiepe, KIT)

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Startschuss Projekt reFuels
Projektstart: „reFuels – Kraftstoffe neu denken“

18.01.2019: Mit dem Projekt „reFuels – Kraftstoffe neu denken“ wollen die Landesregierung, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Industrie Alternativen zu fossilen Treibstoffen etablieren. Verkehrsminister Winfried Hermann, MdL, gab heute (18.01.2019) in Karlsruhe den Startschuss für das Projekt im Rahmen des Strategiedialogs Automobilwirtschaft (SDA).

Im Projekt „reFuels – Kraftstoffe neu denken“ werden Verfahren betrachtet, mit denen Otto- und Dieselkraftstoffe auf Basis erneuerbarer Energien und aus nachhaltig zugänglichen Rohstoffen auch in größerem Maßstab produziert werden können. Untersucht wird, wie sich die regenerativ erzeugten Kraftstoffe auf den Schadstoffausstoß der bestehenden Flotte und auf die Funktion der Fahrzeuge sowie einzelner Komponenten auswirken. Parallel sollen Gesellschaft und Verbraucher schon heute die neuartigen Kraftstoffe akzeptieren.

(Bild oben:) Verkehrsminister Winfried Hermann (Mitte) mit Thomas Hirth, Vizepräsident des KIT für Innovation und Internationales (rechts) und MiRO-Geschäftsführer Ralf Schairer (links). (Foto: Markus Breig, KIT)

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Chrsitoph Stiller
Christoph Stiller 2019 IEEE Fellow

18.01.2019: Piscataway, New Jersey, USA, January 2019 : Christoph Stiller, head of the Institut für Mess- und Regelungstechnik at KIT, has been elevated as an IEEE Fellow, being recognized:

„for contributions to machine vision for automated driving“

The IEEE Grade of Fellow is conferred by the IEEE Board of Directors upon a person with an outstanding record of accomplishments in any of the IEEE fields of interest. The total number selected in any one year cannot exceed one-tenth of one-percent of the total voting membership. IEEE Fellow is the highest grade of membership and is recognized by the technical community as a prestigious honor and an important career achievement.

Smart Manufacturing Innovation Centre
Artificial Intelligence in Production

15.01.2019: Since its opening in November 2015, Sino-German Industry 4.0 Demonstration and Innovation Center which showcases the benefits of Industry 4.0 in a real-life production environment has attracted more than 4000 visitors from all walks of life and has become one of the most valuable temporal effect and research domestic innovation platforms. Furthermore, we unveiled the Artificial Intelligence Innovation Factory in the end of 2018 as an extension of the existing Industry 4.0 Demonstration and Innovation Center which also have integrated 4 representative AI technologies: Augmented and Virtual Reality, Simulation, Cloud and Big Data Computation as well as Human Robot Collaboration to stress the AI values.

In response to the great interest in the smart manufacturing platform, we will hold the “Artificial Intelligence in Production” open day event on Jan. 24th, 2019 (Thursday), to give you the opportunity to make first hand smart manufacturing experiences. Advanced AI technology and revolutionary upgrading.

13:30-17:00, Thursday, Jan 24th, 2019
Location: Smart Manufacturing Innovation Centre, 11th Floor, A Building, Wisdom Center Suzhou

 
Prof. Dr.-Ing. Ahmet Cagri Ulusoy
New Professor for High-Speed Circuits Prof. Dr.-Ing. Ahmet Cagri Ulusoy

09.01.2019: Prof. Dr.-Ing. Ahmet Cagri Ulusoy joins KIT/Bereich III starting from 01.01.2019 as the Professor for “Integrated High-Speed Circuits”, and as the co-director of IHE.

Ahmet Cagri Ulusoy received the B.Sc. degree from Istanbul Technical University, Istanbul, Turkey, in 2006, the M.Sc. degree from Ulm University, Ulm, Germany, in 2008, and the Ph.D. degree from the Institute of Electron Devices and Circuits, Ulm University, in 2012, all in Electrical Engineering. From 2012 to 2015, he was with the Georgia Institute of Technology, Atlanta, GA, USA, as a Research Engineer. From 2015 to 2016, he was the Team Leader of the Broadband Mixed-Signal ICs Group at IHP, Frankfurt (Oder), Germany. Before joining KIT, from 2016 to 2019, he was an Assistant Professor with the Michigan State Universtiy, East Lansing, MI, USA.

IHE
Forschungslabor Mikroelektronik
Forschungslabor Mikroelektronik

09.01.2019: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert im Rahmen der Hightech-Strategie ein neues Kooperationsprojekt der Institute IHE, IPQ und LTI mit einer Fördersumme von über 3,3 Mio €.

Im Rahmen des Projektes "Forschungslabor Mikroelektronik Karlsruhe für Fertigungstechnologien der Hochfrequenzsysteme" erfolgt die Untersuchung und Entwicklung eines neuen Ansatzes für die Fertigung von THz-Modulen. THz-Module finden ein wachsendes Anwendungsspektrum in Feldern wie Industrie 4.0, zivile Sicherheit, virtuelle Realität, Qualitätsüberwachung und Materialprüfung. Im Forschungslabor sollen THz-Bauteile mittels eines digitalen, hochpräzisen Druckverfahrens zu THz-Modulen verbunden werden. Der Ansatz zielt auf die Entwicklung einer flexiblen, kostengünstigen Aufbau- und Verbindungstechnik, mit der auch mittlere und kleine Stückzahlen wirtschaftlich gefertigt werden können. Durch neue Fertigungstechnologien soll eine heute noch kostenintensive Einzelfertigung ersetzt werden.

Younis
Marwan Younis 2019 IEEE Fellow

07.01.2019: Piscataway, New Jersey, USA, January 2019 : Marwan Younis , from Wessling, Germany, has been named an IEEE Fellow, being recognized:

„for contributions to digital beam-forming techniques for spaceborne radar systems“

The IEEE Grade of Fellow is conferred by the IEEE Board of Directors upon a person with an outstanding record of accomplishments in any of the IEEE fields of interest. The total number selected in any one year cannot exceed one-tenth of one-percent of the total voting membership. IEEE Fellow is the highest grade of membership and is recognized by the technical community as a prestigious honor and an important career achievement.