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Dr.-Ing. Joachim Knebel
Bereichsleiter ‒ Bereich 3 ‒ Maschinenbau und Elektrotechnik
+49 721 608-25511
joachim knebelHpp5∂kit edu
Angelika Linz
Sekretariat des Bereichsleiters
+49 721 608-25511
angelika linzTzn2∂kit edu
Robin von Both
Persönlicher Referent des Bereichsleiters
+49 721 608-25505
vonbothOde6∂kit edu
Verena Wittmann
Bereichsreferentin Controlling
+49 721 608-25526
verena wittmannBfz6∂kit edu
Karsten Rexroth
Bereichsreferent Forschung
+49 721 608-25517
karsten rexrothIlz3∂kit edu
Affordable Energy for Humanity (AE4H)

Bereich III - Maschinenbau und Elektrotechnik

Der Bereich III setzt sich aus den KIT-Fakultäten Elektrotechnik und Informationstechnik und Maschinenbau sowie den entsprechenden Instituten des Universitätsbereichs, den Helmholtz-Programmen Speicher und vernetzte Infrastrukturen, FUSION und NUSAFE sowie den Instituten IAI, IAM, IHM, IKET, IMT, INE, INR und ITEP des Großforschungsbereichs zusammen.

Seit 1. Januar 2014 nimmt Prof. h.c. Dr.-Ing. Joachim Knebel die Funktion des Bereichsleiters für den Bereich III wahr.

 

NEWS

Leibfried
Thomas Leibfried in den Vorstand der Smart Grids-Plattform Baden-Württemberg e.V. gewählt

11.11.2019: Professor Thomas Leibfried wurde mit Wirkung 1.1.2020 in den Vorstand der Smart Grids-Plattform Baden-Württemberg gewählt. Zweck des Vereins ist die Förderung intelligenter Energienetze (Smart Grids Infrastruktur) und damit zusammenhängender innovativer Smart Grids Produkte und Dienstleistungen in Forschung, Entwicklung und Umsetzung mit dem langfristigen Ziel einer weitgehend CO2-freien Energieversorgungserzeugung. Die Plattform vertritt über 60 Partner aus Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Verbänden sowie Einzelpersonen. Der Verein wurde 2013 in Stuttgart gegründet, veröffentlichte die Smart Grids Roadmap Baden-Württemberg und hat das übergeordnete Ziel, diese Roadmap umfassend und flächendeckend in Baden-Württemberg umzusetzen.
 

Isos 2019
12. International Summit on Organic and Hybrid Photovoltaics (ISOS-12)

07.11.2019: Nach Rio de Janeiro, Freiburg, Malta und Suzhou richtete das KIT die weltweit führende Konferenz zur Langzeitstabilität moderner Dünnschichtsolarzellen aus. Mehr als 80 Wissenschaftler*innen aus aller Welt diskutierten vom 6. bis zum 9. Oktober 2019 darüber, wie organische und Perowskit-Solarzellen künftig noch stabiler gefertigt werden können. Neueste Forschungsergebnisse rund um die vorherrschenden Degradationsmechanismen und geeignete Vermeidungsstrategien wurden diskutiert. Organisiert wurde die Konferenz von einem Forscherteam des Materialwissenschaftlichen Zentrums für Energiesysteme (MZE) am KIT rund um PD Dr. Alexander Colsmann: „Wir freuen uns, dass die internationale Photovoltaik-Forschungsgemeinschaft das KIT für die Austragung der Konferenz ausgewählt hat. Dies ist eine großartige Würdigung der stetig wachsenden Photovoltaik-Aktivitäten am KIT.“

Bild oben: Die Teilnehmer*innen des ISOS 2019 (Foto: KIT)

Materialwissenschaftliches Zentrum für Energiesysteme MZE
Wasserstoff aus Erdgas
Wasserstoff aus Erdgas ohne CO₂-Emissionen

04.11.2019: Durch Methanpyrolyse lässt sich fossiles Erdgas zukünftig klimafreundlich nutzen: Methan wird dabei in gasförmigen Wasserstoff und festen Kohlenstoff gespalten, der einen wertvollen Grundstoff für verschiedene Industriezweige darstellt und darüber hinaus sicher gelagert werden kann. Dies kann ein wichtiger Baustein für eine künftig klimaneutrale Energieversorgung sein. Forscherinnen und Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben hierfür ein besonders effizientes Verfahren entwickelt. Gemeinsam mit dem Industriepartner Wintershall Dea wird es nun für den Einsatz im industriellen Maßstab weiterentwickelt.

Bild oben: Die Methanpyrolyse mittels Blasensäulenreaktor ermöglicht eine klimafreundliche Nutzung von fossilem Erdgas. (Infografik: Leon Kühner, KIT)

Presseinformation
 
Quench Workshop 2019
25th International QUENCH Workshop (22.-24.10.2019, KIT, FTU)

25.10.2019: Nun schon zum 25. Mal haben sich in Karlsruhe Wissenschaftler*innen aus aller Welt getroffen, um aktuelle Ergebnisse des Vorhabens QUENCH im HGF-Programm NUSAFE präsentiert zu bekommen und zu diskutieren, wie ein nuklearer Störfall frühzeitig durch Fluten („Quenchen“) beendet werden kann. Mit einer Beteiligung von 70 Teilnehmer*innen aus 15 Ländern war das Interesse an dieser Jubiläumsveranstaltung wieder sehr groß.

Ein Vierteljahrhundert QUENCH-Programm war ein guter Anlass, in einer Jubiläums-Session dem Publikum die Highlights aus zweieinhalb Dekaden Material- und Sicherheitsforschung zu präsentieren. Die Teilnehmenden waren natürlich auch neugierig auf die neuesten Ergebnisse von QUENCH-Experimenten. Erste Resultate des zwei Wochen vor dem Workshop durchgeführten QUENCH-20-Experiments mit SWR-Bündeldesign (Fukushima-Daiichi-Typ) stießen auf großes Interesse.

Aktuell wird weltweit an neuen, unfalltoleranteren Materialien für Brennelemente in Kernkraftwerken geforscht; neue Ergebnisse zur Entwicklung und Qualifizierung von ATF-Hüllrohren (accident tolerant fuel) nahmen deshalb  einen großen Anteil im Programm ein.

Die Organisatoren um Dr. Martin Steinbrück (IAM-AWP) blicken zufrieden auf drei sehr interessante Tage mit exzellenten Präsentationen und vielen Diskussionen zurück.

Bild oben: Teilnehmer*innen des QUENCH Workshops 2019 (Foto: Andreas Drollinger, KIT)

FVEE Jahrestagung
FVEE Jahrestagung 2019 "Energy Research for Future"

24.10.2019: Unter dem Motto "Energy Research for Future - Wissenschaftler diskutieren die aktuellen Herausforderungen der Energiewende" der FVEE Jahrestagung 2019, war auch das KIT mit zahlreichen Beiträgen der großen Breite von Fachvorträgen vertreten. Dr. Christine Rösch (ITAS) stellte in ihrem Vortrag zur transdisziplinären Erforschung der gesellschaftlichen Akzeptanz von Transformationen die aktuellen Ansätze der FVEE-Mitglieder vor. Prof. Joachim Knebel (BL3) erläuterte die Rolle von Forschungsinfrastrukturen und Reallaboren für das Gelingen der Energiewende und zeigte vielfältige, aktuelle Beispiele aus dem FVEE. In seiner Funktion als wissenschaftlicher Tagungsleiter führte er zudem durch die Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen des BMWi und BMBF zu den künftigen politischen Rahmenbedingungen der Energieforschung.

Der ForschungsVerbund Erneuerbare Energien (FVEE) ist eine bundesweite Kooperation von Forschungsinstituten. Die Mitglieder erforschen und entwickeln Technologien für erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Energiespeicherung und das optimierte technische und sozio-ökonomische Zusammenwirken aller Systemkomponenten. Gemeinsames Ziel ist die Transformierung der Energieversorgung zu einem nachhaltigen Energiesystem.

Bild oben: Podiumsdiskussion FVEE Jahrestagung 2019

FVEE
Rudolf-Jaeckel Preis 2019 der DVG an Professor Bernhard Holzapfel
Rudolf-Jaeckel Preis 2019 der DVG an Professor Bernhard Holzapfel

11.10.2019: Im Rahmen der V2019-Tagung in Dresden wurde der Rudolf-Jaeckel Preis der Deutschen Vakuumgesellschaft an Bernhard Holzapfel, Direktor am Institut für Technische Physik ITEP, verliehen. Die Ehrenmedaille und Urkunde wurde von Frau Dr. Ute Bergner, Präsidentin der DVG) überreicht.  

Herr Holzapfel erhält den Preis „für seine herausragenden Leistungen … und bahnbrechenden Beiträge zur Etablierung der Laserdeposition in der Dünnschichttechnik, speziell zur Präparation oxidischer, dünner Schichten, insbesondere supraleitender, magnetischer und ferroelektrischer Schichten.“

 

Die Laudatio hielt Joachim Knebel, der den wissenschaftlichen Werdegang und Charakter von  Bernhard Holzapfel darstellte:  ein begeisterter und begeisternder Hochschullehrer,

ein wissbegieriger Forschergeist, der beständig hinter die Grenzen des Machbaren sieht,

und einer Innovator, der Studierende, Promovierende und Laborergebnisse erfolgreich in die Praxis überführt!

(Foto: Katharina Grottker)

 
CBBI Workshop
CBBI Workshop am KIT

09.10.2019: Vom 18.-20. September 2019 fand am KIT der "20th International Workshop on Ceramic Breeder Blanket Interactions (CBBI)" statt. Mit fast 50 Teilnehmern aus Europa, China, Japan, Korea, Indien und den USA war er der bisher am meisten besuchte Workshop dieser Reihe. Der Workshop diente dem Austausch bezüglich der aktuellen Entwicklungen im Bereich der Lithium-Keramiken, einem wichtigen Bestandteil des Brutblankets, das für einen Fusionsreaktor zum Erzeugen des Tritiums benötigt wird. Neben der Vorstellung neuster Ergebnisse bei der Produktion und Qualifizierung der Keramiken wurde über große Fortschritte bei der Simulation und Modellierung, auch im Bereich der Neutronenbestrahlung berichtet.

Bild oben: Teilnehmer*innen des CBBI Workshop 2019 (Foto: KIT)

Forschungsprogramm FUSION
Bundesverdienstorden für Britta Nestler
Bundesverdienstorden für Britta Nestler

07.10.2019: „Mut zur Zukunft: Grenzen überwinden“ – unter diesem Motto zeichnete Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier heute anlässlich des Tags der Deutschen Einheit 25 Bürgerinnen und Bürger mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland aus. Darunter Professorin Britta Nestler, die sowohl am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) als auch an der Hochschule Karlsruhe forscht und lehrt. Ausgezeichnet wurde sie für ihre wissenschaftlichen Verdienste (Link: http://www.kit.edu/kit/pi_2019_128_bundesverdienstorden-fuer-britta-nestler.php), vor allem für ihre Vorreiterrolle in der Verbindung von Grundlagen- und anwendungsorientierter Forschung. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verlieh den Orden u.a. an besonders engagierte Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur und Wissenschaft. Die Karlsruher Wissenschaftlerin wurde für ihre bahnbrechende Arbeit in der Materialforschung ausgezeichnet: „Britta Nestler nimmt eine doppelte Vorreiterrolle ein: Die Informatikprofessorin wirkt sowohl an der Hochschule Karlsruhe als auch am Karlsruher Institut für Technologie“, heißt es in der Begründung des Bundespräsidialamts. „Dabei ist sie Brückenbauerin zwischen der Grundlagenforschung und der praktischen Anwendung. Ihre Computermodelle und -simulationen berechnen die Lebensdauer von Materialien, ermöglichen es, Ressourcen effizienter einzusetzen und haben Nachhaltigkeit im Blick, sei es bei Alltagsgegenständen, Industrieproduktionen oder in der Weltraumforschung.“

(Bild: Bundesregierung / Gero Breloer)

Steffen Schuler gewinnt Rosanna Degani Young Investigator Award
Steffen Schuler gewinnt Rosanna Degani Young Investigator Award

02.10.2019: Auf der 46. Konferenz "Computing in Cardiology" in Singapur hat Steffen Schuler vom Institut für Biomedizinische Technik den Rosanna Degani Young Investigator Award gewonnen. In seinem Beitrag "Delay-Based Regularization for ECG Imaging of Transmembrane Voltages" stellte er eine neue Methode vor, die elektrische Aktivität des Herzens aus Messungen der Potentiale auf der Körperoberfläche zu rekonstruieren. Neuartig an der Methode ist, dass sie physiologische Eigenschaften ausnutzt, um den zeitlichen und räumlichen Verlauf von Transmembranspannungen miteinander zu verknüpfen. Dadurch wird die Eindeutigkeit und die Stabilität der Rekonstruktionen verbessert. Die Methode könnte zukünftig zur nicht-invasiven Diagnose von Herzrhythmusstörungen eingesetzt werden.
Weitere Informationen: http://www.cinc.org/rosanna-degani-young-investigator-award/