Wir stehen als Ingenieurinnen und Ingenieure für Schlüsselinnovationen und Systeme in den für unsere Umwelt und Gesellschaft zentralen Themen Energie, Mobilität, Produktion, Automatisierung, Mensch-Maschine-Interaktion, Informationstechnik und Medizintechnik.
KIT Engineering









Beim Aufbau eines Fusionsreaktors setzt die Bundesregierung auf die Expertise des KIT. Für den geplanten Bau eines Fusionsreaktors in Deutschland richtet die Bundesregierung neue Forschungshubs ein. Eine zentrale Rolle übernimmt dabei das KIT: Forschende entwickeln hier Schlüsseltechnologien für den Brennstoffkreislauf, leistungsfähige Materialien sowie zentrale Reaktorkomponenten. Damit bringt das KIT seine Expertise in die Umsetzung der Fusionstechnologie ein und gestaltet den Weg von der Grundlagenforschung zur Anwendung maßgeblich mit.

Der „IEEE PELS Outstanding Achievement Award for Contributions in Power Electronics Grid Technology“ würdigt Innovatoren und Forscher, die herausragende technische Beiträge dazu geleistet haben, der Leistungselektronik eine führende Rolle im künftigen elektronischen Stromnetz zu ermöglichen. Aktueller Preisträger 2026 ist Prof. Dr.-Ing. Giovanni De Carne vom KIT-Institut ITEP Echtzeitsysteme für Energietechnologien.

Als eine der ersten wissenschaftlichen Einrichtungen in Deutschland und Europa hat das Institut für Technische Physik (ITEP) sein Arbeitsschutzmanagementsystem erfolgreich zertifizieren lassen. Die offizielle Urkundenübergabe durch die VBG und UKBW markiert den erfolgreichen Abschluss eines systematischen Prozesses zur Gewährleistung höchster Sicherheitsstandards in Forschung und Betrieb.

Priv. Doz. Dr.-Ing. habil. Xufei Fang wurde mit dem Masing-Gedächtnispreis 2026 der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde (DGM) für seine unabhängige und bahnbrechende wissenschaftliche Forschungsarbeit zum Thema "Dislocations in Ceramics" ausgezeichnet. Der Preis kann nur einmal im Jahr vergeben werden und gilt als höchste Auszeichnung für junge DGM-Mitglieder, deren Promotion zum Zeitpunkt der Nominierung weniger als 10 Jahre zurückliegt. Benannt ist der Preis nach dem langjährigen DGM-Vorsitzenden und Ehrenvorsitzenden Georg Masing.

Bei der Kernfusion werden Atome – anders als bei der herkömmlichen Kernenergie – nicht gespalten, sondern miteinander verschmolzen. Forschende können so vergleichsweise sauber und mit geringen Risiken große Mengen an Strom erzeugen. „Die Fusion tritt gerade aus der Forschung heraus und kommt in die Nähe einer Anwendung“, erläutert Professor Christoph Kirchlechner vom Institut für Angewandte Materialien des KIT, der dort das Programm FUSION leitet […] Wichtig sei der Aufbau resilienter Systeme, die sich nicht auf eine einzelne Technologie stützen.
Link zum kompletten Interview DAS WISSEN des SWR.

Die 12. Ausgabe der European Review Meeting on Severe Accident Research Conference (ERMSAR) wurde vom 18. bis 22. Mai 2026 in Madrid von der spanischen, öffentlichen Forschungsorganisation CIEMAT im Rahmen des SEAKNOT EU-Projekts und des SNETP/NUGENIA Technischen Raums 2 in Zusammenarbeit mit OECD/NEA und IAEO organisiert. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützte die Organisation der Veranstaltung sowohl als Sponsor als auch als Partner des SEAKNOT-EU-Projekts. Mehrere Forscher des KIT-Programms Nuclear Waste Management, Safety and Radiation Research (NUSAFE) sind Mitglieder des Technischen Komitees von ERMSAR. ERMSAR ist eine weltweit einzigartige Konferenz, die sich auf schwere Unfallforschung für wassergekühlte große und kleine modulare Reaktoren konzentriert. Die ERMSAR-Ausgabe 2026 brachte mehr als 220 Spezialisten aus 27 Ländern zusammen, mit über 150 wissenschaftlichen Beiträgen von Forschungszentren, Universitäten, Technologieorganisationen und Energieunternehmen weltweit, von Europa, den Vereinigten Staaten und Kanada bis hin zu Japan, China und Südkorea.

