Wir stehen als Ingenieurinnen und Ingenieure für Schlüsselinnovationen und Systeme in den für unsere Umwelt und Gesellschaft zentralen Themen Energie, Mobilität, Produktion, Automatisierung, Mensch-Maschine-Interaktion, Informationstechnik und Medizintechnik.
KIT Engineering









Die 12. Ausgabe der European Review Meeting on Severe Accident Research Conference (ERMSAR) wurde vom 18. bis 22. Mai 2026 in Madrid von der spanischen, öffentlichen Forschungsorganisation CIEMAT im Rahmen des SEAKNOT EU-Projekts und des SNETP/NUGENIA Technischen Raums 2 in Zusammenarbeit mit OECD/NEA und IAEO organisiert. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützte die Organisation der Veranstaltung sowohl als Sponsor als auch als Partner des SEAKNOT-EU-Projekts. Mehrere Forscher des KIT-Programms Nuclear Waste Management, Safety and Radiation Research (NUSAFE) sind Mitglieder des Technischen Komitees von ERMSAR. ERMSAR ist eine weltweit einzigartige Konferenz, die sich auf schwere Unfallforschung für wassergekühlte große und kleine modulare Reaktoren konzentriert. Die ERMSAR-Ausgabe 2026 brachte mehr als 220 Spezialisten aus 27 Ländern zusammen, mit über 150 wissenschaftlichen Beiträgen von Forschungszentren, Universitäten, Technologieorganisationen und Energieunternehmen weltweit, von Europa, den Vereinigten Staaten und Kanada bis hin zu Japan, China und Südkorea.

Solarenergie ist eine tragende Säule der Energiewende. Tandem-Solarzellen aus Perowskit und Silizium können höhere Wirkungsgrade erreichen als herkömmliche Siliziumzellen, doch ihre industrielle Herstellung bleibt eine Herausforderung. Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Universität Valencia haben nun gemeinsam ein schnelles, lösungsmittelfreies Vakuumverfahren weiterentwickelt, das Perowskit-Schichten auch auf strukturierten Siliziumoberflächen und bei hoher Rate gleichmäßig aufbringt. Ergebnisse in Nature Energy. DOI: 10.1038/s41560-026-02068-9
KIT-Presseinformation
Forschung für mehr Sicherheit und Resilienz der Demokratie. Vor dem Hintergrund einer sich global verändernden Sicherheitslage will das KIT mit Forschung und Innovation gezielt Deutschlands und Europas Sicherheit und Souveränität stärken. Ein jetzt vom Präsidium veröffentlichtes Positionspapier formuliert die Bereitschaft des KIT, wissenschaftliche Beiträge zur Stärkung der inneren und äußeren Sicherheit und damit zur Resilienz der Demokratie zu leisten. Es unterstreicht außerdem die Notwendigkeit einer kritisch-reflektierten und ethisch fundierten Herangehensweise. „Die sich verändernde geopolitische Lage hat erhebliche Auswirkungen auf unsere Sicherheit“, sagt Professor Jan S. Hesthaven, Präsident des KIT. „Wir stehen für Grundwerte wie Demokratie und Freiheit, auch der Wissenschaftsfreiheit. Gleichzeitig haben wir gegenüber der Gesellschaft unsere Verpflichtungen. Deshalb sind wir entschlossen, durch unsere Arbeit Sicherheit zu stärken und als öffentliche Forschungseinrichtung zum Gemeinwohl beizutragen.“
KIT-News
Am 20. April 2026, hat Bundeskanzler Friedrich Merz den Stand des KIT auf der Hannover Messe besucht. Gemeinsam mit Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Katherina Reiche, galt sein Interesse der sogenannten Ersten Wand, dem Tritium Breeding Blanket, dem entscheidenden Schritt zu einem künftigen Fusionsreaktor. Professor Jan S. Hesthaven, Präsident des KIT, stellte dem Bundeskanzler den Stand der Forschung sowie die Bedeutung der Ersten Wand vor und dankte der Bundesregierung für ihre Unterstützung. Die Fusionsforschung am KIT sei weltweit einzigartig, so Hesthaven. Merz lobte die Arbeit, die am KIT geleistet werde. „Wir brauchen die Fusionstechnologie!“, so der Kanzler. Er wiederholte seinen Anspruch, dass der erste Fusionsreaktor in Deutschland stehen solle. Die Forschung des KIT sei dazu unverzichtbar. (aus KIT-News ckö/tsc, 20.04.2026)
KIT-News
Innovatives Materialsystem für 3D-Drucktechnologie ermöglicht keramische Hochleistungskomponenten.
Ein Forschungsteam am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat im Projekt CeraMMAM ein Materialsystem entwickelt, mit dem sich Hochleistungskomponenten aus mehreren Materialien mithilfe eines universellen Bindersystems in einem einzigen Prozess herstellen lassen. Die Technologie eröffnet neue Perspektiven für industrielle Anwendungen – insbesondere in der Medizintechnik, im Maschinenbau sowie in der Luft- und Raumfahrt. Vom 20. bis 24. April 2026 präsentieren die Forschenden auf der Hannover Messe am Stand des KIT (Halle 11 am Stand B06) erstmals industrielle Prototypen und Demonstratoren sowie die Einsatzmöglichkeiten der additiven Multimaterial-Fertigung.
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Mit den Fakultätslehrpreisen würdigt das Präsidium Lehrveranstaltungen, die sich insbesondere durch forschungs- und anwendungsorientierte Lehrmodule sowie neue Formen des Lehrens und Lernens, Interdisziplinarität oder hohe Aktualität des vermittelten Fachwissens auszeichnen. In diesem Jahr erhielt die Grundlagenveranstaltung „Informationstechnik und Automatisierungstechnik" im 2. Semester der Bachelorstudiengänge Medizintechnik, Elektro- und Informationstechnik sowie Mechatronik, betreut von Prof. Mike Barth, Marwin Madsen, Marcel Auer und Jakob Pfefferle, den Fakultätslehrpreis Elektrotechnik und Informationstechnik. Der Fakultätslehrpreis Maschinenbau ging an Prof. Sven Matthiesen, Oliver Liewerenz und Christoph Wittig vom Institut für Produktentwicklung (IPEK) und Prof. Sören Hohmann und Armin Teltschik für Regelungs- und Steuerungssysteme (IRS) für die Lehrveranstaltung „Mechatronische Systeme und Produkte".

