Home | deutsch  | Plain Language | Legals | Data Protection | Sitemap | Intranet | KIT

NEWS

Helmholtz fördert Spin-Off am KIT:  Simulationsmethoden für den Leichtbau (Simutence)
Helmholtz fördert Spin-Off am KIT: Simulationsmethoden für den Leichtbau (Simutence)

22.06.2018:  Faserverstärkte Kunststoffe bieten hervorragende mechanische Eigenschaften wie beispielsweise eine hohe Materialsteifigkeit und gleichzeitig ein sehr geringes Gewicht. Damit haben sie enormes Potenzial für den Leichtbau in Fahrzeugstrukturen. Jedoch lässt sich die Belastbarkeit entsprechender Bauteile ebenso wie die Herstellbarkeit in Produktionsprozessen mit aktuell verfügbarer Software nicht ausreichend genau simulieren und auslegen. Die Folge: hohe Unsicherheiten und Kosten bei der Entwicklung und dem Einsatz von faserverstärkten Kunststoffen. Die Forscher Martin Hohberg [LINK: https://www.fast.kit.edu/lbt/5192_5905.php],  Benedikt Fengler [LINK: https://www.fast.kit.edu/lbt/5192_6254.php] und Dominik Dörr [LINK: https://www.fast.kit.edu/lbt/5192_10450.php] des Instituts für Fahrzeugsystemtechnik (FAST) [LINK: https://www.fast.kit.edu/lbt/index.php] am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben entsprechende Simulationsmethoden nun maßgeblich verbessert: Mit dem Start-up Simutence bieten sie neue Verfahren für die virtuelle Produktentwicklung von faserverstärkten Kunststoffen als Dienstleistungen und als Zusatzmodule für kommerziell erhältliche Software an. Auf Basis von Prozess- und Struktursimulationen wird es möglich, faserverstärkte Kunststoffe innerhalb einer virtuellen Prozesskette zuverlässig auszulegen und die zugehörigen Herstellungsprozesse und Bauteile zu optimieren.

 

Delegation chinesischer Unternehmer aus der Henan Provinz zu Besuch am KIT
Delegation chinesischer Unternehmer aus der Henan Provinz zu Besuch am KIT

20.06.2018:  Am 19.06. besuchte eine Delegation chinesischer Unternehmer unter Leitung der Vizepräsidentin der Handelskammer der Stadt Xuchang das KIT. Anliegen der Gäste war es, sich über den aktuellen Forschungs- und Entwicklungsstand der Energiewende zu informieren. Die Gäste zeigten sich dabei sehr beeindruckt von der Bioliq-Versuchsanlage sowie dem Solarspeicherpark am Campus Nord des KIT. Joachim Knebel begrüßte die Gruppe und gab einen Einblick in das KIT. Insgesamt hält sich die Delegation fünf Tage in Deutschland auf und besucht dabei unterschiedliche Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Unternehmen, um mögliche Kooperationsthemen auszuloten. 

Delegation chinesischer Unternehmer aus der Henan Provinz zu Besuch am KIT
Delegation chinesischer Unternehmer aus der Henan Provinz zu Besuch am KIT

20.06.2018: Am 19.06. besuchte eine Delegation chinesischer Unternehmer unter Leitung der Vizepräsidentin der Handelskammer der Stadt Xuchang das KIT. Anliegen der Gäste war es, sich über den aktuellen Forschungs- und Entwicklungsstand der Energiewende zu informieren Die Gäste zeigten sich dabei sehr beeindruckt von der Bioliq-Versuchsanlage sowie dem Solarspeicherpark am Campus Nord des KIT. Joachim Knebel begrüßte die Gruppe und gab einen Einblick in das KIT. Insgesamt hält sich die Delegation fünf Tage in Deutschland auf und besucht dabei unterschiedliche Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Unternehmen, um mögliche Kooperationsthemen auszuloten.

 
Xue-Nong Chen bei Atomiade erfolgreich
Xue-Nong Chen bei Atomiade erfolgreich

18.06.2018: Alle drei Jahre veranstaltet die Association of the Sports Communities of the European Research Institutes (ASCERI), der 42 Forschungseinrichtungen aus 16 europäischen Ländern einschließlich Russland angehören, eine Atomiade. In diesem Jahr wurde dieses sportliche Großereignis vom JRC Ispra (Italien) ausgerichtet und fand vom 8. bis 11. Juni 2018 statt. Zwar gilt auch bei der Atomiade das olympische Motto „Dabei sein ist alles“, doch letztendlich zählen dann doch die Medaillen. Für das KIT stand der Leichtathlet Dr. Xue-Nong Chen, wissenschaftlicher Mitarbeiter am IKET, in Ispra gleich vier Mal auf dem Siegertreppchen und konnte aus den Disziplinen 100-Meter-Lauf, Weitsprung, Kugelstoßen und Dreikampf  zwei Silber- und zwei Bronze-Medaillen mit nach Hause bringen. Herzlichen Glückwunsch! Bei der diesjährigen Atomiade war das KIT außer bei der Leichtathletik noch beim Tischtennisturnier am Start.

KA-RaceIng - Rollout 2018  - Die Enthüllung der drei neuen Fahrzeuge
KA-RaceIng - Rollout 2018 - Die Enthüllung der drei neuen Fahrzeuge

30.05.2018: Gespannte Stille im Audimax-Hörsaal des Karlsruher Instituts für Technologie am Donnerstag-Abend des 26. Aprils. Auf der Bühne stehen drei unter schwarzen Tüchern verhüllte Fahrzeuge. Es ist der Moment, auf den ein Team von 90 Leute seit Monaten hin fiebert, der Moment in dem die Sponsoren und Unterstützer sehen können, was sie unterstützen und die Eltern verstehen, worauf das Kind seit September all seine Zeit und Energie aufwendet. Geprägt war die emotionale Präsentation von den interessanten Gesprächen mit den Vertretern aus der Industrie und einem fesselnden Rolloutfilm (https://www.youtube.com/watch?v=_xLQe-cm3OA). Mit dem gesamten Team auf der Bühne wurden die schwarzen Tücher gelüftet. Trotz neuer Fertigungsverfahren, aller Rückschläge und Hindernissen war es KA-RaceIng möglich, drei fertige Fahrzeuge zu präsentieren. Den Verbrenner KIT18c, den Elektro KIT18e und den Driverless KIT18d. Nach der Präsentation wurde, wie jedes Jahr, der Abend mit einer Fahrvorführung einiger Altfahrzeuge abgerundet. Als Highlight gab sogar der KIT18c schon eine erste Kostprobe seiner Leistung. An dieser Stelle möchte sich KA-RaceIng bei all seinen Sponsoren und Unterstützer bedanken, die in jeder Situation an sie geglaubt haben und mit ihren Materialien, Fertigungskapazitäten und Wissen beiseite gestanden haben.
 

KIT-Wissenschaftler Dr. Martin Brandauer mit dem Karl-Wirtz-Preis ausgezeichnet
KIT-Wissenschaftler Dr. Martin Brandauer mit dem Karl-Wirtz-Preis ausgezeichnet

29.05.2018: Am Vortag der Jahrestagung Kerntechnik / Annual Meeting on Nuclear Technology (AMNT) wurde Dr. Martin Brandauer, wissenschaftlicher Mitarbeiter des TMB, am 28.05.2018 in Berlin mit dem Karl-Wirtz-Preis ausgezeichnet. Dieser Preis wird von der Kerntechnischen Gesellschaft e.V. (KTG) in der Regel alle zwei Jahre an junge Wissenschaftler oder Ingenieure für herausragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Geiet der Kernechnik oder verwandter Disziplinen verliehen. Die KTG will damit den Fortschritt von Wissenschaft und Technik auf dem Gebiet der friedlichen Nutzung der Kernenergie fördern.

Martin Brandauer forscht im Rahmen des HGF-Programms Nukleare Entsorgung, Sicherheit und Strahlenforschung (NUSAFE) an der Standardisierung des Rückbauverfahrens für kerntechnische Anlagen. Die Auszeichnung erhielt er speziell für seine Doktorarbeit zum Thema „Experimentelle Untersuchungen zur Separation von Korngemischen in einem Stabmagnetfilter“. Hinter dieser ausgezeichneten wissenschaftlichen Arbeit steckt ein wertvoller Praxisbeitrag zur maßgeblichen Reduktion von radioaktiven Sekundärabfällen im Rückbau kerntechnischer Anlagen (Foto: KTG-Vorstandvorsitzender Frank Apel (links) und Martin Brandauer nach der Preisverleihung).

 
Fakultätslehrpreis
Fakultätslehrpreis 2018

19.04.2018: Fakultätslehrpreis für die Gesamtleistung in der Lehre, die Anschaulichkeit und die abwechslungsreiche Methodik erhielten im Rahmen der Jahresfeier des KIT Frau Anastasia August und Herr Holger Jäkel den Fakultätslehrpreis.
Frau August wurde ausgezeichnet für die Lehrleistungen in der Vorlesung "Mikrostruktursimulation". Die Vorlesung behandelt thermodynamische Grundlagen von Phasentransformationen und erarbeitet dann die Herleitung eines Phasenfeldmodells für Simulation von Erstarrung auf der Mikrometerskala.
Herr Jäkel gelang es in einer Vielzahl von Lehrveranstaltungen seine Studierenden für die Thematik zu begeistern. Dies hat er unter anderem durch einen häufigen Wechsel der Lehrmittel, die Verwendung interaktiver Simulationen, welche es erlauben Effekte zu studieren und Auswirkungen von Parameteränderungen unmittelbar zu beobachten, sowie ein großes Bestreben nach Veranschaulichung des Lehrstoffes erreicht.

Stromnetzmodell Europa im Rahmen der Helmholtz Initiative Energy System 2050
Stromnetzmodell Europa im Rahmen der Helmholtz Initiative Energy System 2050

09.05.2018: Energie System 2050 ist eine vierjährige Gemeinsame Initiative des Forschungsbereichs Energie der Helmholtz-Gemeinschaft. Ziel ist es, bis 2019 greifbare und verwertbare systemtechnische Erkenntnisse und technologische Lösungen zu erarbeiten, die Politik und Wirtschaft aufgreifen können.

Während der ersten zwei Jahre wurde u.a. eine Soft- und Hardware-Toolbox zur Modellierung, Simulation und Analyse von Stromnetzen konzipiert und realisiert. Die verfügbaren Netzmodelle umfassen alle Bereiche von Netzstrukturen und Spannungsebenen. Teilmodelle umfassen Beispiele von Verteilnetzen (KIT Campus Nord, oder das gesamte Versorgungsnetz der Stadt Karlsruhe, mit den Spannungsebenen 400 Volt, 20 kV bis 110 kV) oder Übertragungsnetzen (Beispiel oben: Netz „Deutschland“ mit den Spannungsebenen 110-380 kV und HGÜ-Netze, Verbundnetze Europa, bis 750 kV). Die Netzmodelle beinhalten auch regionalisierte (konventionelle) Kraftwerke und EE-Anlagen (Wind, PV, Bio) und Lastmodelle, sowie Wetterdaten-Archive. Im nächsten Schritt werden diese Modelle und Werkzeuge zur Untersuchung, Entwicklung und Optimierung des zukünftigen Energiesystems im Rahmen der Energiewende eingesetzt.
Bild: (Quelle NASA und Uwe Kühnapfel KIT-IAI)

Prof. Gisela Lanza in den Aufsichtsrat der ZF Friedrichshafen AG berufen
Prof. Gisela Lanza in den Aufsichtsrat der ZF Friedrichshafen AG berufen

25.03.2018: Die Hauptversammlung der ZF Friedrichshafen AG hat Frau Professor Gisela Lanza vom Institut für Produktionstechnik (wbk) in den paritätisch besetzten 20-köpfigen Aufsichtsrat der ZF Friedrichshafen AG berufen. Die konstituierende Sitzung fand am 22. April statt. Als Mitglied des Aufsichtsrats, einem starken und unabhängigen Gremium, begleitet Frau Lanza mit ihrer Expertise zu Produktionssystemen den Vorstand unter der neuen Leitung von Wolf-Henning Scheider bei seiner Arbeit.

 
Feierliche Übergabe des Rektoramts an Prof. Dr. Frank Artinger der Hochschule Karlsruhe
Feierliche Übergabe des Rektoramts an Prof. Frank Artinger der Hochschule Karlsruhe

28.03.2018: In einem Festakt an der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft am 22. März 2018 übergab Theresia Bauer MdL, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, feierlich das Amt des Rektors der Hochschule von Prof. Dr. Karl-Heinz Meisel an Prof. Dr. Frank Artinger. Im Juli 2017 war Prof. Dr.-Ing. Frank Artinger in den Sitzungen von Hochschulrat und -senat zum neuen Rektor der Hochschule Karlsruhe gewählt worden. „Prof. Dr. Frank Artinger ist mit seinem bisherigen beruflichen Werdegang – der jahrelangen Tätigkeit in der freien Wirtschaft und als Hochschullehrer, auch in Leitungsfunktionen – bestens darauf vorbereitet, die Hochschule Karlsruhe in den kommenden Jahren zu leiten und weiterzuentwickeln. Ich bin mir sicher, dass er sein Ziel erreichen wird: Den Beitrag der Hochschule Karlsruhe als Impulsgeber und Begleiter des technologischen, digitalen und gesellschaftlichen Wandels zu verstärken und dabei die Zusammenarbeit mit Partnern aus Unternehmen und der Wissenschaftswelt zu intensivieren. Dafür wünsche ich ihm viel Erfolg“, so Wissenschaftsministerin Theresia Bauer.

Superwind
Erstes Treffen bezüglich des deutsch-chinesischen Kooperationsprojekts „Superwind“

06.04.2018 Im Rahmen des deutsch-chinesischen Kooperationsprojekts „Superwind“ besuchten im Zeitraum vom 03. April bis zum 05. April chinesische Wissenschaftler das „Institut für Technische Physik (ITEP)“ am Campus Nord. Die Gäste der Universität „Huazhong University of Science and Technology (HUST)“ in Wuhan arbeiten gemeinsam mit den Wissenschaftlern des KIT an neuartigen, supraleitenden Generatortechnologien für die Stromerzeugung in offshore Windkraftanlagen. Der Einsatz supraleitender Materialien, die bei sehr tiefen Temperaturen ihren elektrischen Widerstand verlieren, ermöglicht den Bau effizienterer und  leistungsstärkerer Generatoren. Die Wissenschaftler konnten neben ihres Besuches am „Elektrotechnischen Institut (ETI)“, weiterhin einen umfassenden Einblick in die Infrastruktur und langjährige Erfahrung des „Instituts für Technische Physik (ITEP)“ in den Bereichen Kryotechnik, supraleitende Materialien und deren Anwendung erhalten. Ein Besuch der KIT Wissenschaftler in Wuhan ist Ende Juni geplant.
v.l.n.r.: F. Grilli (ITEP), Y. Cheng (HUST), F. Schreiner (ITEP), Y. Liu (ITEP), M. Noe (ITEP), R. Qu (HUST), L. Ren (HUST), J. Li (HUST), F. Lin (HUST)

Norbert Burkardt vom IPEK
Norbert Burkardt vom IPEK wurde durch die FDIBA zum Prof. h.c. der Technischen Universität Sofia ernannt

10.04.2018: Herr Norbert Burkardt vom Institut für Produktentwicklung (IPEK) wurde am 28. März 2018 für seinen bedeutenden Beitrag zum Aufbau der Fakultät für Deutsche Ingenieur- und Betriebswirtschaftsausbildung und sein langjähriges wissenschaftliches Engagement in der Ausbildung von Bachelor- und Masterstudierenden des Studiengangs „Allgemeiner Maschinenbau“ an der FDIBA zum Ehrenprofessor - Prof. h.c. - der Technischen Universität Sofia ernannt.
Das IPEK engagiert sich seit mehr als zwei Jahrzehnten an der FDIBA. Seit 1994 hält Herr Prof. h.c. Norbert Burkardt an der FDIBA Vorlesungen in der Maschinenkonstruktionslehre, Produktentwicklung und seit einiger Zeit auch im Leichtbau. Die Ehrung erfolgte vor dem Akademischen Rat der TU Sofia im Senatssitzungssaal durch den Rektor der TU, Prof. Eng. Georgi Mihov mit einer Laudatio des Dekans der FDIBA, Prof. Aleksandar Tsenov. Herrn Prof. h. c. Norbert Burkardt wurde die Ernennungsurkunde mit einer Plakette überreicht. Abschliessend trug sich Prof. h.c. Norbert Burkardt in  das "goldene Buch" der besonders Geehrten der TU Sofia ein. Seine Antrittsvorlesung hielt Herr Prof. h.c. Norbert Burkardt über das Thema System Oriented Light Weight Design.

 
International Workshop on “Dynamics in Power-to-X-Systems” - Finnish scientists visit KIT
International Workshop on “Dynamics in Power-to-X-Systems” - Finnish scientists visit KIT

30.03.2018: Scientists from Finland visited the KIT, Campus North for a 2nd bilateral workshop „Energy Lab 2.0 meets Neocarbon Energy“ this time focusing on “Dynamics in Power-to-X-Systems” on March, 26-28, 2018. About 30 researchers from VTT, LUT, DLR, FZJ and KIT met at KIT, Campus North for exchange of their knowledge and present activities on different power-to-x-systems, including electrolysis, methanation, synthesis of liquid hydrocarbons, and power-to-heat from modeling and simulation up to application, from technology to grid integration, which were presented in 18 talks and additional posters. Potential cooperation topics have been defined, e.g. economic integration of power- to-x systems into the grid, dynamic simulation of power-to-x process chains, system integration of power-to-x technologies in buildings, integration of microwave-sustained plasma splitting of CO2 with gas separation, as well as intelligent design and control of power-to-x systems. The workshop was jointly organized by Topic 3 Synthetic Hydrocarbons, Prof. Roland Dittmeyer, and Topic 6 Superconductivity, Networks and System Integration, Dr. Jörn Geisbüsch in close cooperation with the partners of VTT and LUT. It is a follow-up workshop to the first workshop held in February 2017 in Finland.

Auftaktveranstaltung der Forschungsinfrastruktur Living Lab Energy Campus
Auftaktveranstaltung der Forschungsinfrastruktur Living Lab Energy Campus

29.03.2018:  Am Dienstag 27. März fand am Forschungszentrum Jülich der Startschuss für das Helmholtz-Forschungsinfrastrukturprojekt Living Lab Energy Campus (LLEC) statt, das gemeinsam von FZJ und KIT an beiden Standorten mit insgesamt 22.7 Mio. Euro aufgebaut und gemeinsam betrieben wird. Die Ziele des Projekts sind die Entwicklung skalierbarer Technologie-Demonstratoren zur Produktion, Verteilung, Speicherung und Nutzung von regenerativ erzeugter Energie; die Entwicklung und Anwendung innovativer Modellierungs-, Planungs- und Regelungswerkzeuge; die Simulation und der Betrieb von hochintegrierten Energieversorgungssystemen; die Quantifizierung und Nutzung von Effizienzpotentialen in den Sektoren Wärme, Strom, stofflicher Energieumwandlung und Mobilität; sowie die sozialwissenschaftliche Begleitforschung und der Wissenstransfer. Das KIT ist im Speziellen befasst mit der wissenschaftlichen Instrumentierung und Entwicklung eines multimodalen, intelligenten Forschungscampus. Für das KIT nahm Joachim Knebel an der Auftaktveranstaltung teil. Das Foto zeigt v. l. n .r.: Prof. Joachim Knebel für das KIT, Prof. Harald Bolt (Mitglied im Vorstand FZJ), Dr. Frank Heidrich (Unterabteilungsleiter BMWi), Staatssekretärin Annette Storsberg (Ministerium für Kultur und Wissenschaft  des Landes NRW), Forschungsstaatssekretär Thomas Rachel MdB (BMBF), Projektmanager Dr. Stefan Kasselmann (FZJ), Karsten Beneke (stellv. Vorstandsvorsitzender FZJ).

Professor Olaf Dössel (IBT) zum Fellow der EAMBES ernannt
Professor Olaf Dössel (IBT) zum Fellow der EAMBES ernannt

13.03.2018: Professor Olaf Dössel vom Institut für Biomedizinische Technik (IBT) wurde am 12. März zum „Fellow of the European Alliance for Medical and Biological Engineering & Science“ ernannt. Die Europäische Allianz der Medizin- und Bioingenieurwissenschaften (EAMBES) ist eine gemeinnützige internationale Organisation mit dem  Hauptziel, die Verbesserung der Gesundheit, des Wohlstands und des Wohlergehens der Bürger Europas durch die Anwendung von Medizin- und Biomedizintechnik und Wissenschaft voranzutreiben. In der Ernennungsurkunde heisst es: „In recognition of distinguished leadership and important contributions to research and advocacy of Medical and Biological Engineering and Science“.

 
New Helmholtz Young Investigator Group on Future Energy System Design
New Helmholtz Young Investigator Group on Future Energy System Design

01.03.2018: From 1st April 2018 Dr. Tom Brown will lead a new Helmholtz Young Investigator Group at the Institute of Automation and Applied Informatics (IAI) with the topic “New Methodologies to Master Complexity in Energy System Optimisations”. His group will focus on future pathways for the energy system that reduce carbon dioxide emissions not just in electricity generation, but also in other energy-consuming sectors such as transport, heating and industry. While decarbonising these sectors may lead to much higher electricity demand and therefore stress on grid infrastructure, it also offers flexibility in the form of demand-side management and new, cheap storage options. Modelling these different interdependencies while maintaining model detail is an extreme computational challenge. Dr Brown’s group will develop new methodologies to tackle this complexity and therefore provide the best possible policy guidance for the energy transition. Dr. Brown comes to KIT from the Frankfurt Institute for Advanced Studies, where he led research to investigate the grid integration of renewable energy.

Generalkonsul Peter Alexander Vermeij, Generalkonsul des Königreichs der Niederlande am KIT
Generalkonsul Peter Alexander Vermeij, Generalkonsul des Königreichs der Niederlande am KIT

25.02.2018: Der Generalkonsul des Königreichs der Niederlande, Herr Peter Alexander Vermeij, besuchte am 23. Februar das KIT und informierte sich im Gespräch mit Joachim Knebel über das Karlsruher Institut für Technologie und die Möglichkeiten der Kooperation zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in den Niederlanden und am KIT. Die Wechselwirkung mit der Technologieregion Karlsruhe und die sich ergebenden Möglichkeiten gemeinsamer Forschungsarbeiten und Reallabore wurde von Herrn Vermeij besonders nachgefragt. Von speziellem Interesse waren die Aktivitäten zur Innovations und die Mobilitätsforschung im Rahmen der Profilregion Mobilitätssysteme Karlsruhe, die von Clustermanager Matthias Pfriem, FAST, anhand der Versuchseinrichtungen am Campus Ost vorgestellt wurden.

Podcast: Neue Netze für die Energiewende
Podcast: Neue Netze für die Energiewende

24.02.2018: Energieversorgungsnetze sind die Lebensadern unserer Gesellschaft. Seit ihrem Aufbau Ende des 19. Jahrhunderts haben sie ein hohes Maß an Zuverlässigkeit erreicht. Mit der Energiewende stehen sie jedoch vor einem Paradigmenwechsel: Wenn wir möglichst viel Strom aus Sonne oder Windkraft nutzen wollen, müssen sich auch die Energienetze ändern. Strom aus erneuerbaren Energiequellen wird dezentral gewonnen. Statt mächtiger Kraftwerke, die aus fossilen oder atomaren Energieträgern Strom erzeugen, wird sich künftig ein fein verästeltes Netz kleiner und kleinster Einspeisestationen entfalten. Von Windparks auf dem Meer muss die Energie dann über große Strom-Autobahnen möglichst verlustfrei über hunderte Kilometer zu den Städten und in die Industriegebiete transportiert werden, und jeder Besitzer einer Photovoltaik-Anlage wird mal Stromproduzent und mal Verbraucher sein. An die „Intelligenz“ des Energienetzes stellt all das neuartige Anforderungen. Auch werden die bisher getrennten Bereiche Elektrizität, Wärme und Verkehr künftig in ein Gesamtsystem integriert werden – etwa, um die „Energie-Ernte“ eines Sommers zu speichern und im Winter zu verbrauchen. Die Grundlagen für das Energienetz der Zukunft zu erarbeiten ist die Aufgabe des Kopernikus-Projekts ENSURE. In ENSURE stellen sich 23 Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft, Industrie und Zivilgesellschaft dieser großen Herausforderung. Im Auftrag des BMBFarbeiten sie seit 2016 an neuen Systemstrukturen, stabilen Systemführungsmechanismen sowie an der Integration neuer Technologien. Das KIT ist hierbei einer von sechs Kernpartnern. Am Ende des ENSURE-Projekts steht – in Form eines sogenannten Netzdemonstrators – eine erste Realisierung und Erprobung eines zukunftsfesten Energieversorgungssystems. Für KIT.audio hat unser Autor Stefan Fuchs einigen der Energienetz-Pioniere über die Schulter geschaut.

 
The Esther Hoffman Beller Medal
Esther Hoffman Beller Medal 2018 to Ulrich Lemmer

21.02.2018: The Esther Hoffman Beller Medal is presented by The Optical Society (OSA)  for outstanding contributions to education in optical science and engineering. The 2018 Esther Hoffmann Beller Medal war awarded to Professor Ulrich Lemmer, LTI with the citation: “For developing a vision for an international education program in optics that appreciates its importance as an enabling technology. For successfully establishing the Karlsruhe School of Optics & Photonics.” This award condiders outstanding teaching and/or original work in optics education that enhances the understanding of optics. It was endowed by a bequest from the estate of Esther Hoffman Beller, presented to OSA in 1992. The award was established in 1993.

Thomas Zwick vom IHE zum IEEE Fellow ernannt
Thomas Zwick vom IHE zum IEEE Fellow ernannt

08.01.2018: Prof. Thomas Zwick from IHE has been named an IEEE Fellow. He is being recognized for his contributions to millimeter wave transceivers. The IEEE Grade of Fellow is conferred by the IEEE Board of Directors upon a person with an outstanding record of accomplishments in any of the IEEE fields of interest. The total number selected in any one year cannot exceed one-tenth of one- percent of the total voting membership. IEEE Fellow is the highest grade of membership and is recognized by the technical community as a prestigious honor and an important career achievement.
More: https://www.ihe.kit.edu/index.php

661. Heraeus Seminar on Nonlinear Dynamics, Optimization and Control of Distributed Energy Systems
661. Heraeus Seminar on Nonlinear Dynamics, Optimization and Control of Distributed Energy Systems

12.02.2018: In late January 2018, young researchers and renown international speakers gathered in the Physikzentrum Bad Honnef, Germany, to discuss research trends on "Nonlinear Dynamics, Optimization and Control of Distributed Energy Systems" during the 661. Heraeus Seminar funded by the Wilhelm-und-Else Heraeus Stiftung. Besides leading experts form academia and research institutions, the list of invited speakers included representatives from major industrial companies such as ABB AG and Siemens AG as well as key experts from the German transmission and distribution system operators TransnetBW GmbH and Westnetz GmbH. Young scientists enjoyed their opportunity to hold a short talk or present their work at the poster sessions. The stimulating and contemplative atmosphere of the Physikzentrum Bad Honnef fostered inspiring scientific discussion among the participating Phd students, young postdocs and the speakers. The seminar was organized by Prof. Joachim Knebel, Dr. Timm Faulwasser (both KIT) and Dr. Martin Robinius, Jun-Prof. Dirk Witthaut (both Forschungszentrum Jülich). More Information on the program and the speakers can be found here: www.sci.kit.edu/heraeus.php

 
Festkolloquium der Fakultät für Maschinenbau
Festkolloquium der Fakultät für Maschinenbau

20.02.2018: Am 09.2.2018 wurden die Absolventen des letzten Semesters der KIT-Fakultät für Maschinenbau mit einem Festkolloquium im Tulla-Hörsaal des Campus Süd verabschiedet. Das Kolloquium am Semesterende bildet traditionell den feierlichen Rahmen für Ehrungen und Preisverleihungen. Den Festvortrag mit dem Titel „Nichtinvasive Einblicke ins Innere- Kernspin Mikroskopie“ hielt Prof. Dr. sc. techn. Jan G. Korvink vom Institut für Mikrostrukturtechnik. Für die herausragende Qualität und des wissenschaftlich-technologischen Wertes seiner Dissertation wurde der Manfred Hirschvogel Preis an Dr.-Ing. Martin Epp verliehen. Dr. rer. nat. Reinhard Schneider und Dr. Sven Ulrich wurden zu apl-Professoren ernannt und Dipl.-Ing. Rolf Frech wurde zum Honorarprofessor bestellt. Die vier besten Absolventen im Bachelorstudiengang Maschinenbau erhielten die LuK-Grashof-Preise.

Außerplanmäßige Professur für Dr. rer. nat. habil. Reinhard Schneider
Außerplanmäßige Professur für Dr. rer. nat. habil. Reinhard Schneider

20.02.2018: PD Dr. rer. nat. habil. Reinhard Schneider vom Laboratorium für Elektronenmikroskopie wurde zum außerplanmäßigen Professor ernannt. Herr Dr. Schneider studierte Physik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. 1995 promovierte er mit einer Dissertation zur „Charakterisierung der Mikrochemie von Grenzschichten in keramischen Verbundwerkstoffen durch Methoden der analytischen Elektronenmikroskopie“. Mit der Aufteilung des IFE Halle wurde Dr. Schneider Mitarbeiter am Max-Planck-Institut (MPI) für Mikrostrukturphysik. Anschließend ging er als wissenschaftlicher Assistent an das Institut für Physik der Humboldt-Universität zu Berlin, wo ihm im Jahr 2005 die Lehrberechtigung im Fach „Experimentalphysik“ erteilt wurde. Seit 2006 ist Dr. Schneider Leiter der Transmissionselektronenmikroskopie im Laboratorium für Elektronenmikroskopie (Institutsleiterin Frau Prof. Dr. D. Gerthsen). 2011 habilitierte sich Dr. Schneider für das Fach „Werkstoffanalytik“ an der KIT-Fakultät für Maschinenbau (Umhabilitation).

Außerplanmäßige Professur für PD Dr. rer. nat. Sven Ulrich
Außerplanmäßige Professur für PD Dr. rer. nat. Sven Ulrich

20.02.2018: PD Dr. rer. nat. Sven Ulrich vom Institut für Angewandte Materialien (IAM-AWP) wurde zum außerplanmäßigen Professor ernannt. Dr. Ulrich studierte Physik und promovierte an der Universität Kaiserslautern mit einer Dissertation über die „Herstellung superharter Materialien durch Magnetronzerstäuben und lonenplattieren“. Von 1997 bis 2005 war Dr. Ulrich als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungszentrum Karlsruhe (IMF I) tätig und wurde 2006 zum Leiter der Abteilung „Stoffverbunde und Dünnschichten“ ernannt. Diese Position hat er bis heute inne. Dr. Ulrich habilitierte sich 2012 für das Fach „Werkstoffkunde“ an der KIT-Fakultät für Maschinenbau. Ebenfalls 2012 wurde er zum stellvertretenden Institutsleiter des IAM-AWP ernannt. Seit 2009 gehört er dem Vorstandsrat der Deutschen Vakuumgesellschaft an und seit 2016 ist er nationaler Repräsentant für „Plasma Science & Technique“ der „International Union for Vacuum Science, Technique and Applications (IUVSTA)“.

 

 
Ernennung zum Honorarprofessor Rolf Frech
Ernennung zum Honorarprofessor Rolf Frech

20.02.2018: Herr Rolf Frech vom Institut für Fahrzeugsystemtechnik/Teilinstitut Fahrzeugtechnik (FAST) wurde zum Honorarprofessor ernannt. Seit Wintersemester 2003/04 ist Herr Frech Lehrbeauftragter an unserer Universität. Seine Vorlesungen „Grundsätze der Pkw-Entwicklung I & II“ sind bei Studierenden außerordentlich beliebt. Herr Frech war langjähriger Entwicklungsleiter bei der Porsche AG und ist seit 2011 Entwicklungsvorstand bei Bentley Motors Ltd.