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Koordinatorin zur Integration von Flüchtlingen am KIT
Symbolbild bunte Hände

Flüchtlingskoordinatorin ist seit 1. März 2016 Daniela von Rüden. Sie ist zentrale Ansprechpartnerin zum Thema Flüchtlingsunterstützung und Flüchtlingsintegration am KIT.

E-Mail

Beratung für Geflüchtete zum Studium am KIT

Donnerstags von 14 bis 16 Uhr in Gebäude 50.20, EG, Raum 005.

 

Die Sprechstunden finden mit Unterstützung der KIT-Studienbotschafter in unterschiedlichen Sprachen statt.

Weitere Informationen

Idomeni: Das Warten der Geflüchteten
Gastvortrag "Idomeni - Das Warten der Geflüchteten" von Martin Gommel am Donnerstag, 8. Dezember 2016, 17.30 Uhr, Studierendenhaus Gebäude 01.12, Festsaal

Gastvortrag "Idomeni - Das Warten der Geflüchteten" von Martin Gommel am Donnerstag, 8. Dezember 2016, 17.30 Uhr, Studierendenhaus Gebäude 01.12, Festsaal

Information for Refugees: Videos in Arabic

Playlist with seven videos in Arabic on YouTube.

Programming for Refugees in Karlsruhe

Basic course in the field of computer sciences and Java programming. Classes are Tuesdays and Wednesdays from 6 p.m. to 8 p.m for three weeks. Next course starting on November 29. 
More information

Flüchtlinge am Karlsruher Institut für Technologie

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt mit einer Reihe unterschiedlicher Maßnahmen und Angebote die Integration Geflüchteter.

Seit November 2014 hat das KIT die Landeserstaufnahmestelle Baden-Württemberg in Karlsruhe unterstützt, indem es an zwei seiner Standorte Flächen und Räume zur Verfügung stellte. Die Zeltunterkünfte am Campus Ost wurden durch das Regierungspräsidium Karlsruhe zum 1. Juli 2016 geschlossen. Ebenfalls stillgelegt wurde die Unterkunft "Alte Kantine" am Campus Nord, diese wird jedoch für einen etwaigen erneuten Anstieg der Flüchtlingszahlen als Reserve vorgehalten.

Während dieser Zeit haben sich zeitweise mehrere hundert Beschäftigte und Studierende des KIT ehrenamtlich in der Initiative "Flüchtlingshilfe am KIT" engagiert. Mit dem Ziel, die Lebensverhältnisse der Geflüchteten in den Notunterkünften vor Ort zu verbessern, hatten die Ehrenamtlichen eine Teestube, eine Bastelstunde, eine Kleiderkammer und vieles mehr organisiert. Die KIT-Flüchtlingshilfe  will sich auch nach der Schließung der Unterkünfte weiter engagieren und ihre Aufgabenschwerpunkte von der Erst-/Notversorgung hin zu Integrationsangeboten verlagern.

Das KIT unterstützte das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst bei der Einrichtung eines Stipendiatenprogramms, das 50 syrischen Flüchtlingen die Fortsetzung oder Aufnahme ihres Studiums ermöglicht. Rund zehn der Stipendiaten möchten am KIT studieren und nehmen derzeit an Vorkursen des MINT-Kollegs in Mathematik, Informatik, Chemie und Physik teil. Deutschkurse werden für sie ab Oktober am Studienkolleg angeboten. 

Das KIT hat sein Gasthörerprogramm für Flüchtlinge geöffnet und bietet zusammen mit den Studierendenvertretern des AStA unterstützende Veranstaltungen und Beratungen an. Flüchtlinge sollen als Gasthörer relativ früh in das Uni-Leben einsteigen, indem sie Vorlesungen besuchen und andere Studierende kennen lernen. Dadurch unterstützt das KIT jene, die sich später weiterbilden, ihr Studium noch abschließen wollen oder sich weiter qualifizieren und orientieren möchten. Die hier für Gasthörer enstehenden Gebühren trägt das KIT.

Über das Beratungsangebot, Vorbereitungsmöglichkeiten und den Ablauf der Studienbewerbung für Flüchtlinge informiert eine Internetseite der Dienstleistungseinheit Studium und Lehre (SLE). Über den Regelzugang zum Studieren am KIT für ausländische Bewerber informiert das International Students Office.

Eine Initiative von Beschäftigten, unterstützt vom Institut für Angewandte Informatik und Formale Beschreibungsverfahren (AIFB) am KIT sowie dem Verein Angewandte Informatik Karlsruhe e.V. (AIK), bietet für Flüchtlinge einen kostenlosen Kurs zu Grundlagen in Informatik und Java-Programmierung an. "Programming for Refugees in Karlsruhe" soll den Teilnehmern nicht nur Fachwissen vermitteln, sondern auch Kontakt zu Einheimischen ermöglichen, die als "Buddy" am Kurs teilnehmen können.

Die Studierenden der Hochschulgruppe Enactus am KIT engagieren sich in verschiedenen Projekten für Flüchtlinge. Beispielsweise bieten sie Sprachkurse an und organisieren Fußballspiele. In dem Bildband "Flüchtlingszeit" erzählen sie gemeinsam mit den Flüchtlingen deren Geschichten in Text und Bild.

Das International Scholars and Welcome Office des KIT hat auf seiner Webseite unter "General Information" eine Unterseite "Threatened Researchers" mit Informationen für gefährdete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eingerichtet.

Die Helmholtz-Gemeinschaft und die Bundesagentur für Arbeit haben eine gemeinsame Initiative gestartet, um Flüchtlingen den Einstieg in eine wissenschaftliche oder wissenschaftsnahe Beschäftigung zu erleichtern. Mittelfristig sollen mit der Initiative 10 bis 20 Menschen pro Helmholtz-Zentrum integriert werden. Die Helmholtz-Gemeinschaft stellt für diese Aufgabe insgesamt 1 Million Euro bereit. Zusätzlich beteiligen sich die jeweiligen Zentren insgesamt mit einer Summe in ähnlicher Höhe. Die restlichen Kosten übernimmt die Bundesagentur für Arbeit.

Tandemprogramm für Geflüchtete mit akademischem Hintergrund:

Das Institut für Germanistik: Literatur, Sprache, Medien am KIT baut derzeit ein Tandemprogramm zwischen Karlsruher Wissenschaftlern/Studierenden Logo des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)und Geflüchteten, die bereits in ihrem Heimatland im akademischen Umfeld tätig waren, auf. Es geht darum, Tandems aus je einem Studierenden und einem Geflüchteten zu bilden, bei denen im interkulturellen Austausch die Sprachkompetenzen der Geflüchteten verbessert werden, aber auch längerfristige Begegnungen mit Einheimischen ermöglicht werden. Ansprechpartnerinnen für dieses Projekt sind Marie-Hélène Adam oder Dr. Monika Hanauska vom Arbeitskreis „Engagement für Flüchtlinge“ am KIT.
Gefördert vom DAAD aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Das Programm KIT-Studienbotschafter unterstützt die Studien- und Berufsorientierung der Flüchtlinge in der Region Karlsruhe. Studierende des KIT besuchen auf Einladung Übergangswohnheime / Flüchtlingsinitiativen in der Region Karlsruhe und informieren in den Landesprachen Arabisch, Amharisch, Englisch, Französisch, Paschto, Panjabi, Urdu oder Tigrinya. KIT-Studienbotschafter sind Studierende des Karlsruher Instituts für Technologie. Sie haben einen unterschiedlichen fachlichen Hintergrund. Die Kosten für das Programm werden aus Mitteln des DAAD getragen – für die Einrichtungen entstehen keine Kosten und Verpflichtungen.
Gefördert vom DAAD aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)
 

Projektseminar „Aktiv in ‚fremden‘ Welten – Studienbegleitendes Engagement in der Flüchtlingsarbeit“ am ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale:

Auf dem Karlsruher Stadtgebiet liegt mit der Landeserstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge (LEA) ein Organisationskomplex, in dem unterschiedlichste gesellschaftliche Akteure für die Versorgung/ Unterbringung, Verwaltung und Betreuung von Asylsuchenden zuständig sind. Innerhalb dieses „Mikrokosmos“ soll es den Studierenden in Kooperation mit der unabhängigen Verfahrens- und Sozialberatung ermöglicht werden, Wissenserwerb und soziales Engagement miteinander zu verbinden.
In einer Anfangsveranstaltung werden Grundlagen des Asyl- und Aufenthaltsrechts und der Flüchtlingsarbeit sowie die Möglichkeit des sozialen Engagements erörtert. Die regelmäßigen Seminartermine dienen zur inhaltlichen Vertiefung und der stetigen, gemeinsamen Reflexion des erworbenen Wissens und der eigenen Erfahrungen.
Seminarbegleitend engagieren sich die Studierenden in Kleinprojekten für Asylsuchende in der LEA. Den Seminarabschluss bildet ein gemeinsames Kolloquium, in dem die Arbeit in den Kleinprojekten vorgestellt werden soll. Weitere Information und Anmeldung.

Vortragsreihe World Science CaféWie sieht der Forschungsalltag in Krisenregionen aus? Was macht ein autokratisches Klima mit der Wissenschaft? Wie kann man sich das akademische Leben in Syrien, Usbekistan oder der Türkei vorstellen? In der neuen Vortragsreihe World Science Café möchte das ZAK in Kooperation mit dem International Scholars & Welcome Office (IScO) des KIT geflüchtete und gefährdete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zur Wort kommen lassen. Die Reihe beginnt am Mittwoch, 30. November 2016 um 18 Uhr im Foyer des Präsidiumsgebäudes (Geb.11.30, KIT Campus-Süd). Weitere Termine: 1. und 15. Februar 2017.

[Anm. d. Red.: Beim Start neuer Projekte oder Initiativen bittet die Redaktion um einen kurzen Hinweis per E-Mail.]


PKM, 02.10.2015 (zuletzt aktualisiert: 21.11.2016)