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Koordinatorin zur Integration von Flüchtlingen am KIT
Symbolbild bunte Hände

Flüchtlingskoordinatorin ist seit 1. März 2016 Daniela von Rüden. Sie ist zentrale Ansprechpartnerin zum Thema Flüchtlingsunterstützung und Flüchtlingsintegration am KIT.

E-Mail

Beratung für Geflüchtete zum Studium am KIT

Donnerstags von 14 bis 16 Uhr in Gebäude 50.20, EG, Raum 005.

Die Sprechstunden finden mit Unterstützung der KIT-Studienbotschafter in unterschiedlichen Sprachen statt.

Information for Refugees: Videos in Arabic

Playlist with seven videos in Arabic on YouTube.

Flüchtlinge am Karlsruher Institut für Technologie

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt mit einer Reihe unterschiedlicher Maßnahmen und Angebote die Integration Geflüchteter.

Unterkünfte für Flüchtlinge

Seit November 2014 hat das KIT die Landeserstaufnahmestelle Baden-Württemberg in Karlsruhe unterstützt, indem es an zwei seiner Standorte Flächen und Räume zur Verfügung stellte. Die Zeltunterkünfte am Campus Ost wurden durch das Regierungspräsidium Karlsruhe zum 1. Juli 2016 geschlossen. Ebenfalls stillgelegt wurde die Unterkunft "Alte Kantine" am Campus Nord, diese wird jedoch für einen etwaigen erneuten Anstieg der Flüchtlingszahlen als Reserve vorgehalten.

Flüchtlingshilfe am KIT

Zeitweise mehrere hundert Beschäftigte und Studierende des KIT haben sich ehrenamtlich in der Initiative Flüchtlingshilfe am KIT engagiert.>Mit dem Ziel, die Lebensverhältnisse der Geflüchteten in den Notunterkünften vor Ort zu verbessern, hatten die Ehrenamtlichen eine Teestube, eine Bastelstunde, eine Kleiderkammer und vieles mehr organisiert. Die KIT-Flüchtlingshilfe will sich auch nach der Schließung der Unterkünfte weiter engagieren und ihre Aufgabenschwerpunkte von der Erst-/Notversorgung hin zu Integrationsangeboten verlagern.

Stipendiatenprogramm

Das KIT unterstützte das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst bei der Einrichtung eines Stipendiatenprogramms. Das Stipendiatenprogramm ermöglicht 50 syrischen Flüchtlingen die Fortsetzung oder Aufnahme ihres Studiums. Rund zehn der Stipendiaten möchten am KIT studieren und nehmen derzeit an Vorkursen des MINT-Kollegs in Mathematik, Informatik, Chemie und Physik teil. Deutschkurse werden für sie ab Oktober am Studienkolleg angeboten.

Gasthörerprogramm

Das KIT hat sein Gasthörerprogramm für Flüchtlinge geöffnet und bietet zusammen mit den Studierendenvertretern des AStA unterstützende Veranstaltungen und Beratungen an. Flüchtlinge sollen als Gasthörer relativ früh in das Uni-Leben einsteigen, indem sie Vorlesungen besuchen und andere Studierende kennen lernen. Dadurch unterstützt das KIT jene, die sich später weiterbilden, ihr Studium noch abschließen wollen oder sich weiter qualifizieren und orientieren möchten. Die hier für Gasthörer entstehenden Gebühren trägt das KIT.

Erstinformation für Geflüchtete zu Studium und Ausbildung

Die Studienbotschafterinnen und Studienbotschafter des KIT bieten einmal pro Monat eine Informationsveranstaltung für studieninteressierte Geflüchtete an. Sie beantworten allgemeine Fragen zu den verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten in Deutschland und am KIT, informieren über das Bewerbungs- und Zulassungsverfahren und Möglichkeiten zum Deutschlernen. Auch über alternative Studienmöglichkeiten und Berufsausbildungen wird berichtet. Die Veranstaltungen werden in Deutsch und Englisch mit der Möglichkeit einer Übersetzung ins Arabische angeboten. Nach vorheriger Absprache ist auch eine Übersetzung in Amharisch und Tigrinya möglich.
Termine 2017: 1. Juni, 22. Juni, 20. September, 18. Oktober, 22. November, 13. Dezember, jeweils um 17 Uhr am Campus Süd des KIT, Gebäude 50.20, Raum 005.

Beratung zur Studienbewerbung

Über das Beratungsangebot, Vorbereitungsmöglichkeiten und den Ablauf der Studienbewerbung für Flüchtlinge informiert eine Internetseite der Dienstleistungseinheit Studium und Lehre (SLE). Über den Regelzugang zum Studieren am KIT für ausländische Bewerber informiert das International Students Office.

Einstieg in die Beschäftigung

Die Helmholtz-Gemeinschaft und die Bundesagentur für Arbeit haben eine gemeinsame Initiative gestartet, um Flüchtlingen den Einstieg in eine wissenschaftliche oder wissenschaftsnahe Beschäftigung zu erleichtern. Mittelfristig sollen mit der Initiative 10 bis 20 Menschen pro Helmholtz-Zentrum integriert werden. Die Helmholtz-Gemeinschaft stellt für diese Aufgabe insgesamt 1 Million Euro bereit. Zusätzlich beteiligen sich die jeweiligen Zentren insgesamt mit einer Summe in ähnlicher Höhe. Die restlichen Kosten übernimmt die Bundesagentur für Arbeit.

Tandemprogramm „Pelican“

Der Arbeitskreis „Engagement für Flüchtlinge“ am Institut für Germanistik bietet das Tandem-Programm "Pelican" (Personal Intercultural Academic Network). Pelican vermittelt Tandems aus je einem Studierenden und einem Geflüchteten,der bereits im Heimatland im akademischen Umfeld tätig war oder Interesse an einem Studium am KIT hat. Im interkulturellen Austausch soll die Sprachkompetenz der Geflüchteten verbessert werden, aber auch längerfristige Begegnungen mit Einheimischen ermöglicht werden. Gefördert vom DAAD aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Programm KIT-Studienbotschafter

Das Programm KIT-Studienbotschafter unterstützt die Studien- und Berufsorientierung der Flüchtlinge in der Region Karlsruhe. Studierende des KIT besuchen auf Einladung Übergangswohnheime / Flüchtlingsinitiativen in der Region Karlsruhe und informieren in den Landesprachen Arabisch, Amharisch, Englisch, Französisch, Paschto, Panjabi, Urdu oder Tigrinya. KIT-Studienbotschafter sind Studierende des Karlsruher Instituts für Technologie. Sie haben einen unterschiedlichen fachlichen Hintergrund. Die Kosten für das Programm werden aus Mitteln des DAAD getragen – für die Einrichtungen entstehen keine Kosten und Verpflichtungen. Gefördert vom DAAD aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

"Programming for Refugees in Karlsruhe“

Eine Initiative von Beschäftigten, unterstützt vom Institut für Angewandte Informatik und Formale Beschreibungsverfahren (AIFB) am KIT sowie dem Verein Angewandte Informatik Karlsruhe e.V. (AIK), bietet für Flüchtlinge einen kostenlosen Kurs zu Grundlagen in Informatik und Java-Programmierung an. "Programming for Refugees in Karlsruhe" soll den Teilnehmern nicht nur Fachwissen vermitteln, sondern auch Kontakt zu Einheimischen ermöglichen, die als "Buddy" am Kurs teilnehmen können.

Hochschulgruppe Enactus am KIT

Die Studierenden der Hochschulgruppe Enactus am KIT engagieren sich in verschiedenen Projekten für Flüchtlinge. Beispielsweise bieten sie Sprachkurse an und organisieren Fußballspiele. In dem Bildband "Flüchtlingszeit" erzählen sie gemeinsam mit den Flüchtlingen deren Geschichten in Text und Bild.

Gefährdete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

Das International Scholars and Welcome Office des KIT hat auf seiner Webseite unter "General Information" eine Unterseite "Threatened Researchers" mit Informationen für gefährdete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eingerichtet.

Vortragsreihe World Science Café

Wie sieht der Forschungsalltag in Krisenregionen aus? Was macht ein autokratisches Klima mit der Wissenschaft? Wie kann man sich das akademische Leben in Syrien, Usbekistan oder der Türkei vorstellen? Die Vortragsreihe World Science Café des ZAK in Kooperation mit dem International Scholars & Welcome Office (IScO) des KIT diente dazu, geflüchtete und gefährdete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zur Wort kommen lassen. Eine Fortsetzung ist geplant.

Buddy-Programm für internationale Studierende mit und ohne Fluchthintergrund

Das International Students Office (IStO) bietet in Zusammenarbeit mit der Koordination für die Integration von Flüchtlingen und dem House of Competence (HoC) ein Buddy-Programm für internationale Studierende mit und ohne Fluchthintergrund an. Hierbei wird internationalen Studierenden, die sich neu zum Bachelor oder Masterstudium einschreiben, ein/e Studierende/r des KIT für ein Semester zur Seite gestellt, möglichst aus demselben Studiengang. Diese Ansprechperson steht für alle Fragen und Themen, die im Studienalltag auftauchen, zur Verfügung. Die Buddy-Teams werden während des Semesters durch die Flüchtlingskoordination und das IStO begleitet und belegen am HoC ECTS-kreditierte Veranstaltungen zu den Themenfeldern interkulturelle Kompetenz und ehrenamtliches Engagement. Das Buddy-Programm stellt für die internationalen Studierenden ein zusätzliches Angebot zu den fakultätseigenen Mentoring-Programmen dar.

Bei Fragen und Interesse können Sie sich gerne an den Koordinator des Buddy-Programms Patrick Koch wenden. Anmeldung zu den Veranstaltungen des HoC für Buddys.


[Anm. d. Red.: Beim Start neuer Projekte oder Initiativen bittet die Redaktion um einen kurzen Hinweis per E-Mail.]


SEK, 02.10.2015 (zuletzt aktualisiert: 25.10.2017)