Franziska Brantner besucht KIT-Ausgründungsprojekt Photreon

Die Grünen-Chefin informierte sich über Wasserstofftechnologien und Gründungen in der Forschung
Franziska Brantner im Gespräch mit Vizepräsident Hirth. Magali Hauser, KIT
Die Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Franziska Brantner zusammen mit Thomas Hirth, Vizepräsident Transfer und Internationales des KIT, am KIT Campus Nord
Gruppenfoto des Besuchs vor einem Prototyp des photreon-Photoreaktorpaneels am Campus Nord. Magali Hauser, KIT
Das Team von photreon mit Franziska Brantner, v.l.n.r.: Michael Rubin, Maren Cordts, Franziska Brantner, Paul Kant, Anselm Dreher, Prof. Roland Dittmeyer (Leiter IMVT).

Die Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen und Bundestagsabgeordnete, Franziska Brantner, war am Donnerstag, 23 Juli 2026, zu Gast am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Gemeinsam mit weiteren Vertreterinnen und Vertretern ihrer Partei wollte sie sich über vielversprechende Forschungsergebnisse des Ausgründungsprojekts Photreon am Institut für Mikroverfahrenstechnik (IMVT) des KIT informieren. Die Gründerinnen und Gründer im Projekt haben eine Technologie entwickelt, mit der sich grüner Wasserstoff mit nichts weiter als Sonnenlicht und Wasser gewinnen lässt.

Gemeinsam mit Professor Thomas Hirth, Vizepräsident Transfer und Internationales des KIT, der Karlsruher Bundestagsabgeordneten Dr. Zoe Mayer, dem Leiter des IMVT, Professor Roland Dittmeyer, sowie weiteren Forschenden und Gästen diskutierte Brantner mit dem Photreon-Team über die Potenziale der Technologie und die Rahmenbedingungen wissenschaftsbasierter Ausgründungen.

Grüner Wasserstoff direkt aus Sonnenlicht

Photreon hat kürzlich den Prototypen eines Photoreaktorpaneels vorgestellt. Dieses nutzt Sonnenlicht, um Wasser direkt in Wasserstoff und Sauerstoff aufzuspalten. Im Unterschied zu herkömmlichen Verfahren sind dafür weder eine Photovoltaikanlage noch ein Elektrolyseur erforderlich. Das Ausgründungsprojekt entwickelt die Technologie nun mit dem Ziel einer kostengünstigen Massenproduktion weiter, um die Herstellung von grünem Wasserstoff einfacher, effizienter und wirtschaftlicher zu machen. 

Im Gespräch interessierte Brantner insbesondere, welche Unterstützung und Strukturen ein junges Unternehmen benötigt, um aus einer vielversprechenden Forschungsidee ein marktfähiges Produkt zu entwickeln, Technologieführerschaft zu erreichen und anschließend Wertschöpfung sowie Produktion langfristig in Deutschland zu halten.

mhe, 24.07.2026