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Forschungsinfrastruktur

Eine Wissenschaftlerin und ein Wissenschaftler im Tritiumlabor Karlsruhe (Foto: Andrea Fabry, KIT)

Das KIT verfügt über eine herausragende Forschungsinfrastruktur, die von moderner Laborausstattung über eine leistungsfähige Informationsinfrastruktur bis hin zum global sichtbaren Großgerät reicht. Die Großgeräte am KIT  eröffnen neue Forschungshorizonte, sind Motoren der technologischen Entwicklung und bieten den Nutzern einzigartige Experimentiermöglichkeiten. Einige Beispiele:

 

  • Groß-Experiment KATRIN
    Als präziseste Waage der Welt soll KATRIN  (KArlsruhe TRItium Neutrino experiment) die genaue Masse des kleinsten Materie-Teilchens, des Neutrinos, bestimmen.
     
  • Grid Computing Centre Karlsruhe (GridKa)
    Um die riesigen Datenmengen des größten Teilchenbeschleunigers der Welt, des Large Hadron Collider (LHC) am Europäischen Forschungszentrum CERN, verarbeiten und auswerten zu können, haben Wissenschaftler ein globales Netz von Computern geknüpft. Als einer der elf weltweiten Hauptknotenpunkte ist das am KIT angesiedelte Grid Computing Centre Karlsruhe (GridKa) maßgeblich an der Speicherung und Analyse der Daten beteiligt. 
     
  • Karlsruhe Nano Micro Facility (KNMF)
    Im Sinne eines verteilten Helmholtz-Großgeräts bietet die Hochtechnologie-Plattform KNMF Nutzern Zugang zu Technologien für die Strukturierung und Charakterisierung einer Vielzahl von funktionellen Materialien im Mikro- und Nanobereich.
      
  • Karlsruhe Research Accelerator (KARA)
    Am Elektronenspeicherring KARA werden neue Strahlquellen- und Beschleunigertechnologien sowie neue Detektoren entwickelt und erprobt.
     
  • Solar-Speicher-Park
    Mit dem Solar-Speicher-Park werden neue Technologien für die Energiewende erprobt. Hier arbeiten Solarzellen, Batterien und Wechselrichter zusammen, um Sonnenstrom zu speichern und jederzeit verfügbar zu machen.
     
  • Versuchsanlage AIDA
    In der Großforschungsanlage AIDA (Aerosol Interaction and Dynamics in the Atmosphere) werden die Auswirkungen von Aerosolen auf Klima, Wetter und Umwelt untersucht.
     
  • Pilotanlage Bioliq
    Das am KIT entwickelte bioliq®-Verfahren ermöglicht es, aus Stroh und anderen land- und forstwirtschaftlichen Reststoffen vollsynthetischen Diesel- oder Ottokraftstoff herzustellen. 
     
  • Testfeld Autonomes Fahren
    Auf dem Testfeld können Firmen und Forschungseinrichtungen zukunftsorientierte Technologien und Dienstleistungen rund um das vernetzte und automatisierte Fahren im alltäglichen Straßenverkehr erproben.
     
  • Quartier Zukunft – Labor Stadt
    Unter Federführung des KIT wird in Karlsruhe in den kommenden zwei Jahren das „Transformationszentrum für nachhaltige Zukünfte und Kulturwandel“ (KAT) entstehen. Darin werden mögliche Übergänge zu nachhaltigen Lebens- und Wirtschaftsweisen in engem Austausch mit Bürgern und anderen gesellschaftlichen Akteuren entwickelt, erforscht und erprobt.
     
  • Tritiumlabor Karlsruhe
    Zur Handhabung und sicheren Einschließung des radioaktiven Wasserstoffisotops Tritium verfügt das Tritiumlabor Karlsruhe über umfangreiche Infrastruktursysteme und Experimentieranlagen.