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SFB 588

SFB 588
Ansprechpartner:

Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Dillmann

Institut für Anthropomatik (IFA)

Links:
Projektgruppe:

Humanoide Roboter - Lernende und kooperierende multimodale Roboter (2001 - 2012) mit Teilprojekt Ö: InsideScience

Förderung:

DFG

Partner:

KIT

Starttermin:

2001

Endtermin:

2012

Humanoide Roboter - Lernende und kooperierende multimodale Roboter

Roboter helfen den Menschen im Alltag – an dieser Vision arbeiten Wissenschaftler der Universität Karlsruhe im Sonderforschungsbereich „Humanoide Roboter“. Ziel des Sonderforschungsbereichs ist die Entwicklung eines humanoiden, also dem Menschen ähnlichen Roboters. Er soll Augen, Ohren, Arme und Beine haben und in der Lage sein, zu lernen.

„Damit die Roboter tatsächlich vom Menschen akzeptiert werden, sollten sie so menschenähnlich wie möglich sein“, betont Professor Rüdiger Dillmann, Sprecher des Sonderforschungsbereichs. Hierzu gehört aber nicht nur eine menschenähnliche Gestalt. Der Roboter soll sich auch mit Hilfe eines Systems fortbewegen, das die Bewegungen eines Menschen imitiert. Dillmann: „So hat der Mensch bei der engen Kooperation Vertrauen,ein intuitiver Umgang wird möglich.“ Intuitiv für den Menschen muss auch die Kommunikation ablaufen. Seine Sprache muss verstanden, Gesten richtig interpretiert werden. Der Roboter sollte in der Lage sein, Dialoge mitdem Menschen zu führen, neue Menschen und neue Gegenstände kennen zu lernen.

An diesem der Fakultät für Informatik zugeordneten Sonderforschungsbereich sind mehr als 40 Wissenschaftler und 13 Forschungsinstitute beteiligt. Diese gehören den Fakultäten für Informatik, Elektrotechnik und Informationstechnik, Maschinenbau und Sportwissenschaften sowie dem Forschungszentrum Karlsruhe, dem Forschungszentrum Informatik und der Fraunhofergesellschaft (IITB) an. Der Sonderforschungsbereich arbeitet mit mehreren Prototypen, die ständig weiterentwickelt werden.

Als zukünftige Einsatzbereiche der fleißigen Helfer sehen die Wissenschaftler beispielsweise den Haushalt, aber auch Dienstleistungen im öffentlichen oder gewerblichen Bereich. Es ist vorstellbar, dass humanoide Roboter einmal älteren oder behinderten Menschen ein unabhängiges Leben in der gewohnten Umgebung ermöglichen.