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SUMMARY:Ringvorlesung Wissenschaft in der Gesellschaft: Eine Einführung
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 
 3.2//EN"><HTML><HEAD><TITLE></TITLE></HEAD><BODY>Ringvorlesung 
 Wissenschaft in der Gesellschaft: Eine Einführung<br>Geb. 30.41 / 
 Chemie-Hörsaal Nr. 2 / Criegée-Hörsaal, KIT Campus Süd, 
 Fritz-Haber-Weg 2-6, <br><br><p>In welcher Beziehung stehen Wissenschaft 
 und Gesellschaft? Wie nehmen gesellschaftliche Entwicklungen Einfluss 
 auf die wissenschaftliche Forschung und wie wird wissenschaftliche 
 Erkenntnis gesellschaftlich rezipiert und angewandt? Die Vorlesungsreihe 
 mit unterschiedlichen KIT-internen und -externen Referierenden bietet 
 einen &Uuml;berblick &uuml;ber die Thematik, der sich in folgende 
 Schwerpunkte gliedert: I. Das Wissenschaftssystem, II. Wissenschaft und 
 &Ouml;ffentlichkeit, III. Wissenschaft und Politik, IV. Wissenschaft und 
 Wirtschaft, V. Wertediskurse.</p><br><br><p> </p><br><br><p>G&auml;ste 
 zu Einzelterminen melden sich bitte per E-Mail an unter <a 
 href="mailto:ringvorlesung@forum.kit.edu">ringvorlesung@forum.kit.edu</a 
 >.</p><br><br><p> </p><br><br><p> </p><br><br><p><em>Foto: jbuinac / 
 stock.adobe.com</em></p><br></BODY></HTML>
DESCRIPTION: Ringvorlesung Wissenschaft in der Gesellschaft: Eine
 Einführung\nGeb. 30.41 / Chemie-Hörsaal Nr. 2 / Criegée-Hörsaal, KIT
 Campus Süd, Fritz-Haber-Weg 2-6, \n\n<p>In welcher Beziehung stehen
 Wissenschaft und Gesellschaft? Wie nehmen gesellschaftliche
 Entwicklungen Einfluss auf die wissenschaftliche Forschung und wie wird
 wissenschaftliche Erkenntnis gesellschaftlich rezipiert und angewandt?
 Die Vorlesungsreihe mit unterschiedlichen KIT-internen und -externen
 Referierenden bietet einen Überblick über die Thematik, der sich in
 folgende Schwerpunkte gliedert: I. Das Wissenschaftssystem, II.
 Wissenschaft und Öffentlichkeit, III. Wissenschaft und Politik, IV.
 Wissenschaft und Wirtschaft, V. Wertediskurse.</p>\n\n<p>
 </p>\n\n<p>Gäste zu Einzelterminen melden sich bitte per E-Mail an
 unter <a
 href="mailto:ringvorlesung@forum.kit.edu">ringvorlesung@forum.kit.edu</a
 >.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p> </p>\n\n<p><em>Foto: jbuinac /
 stock.adobe.com</em></p>\n
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 Campus Süd, Fritz-Haber-Weg 2-6, 
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SUMMARY:Colloquium Fundamentale: Kann man Moralisierung messen? KI-gestützte
 Analysen öffentlicher Debatten
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 
 3.2//EN"><HTML><HEAD><TITLE></TITLE></HEAD><BODY>Colloquium 
 Fundamentale: Kann man Moralisierung messen? KI-gestützte Analysen 
 öffentlicher Debatten<br>Atrium im InformatiKOM, Geb. 50.19, KIT Campus 
 Süd, Adenauerring 12<br><br><p>An gegenw&auml;rtigen &ouml;ffentlichen 
 Auseinandersetzungen wird immer wieder bem&auml;ngelt, sie seien 
 moralisiert. Kritisiert wird dabei, dass Diskussionen h&auml;ufig 
 weniger von der Suche nach differenzierten Argumenten gepr&auml;gt seien 
 als von dem Wunsch, sich moralisch korrekt zu positionieren. In Verruf 
 sind Moralisierungen auch deshalb, weil sie als Mittel eingesetzt werden 
 k&ouml;nnen, um andere Standpunkte zu diskreditieren und den offenen 
 Austausch von Argumenten zu erschweren.<br /><br>Zugleich sind 
 Moralisierungen ein wichtiger Motor gesellschaftlichen Fortschritts. 
 Ohne die Anprangerung von Ungerechtigkeit, Diskriminierung oder 
 Machtmissbrauch w&auml;ren zentrale Fortschritte &ndash; etwa im Kampf 
 um das Frauenwahlrecht, die Abschaffung der Rassentrennung in den USA 
 oder die Sensibilisierung f&uuml;r Machtmissbrauch in 
 Abh&auml;ngigkeitsverh&auml;ltnissen &ndash; kaum 
 denkbar.</p><br><br><p> </p><br><br><p>Das Colloquium Fundamentale 
 widmet sich im Sommersemester 2026 den Chancen und Risiken von 
 Moralisierungen in &ouml;ffentlichen Auseinandersetzungen und findet im 
 Rahmen des BMFTR-gef&ouml;rderten Projektes MoWiKo (Moralisierungen in 
 der Wissenschaftskommunikation &ndash; Ursachen, Formen und Wirkungen) 
 statt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie moralische Bewertungen 
 &ouml;ffentliche Debatten, die Redefreiheit und die 
 Wissenschaftsfreiheit beeinflussen und unter welchen Bedingungen sie zu 
 produktiver Kritik an Missst&auml;nden oder zu einer problematischen 
 Verengung des Diskurses werden.</p><br><br><p> 
 </p><br><br><p><strong>Abstract</strong></p><br><br><p>Moralisierungen 
 pr&auml;gen &ouml;ffentliche Debatten zunehmend, von Klimaschutz 
 &uuml;ber Migration bis hin zu Gesundheitspolitik. Doch l&auml;sst sich 
 dieses Ph&auml;nomen &uuml;berhaupt messen &ndash; und wenn ja, wie? Der 
 Vortrag zeigt, wie Methoden der K&uuml;nstlichen Intelligenz und der 
 automatischen Sprachverarbeitung dabei helfen k&ouml;nnen, moralisch 
 aufgeladene Sprache in gro&szlig;en Textmengen sichtbar zu machen. 
 Anhand von Beispielen aus sozialen Medien und politischen Diskursen wird 
 erl&auml;utert, wie sprachliche Muster, Werturteile und emotionale 
 Zuspitzungen automatisch erkannt und analysiert werden k&ouml;nnen. 
 Dabei wird auch diskutiert, welche Grenzen solche Verfahren haben und 
 wie sie verantwortungsvoll eingesetzt werden k&ouml;nnen. Ziel ist es, 
 ein besseres Verst&auml;ndnis daf&uuml;r zu vermitteln, wie sich 
 gesellschaftliche Debatten ver&auml;ndern &ndash; und wie wir diese 
 Ver&auml;nderungen wissenschaftlich erfassen k&ouml;nnen.</p><br><br><p> 
 </p><br><br><p><em>Foto: &copy; FORUM</em></p><br></BODY></HTML>
DESCRIPTION: Colloquium Fundamentale: Kann man Moralisierung messen?
 KI-gestützte Analysen öffentlicher Debatten\nAtrium im InformatiKOM,
 Geb. 50.19, KIT Campus Süd, Adenauerring 12\n\n<p>An gegenwärtigen
 öffentlichen Auseinandersetzungen wird immer wieder bemängelt, sie
 seien moralisiert. Kritisiert wird dabei, dass Diskussionen häufig
 weniger von der Suche nach differenzierten Argumenten geprägt seien als
 von dem Wunsch, sich moralisch korrekt zu positionieren. In Verruf sind
 Moralisierungen auch deshalb, weil sie als Mittel eingesetzt werden
 können, um andere Standpunkte zu diskreditieren und den offenen
 Austausch von Argumenten zu erschweren.<br />\nZugleich sind
 Moralisierungen ein wichtiger Motor gesellschaftlichen Fortschritts.
 Ohne die Anprangerung von Ungerechtigkeit, Diskriminierung oder
 Machtmissbrauch wären zentrale Fortschritte – etwa im Kampf um das
 Frauenwahlrecht, die Abschaffung der Rassentrennung in den USA oder die
 Sensibilisierung für Machtmissbrauch in Abhängigkeitsverhältnissen
 – kaum denkbar.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p>Das Colloquium Fundamentale
 widmet sich im Sommersemester 2026 den Chancen und Risiken von
 Moralisierungen in öffentlichen Auseinandersetzungen und findet im
 Rahmen des BMFTR-geförderten Projektes MoWiKo (Moralisierungen in der
 Wissenschaftskommunikation – Ursachen, Formen und Wirkungen) statt. Im
 Mittelpunkt steht die Frage, wie moralische Bewertungen öffentliche
 Debatten, die Redefreiheit und die Wissenschaftsfreiheit beeinflussen
 und unter welchen Bedingungen sie zu produktiver Kritik an Missständen
 oder zu einer problematischen Verengung des Diskurses werden.</p>\n\n<p>
 </p>\n\n<p><strong>Abstract</strong></p>\n\n<p>Moralisierungen prägen
 öffentliche Debatten zunehmend, von Klimaschutz über Migration bis hin
 zu Gesundheitspolitik. Doch lässt sich dieses Phänomen überhaupt
 messen – und wenn ja, wie? Der Vortrag zeigt, wie Methoden der
 Künstlichen Intelligenz und der automatischen Sprachverarbeitung dabei
 helfen können, moralisch aufgeladene Sprache in großen Textmengen
 sichtbar zu machen. Anhand von Beispielen aus sozialen Medien und
 politischen Diskursen wird erläutert, wie sprachliche Muster,
 Werturteile und emotionale Zuspitzungen automatisch erkannt und
 analysiert werden können. Dabei wird auch diskutiert, welche Grenzen
 solche Verfahren haben und wie sie verantwortungsvoll eingesetzt werden
 können. Ziel ist es, ein besseres Verständnis dafür zu vermitteln,
 wie sich gesellschaftliche Debatten verändern – und wie wir diese
 Veränderungen wissenschaftlich erfassen können.</p>\n\n<p>
 </p>\n\n<p><em>Foto: © FORUM</em></p>\n
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LOCATION:Atrium im InformatiKOM, Geb. 50.19, KIT Campus Süd,
 Adenauerring 12
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UID: 61257
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SUMMARY:Ringvorlesung Wissenschaft in der Gesellschaft: Forschungsethik der
 Künstlichen Intelligenz: Zwischen Objekt und Werkzeug
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 
 3.2//EN"><HTML><HEAD><TITLE></TITLE></HEAD><BODY>Ringvorlesung 
 Wissenschaft in der Gesellschaft: Forschungsethik der Künstlichen 
 Intelligenz: Zwischen Objekt und Werkzeug<br>Geb. 30.41 / 
 Chemie-Hörsaal Nr. 2 / Criegée-Hörsaal, KIT Campus Süd, 
 Fritz-Haber-Weg 2-6, <br><br><p>Die rasante Entwicklung K&uuml;nstlicher 
 Intelligenz (KI) stellt die Forschung vor tiefgreifende ethische 
 Herausforderungen &ndash; sowohl dort, wo KI selbst Gegenstand der 
 Forschung ist, als auch dort, wo sie als Werkzeug in wissenschaftlichen 
 Prozessen eingesetzt wird. Der Vortrag beleuchtet diese beiden 
 Dimensionen der Forschungsethik im Kontext von KI.</p><br><br><p>Im 
 ersten Teil wird diskutiert, welche ethischen Fragen die Erforschung und 
 Entwicklung von KI aufwirft. Dazu z&auml;hlen etwa die Verantwortung 
 f&uuml;r m&ouml;gliche Fehlfunktionen, gesellschaftliche Auswirkungen 
 von Automatisierung, Verzerrungen durch Trainingsdaten sowie der Umgang 
 mit Autonomie und Kontrolle bei lernenden Systemen. Welche Normen und 
 Prinzipien sollten die Forschung an Systemen pr&auml;gen, deren 
 Verhalten sich nur begrenzt vorhersagen l&auml;sst? Im zweiten Teil wird 
 er&ouml;rtert, wie sich die Rolle der Forschung ver&auml;ndert, wenn 
 KI-gest&uuml;tzte Werkzeuge. etwa f&uuml;r Datenanalyse, Texterstellung 
 oder Hypothesengenerierung, selbst Teil des wissenschaftlichen Prozesses 
 werden. Hier stellen sich Fragen nach Transparenz, Reproduzierbarkeit, 
 Autor*innenschaft, Bias und epistemischer Integrit&auml;t. Kann eine 
 Forschung, die sich KI als Assistenz bedient, noch als menschlich 
 kontrolliert gelten &ndash; und wo verlaufen dabei die ethischen 
 Grenzen?</p><br><br><p>Im Vortrag soll diese Doppelfunktion von KI als 
 Forschungsgegenstand und -instrument kritisch diskutiert und anhand 
 einschl&auml;giger Fallbeispiele verdeutlicht werden.</p><br><br><p> 
 </p><br><br><p>In welcher Beziehung stehen Wissenschaft und 
 Gesellschaft? Wie nehmen gesellschaftliche Entwicklungen Einfluss auf 
 die wissenschaftliche Forschung und wie wird wissenschaftliche 
 Erkenntnis gesellschaftlich rezipiert und angewandt? Die Vorlesungsreihe 
 mit unterschiedlichen KIT-internen und -externen Referierenden bietet 
 einen &Uuml;berblick &uuml;ber die Thematik, der sich in folgende 
 Schwerpunkte gliedert: I. Das Wissenschaftssystem, II. Wissenschaft und 
 &Ouml;ffentlichkeit, III. Wissenschaft und Politik, IV. Wissenschaft und 
 Wirtschaft, V. Wertediskurse.</p><br><br><p> </p><br><br><p> 
 </p><br><br><p>G&auml;ste zu Einzelterminen melden sich bitte per E-Mail 
 an unter <a 
 href="mailto:ringvorlesung@forum.kit.edu">ringvorlesung@forum.kit.edu</a 
 >.</p><br><br><p> </p><br><br><p> </p><br><br><p><em>Foto: </em> 
 <em>jbuinac </em><em>/ stock.adobe.com</em></p><br></BODY></HTML>
DESCRIPTION: Ringvorlesung Wissenschaft in der Gesellschaft:
 Forschungsethik der Künstlichen Intelligenz: Zwischen Objekt und
 Werkzeug\nGeb. 30.41 / Chemie-Hörsaal Nr. 2 / Criegée-Hörsaal, KIT
 Campus Süd, Fritz-Haber-Weg 2-6, \n\n<p>Die rasante Entwicklung
 Künstlicher Intelligenz (KI) stellt die Forschung vor tiefgreifende
 ethische Herausforderungen – sowohl dort, wo KI selbst Gegenstand der
 Forschung ist, als auch dort, wo sie als Werkzeug in wissenschaftlichen
 Prozessen eingesetzt wird. Der Vortrag beleuchtet diese beiden
 Dimensionen der Forschungsethik im Kontext von KI.</p>\n\n<p>Im ersten
 Teil wird diskutiert, welche ethischen Fragen die Erforschung und
 Entwicklung von KI aufwirft. Dazu zählen etwa die Verantwortung für
 mögliche Fehlfunktionen, gesellschaftliche Auswirkungen von
 Automatisierung, Verzerrungen durch Trainingsdaten sowie der Umgang mit
 Autonomie und Kontrolle bei lernenden Systemen. Welche Normen und
 Prinzipien sollten die Forschung an Systemen prägen, deren Verhalten
 sich nur begrenzt vorhersagen lässt? Im zweiten Teil wird erörtert,
 wie sich die Rolle der Forschung verändert, wenn KI-gestützte
 Werkzeuge. etwa für Datenanalyse, Texterstellung oder
 Hypothesengenerierung, selbst Teil des wissenschaftlichen Prozesses
 werden. Hier stellen sich Fragen nach Transparenz, Reproduzierbarkeit,
 Autor*innenschaft, Bias und epistemischer Integrität. Kann eine
 Forschung, die sich KI als Assistenz bedient, noch als menschlich
 kontrolliert gelten – und wo verlaufen dabei die ethischen
 Grenzen?</p>\n\n<p>Im Vortrag soll diese Doppelfunktion von KI als
 Forschungsgegenstand und -instrument kritisch diskutiert und anhand
 einschlägiger Fallbeispiele verdeutlicht werden.</p>\n\n<p>
 </p>\n\n<p>In welcher Beziehung stehen Wissenschaft und Gesellschaft?
 Wie nehmen gesellschaftliche Entwicklungen Einfluss auf die
 wissenschaftliche Forschung und wie wird wissenschaftliche Erkenntnis
 gesellschaftlich rezipiert und angewandt? Die Vorlesungsreihe mit
 unterschiedlichen KIT-internen und -externen Referierenden bietet einen
 Überblick über die Thematik, der sich in folgende Schwerpunkte
 gliedert: I. Das Wissenschaftssystem, II. Wissenschaft und
 Öffentlichkeit, III. Wissenschaft und Politik, IV. Wissenschaft und
 Wirtschaft, V. Wertediskurse.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p> </p>\n\n<p>Gäste
 zu Einzelterminen melden sich bitte per E-Mail an unter <a
 href="mailto:ringvorlesung@forum.kit.edu">ringvorlesung@forum.kit.edu</a
 >.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p> </p>\n\n<p><em>Foto: </em> <em>jbuinac
 </em><em>/ stock.adobe.com</em></p>\n
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LOCATION:Geb. 30.41 / Chemie-Hörsaal Nr. 2 / Criegée-Hörsaal, KIT
 Campus Süd, Fritz-Haber-Weg 2-6, 
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UID: 61326
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SUMMARY:Ringvorlesung Wissenschaft in der Gesellschaft: Beweise, Argumente,
 Einsichten: Worum geht es eigentlich in den Wissenschaften? Und was
 bedeutet das für deren Rolle in der Gesellschaft?
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 
 3.2//EN"><HTML><HEAD><TITLE></TITLE></HEAD><BODY>Ringvorlesung 
 Wissenschaft in der Gesellschaft: Beweise, Argumente, Einsichten: Worum 
 geht es eigentlich in den Wissenschaften? Und was bedeutet das für 
 deren Rolle in der Gesellschaft?<br>Geb. 30.41 / Chemie-Hörsaal Nr. 2 / 
 Criegée-Hörsaal, KIT Campus Süd, Fritz-Haber-Weg 2-6, <br><br><p> 
 </p><br><br><p>Ausgehend von der Frage danach, was Wissenschaft ist, 
 diskutieren wir die Rolle, die Wahrheit in den empirischen 
 Wissenschaften spielen kann. Wahr ist eine Aussage dann, wenn sie mit 
 dem Teil der Welt &uuml;bereinstimmt, wor&uuml;ber sie ausgesagt wird. 
 Es geht bei Wahrheit also, wie h&auml;ufig in der Philosophie, um den 
 Zusammenhang zwischen unserer Sprache und der physischen Welt. Dieser 
 Zusammenhang jedoch ist schwer zu greifen; weder sprachlich noch 
 physisch kann man ihn g&auml;nzlich erfassen.</p><br><br><p>Als 
 Konsequenz, so werde ich versuchen, Sie zu &uuml;berzeugen, kann man 
 Aussagen &uuml;ber die Welt weder l&uuml;ckenlos beweisen noch durch 
 Argumente &uuml;ber jeden Zweifel erheben. Wahrheit, so wie wir sie zu 
 greifen suchen, zerrinnt uns zwischen den Fingern. Was uns bleibt, sind 
 Einsichten &mdash; Einsichten, wie wir angemessen &uuml;ber die Welt 
 sprechen k&ouml;nnen. Zum Abschluss diskutieren wir gemeinsam, ob und 
 inwiefern eine empirische Wissenschaft, die sich um Einsichten statt um 
 Wahrheiten k&uuml;mmert, ihrer Rolle in der Gesellschaft gerecht werden 
 kann.</p><br><br><p> </p><br><br><p>In welcher Beziehung stehen 
 Wissenschaft und Gesellschaft? Wie nehmen gesellschaftliche 
 Entwicklungen Einfluss auf die wissenschaftliche Forschung und wie wird 
 wissenschaftliche Erkenntnis gesellschaftlich rezipiert und angewandt? 
 Die Vorlesungsreihe mit unterschiedlichen KIT-internen und -externen 
 Referierenden bietet einen &Uuml;berblick &uuml;ber die Thematik, der 
 sich in folgende Schwerpunkte gliedert: I. Das Wissenschaftssystem, II. 
 Wissenschaft und &Ouml;ffentlichkeit, III. Wissenschaft und Politik, IV. 
 Wissenschaft und Wirtschaft, V. Wertediskurse.</p><br><br><p> 
 </p><br><br><p> </p><br><br><p>G&auml;ste zu Einzelterminen melden sich 
 bitte per E-Mail an unter <a 
 href="mailto:ringvorlesung@forum.kit.edu">ringvorlesung@forum.kit.edu</a 
 >.</p><br><br><p> </p><br><br><p> </p><br><br><p><em>Foto: </em> 
 <em>jbuinac </em><em>/ stock.adobe.com</em></p><br></BODY></HTML>
DESCRIPTION: Ringvorlesung Wissenschaft in der Gesellschaft: Beweise,
 Argumente, Einsichten: Worum geht es eigentlich in den Wissenschaften?
 Und was bedeutet das für deren Rolle in der Gesellschaft?\nGeb. 30.41 /
 Chemie-Hörsaal Nr. 2 / Criegée-Hörsaal, KIT Campus Süd,
 Fritz-Haber-Weg 2-6, \n\n<p> </p>\n\n<p>Ausgehend von der Frage danach,
 was Wissenschaft ist, diskutieren wir die Rolle, die Wahrheit in den
 empirischen Wissenschaften spielen kann. Wahr ist eine Aussage dann,
 wenn sie mit dem Teil der Welt übereinstimmt, worüber sie ausgesagt
 wird. Es geht bei Wahrheit also, wie häufig in der Philosophie, um den
 Zusammenhang zwischen unserer Sprache und der physischen Welt. Dieser
 Zusammenhang jedoch ist schwer zu greifen; weder sprachlich noch
 physisch kann man ihn gänzlich erfassen.</p>\n\n<p>Als Konsequenz, so
 werde ich versuchen, Sie zu überzeugen, kann man Aussagen über die
 Welt weder lückenlos beweisen noch durch Argumente über jeden Zweifel
 erheben. Wahrheit, so wie wir sie zu greifen suchen, zerrinnt uns
 zwischen den Fingern. Was uns bleibt, sind Einsichten — Einsichten,
 wie wir angemessen über die Welt sprechen können. Zum Abschluss
 diskutieren wir gemeinsam, ob und inwiefern eine empirische
 Wissenschaft, die sich um Einsichten statt um Wahrheiten kümmert, ihrer
 Rolle in der Gesellschaft gerecht werden kann.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p>In
 welcher Beziehung stehen Wissenschaft und Gesellschaft? Wie nehmen
 gesellschaftliche Entwicklungen Einfluss auf die wissenschaftliche
 Forschung und wie wird wissenschaftliche Erkenntnis gesellschaftlich
 rezipiert und angewandt? Die Vorlesungsreihe mit unterschiedlichen
 KIT-internen und -externen Referierenden bietet einen Überblick über
 die Thematik, der sich in folgende Schwerpunkte gliedert: I. Das
 Wissenschaftssystem, II. Wissenschaft und Öffentlichkeit, III.
 Wissenschaft und Politik, IV. Wissenschaft und Wirtschaft, V.
 Wertediskurse.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p> </p>\n\n<p>Gäste zu
 Einzelterminen melden sich bitte per E-Mail an unter <a
 href="mailto:ringvorlesung@forum.kit.edu">ringvorlesung@forum.kit.edu</a
 >.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p> </p>\n\n<p><em>Foto: </em> <em>jbuinac
 </em><em>/ stock.adobe.com</em></p>\n
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20260504T140000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20260504T153000
LOCATION:Geb. 30.41 / Chemie-Hörsaal Nr. 2 / Criegée-Hörsaal, KIT
 Campus Süd, Fritz-Haber-Weg 2-6, 
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
UID: 61294
DTSTAMP:20260410T172940Z
SUMMARY:Colloquium Fundamentale: Moral und Moralismus in öffentlichen Debatten:
 ein moralphilosophischer Blick
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 
 3.2//EN"><HTML><HEAD><TITLE></TITLE></HEAD><BODY>Colloquium 
 Fundamentale: Moral und Moralismus in öffentlichen Debatten: ein 
 moralphilosophischer Blick<br>Atrium im InformatiKOM, Geb. 50.19, KIT 
 Campus Süd, Adenauerring 12<br><br><p>An gegenw&auml;rtigen 
 &ouml;ffentlichen Auseinandersetzungen wird immer wieder bem&auml;ngelt, 
 sie seien moralisiert. Kritisiert wird dabei, dass Diskussionen 
 h&auml;ufig weniger von der Suche nach differenzierten Argumenten 
 gepr&auml;gt seien als von dem Wunsch, sich moralisch korrekt zu 
 positionieren. In Verruf sind Moralisierungen auch deshalb, weil sie als 
 Mittel eingesetzt werden k&ouml;nnen, um andere Standpunkte zu 
 diskreditieren und den offenen Austausch von Argumenten zu 
 erschweren.<br /><br>Zugleich sind Moralisierungen ein wichtiger Motor 
 gesellschaftlichen Fortschritts. Ohne die Anprangerung von 
 Ungerechtigkeit, Diskriminierung oder Machtmissbrauch w&auml;ren 
 zentrale Fortschritte &ndash; etwa im Kampf um das Frauenwahlrecht, die 
 Abschaffung der Rassentrennung in den USA oder die Sensibilisierung 
 f&uuml;r Machtmissbrauch in Abh&auml;ngigkeitsverh&auml;ltnissen &ndash; 
 kaum denkbar.</p><br><br><p> </p><br><br><p>Das Colloquium Fundamentale 
 widmet sich im Sommersemester 2026 den Chancen und Risiken von 
 Moralisierungen in &ouml;ffentlichen Auseinandersetzungen und findet im 
 Rahmen des BMFTR-gef&ouml;rderten Projektes MoWiKo (Moralisierungen in 
 der Wissenschaftskommunikation &ndash; Ursachen, Formen und Wirkungen) 
 statt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie moralische Bewertungen 
 &ouml;ffentliche Debatten, die Redefreiheit und die 
 Wissenschaftsfreiheit beeinflussen und unter welchen Bedingungen sie zu 
 produktiver Kritik an Missst&auml;nden oder zu einer problematischen 
 Verengung des Diskurses werden.</p><br><br><p> 
 </p><br><br><p><strong>Abstract</strong></p><br><br><p>Einer 
 verbreiteten Zeitdiagnose zufolge seien gesellschaftliche Diskussionen 
 -- z.B. dar&uuml;ber, was man isst (&quot;bio-vegan&quot;), reist 
 (&quot;flugschamlos&quot;), spricht (&quot;genderneutral&quot;), sich 
 kleidet (&quot;fair&quot;), die Wohnung heizt 
 (&quot;W&auml;rmepumpe&quot;) oder Geld investiert (&quot;ethisch&quot;) 
 -- in zunehmendem Ma&szlig;e moralisch aufgeladen, &uuml;ber Geb&uuml;hr 
 moralinsauer, eben durchweg moralistisch; und das sei schlecht, 
 verfehlt, ein Missstand. Doch stimmt das? Um das herauszufinden, muss 
 man zwei Fragen stellen, die in die Moralphilosophie fallen: (1) Was 
 genau ist Moralismus &uuml;berhaupt und (2) was ist eigentlich falsch 
 (und richtig) daran? In diesem Vortrag m&ouml;chte ich anhand dieser 
 Fragen die Rolle der Moral und das Ph&auml;nomen des Moralismus in 
 &ouml;ffentlichen Auseinandersetzungen aus der Perspektive der 
 Moralphilosophie beleuchten. Damit lassen sich dann einige 
 Vereinfachungen und Missverst&auml;ndnisse identifizieren, die der 
 verbreiteten Zeitdiagnose manchmal zugrunde liegen.</p><br><br><p> 
 </p><br><br><p><em>Foto: &copy; FORUM</em></p><br></BODY></HTML>
DESCRIPTION: Colloquium Fundamentale: Moral und Moralismus in
 öffentlichen Debatten: ein moralphilosophischer Blick\nAtrium im
 InformatiKOM, Geb. 50.19, KIT Campus Süd, Adenauerring 12\n\n<p>An
 gegenwärtigen öffentlichen Auseinandersetzungen wird immer wieder
 bemängelt, sie seien moralisiert. Kritisiert wird dabei, dass
 Diskussionen häufig weniger von der Suche nach differenzierten
 Argumenten geprägt seien als von dem Wunsch, sich moralisch korrekt zu
 positionieren. In Verruf sind Moralisierungen auch deshalb, weil sie als
 Mittel eingesetzt werden können, um andere Standpunkte zu
 diskreditieren und den offenen Austausch von Argumenten zu
 erschweren.<br />\nZugleich sind Moralisierungen ein wichtiger Motor
 gesellschaftlichen Fortschritts. Ohne die Anprangerung von
 Ungerechtigkeit, Diskriminierung oder Machtmissbrauch wären zentrale
 Fortschritte – etwa im Kampf um das Frauenwahlrecht, die Abschaffung
 der Rassentrennung in den USA oder die Sensibilisierung für
 Machtmissbrauch in Abhängigkeitsverhältnissen – kaum
 denkbar.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p>Das Colloquium Fundamentale widmet sich
 im Sommersemester 2026 den Chancen und Risiken von Moralisierungen in
 öffentlichen Auseinandersetzungen und findet im Rahmen des
 BMFTR-geförderten Projektes MoWiKo (Moralisierungen in der
 Wissenschaftskommunikation – Ursachen, Formen und Wirkungen) statt. Im
 Mittelpunkt steht die Frage, wie moralische Bewertungen öffentliche
 Debatten, die Redefreiheit und die Wissenschaftsfreiheit beeinflussen
 und unter welchen Bedingungen sie zu produktiver Kritik an Missständen
 oder zu einer problematischen Verengung des Diskurses werden.</p>\n\n<p>
 </p>\n\n<p><strong>Abstract</strong></p>\n\n<p>Einer verbreiteten
 Zeitdiagnose zufolge seien gesellschaftliche Diskussionen -- z.B.
 darüber, was man isst ("bio-vegan"), reist ("flugschamlos"), spricht
 ("genderneutral"), sich kleidet ("fair"), die Wohnung heizt
 ("Wärmepumpe") oder Geld investiert ("ethisch") -- in zunehmendem Maße
 moralisch aufgeladen, über Gebühr moralinsauer, eben durchweg
 moralistisch; und das sei schlecht, verfehlt, ein Missstand. Doch stimmt
 das? Um das herauszufinden, muss man zwei Fragen stellen, die in die
 Moralphilosophie fallen: (1) Was genau ist Moralismus überhaupt und (2)
 was ist eigentlich falsch (und richtig) daran? In diesem Vortrag möchte
 ich anhand dieser Fragen die Rolle der Moral und das Phänomen des
 Moralismus in öffentlichen Auseinandersetzungen aus der Perspektive der
 Moralphilosophie beleuchten. Damit lassen sich dann einige
 Vereinfachungen und Missverständnisse identifizieren, die der
 verbreiteten Zeitdiagnose manchmal zugrunde liegen.</p>\n\n<p>
 </p>\n\n<p><em>Foto: © FORUM</em></p>\n
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20260507T180000
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LOCATION:Atrium im InformatiKOM, Geb. 50.19, KIT Campus Süd,
 Adenauerring 12
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SUMMARY:Ringvorlesung Wissenschaft in der Gesellschaft: Technikgeschichte.
 Gesellschaftliche Dimensionen eines „kleinen Faches“
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 
 3.2//EN"><HTML><HEAD><TITLE></TITLE></HEAD><BODY>Ringvorlesung 
 Wissenschaft in der Gesellschaft: Technikgeschichte. Gesellschaftliche 
 Dimensionen eines &bdquo;kleinen Faches&ldquo;<br>Geb. 30.41 / 
 Chemie-Hörsaal Nr. 2 / Criegée-Hörsaal, KIT Campus Süd, 
 Fritz-Haber-Weg 2-6, <br><br><p>Technik ist nicht erst seit der 
 Industrialisierung von entscheidender Bedeutung f&uuml;r die Menschheit. 
 Dennoch widmen sich von den mehreren hundert Geschichtsprofessuren in 
 Deutschland nur etwa ein Dutzend technikhistorischen Themen.<br 
 /><br>Der Vortrag stellt im ersten Teil typische Themen der 
 technikhistorischen Forschung vor. Im zweiten Teil geht es darum, wie 
 Ergebnisse der Forschung eigentlich in die &Ouml;ffentlichkeit gelangen 
 und welche Rolle historisches Wissen in gesellschaftlichen Debatten um 
 Zukunftstechnologien spielt.</p><br><br><p> </p><br><br><p>In welcher 
 Beziehung stehen Wissenschaft und Gesellschaft? Wie nehmen 
 gesellschaftliche Entwicklungen Einfluss auf die wissenschaftliche 
 Forschung und wie wird wissenschaftliche Erkenntnis gesellschaftlich 
 rezipiert und angewandt? Die Vorlesungsreihe mit unterschiedlichen 
 KIT-internen und -externen Referierenden bietet einen &Uuml;berblick 
 &uuml;ber die Thematik, der sich in folgende Schwerpunkte gliedert: I. 
 Das Wissenschaftssystem, II. Wissenschaft und &Ouml;ffentlichkeit, III. 
 Wissenschaft und Politik, IV. Wissenschaft und Wirtschaft, V. 
 Wertediskurse.</p><br><br><p> </p><br><br><p> </p><br><br><p>G&auml;ste 
 zu Einzelterminen melden sich bitte per E-Mail an unter <a 
 href="mailto:ringvorlesung@forum.kit.edu">ringvorlesung@forum.kit.edu</a 
 >.</p><br><br><p> </p><br><br><p> </p><br><br><p><em>Foto: </em> 
 <em>jbuinac </em><em>/ stock.adobe.com</em></p><br></BODY></HTML>
DESCRIPTION: Ringvorlesung Wissenschaft in der Gesellschaft:
 Technikgeschichte. Gesellschaftliche Dimensionen eines „kleinen
 Faches“\nGeb. 30.41 / Chemie-Hörsaal Nr. 2 / Criegée-Hörsaal, KIT
 Campus Süd, Fritz-Haber-Weg 2-6, \n\n<p>Technik ist nicht erst seit der
 Industrialisierung von entscheidender Bedeutung für die Menschheit.
 Dennoch widmen sich von den mehreren hundert Geschichtsprofessuren in
 Deutschland nur etwa ein Dutzend technikhistorischen Themen.<br />\nDer
 Vortrag stellt im ersten Teil typische Themen der technikhistorischen
 Forschung vor. Im zweiten Teil geht es darum, wie Ergebnisse der
 Forschung eigentlich in die Öffentlichkeit gelangen und welche Rolle
 historisches Wissen in gesellschaftlichen Debatten um
 Zukunftstechnologien spielt.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p>In welcher Beziehung
 stehen Wissenschaft und Gesellschaft? Wie nehmen gesellschaftliche
 Entwicklungen Einfluss auf die wissenschaftliche Forschung und wie wird
 wissenschaftliche Erkenntnis gesellschaftlich rezipiert und angewandt?
 Die Vorlesungsreihe mit unterschiedlichen KIT-internen und -externen
 Referierenden bietet einen Überblick über die Thematik, der sich in
 folgende Schwerpunkte gliedert: I. Das Wissenschaftssystem, II.
 Wissenschaft und Öffentlichkeit, III. Wissenschaft und Politik, IV.
 Wissenschaft und Wirtschaft, V. Wertediskurse.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p>
 </p>\n\n<p>Gäste zu Einzelterminen melden sich bitte per E-Mail an
 unter <a
 href="mailto:ringvorlesung@forum.kit.edu">ringvorlesung@forum.kit.edu</a
 >.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p> </p>\n\n<p><em>Foto: </em> <em>jbuinac
 </em><em>/ stock.adobe.com</em></p>\n
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 Campus Süd, Fritz-Haber-Weg 2-6, 
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SUMMARY:Ringvorlesung Wissenschaft in der Gesellschaft: Wirkungsweisen und
 Herausforderungen wissenschaftlicher Politikberatung am Beispiel der
 Forschungs-, Technologie- und Innovationspolitik
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 
 3.2//EN"><HTML><HEAD><TITLE></TITLE></HEAD><BODY>Ringvorlesung 
 Wissenschaft in der Gesellschaft: Wirkungsweisen und Herausforderungen 
 wissenschaftlicher Politikberatung am Beispiel der Forschungs-, 
 Technologie- und Innovationspolitik<br>Geb. 30.41 / Chemie-Hörsaal Nr. 
 2 / Criegée-Hörsaal, KIT Campus Süd, Fritz-Haber-Weg 2-6, 
 <br><br><p>Der Vortrag setzt sich mit den vielschichtigen 
 Herausforderungen wissenschaftlicher Politikberatung im Spannungsfeld 
 zwischen Erkenntnislogik und politischen Handlungsimperativen 
 auseinander. Ausgehend von der steigenden Nachfrage nach 
 wissenschaftlicher Beratung angesichts wachsender gesellschaftlicher 
 Komplexit&auml;t werden zentrale Mechanismen des wissenschaftlichen 
 Beratungsprozesses, Wirkungen und Defizite analysiert. W&auml;hrend von 
 Seiten der Politik die Passgenauigkeit von Beratungsleistungen 
 h&auml;ufig als unzureichend wahrgenommen wird, kritisiert die 
 Wissenschaft oft die mangelnde Ber&uuml;cksichtigung wissenschaftlicher 
 Evidenz in politischen Entscheidungsprozessen.</p><br><br><p>Der Vortrag 
 systematisiert die g&auml;ngigsten theoretische Modelle der 
 Politikberatung. Dabei wird deutlich, dass eine strikte Trennung von 
 Sach- und Wertfragen empirisch &uuml;berholt ist. Anhand konkreter 
 Praxisbeispiele aus dem Bereich der Forschungs- und Innovationspolitik 
 werden aktuelle Herausforderungen reflektiert: die institutionelle 
 Ausdifferenzierung der Beratungslandschaft, Dilemmata zwischen 
 wissenschaftlicher Unabh&auml;ngigkeit und Auftraggebern&auml;he, 
 Spannungen zwischen Agilit&auml;t und Qualit&auml;tssicherung sowie 
 Konflikte bei der Ergebnisdarstellung. Als L&ouml;sungsans&auml;tze 
 werden gegenseitiges Verst&auml;ndnis der jeweiligen Rationalit&auml;ten 
 und Zw&auml;nge, bewusste Rollenwahl und verst&auml;rkte, dialogische 
 Interaktion zwischen Wissenschaft und Politik 
 vorgeschlagen.</p><br><br><p> </p><br><br><p>In welcher Beziehung stehen 
 Wissenschaft und Gesellschaft? Wie nehmen gesellschaftliche 
 Entwicklungen Einfluss auf die wissenschaftliche Forschung und wie wird 
 wissenschaftliche Erkenntnis gesellschaftlich rezipiert und angewandt? 
 Die Vorlesungsreihe mit unterschiedlichen KIT-internen und -externen 
 Referierenden bietet einen &Uuml;berblick &uuml;ber die Thematik, der 
 sich in folgende Schwerpunkte gliedert: I. Das Wissenschaftssystem, II. 
 Wissenschaft und &Ouml;ffentlichkeit, III. Wissenschaft und Politik, IV. 
 Wissenschaft und Wirtschaft, V. Wertediskurse.</p><br><br><p> 
 </p><br><br><p> </p><br><br><p>G&auml;ste zu Einzelterminen melden sich 
 bitte per E-Mail an unter <a 
 href="mailto:ringvorlesung@forum.kit.edu">ringvorlesung@forum.kit.edu</a 
 >.</p><br><br><p> </p><br><br><p> </p><br><br><p><em>Foto: </em> 
 <em>jbuinac </em><em>/ stock.adobe.com</em></p><br></BODY></HTML>
DESCRIPTION: Ringvorlesung Wissenschaft in der Gesellschaft:
 Wirkungsweisen und Herausforderungen wissenschaftlicher Politikberatung
 am Beispiel der Forschungs-, Technologie- und Innovationspolitik\nGeb.
 30.41 / Chemie-Hörsaal Nr. 2 / Criegée-Hörsaal, KIT Campus Süd,
 Fritz-Haber-Weg 2-6, \n\n<p>Der Vortrag setzt sich mit den
 vielschichtigen Herausforderungen wissenschaftlicher Politikberatung im
 Spannungsfeld zwischen Erkenntnislogik und politischen
 Handlungsimperativen auseinander. Ausgehend von der steigenden Nachfrage
 nach wissenschaftlicher Beratung angesichts wachsender
 gesellschaftlicher Komplexität werden zentrale Mechanismen des
 wissenschaftlichen Beratungsprozesses, Wirkungen und Defizite
 analysiert. Während von Seiten der Politik die Passgenauigkeit von
 Beratungsleistungen häufig als unzureichend wahrgenommen wird,
 kritisiert die Wissenschaft oft die mangelnde Berücksichtigung
 wissenschaftlicher Evidenz in politischen
 Entscheidungsprozessen.</p>\n\n<p>Der Vortrag systematisiert die
 gängigsten theoretische Modelle der Politikberatung. Dabei wird
 deutlich, dass eine strikte Trennung von Sach- und Wertfragen empirisch
 überholt ist. Anhand konkreter Praxisbeispiele aus dem Bereich der
 Forschungs- und Innovationspolitik werden aktuelle Herausforderungen
 reflektiert: die institutionelle Ausdifferenzierung der
 Beratungslandschaft, Dilemmata zwischen wissenschaftlicher
 Unabhängigkeit und Auftraggebernähe, Spannungen zwischen Agilität und
 Qualitätssicherung sowie Konflikte bei der Ergebnisdarstellung. Als
 Lösungsansätze werden gegenseitiges Verständnis der jeweiligen
 Rationalitäten und Zwänge, bewusste Rollenwahl und verstärkte,
 dialogische Interaktion zwischen Wissenschaft und Politik
 vorgeschlagen.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p>In welcher Beziehung stehen
 Wissenschaft und Gesellschaft? Wie nehmen gesellschaftliche
 Entwicklungen Einfluss auf die wissenschaftliche Forschung und wie wird
 wissenschaftliche Erkenntnis gesellschaftlich rezipiert und angewandt?
 Die Vorlesungsreihe mit unterschiedlichen KIT-internen und -externen
 Referierenden bietet einen Überblick über die Thematik, der sich in
 folgende Schwerpunkte gliedert: I. Das Wissenschaftssystem, II.
 Wissenschaft und Öffentlichkeit, III. Wissenschaft und Politik, IV.
 Wissenschaft und Wirtschaft, V. Wertediskurse.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p>
 </p>\n\n<p>Gäste zu Einzelterminen melden sich bitte per E-Mail an
 unter <a
 href="mailto:ringvorlesung@forum.kit.edu">ringvorlesung@forum.kit.edu</a
 >.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p> </p>\n\n<p><em>Foto: </em> <em>jbuinac
 </em><em>/ stock.adobe.com</em></p>\n
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DTEND;TZID=Europe/Berlin:20260518T153000
LOCATION:Geb. 30.41 / Chemie-Hörsaal Nr. 2 / Criegée-Hörsaal, KIT
 Campus Süd, Fritz-Haber-Weg 2-6, 
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SUMMARY:Ringvorlesung Wissenschaft in der Gesellschaft: Komplexität im
 Verhältnis zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 
 3.2//EN"><HTML><HEAD><TITLE></TITLE></HEAD><BODY>Ringvorlesung 
 Wissenschaft in der Gesellschaft: Komplexität im Verhältnis zwischen 
 Wissenschaft und Öffentlichkeit<br>Geb. 30.41 / Chemie-Hörsaal Nr. 2 / 
 Criegée-Hörsaal, KIT Campus Süd, Fritz-Haber-Weg 2-6, <br><br><p>Die 
 Vorlesung hat die Komplexit&auml;t im Verh&auml;ltnis von Wissenschaft 
 und &Ouml;ffentlichkeit zum Thema. Vorgestellt wird eine 
 M&ouml;glichkeit, wie die &Ouml;ffentlichkeitsforschung angebunden 
 werden kann an das interdisziplin&auml;re Fachgebiet der so genannten 
 Komplexit&auml;tsforschung, das sich mit ganz unterschiedlichen 
 emergenten Ph&auml;nomenen befasst, etwa das Schwarmverhalten von Tieren 
 oder die Ausbreitung von Epidemien. Vorgestellt wird das Verh&auml;ltnis 
 von Wissenschaft und &Ouml;ffentlichkeit als komplexes 
 Interaktionssystem unterschiedlicher Akteursgruppen, deren 
 Zusammenwirken ganz spezifische Verteilungen der &ouml;ffentlichen 
 Aufmerksamkeit f&uuml;r wissenschaftliche Inhalte erzeugt. 
 </p><br><br><p>Literaturempfehlung zur Vor- oder Nachbereitung: 
 </p><br><br><p>Waldherr, A. (2017). &Ouml;ffentlichkeit als komplexes 
 System: Theoretischer Entwurf und methodische Konsequenzen. <em>Medien 
 &amp; Kommunikationswissenschaft</em>, <em>65</em>(3), 534&ndash;549. <a 
 href="https://doi.org/10.5771/1615-634X-2017-3-534" rel="noopener 
 noreferrer" 
 target="_blank">https://doi.org/10.5771/1615-634X-2017-3-534</a></p><br> 
 <br><p> </p><br><br><p>In welcher Beziehung stehen Wissenschaft und 
 Gesellschaft? Wie nehmen gesellschaftliche Entwicklungen Einfluss auf 
 die wissenschaftliche Forschung und wie wird wissenschaftliche 
 Erkenntnis gesellschaftlich rezipiert und angewandt? Die Vorlesungsreihe 
 mit unterschiedlichen KIT-internen und -externen Referierenden bietet 
 einen &Uuml;berblick &uuml;ber die Thematik, der sich in folgende 
 Schwerpunkte gliedert: I. Das Wissenschaftssystem, II. Wissenschaft und 
 &Ouml;ffentlichkeit, III. Wissenschaft und Politik, IV. Wissenschaft und 
 Wirtschaft, V. Wertediskurse.</p><br><br><p> </p><br><br><p> 
 </p><br><br><p>G&auml;ste zu Einzelterminen melden sich bitte per E-Mail 
 an unter <a 
 href="mailto:ringvorlesung@forum.kit.edu">ringvorlesung@forum.kit.edu</a 
 >.</p><br><br><p> </p><br><br><p> </p><br><br><p><em>Foto: </em> 
 <em>jbuinac </em><em>/ stock.adobe.com</em></p><br></BODY></HTML>
DESCRIPTION: Ringvorlesung Wissenschaft in der Gesellschaft:
 Komplexität im Verhältnis zwischen Wissenschaft und
 Öffentlichkeit\nGeb. 30.41 / Chemie-Hörsaal Nr. 2 / Criegée-Hörsaal,
 KIT Campus Süd, Fritz-Haber-Weg 2-6, \n\n<p>Die Vorlesung hat die
 Komplexität im Verhältnis von Wissenschaft und Öffentlichkeit zum
 Thema. Vorgestellt wird eine Möglichkeit, wie die
 Öffentlichkeitsforschung angebunden werden kann an das
 interdisziplinäre Fachgebiet der so genannten Komplexitätsforschung,
 das sich mit ganz unterschiedlichen emergenten Phänomenen befasst, etwa
 das Schwarmverhalten von Tieren oder die Ausbreitung von Epidemien.
 Vorgestellt wird das Verhältnis von Wissenschaft und Öffentlichkeit
 als komplexes Interaktionssystem unterschiedlicher Akteursgruppen, deren
 Zusammenwirken ganz spezifische Verteilungen der öffentlichen
 Aufmerksamkeit für wissenschaftliche Inhalte erzeugt.
 </p>\n\n<p>Literaturempfehlung zur Vor- oder Nachbereitung:
 </p>\n\n<p>Waldherr, A. (2017). Öffentlichkeit als komplexes System:
 Theoretischer Entwurf und methodische Konsequenzen. <em>Medien &
 Kommunikationswissenschaft</em>, <em>65</em>(3), 534–549. <a
 href="https://doi.org/10.5771/1615-634X-2017-3-534" rel="noopener
 noreferrer"
 target="_blank">https://doi.org/10.5771/1615-634X-2017-3-534</a></p>\n\n
 <p> </p>\n\n<p>In welcher Beziehung stehen Wissenschaft und
 Gesellschaft? Wie nehmen gesellschaftliche Entwicklungen Einfluss auf
 die wissenschaftliche Forschung und wie wird wissenschaftliche
 Erkenntnis gesellschaftlich rezipiert und angewandt? Die Vorlesungsreihe
 mit unterschiedlichen KIT-internen und -externen Referierenden bietet
 einen Überblick über die Thematik, der sich in folgende Schwerpunkte
 gliedert: I. Das Wissenschaftssystem, II. Wissenschaft und
 Öffentlichkeit, III. Wissenschaft und Politik, IV. Wissenschaft und
 Wirtschaft, V. Wertediskurse.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p> </p>\n\n<p>Gäste
 zu Einzelterminen melden sich bitte per E-Mail an unter <a
 href="mailto:ringvorlesung@forum.kit.edu">ringvorlesung@forum.kit.edu</a
 >.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p> </p>\n\n<p><em>Foto: </em> <em>jbuinac
 </em><em>/ stock.adobe.com</em></p>\n
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20260601T140000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20260601T153000
LOCATION:Geb. 30.41 / Chemie-Hörsaal Nr. 2 / Criegée-Hörsaal, KIT
 Campus Süd, Fritz-Haber-Weg 2-6, 
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
UID: 61330
DTSTAMP:20260410T172940Z
SUMMARY:Ringvorlesung Wissenschaft in der Gesellschaft: Klimamodelle verstehen
 und nutzen
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 
 3.2//EN"><HTML><HEAD><TITLE></TITLE></HEAD><BODY>Ringvorlesung 
 Wissenschaft in der Gesellschaft: Klimamodelle verstehen und 
 nutzen<br>Geb. 30.41 / Chemie-Hörsaal Nr. 2 / Criegée-Hörsaal, KIT 
 Campus Süd, Fritz-Haber-Weg 2-6, <br><br><p>Klimamodelle sind 
 wesentliche Werkzeuge, um die Funktionsweise unseres Klimas zu verstehen 
 und Aussagen &uuml;ber zuk&uuml;nftige Klimaentwicklungen zu treffen. 
 Dieser Vortrag behandelt die Grundlagen und Anwendungen von 
 Klimamodellen, wobei sowohl die physikalischen und mathematischen 
 Prinzipien als auch die Komplexit&auml;t regionaler Klimaentwicklungen 
 behandelt werden. Anhand zahlreicher Beispiele wird ein vertieftes 
 Verst&auml;ndnis f&uuml;r die Funktionsweise und Bedeutung von 
 Klimamodellen in der Klimaforschung vermittelt. Die Studierenden lernen, 
 welche Aussagen Klimamodelle &uuml;ber m&ouml;gliche zuk&uuml;nftige 
 Klimaszenarien treffen k&ouml;nnen und wo ihre Grenzen 
 liegen.</p><br><br><p> </p><br><br><p>In welcher Beziehung stehen 
 Wissenschaft und Gesellschaft? Wie nehmen gesellschaftliche 
 Entwicklungen Einfluss auf die wissenschaftliche Forschung und wie wird 
 wissenschaftliche Erkenntnis gesellschaftlich rezipiert und angewandt? 
 Die Vorlesungsreihe mit unterschiedlichen KIT-internen und -externen 
 Referierenden bietet einen &Uuml;berblick &uuml;ber die Thematik, der 
 sich in folgende Schwerpunkte gliedert: I. Das Wissenschaftssystem, II. 
 Wissenschaft und &Ouml;ffentlichkeit, III. Wissenschaft und Politik, IV. 
 Wissenschaft und Wirtschaft, V. Wertediskurse.</p><br><br><p> 
 </p><br><br><p> </p><br><br><p>G&auml;ste zu Einzelterminen melden sich 
 bitte per E-Mail an unter <a 
 href="mailto:ringvorlesung@forum.kit.edu">ringvorlesung@forum.kit.edu</a 
 >.</p><br><br><p> </p><br><br><p> </p><br><br><p><em>Foto: </em> 
 <em>jbuinac </em><em>/ stock.adobe.com</em></p><br></BODY></HTML>
DESCRIPTION: Ringvorlesung Wissenschaft in der Gesellschaft:
 Klimamodelle verstehen und nutzen\nGeb. 30.41 / Chemie-Hörsaal Nr. 2 /
 Criegée-Hörsaal, KIT Campus Süd, Fritz-Haber-Weg 2-6,
 \n\n<p>Klimamodelle sind wesentliche Werkzeuge, um die Funktionsweise
 unseres Klimas zu verstehen und Aussagen über zukünftige
 Klimaentwicklungen zu treffen. Dieser Vortrag behandelt die Grundlagen
 und Anwendungen von Klimamodellen, wobei sowohl die physikalischen und
 mathematischen Prinzipien als auch die Komplexität regionaler
 Klimaentwicklungen behandelt werden. Anhand zahlreicher Beispiele wird
 ein vertieftes Verständnis für die Funktionsweise und Bedeutung von
 Klimamodellen in der Klimaforschung vermittelt. Die Studierenden lernen,
 welche Aussagen Klimamodelle über mögliche zukünftige Klimaszenarien
 treffen können und wo ihre Grenzen liegen.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p>In
 welcher Beziehung stehen Wissenschaft und Gesellschaft? Wie nehmen
 gesellschaftliche Entwicklungen Einfluss auf die wissenschaftliche
 Forschung und wie wird wissenschaftliche Erkenntnis gesellschaftlich
 rezipiert und angewandt? Die Vorlesungsreihe mit unterschiedlichen
 KIT-internen und -externen Referierenden bietet einen Überblick über
 die Thematik, der sich in folgende Schwerpunkte gliedert: I. Das
 Wissenschaftssystem, II. Wissenschaft und Öffentlichkeit, III.
 Wissenschaft und Politik, IV. Wissenschaft und Wirtschaft, V.
 Wertediskurse.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p> </p>\n\n<p>Gäste zu
 Einzelterminen melden sich bitte per E-Mail an unter <a
 href="mailto:ringvorlesung@forum.kit.edu">ringvorlesung@forum.kit.edu</a
 >.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p> </p>\n\n<p><em>Foto: </em> <em>jbuinac
 </em><em>/ stock.adobe.com</em></p>\n
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20260608T140000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20260608T153000
LOCATION:Geb. 30.41 / Chemie-Hörsaal Nr. 2 / Criegée-Hörsaal, KIT
 Campus Süd, Fritz-Haber-Weg 2-6, 
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
UID: 61295
DTSTAMP:20260410T172940Z
SUMMARY:Colloquium Fundamentale: Das Paradox moralischer Wissenschaftsfreiheit:
 Von epistemischer Fürsorge zur Umcodierung wissenschaftlicher Standards
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 
 3.2//EN"><HTML><HEAD><TITLE></TITLE></HEAD><BODY>Colloquium 
 Fundamentale: Das Paradox moralischer Wissenschaftsfreiheit: Von 
 epistemischer Fürsorge zur Umcodierung wissenschaftlicher 
 Standards<br>Atrium im InformatiKOM, Geb. 50.19, KIT Campus Süd, 
 Adenauerring 12<br><br><p>An gegenw&auml;rtigen &ouml;ffentlichen 
 Auseinandersetzungen wird immer wieder bem&auml;ngelt, sie seien 
 moralisiert. Kritisiert wird dabei, dass Diskussionen h&auml;ufig 
 weniger von der Suche nach differenzierten Argumenten gepr&auml;gt seien 
 als von dem Wunsch, sich moralisch korrekt zu positionieren. In Verruf 
 sind Moralisierungen auch deshalb, weil sie als Mittel eingesetzt werden 
 k&ouml;nnen, um andere Standpunkte zu diskreditieren und den offenen 
 Austausch von Argumenten zu erschweren.<br /><br>Zugleich sind 
 Moralisierungen ein wichtiger Motor gesellschaftlichen Fortschritts. 
 Ohne die Anprangerung von Ungerechtigkeit, Diskriminierung oder 
 Machtmissbrauch w&auml;ren zentrale Fortschritte &ndash; etwa im Kampf 
 um das Frauenwahlrecht, die Abschaffung der Rassentrennung in den USA 
 oder die Sensibilisierung f&uuml;r Machtmissbrauch in 
 Abh&auml;ngigkeitsverh&auml;ltnissen &ndash; kaum 
 denkbar.</p><br><br><p> </p><br><br><p>Das Colloquium Fundamentale 
 widmet sich im Sommersemester 2026 den Chancen und Risiken von 
 Moralisierungen in &ouml;ffentlichen Auseinandersetzungen und findet im 
 Rahmen des BMFTR-gef&ouml;rderten Projektes MoWiKo (Moralisierungen in 
 der Wissenschaftskommunikation &ndash; Ursachen, Formen und Wirkungen) 
 statt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie moralische Bewertungen 
 &ouml;ffentliche Debatten, die Redefreiheit und die 
 Wissenschaftsfreiheit beeinflussen und unter welchen Bedingungen sie zu 
 produktiver Kritik an Missst&auml;nden oder zu einer problematischen 
 Verengung des Diskurses werden.</p><br><br><p> 
 </p><br><br><p><strong>Abstract</strong></p><br><br><p>Die liberale 
 Demokratie setzt Wissenschaftsfreiheit voraus. Sie ist ein 
 eigenst&auml;ndiges, von der Meinungsfreiheit zu unterscheidendes 
 Grundrecht auf epistemisch qualifizierten &ouml;ffentlichen 
 Vernunftgebrauch. Der Vortrag untersucht das Verh&auml;ltnis von 
 Wissenschaftsfreiheit und moralischer Verantwortung. Ausgangspunkt ist 
 das Paradox moralischer Wissenschaftsfreiheit: Wenn moralische 
 Erw&auml;gungen Teil wissenschaftlicher Begr&uuml;ndungsstandards 
 werden, werden epistemische Kriterien normativ umcodiert und der 
 Erkenntnisprozess korrumpiert. Zugleich wird gezeigt, dass der 
 Freiheitsbegriff zwei komplement&auml;re normative Dimensionen umfasst: 
 epistemische Gerechtigkeit als Teilhabe aller potenziell Erkennenden am 
 wissenschaftlichen Diskurs und epistemische Offenheit als die Freiheit, 
 ohne Furcht oder Gef&auml;lligkeit die Wahrheit zu sagen.</p><br><br><p> 
 </p><br><br><p><em>Foto: &copy; FORUM</em></p><br></BODY></HTML>
DESCRIPTION: Colloquium Fundamentale: Das Paradox moralischer
 Wissenschaftsfreiheit: Von epistemischer Fürsorge zur Umcodierung
 wissenschaftlicher Standards\nAtrium im InformatiKOM, Geb. 50.19, KIT
 Campus Süd, Adenauerring 12\n\n<p>An gegenwärtigen öffentlichen
 Auseinandersetzungen wird immer wieder bemängelt, sie seien
 moralisiert. Kritisiert wird dabei, dass Diskussionen häufig weniger
 von der Suche nach differenzierten Argumenten geprägt seien als von dem
 Wunsch, sich moralisch korrekt zu positionieren. In Verruf sind
 Moralisierungen auch deshalb, weil sie als Mittel eingesetzt werden
 können, um andere Standpunkte zu diskreditieren und den offenen
 Austausch von Argumenten zu erschweren.<br />\nZugleich sind
 Moralisierungen ein wichtiger Motor gesellschaftlichen Fortschritts.
 Ohne die Anprangerung von Ungerechtigkeit, Diskriminierung oder
 Machtmissbrauch wären zentrale Fortschritte – etwa im Kampf um das
 Frauenwahlrecht, die Abschaffung der Rassentrennung in den USA oder die
 Sensibilisierung für Machtmissbrauch in Abhängigkeitsverhältnissen
 – kaum denkbar.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p>Das Colloquium Fundamentale
 widmet sich im Sommersemester 2026 den Chancen und Risiken von
 Moralisierungen in öffentlichen Auseinandersetzungen und findet im
 Rahmen des BMFTR-geförderten Projektes MoWiKo (Moralisierungen in der
 Wissenschaftskommunikation – Ursachen, Formen und Wirkungen) statt. Im
 Mittelpunkt steht die Frage, wie moralische Bewertungen öffentliche
 Debatten, die Redefreiheit und die Wissenschaftsfreiheit beeinflussen
 und unter welchen Bedingungen sie zu produktiver Kritik an Missständen
 oder zu einer problematischen Verengung des Diskurses werden.</p>\n\n<p>
 </p>\n\n<p><strong>Abstract</strong></p>\n\n<p>Die liberale Demokratie
 setzt Wissenschaftsfreiheit voraus. Sie ist ein eigenständiges, von der
 Meinungsfreiheit zu unterscheidendes Grundrecht auf epistemisch
 qualifizierten öffentlichen Vernunftgebrauch. Der Vortrag untersucht
 das Verhältnis von Wissenschaftsfreiheit und moralischer Verantwortung.
 Ausgangspunkt ist das Paradox moralischer Wissenschaftsfreiheit: Wenn
 moralische Erwägungen Teil wissenschaftlicher Begründungsstandards
 werden, werden epistemische Kriterien normativ umcodiert und der
 Erkenntnisprozess korrumpiert. Zugleich wird gezeigt, dass der
 Freiheitsbegriff zwei komplementäre normative Dimensionen umfasst:
 epistemische Gerechtigkeit als Teilhabe aller potenziell Erkennenden am
 wissenschaftlichen Diskurs und epistemische Offenheit als die Freiheit,
 ohne Furcht oder Gefälligkeit die Wahrheit zu sagen.</p>\n\n<p>
 </p>\n\n<p><em>Foto: © FORUM</em></p>\n
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20260611T180000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20260611T193000
LOCATION:Atrium im InformatiKOM, Geb. 50.19, KIT Campus Süd,
 Adenauerring 12
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
UID: 61331
DTSTAMP:20260410T172940Z
SUMMARY:Ringvorlesung Wissenschaft in der Gesellschaft:
 Wissenschaftsjournalismus – zwischen TikTok und peer review
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 
 3.2//EN"><HTML><HEAD><TITLE></TITLE></HEAD><BODY>Ringvorlesung 
 Wissenschaft in der Gesellschaft: Wissenschaftsjournalismus &ndash; 
 zwischen TikTok und peer review<br>Geb. 30.41 / Chemie-Hörsaal Nr. 2 / 
 Criegée-Hörsaal, KIT Campus Süd, Fritz-Haber-Weg 2-6, 
 <br><br><p>Wissenschaftsjournalismus hat heute vielf&auml;ltige 
 Aufgaben: Er soll einerseits sachlich und verst&auml;ndlich aus der 
 Forschung berichten, so dass auch Forschende sich angesprochen 
 f&uuml;hlen &ndash; andererseits soll er Aufmerksamkeit f&uuml;r 
 Wissenschaft bei sehr vielen verschiedenen Zielgruppen und Kan&auml;len 
 erzeugen. Manchmal hat er die Rolle, Wissenschaft kritisch zu beleuchten 
 und ein &bdquo;peer review des peer review&ldquo; zu leisten. Immer 
 h&auml;ufiger findet er sich in politisch oder gesellschaftlich sehr 
 umstrittenen Themengebieten wieder. Und dann hat er noch eine 
 Unterhaltungsaufgabe &ndash; oder er gibt Ratschl&auml;ge, etwa zu 
 Gesundheitsthemen. Wie wird Wissenschaftsjournalismus dieser 
 Rollenvielfalt gerecht, und wie behauptet er sich in Zeiten von 
 Journalismuskritik, Stellenk&uuml;rzungen &ndash; und der 
 Omnipr&auml;senz generativer KI? Der Vortrag leuchtet den 
 Facettenreichtum dieses Berufsfelds auf und reflektiert die 
 ver&auml;nderte Rolle als gesellschaftlicher und medialer 
 Intermedi&auml;r.</p><br><br><p> </p><br><br><p>In welcher Beziehung 
 stehen Wissenschaft und Gesellschaft? Wie nehmen gesellschaftliche 
 Entwicklungen Einfluss auf die wissenschaftliche Forschung und wie wird 
 wissenschaftliche Erkenntnis gesellschaftlich rezipiert und angewandt? 
 Die Vorlesungsreihe mit unterschiedlichen KIT-internen und -externen 
 Referierenden bietet einen &Uuml;berblick &uuml;ber die Thematik, der 
 sich in folgende Schwerpunkte gliedert: I. Das Wissenschaftssystem, II. 
 Wissenschaft und &Ouml;ffentlichkeit, III. Wissenschaft und Politik, IV. 
 Wissenschaft und Wirtschaft, V. Wertediskurse.</p><br><br><p> 
 </p><br><br><p> </p><br><br><p>G&auml;ste zu Einzelterminen melden sich 
 bitte per E-Mail an unter <a 
 href="mailto:ringvorlesung@forum.kit.edu">ringvorlesung@forum.kit.edu</a 
 >.</p><br><br><p> </p><br><br><p> </p><br><br><p><em>Foto: </em> 
 <em>jbuinac </em><em>/ stock.adobe.com</em></p><br></BODY></HTML>
DESCRIPTION: Ringvorlesung Wissenschaft in der Gesellschaft:
 Wissenschaftsjournalismus – zwischen TikTok und peer review\nGeb.
 30.41 / Chemie-Hörsaal Nr. 2 / Criegée-Hörsaal, KIT Campus Süd,
 Fritz-Haber-Weg 2-6, \n\n<p>Wissenschaftsjournalismus hat heute
 vielfältige Aufgaben: Er soll einerseits sachlich und verständlich aus
 der Forschung berichten, so dass auch Forschende sich angesprochen
 fühlen – andererseits soll er Aufmerksamkeit für Wissenschaft bei
 sehr vielen verschiedenen Zielgruppen und Kanälen erzeugen. Manchmal
 hat er die Rolle, Wissenschaft kritisch zu beleuchten und ein „peer
 review des peer review“ zu leisten. Immer häufiger findet er sich in
 politisch oder gesellschaftlich sehr umstrittenen Themengebieten wieder.
 Und dann hat er noch eine Unterhaltungsaufgabe – oder er gibt
 Ratschläge, etwa zu Gesundheitsthemen. Wie wird
 Wissenschaftsjournalismus dieser Rollenvielfalt gerecht, und wie
 behauptet er sich in Zeiten von Journalismuskritik, Stellenkürzungen
 – und der Omnipräsenz generativer KI? Der Vortrag leuchtet den
 Facettenreichtum dieses Berufsfelds auf und reflektiert die veränderte
 Rolle als gesellschaftlicher und medialer Intermediär.</p>\n\n<p>
 </p>\n\n<p>In welcher Beziehung stehen Wissenschaft und Gesellschaft?
 Wie nehmen gesellschaftliche Entwicklungen Einfluss auf die
 wissenschaftliche Forschung und wie wird wissenschaftliche Erkenntnis
 gesellschaftlich rezipiert und angewandt? Die Vorlesungsreihe mit
 unterschiedlichen KIT-internen und -externen Referierenden bietet einen
 Überblick über die Thematik, der sich in folgende Schwerpunkte
 gliedert: I. Das Wissenschaftssystem, II. Wissenschaft und
 Öffentlichkeit, III. Wissenschaft und Politik, IV. Wissenschaft und
 Wirtschaft, V. Wertediskurse.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p> </p>\n\n<p>Gäste
 zu Einzelterminen melden sich bitte per E-Mail an unter <a
 href="mailto:ringvorlesung@forum.kit.edu">ringvorlesung@forum.kit.edu</a
 >.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p> </p>\n\n<p><em>Foto: </em> <em>jbuinac
 </em><em>/ stock.adobe.com</em></p>\n
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20260615T140000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20260615T153000
LOCATION:Geb. 30.41 / Chemie-Hörsaal Nr. 2 / Criegée-Hörsaal, KIT
 Campus Süd, Fritz-Haber-Weg 2-6, 
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BEGIN:VEVENT
UID: 61332
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SUMMARY:Ringvorlesung Wissenschaft in der Gesellschaft: Die Rationalität von
 Wissenschaft, Politik und Medien
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 
 3.2//EN"><HTML><HEAD><TITLE></TITLE></HEAD><BODY>Ringvorlesung 
 Wissenschaft in der Gesellschaft: Die Rationalität von Wissenschaft, 
 Politik und Medien<br>Geb. 30.41 / Chemie-Hörsaal Nr. 2 / 
 Criegée-Hörsaal, KIT Campus Süd, Fritz-Haber-Weg 2-6, <br><br><p>In 
 welcher Beziehung stehen Wissenschaft und Gesellschaft? Wie nehmen 
 gesellschaftliche Entwicklungen Einfluss auf die wissenschaftliche 
 Forschung und wie wird wissenschaftliche Erkenntnis gesellschaftlich 
 rezipiert und angewandt? Die Vorlesungsreihe mit unterschiedlichen 
 KIT-internen und -externen Referierenden bietet einen &Uuml;berblick 
 &uuml;ber die Thematik, der sich in folgende Schwerpunkte gliedert: I. 
 Das Wissenschaftssystem, II. Wissenschaft und &Ouml;ffentlichkeit, III. 
 Wissenschaft und Politik, IV. Wissenschaft und Wirtschaft, V. 
 Wertediskurse.</p><br><br><p> </p><br><br><p> </p><br><br><p>G&auml;ste 
 zu Einzelterminen melden sich bitte per E-Mail an unter <a 
 href="mailto:ringvorlesung@forum.kit.edu">ringvorlesung@forum.kit.edu</a 
 >.</p><br><br><p> </p><br><br><p> </p><br><br><p><em>Foto: </em> 
 <em>jbuinac </em><em>/ stock.adobe.com</em></p><br></BODY></HTML>
DESCRIPTION: Ringvorlesung Wissenschaft in der Gesellschaft: Die
 Rationalität von Wissenschaft, Politik und Medien\nGeb. 30.41 /
 Chemie-Hörsaal Nr. 2 / Criegée-Hörsaal, KIT Campus Süd,
 Fritz-Haber-Weg 2-6, \n\n<p>In welcher Beziehung stehen Wissenschaft und
 Gesellschaft? Wie nehmen gesellschaftliche Entwicklungen Einfluss auf
 die wissenschaftliche Forschung und wie wird wissenschaftliche
 Erkenntnis gesellschaftlich rezipiert und angewandt? Die Vorlesungsreihe
 mit unterschiedlichen KIT-internen und -externen Referierenden bietet
 einen Überblick über die Thematik, der sich in folgende Schwerpunkte
 gliedert: I. Das Wissenschaftssystem, II. Wissenschaft und
 Öffentlichkeit, III. Wissenschaft und Politik, IV. Wissenschaft und
 Wirtschaft, V. Wertediskurse.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p> </p>\n\n<p>Gäste
 zu Einzelterminen melden sich bitte per E-Mail an unter <a
 href="mailto:ringvorlesung@forum.kit.edu">ringvorlesung@forum.kit.edu</a
 >.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p> </p>\n\n<p><em>Foto: </em> <em>jbuinac
 </em><em>/ stock.adobe.com</em></p>\n
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 Campus Süd, Fritz-Haber-Weg 2-6, 
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UID: 61296
DTSTAMP:20260410T172940Z
SUMMARY:Colloquium Fundamentale: Schaden Moralisierungen der Redefreiheit?
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 
 3.2//EN"><HTML><HEAD><TITLE></TITLE></HEAD><BODY>Colloquium 
 Fundamentale: Schaden Moralisierungen der Redefreiheit?<br>Atrium im 
 InformatiKOM, Geb. 50.19, KIT Campus Süd, Adenauerring 12<br><br><p>An 
 gegenw&auml;rtigen &ouml;ffentlichen Auseinandersetzungen wird immer 
 wieder bem&auml;ngelt, sie seien moralisiert. Kritisiert wird dabei, 
 dass Diskussionen h&auml;ufig weniger von der Suche nach differenzierten 
 Argumenten gepr&auml;gt seien als von dem Wunsch, sich moralisch korrekt 
 zu positionieren. In Verruf sind Moralisierungen auch deshalb, weil sie 
 als Mittel eingesetzt werden k&ouml;nnen, um andere Standpunkte zu 
 diskreditieren und den offenen Austausch von Argumenten zu 
 erschweren.<br /><br>Zugleich sind Moralisierungen ein wichtiger Motor 
 gesellschaftlichen Fortschritts. Ohne die Anprangerung von 
 Ungerechtigkeit, Diskriminierung oder Machtmissbrauch w&auml;ren 
 zentrale Fortschritte &ndash; etwa im Kampf um das Frauenwahlrecht, die 
 Abschaffung der Rassentrennung in den USA oder die Sensibilisierung 
 f&uuml;r Machtmissbrauch in Abh&auml;ngigkeitsverh&auml;ltnissen &ndash; 
 kaum denkbar.</p><br><br><p> </p><br><br><p>Das Colloquium Fundamentale 
 widmet sich im Sommersemester 2026 den Chancen und Risiken von 
 Moralisierungen in &ouml;ffentlichen Auseinandersetzungen und findet im 
 Rahmen des BMFTR-gef&ouml;rderten Projektes MoWiKo (Moralisierungen in 
 der Wissenschaftskommunikation &ndash; Ursachen, Formen und Wirkungen) 
 statt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie moralische Bewertungen 
 &ouml;ffentliche Debatten, die Redefreiheit und die 
 Wissenschaftsfreiheit beeinflussen und unter welchen Bedingungen sie zu 
 produktiver Kritik an Missst&auml;nden oder zu einer problematischen 
 Verengung des Diskurses werden.</p><br><br><p> 
 </p><br><br><p><strong>Abstract</strong></p><br><br><p>Seit einigen 
 Jahren wird in der &Ouml;ffentlichkeit intensiv diskutiert, inwieweit 
 die Redefreiheit in Deutschland noch gesichert ist. Einer der 
 Ausl&ouml;ser hierf&uuml;r war ein Umfrageergebnis des Instituts 
 f&uuml;r Demoskopie Allensbach aus dem Jahr 2021, wonach nur noch rund 
 die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung den Eindruck hat, man k&ouml;nne 
 seine politische Meinung frei &auml;u&szlig;ern. Gleichzeitig kann man 
 immer wieder die Klage h&ouml;ren, es gebe eine zu starke Moralisierung 
 in der &ouml;ffentlichen Debatte. Der Vortrag wird erl&auml;utern, warum 
 beides miteinander verkn&uuml;pft ist. Er beschreibt auf der Grundlage 
 der Repr&auml;sentativumfragen des Allensbacher Instituts, welche 
 sozialpsychologischen Mechanismen den sozialen Druck erzeugen, der von 
 vielen B&uuml;rgern beklagt wird. Er zeigt, welche Rolle dabei die 
 Massenmedien spielen und warum ein gewisses Ma&szlig; an sozialer 
 Kontrolle der Preis ist, den man f&uuml;r eine freie Gesellschaft zahlen 
 muss.</p><br><br><p> </p><br><br><p><em>Foto: &copy; 
 FORUM</em></p><br></BODY></HTML>
DESCRIPTION: Colloquium Fundamentale: Schaden Moralisierungen der
 Redefreiheit?\nAtrium im InformatiKOM, Geb. 50.19, KIT Campus Süd,
 Adenauerring 12\n\n<p>An gegenwärtigen öffentlichen
 Auseinandersetzungen wird immer wieder bemängelt, sie seien
 moralisiert. Kritisiert wird dabei, dass Diskussionen häufig weniger
 von der Suche nach differenzierten Argumenten geprägt seien als von dem
 Wunsch, sich moralisch korrekt zu positionieren. In Verruf sind
 Moralisierungen auch deshalb, weil sie als Mittel eingesetzt werden
 können, um andere Standpunkte zu diskreditieren und den offenen
 Austausch von Argumenten zu erschweren.<br />\nZugleich sind
 Moralisierungen ein wichtiger Motor gesellschaftlichen Fortschritts.
 Ohne die Anprangerung von Ungerechtigkeit, Diskriminierung oder
 Machtmissbrauch wären zentrale Fortschritte – etwa im Kampf um das
 Frauenwahlrecht, die Abschaffung der Rassentrennung in den USA oder die
 Sensibilisierung für Machtmissbrauch in Abhängigkeitsverhältnissen
 – kaum denkbar.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p>Das Colloquium Fundamentale
 widmet sich im Sommersemester 2026 den Chancen und Risiken von
 Moralisierungen in öffentlichen Auseinandersetzungen und findet im
 Rahmen des BMFTR-geförderten Projektes MoWiKo (Moralisierungen in der
 Wissenschaftskommunikation – Ursachen, Formen und Wirkungen) statt. Im
 Mittelpunkt steht die Frage, wie moralische Bewertungen öffentliche
 Debatten, die Redefreiheit und die Wissenschaftsfreiheit beeinflussen
 und unter welchen Bedingungen sie zu produktiver Kritik an Missständen
 oder zu einer problematischen Verengung des Diskurses werden.</p>\n\n<p>
 </p>\n\n<p><strong>Abstract</strong></p>\n\n<p>Seit einigen Jahren wird
 in der Öffentlichkeit intensiv diskutiert, inwieweit die Redefreiheit
 in Deutschland noch gesichert ist. Einer der Auslöser hierfür war ein
 Umfrageergebnis des Instituts für Demoskopie Allensbach aus dem Jahr
 2021, wonach nur noch rund die Hälfte der Bevölkerung den Eindruck
 hat, man könne seine politische Meinung frei äußern. Gleichzeitig
 kann man immer wieder die Klage hören, es gebe eine zu starke
 Moralisierung in der öffentlichen Debatte. Der Vortrag wird erläutern,
 warum beides miteinander verknüpft ist. Er beschreibt auf der Grundlage
 der Repräsentativumfragen des Allensbacher Instituts, welche
 sozialpsychologischen Mechanismen den sozialen Druck erzeugen, der von
 vielen Bürgern beklagt wird. Er zeigt, welche Rolle dabei die
 Massenmedien spielen und warum ein gewisses Maß an sozialer Kontrolle
 der Preis ist, den man für eine freie Gesellschaft zahlen
 muss.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p><em>Foto: © FORUM</em></p>\n
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20260625T180000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20260625T193000
LOCATION:Atrium im InformatiKOM, Geb. 50.19, KIT Campus Süd,
 Adenauerring 12
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
UID: 61334
DTSTAMP:20260410T172940Z
SUMMARY:Ringvorlesung Wissenschaft in der Gesellschaft: Mehr als ein
 Kulturkampf. Männliche Verbündete, Diversity als Aufreger und die alte
 Frage: Wer macht welchen Job? (online)
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 
 3.2//EN"><HTML><HEAD><TITLE></TITLE></HEAD><BODY>Ringvorlesung 
 Wissenschaft in der Gesellschaft: Mehr als ein Kulturkampf. Männliche 
 Verbündete, Diversity als Aufreger und die alte Frage: Wer macht 
 welchen Job? (online)<br>Geb. 30.41 / Chemie-Hörsaal Nr. 2 / 
 Criegée-Hörsaal, KIT Campus Süd, Fritz-Haber-Weg 2-6, <br><br><p>In 
 welcher Beziehung stehen Wissenschaft und Gesellschaft? Wie nehmen 
 gesellschaftliche Entwicklungen Einfluss auf die wissenschaftliche 
 Forschung und wie wird wissenschaftliche Erkenntnis gesellschaftlich 
 rezipiert und angewandt? Die Vorlesungsreihe mit unterschiedlichen 
 KIT-internen und -externen Referierenden bietet einen &Uuml;berblick 
 &uuml;ber die Thematik, der sich in folgende Schwerpunkte gliedert: I. 
 Das Wissenschaftssystem, II. Wissenschaft und &Ouml;ffentlichkeit, III. 
 Wissenschaft und Politik, IV. Wissenschaft und Wirtschaft, V. 
 Wertediskurse.</p><br><br><p> </p><br><br><p> </p><br><br><p>G&auml;ste 
 zu Einzelterminen melden sich bitte per E-Mail an unter <a 
 href="mailto:ringvorlesung@forum.kit.edu">ringvorlesung@forum.kit.edu</a 
 >.</p><br><br><p> </p><br><br><p> </p><br><br><p><em>Foto: </em> 
 <em>jbuinac </em><em>/ stock.adobe.com</em></p><br></BODY></HTML>
DESCRIPTION: Ringvorlesung Wissenschaft in der Gesellschaft: Mehr als
 ein Kulturkampf. Männliche Verbündete, Diversity als Aufreger und die
 alte Frage: Wer macht welchen Job? (online)\nGeb. 30.41 /
 Chemie-Hörsaal Nr. 2 / Criegée-Hörsaal, KIT Campus Süd,
 Fritz-Haber-Weg 2-6, \n\n<p>In welcher Beziehung stehen Wissenschaft und
 Gesellschaft? Wie nehmen gesellschaftliche Entwicklungen Einfluss auf
 die wissenschaftliche Forschung und wie wird wissenschaftliche
 Erkenntnis gesellschaftlich rezipiert und angewandt? Die Vorlesungsreihe
 mit unterschiedlichen KIT-internen und -externen Referierenden bietet
 einen Überblick über die Thematik, der sich in folgende Schwerpunkte
 gliedert: I. Das Wissenschaftssystem, II. Wissenschaft und
 Öffentlichkeit, III. Wissenschaft und Politik, IV. Wissenschaft und
 Wirtschaft, V. Wertediskurse.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p> </p>\n\n<p>Gäste
 zu Einzelterminen melden sich bitte per E-Mail an unter <a
 href="mailto:ringvorlesung@forum.kit.edu">ringvorlesung@forum.kit.edu</a
 >.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p> </p>\n\n<p><em>Foto: </em> <em>jbuinac
 </em><em>/ stock.adobe.com</em></p>\n
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DTEND;TZID=Europe/Berlin:20260629T153000
LOCATION:Geb. 30.41 / Chemie-Hörsaal Nr. 2 / Criegée-Hörsaal, KIT
 Campus Süd, Fritz-Haber-Weg 2-6, 
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
UID: 61297
DTSTAMP:20260410T172940Z
SUMMARY:Colloquium Fundamentale: Podiumsdiskussion: Meinungsfreiheit und
 Wissenschaftsfreiheit – über ein spannungsreiches Verhältnis
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 
 3.2//EN"><HTML><HEAD><TITLE></TITLE></HEAD><BODY>Colloquium 
 Fundamentale: Podiumsdiskussion: Meinungsfreiheit und 
 Wissenschaftsfreiheit &ndash; über ein spannungsreiches 
 Verhältnis<br>Atrium im InformatiKOM, Geb. 50.19, KIT Campus Süd, 
 Adenauerring 12<br><br><p>An gegenw&auml;rtigen &ouml;ffentlichen 
 Auseinandersetzungen wird immer wieder bem&auml;ngelt, sie seien 
 moralisiert. Kritisiert wird dabei, dass Diskussionen h&auml;ufig 
 weniger von der Suche nach differenzierten Argumenten gepr&auml;gt seien 
 als von dem Wunsch, sich moralisch korrekt zu positionieren. In Verruf 
 sind Moralisierungen auch deshalb, weil sie als Mittel eingesetzt werden 
 k&ouml;nnen, um andere Standpunkte zu diskreditieren und den offenen 
 Austausch von Argumenten zu erschweren.<br /><br>Zugleich sind 
 Moralisierungen ein wichtiger Motor gesellschaftlichen Fortschritts. 
 Ohne die Anprangerung von Ungerechtigkeit, Diskriminierung oder 
 Machtmissbrauch w&auml;ren zentrale Fortschritte &ndash; etwa im Kampf 
 um das Frauenwahlrecht, die Abschaffung der Rassentrennung in den USA 
 oder die Sensibilisierung f&uuml;r Machtmissbrauch in 
 Abh&auml;ngigkeitsverh&auml;ltnissen &ndash; kaum 
 denkbar.</p><br><br><p> </p><br><br><p>Das Colloquium Fundamentale 
 widmet sich im Sommersemester 2026 den Chancen und Risiken von 
 Moralisierungen in &ouml;ffentlichen Auseinandersetzungen und findet im 
 Rahmen des BMFTR-gef&ouml;rderten Projektes MoWiKo (Moralisierungen in 
 der Wissenschaftskommunikation &ndash; Ursachen, Formen und Wirkungen) 
 statt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie moralische Bewertungen 
 &ouml;ffentliche Debatten, die Redefreiheit und die 
 Wissenschaftsfreiheit beeinflussen und unter welchen Bedingungen sie zu 
 produktiver Kritik an Missst&auml;nden oder zu einer problematischen 
 Verengung des Diskurses werden.</p><br><br><p> 
 </p><br><br><p><strong>Abstract</strong></p><br><br><p>Die 
 Digitalisierung der &ouml;ffentlichen Kommunikation und das Aufkommen 
 sozialer Medien haben eine paradoxe Entwicklung beg&uuml;nstigt: Zum 
 einen haben sie die Meinungs&auml;u&szlig;erungsfreiheit erh&ouml;ht, 
 weil es allen Personen heute m&ouml;glich ist, sich &ouml;ffentlich 
 sichtbar in digitalen Debatten zu engagieren, Nachrichten zu 
 kommentieren, eigene Inhalte zu erstellen und &uuml;ber ihre Netzwerke 
 zu verbreiten. Dies bietet Chancen, dass vernachl&auml;ssigte 
 Perspektiven sichtbar oder dass &ouml;ffentlich verbreitete 
 Irrt&uuml;mer korrigiert werden. </p><br><br><p>Andererseits gibt es 
 Hinweise, dass lautstark engagierte Nutzerinnen und Nutzer mit extremen 
 Ansichten, emotionalen und rei&szlig;erischen Kommunikationsweisen 
 digitale Debattenr&auml;ume dominieren und Personen mit moderaten, 
 differenzierten oder korrigierenden Aussagen aus dem Diskurs 
 verdr&auml;ngen. Die erh&ouml;hte Meinungs&auml;u&szlig;erungsfreiheit 
 der einen k&ouml;nnte so zu einer Einschr&auml;nkung der 
 Redebereitschaft der anderen f&uuml;hren und negative Auswirkungen auf 
 unsere M&ouml;glichkeiten zu einem rationalen, vielf&auml;ltigen und 
 wissensbasierten Argumentaustausch haben.</p><br><br><p>In dieser 
 Podiumsdiskussion besch&auml;ftigen wir uns mit dem Zusammenhang 
 zwischen Meinungs&auml;u&szlig;erungsfreiheit und unseren 
 M&ouml;glichkeiten zu Erkenntnisfortschritt in gesellschaftlichen 
 Auseinandersetzungen. Dazu kl&auml;ren wir zun&auml;chst den Unterschied 
 und die Gemeinsamkeiten zwischen Meinungsfreiheit und 
 Wissenschaftsfreiheit und er&ouml;rtern dann, welche Bedingungen 
 erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit 
 einen offenen, rationalen und wissensbasierten Austausch in 
 demokratischen Gesellschaften f&ouml;rdern k&ouml;nnen.</p><br><br><p> 
 </p><br><br><p><em>Foto: &copy; FORUM</em></p><br></BODY></HTML>
DESCRIPTION: Colloquium Fundamentale: Podiumsdiskussion:
 Meinungsfreiheit und Wissenschaftsfreiheit – über ein
 spannungsreiches Verhältnis\nAtrium im InformatiKOM, Geb. 50.19, KIT
 Campus Süd, Adenauerring 12\n\n<p>An gegenwärtigen öffentlichen
 Auseinandersetzungen wird immer wieder bemängelt, sie seien
 moralisiert. Kritisiert wird dabei, dass Diskussionen häufig weniger
 von der Suche nach differenzierten Argumenten geprägt seien als von dem
 Wunsch, sich moralisch korrekt zu positionieren. In Verruf sind
 Moralisierungen auch deshalb, weil sie als Mittel eingesetzt werden
 können, um andere Standpunkte zu diskreditieren und den offenen
 Austausch von Argumenten zu erschweren.<br />\nZugleich sind
 Moralisierungen ein wichtiger Motor gesellschaftlichen Fortschritts.
 Ohne die Anprangerung von Ungerechtigkeit, Diskriminierung oder
 Machtmissbrauch wären zentrale Fortschritte – etwa im Kampf um das
 Frauenwahlrecht, die Abschaffung der Rassentrennung in den USA oder die
 Sensibilisierung für Machtmissbrauch in Abhängigkeitsverhältnissen
 – kaum denkbar.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p>Das Colloquium Fundamentale
 widmet sich im Sommersemester 2026 den Chancen und Risiken von
 Moralisierungen in öffentlichen Auseinandersetzungen und findet im
 Rahmen des BMFTR-geförderten Projektes MoWiKo (Moralisierungen in der
 Wissenschaftskommunikation – Ursachen, Formen und Wirkungen) statt. Im
 Mittelpunkt steht die Frage, wie moralische Bewertungen öffentliche
 Debatten, die Redefreiheit und die Wissenschaftsfreiheit beeinflussen
 und unter welchen Bedingungen sie zu produktiver Kritik an Missständen
 oder zu einer problematischen Verengung des Diskurses werden.</p>\n\n<p>
 </p>\n\n<p><strong>Abstract</strong></p>\n\n<p>Die Digitalisierung der
 öffentlichen Kommunikation und das Aufkommen sozialer Medien haben eine
 paradoxe Entwicklung begünstigt: Zum einen haben sie die
 Meinungsäußerungsfreiheit erhöht, weil es allen Personen heute
 möglich ist, sich öffentlich sichtbar in digitalen Debatten zu
 engagieren, Nachrichten zu kommentieren, eigene Inhalte zu erstellen und
 über ihre Netzwerke zu verbreiten. Dies bietet Chancen, dass
 vernachlässigte Perspektiven sichtbar oder dass öffentlich verbreitete
 Irrtümer korrigiert werden. </p>\n\n<p>Andererseits gibt es Hinweise,
 dass lautstark engagierte Nutzerinnen und Nutzer mit extremen Ansichten,
 emotionalen und reißerischen Kommunikationsweisen digitale
 Debattenräume dominieren und Personen mit moderaten, differenzierten
 oder korrigierenden Aussagen aus dem Diskurs verdrängen. Die erhöhte
 Meinungsäußerungsfreiheit der einen könnte so zu einer Einschränkung
 der Redebereitschaft der anderen führen und negative Auswirkungen auf
 unsere Möglichkeiten zu einem rationalen, vielfältigen und
 wissensbasierten Argumentaustausch haben.</p>\n\n<p>In dieser
 Podiumsdiskussion beschäftigen wir uns mit dem Zusammenhang zwischen
 Meinungsäußerungsfreiheit und unseren Möglichkeiten zu
 Erkenntnisfortschritt in gesellschaftlichen Auseinandersetzungen. Dazu
 klären wir zunächst den Unterschied und die Gemeinsamkeiten zwischen
 Meinungsfreiheit und Wissenschaftsfreiheit und erörtern dann, welche
 Bedingungen erfüllt sein müssen, damit Meinungs- und
 Wissenschaftsfreiheit einen offenen, rationalen und wissensbasierten
 Austausch in demokratischen Gesellschaften fördern können.</p>\n\n<p>
 </p>\n\n<p><em>Foto: © FORUM</em></p>\n
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20260702T180000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20260702T193000
LOCATION:Atrium im InformatiKOM, Geb. 50.19, KIT Campus Süd,
 Adenauerring 12
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
UID: 61337
DTSTAMP:20260410T172940Z
SUMMARY:Ringvorlesung Wissenschaft in der Gesellschaft: Demokratische
 Wahlverfahren: Eine normative Analyse
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 
 3.2//EN"><HTML><HEAD><TITLE></TITLE></HEAD><BODY>Ringvorlesung 
 Wissenschaft in der Gesellschaft: Demokratische Wahlverfahren: Eine 
 normative Analyse<br>Geb. 30.41 / Chemie-Hörsaal Nr. 2 / 
 Criegée-Hörsaal, KIT Campus Süd, Fritz-Haber-Weg 2-6, <br><br><p>In 
 der Geschichte der USA kam es f&uuml;nfmal vor, dass der gew&auml;hlte 
 Pr&auml;sident weniger W&auml;hlerstimmen in der Bev&ouml;lkerung 
 erhielt als sein erfolgreichster Konkurrent bzw. Konkurrentin; zuletzt 
 passierte dies im Jahr 2000 (Bush vs. Gore) und 2016 (Trump vs. 
 Clinton). Bei der Bundestagswahl im Jahr 2005 stellte sich heraus, dass 
 nach dem damals geltenden Wahlrecht zus&auml;tzliche Stimmen f&uuml;r 
 eine Partei zu weniger Sitzen f&uuml;r diese Partei im Bundestag 
 f&uuml;hren k&ouml;nnen. Dies sind nur zwei Beispiele von Verletzungen 
 grundlegender, normativ w&uuml;nschenswerter Eigenschaften von 
 Wahlverfahren. Ein ber&uuml;hmtes mathematisches Resultat, das 
 sogenannte Unm&ouml;glichkeitstheorem von Kenneth Arrow, besagt, dass in 
 der Tat jedes Wahlverfahren manche grundlegende Prinzipien 
 demokratischer Entscheidungsfindung verletzen muss. Der Vortrag 
 erl&auml;utert dieses Resultat anhand von Beispielen und diskutiert 
 einige seiner weitreichenden gesellschaftlichen Konsequenzen.  
 </p><br><br><p> </p><br><br><p><a 
 href="https://micro.econ.kit.edu/english/puppe.php" target="_blank">Zur 
 Webseite des ECON</a> </p><br><br><p> </p><br><br><p>In welcher 
 Beziehung stehen Wissenschaft und Gesellschaft? Wie nehmen 
 gesellschaftliche Entwicklungen Einfluss auf die wissenschaftliche 
 Forschung und wie wird wissenschaftliche Erkenntnis gesellschaftlich 
 rezipiert und angewandt? Die Vorlesungsreihe mit unterschiedlichen 
 KIT-internen und -externen Referierenden bietet einen &Uuml;berblick 
 &uuml;ber die Thematik, der sich in folgende Schwerpunkte gliedert: I. 
 Das Wissenschaftssystem, II. Wissenschaft und &Ouml;ffentlichkeit, III. 
 Wissenschaft und Politik, IV. Wissenschaft und Wirtschaft, V. 
 Wertediskurse.</p><br><br><p> </p><br><br><p> </p><br><br><p>G&auml;ste 
 zu Einzelterminen melden sich bitte per E-Mail an unter <a 
 href="mailto:ringvorlesung@forum.kit.edu">ringvorlesung@forum.kit.edu</a 
 >.</p><br><br><p> </p><br><br><p> </p><br><br><p><em>Foto: </em> 
 <em>jbuinac </em><em>/ stock.adobe.com</em></p><br></BODY></HTML>
DESCRIPTION: Ringvorlesung Wissenschaft in der Gesellschaft:
 Demokratische Wahlverfahren: Eine normative Analyse\nGeb. 30.41 /
 Chemie-Hörsaal Nr. 2 / Criegée-Hörsaal, KIT Campus Süd,
 Fritz-Haber-Weg 2-6, \n\n<p>In der Geschichte der USA kam es fünfmal
 vor, dass der gewählte Präsident weniger Wählerstimmen in der
 Bevölkerung erhielt als sein erfolgreichster Konkurrent bzw.
 Konkurrentin; zuletzt passierte dies im Jahr 2000 (Bush vs. Gore) und
 2016 (Trump vs. Clinton). Bei der Bundestagswahl im Jahr 2005 stellte
 sich heraus, dass nach dem damals geltenden Wahlrecht zusätzliche
 Stimmen für eine Partei zu weniger Sitzen für diese Partei im
 Bundestag führen können. Dies sind nur zwei Beispiele von Verletzungen
 grundlegender, normativ wünschenswerter Eigenschaften von
 Wahlverfahren. Ein berühmtes mathematisches Resultat, das sogenannte
 Unmöglichkeitstheorem von Kenneth Arrow, besagt, dass in der Tat jedes
 Wahlverfahren manche grundlegende Prinzipien demokratischer
 Entscheidungsfindung verletzen muss. Der Vortrag erläutert dieses
 Resultat anhand von Beispielen und diskutiert einige seiner
 weitreichenden gesellschaftlichen Konsequenzen.  </p>\n\n<p>
 </p>\n\n<p><a href="https://micro.econ.kit.edu/english/puppe.php"
 target="_blank">Zur Webseite des ECON</a> </p>\n\n<p> </p>\n\n<p>In
 welcher Beziehung stehen Wissenschaft und Gesellschaft? Wie nehmen
 gesellschaftliche Entwicklungen Einfluss auf die wissenschaftliche
 Forschung und wie wird wissenschaftliche Erkenntnis gesellschaftlich
 rezipiert und angewandt? Die Vorlesungsreihe mit unterschiedlichen
 KIT-internen und -externen Referierenden bietet einen Überblick über
 die Thematik, der sich in folgende Schwerpunkte gliedert: I. Das
 Wissenschaftssystem, II. Wissenschaft und Öffentlichkeit, III.
 Wissenschaft und Politik, IV. Wissenschaft und Wirtschaft, V.
 Wertediskurse.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p> </p>\n\n<p>Gäste zu
 Einzelterminen melden sich bitte per E-Mail an unter <a
 href="mailto:ringvorlesung@forum.kit.edu">ringvorlesung@forum.kit.edu</a
 >.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p> </p>\n\n<p><em>Foto: </em> <em>jbuinac
 </em><em>/ stock.adobe.com</em></p>\n
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 Campus Süd, Fritz-Haber-Weg 2-6, 
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SUMMARY:Ringvorlesung Wissenschaft in der Gesellschaft: Gute wissenschaftliche
 Praxis am Beispiel sicherheitsrelevanter Forschung
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 
 3.2//EN"><HTML><HEAD><TITLE></TITLE></HEAD><BODY>Ringvorlesung 
 Wissenschaft in der Gesellschaft: Gute wissenschaftliche Praxis am 
 Beispiel sicherheitsrelevanter Forschung<br>Geb. 30.41 / Chemie-Hörsaal 
 Nr. 2 / Criegée-Hörsaal, KIT Campus Süd, Fritz-Haber-Weg 2-6, 
 <br><br><p>Angesichts aktueller geopolitischer Entwicklungen gewinnen 
 Fragen der Verteidigungsf&auml;higkeit und Resilienz unserer 
 Gesellschaft wieder rasant an Bedeutung. Auch Universit&auml;ten sehen 
 sich mit der Frage konfrontiert, wie sie und ihre Mitglieder mit diesen 
 gesellschaftlichen Herausforderungen umgehen. Technische 
 Universit&auml;ten k&ouml;nnen durch ihre Forschung und 
 Innovationsf&auml;higkeit zur L&ouml;sung gesellschaftlicher 
 Herausforderungen beitragen. So wird der Ruf nach sicherheitsrelevanter 
 Forschung an Universit&auml;ten lauter, was sich zuletzt auch in neuen 
 F&ouml;rderlinien niederschl&auml;gt.</p><br><br><p> </p><br><br><p>Der 
 Vortrag beleuchtet aus philosophischer Perspektive, wie 
 sicherheitsrelevante Forschung mit Fragen der Guten Wissenschaftlichen 
 Praxis zusammenh&auml;ngt und wo Konflikte entstehen k&ouml;nnen: 
 Zwischen jener Selbstregulierung, die die Wissenschaft sich selbst als 
 Bedingung ihrer Freiheit gegeben hat, und den neuen Anforderungen einer 
 ver&auml;nderten Welt. Denn w&auml;hrend die Wissenschaftsfreiheit 
 sicherheitsrelevante Forschung ausdr&uuml;cklich einschlie&szlig;t, 
 geraten ihre Prinzipien wie beispielsweise Offenheit, Transparenz und 
 freie Publikation dabei schnell unter Druck &ndash; etwa wenn Forschung 
 zu Schwachstellen kritischer Infrastruktur genau jenen n&uuml;tzen 
 k&ouml;nnte, die diese gezielt destabilisieren wollen.</p><br><br><p> 
 </p><br><br><p>In welcher Beziehung stehen Wissenschaft und 
 Gesellschaft? Wie nehmen gesellschaftliche Entwicklungen Einfluss auf 
 die wissenschaftliche Forschung und wie wird wissenschaftliche 
 Erkenntnis gesellschaftlich rezipiert und angewandt? Die Vorlesungsreihe 
 mit unterschiedlichen KIT-internen und -externen Referierenden bietet 
 einen &Uuml;berblick &uuml;ber die Thematik, der sich in folgende 
 Schwerpunkte gliedert: I. Das Wissenschaftssystem, II. Wissenschaft und 
 &Ouml;ffentlichkeit, III. Wissenschaft und Politik, IV. Wissenschaft und 
 Wirtschaft, V. Wertediskurse.</p><br><br><p> </p><br><br><p> 
 </p><br><br><p>G&auml;ste zu Einzelterminen melden sich bitte per E-Mail 
 an unter <a 
 href="mailto:ringvorlesung@forum.kit.edu">ringvorlesung@forum.kit.edu</a 
 >.</p><br><br><p> </p><br><br><p> </p><br><br><p><em>Foto: </em> 
 <em>jbuinac </em><em>/ stock.adobe.com</em></p><br></BODY></HTML>
DESCRIPTION: Ringvorlesung Wissenschaft in der Gesellschaft: Gute
 wissenschaftliche Praxis am Beispiel sicherheitsrelevanter
 Forschung\nGeb. 30.41 / Chemie-Hörsaal Nr. 2 / Criegée-Hörsaal, KIT
 Campus Süd, Fritz-Haber-Weg 2-6, \n\n<p>Angesichts aktueller
 geopolitischer Entwicklungen gewinnen Fragen der Verteidigungsfähigkeit
 und Resilienz unserer Gesellschaft wieder rasant an Bedeutung. Auch
 Universitäten sehen sich mit der Frage konfrontiert, wie sie und ihre
 Mitglieder mit diesen gesellschaftlichen Herausforderungen umgehen.
 Technische Universitäten können durch ihre Forschung und
 Innovationsfähigkeit zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen
 beitragen. So wird der Ruf nach sicherheitsrelevanter Forschung an
 Universitäten lauter, was sich zuletzt auch in neuen Förderlinien
 niederschlägt.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p>Der Vortrag beleuchtet aus
 philosophischer Perspektive, wie sicherheitsrelevante Forschung mit
 Fragen der Guten Wissenschaftlichen Praxis zusammenhängt und wo
 Konflikte entstehen können: Zwischen jener Selbstregulierung, die die
 Wissenschaft sich selbst als Bedingung ihrer Freiheit gegeben hat, und
 den neuen Anforderungen einer veränderten Welt. Denn während die
 Wissenschaftsfreiheit sicherheitsrelevante Forschung ausdrücklich
 einschließt, geraten ihre Prinzipien wie beispielsweise Offenheit,
 Transparenz und freie Publikation dabei schnell unter Druck – etwa
 wenn Forschung zu Schwachstellen kritischer Infrastruktur genau jenen
 nützen könnte, die diese gezielt destabilisieren wollen.</p>\n\n<p>
 </p>\n\n<p>In welcher Beziehung stehen Wissenschaft und Gesellschaft?
 Wie nehmen gesellschaftliche Entwicklungen Einfluss auf die
 wissenschaftliche Forschung und wie wird wissenschaftliche Erkenntnis
 gesellschaftlich rezipiert und angewandt? Die Vorlesungsreihe mit
 unterschiedlichen KIT-internen und -externen Referierenden bietet einen
 Überblick über die Thematik, der sich in folgende Schwerpunkte
 gliedert: I. Das Wissenschaftssystem, II. Wissenschaft und
 Öffentlichkeit, III. Wissenschaft und Politik, IV. Wissenschaft und
 Wirtschaft, V. Wertediskurse.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p> </p>\n\n<p>Gäste
 zu Einzelterminen melden sich bitte per E-Mail an unter <a
 href="mailto:ringvorlesung@forum.kit.edu">ringvorlesung@forum.kit.edu</a
 >.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p> </p>\n\n<p><em>Foto: </em> <em>jbuinac
 </em><em>/ stock.adobe.com</em></p>\n
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SUMMARY:Ringvorlesung Wissenschaft in der Gesellschaft: Genese, Verbreitung und
 Sicherung von Wissen
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 
 3.2//EN"><HTML><HEAD><TITLE></TITLE></HEAD><BODY>Ringvorlesung 
 Wissenschaft in der Gesellschaft: Genese, Verbreitung und Sicherung von 
 Wissen<br>Geb. 30.41 / Chemie-Hörsaal Nr. 2 / Criegée-Hörsaal, KIT 
 Campus Süd, Fritz-Haber-Weg 2-6, <br><br><p>Der Vortrag verdeutlicht, 
 wie sich der Umgang mit Wissen durch gesellschaftliche und 
 technologische Entwicklungen kontinuierlich wandelt und welche 
 Perspektiven sich daraus ergeben. Historische Beispiele wie die 
 Entwicklung von der Alchemie zur modernen Chemie und die Entstehung des 
 wissenschaftlichen Publikationswesens &ndash; von kirchlicher Kontrolle 
 &uuml;ber Akademien und Zeitschriften bis hin zu Open Access &ndash; 
 zeigen die zunehmende &Ouml;ffnung von Wissen. Ebenso hat sich die 
 Auffindbarkeit wissenschaftlicher Ergebnisse gewandelt: von 
 traditionellen Katalogen &uuml;ber digitale Datenbanken bis hin zur 
 Nutzung von KI zur Recherche. Auch die Aufbereitung fachspezifischer 
 Erkenntnisse hat sich ver&auml;ndert: W&auml;hrend fr&uuml;her 
 Enzyklop&auml;dien dem Publikum Wissen vermittelten, &uuml;bernimmt 
 heute Wikipedia diese Rolle &ndash; k&uuml;nftig m&ouml;glicherweise KI. 
 Abschlie&szlig;end wird die dauerhafte Sicherung wissenschaftlicher 
 Erkenntnisse betrachtet. Bibliotheken und Archive, die bis vor wenigen 
 Jahren traditionell Dokumente auf Papier bewahrten, befassen sich heute 
 mit der Langzeitarchivierung digitaler Daten und dem Management von 
 Forschungsdaten.</p><br><br><p> </p><br><br><p>In welcher Beziehung 
 stehen Wissenschaft und Gesellschaft? Wie nehmen gesellschaftliche 
 Entwicklungen Einfluss auf die wissenschaftliche Forschung und wie wird 
 wissenschaftliche Erkenntnis gesellschaftlich rezipiert und angewandt? 
 Die Vorlesungsreihe mit unterschiedlichen KIT-internen und -externen 
 Referierenden bietet einen &Uuml;berblick &uuml;ber die Thematik, der 
 sich in folgende Schwerpunkte gliedert: I. Das Wissenschaftssystem, II. 
 Wissenschaft und &Ouml;ffentlichkeit, III. Wissenschaft und Politik, IV. 
 Wissenschaft und Wirtschaft, V. Wertediskurse.</p><br><br><p> 
 </p><br><br><p> </p><br><br><p>G&auml;ste zu Einzelterminen melden sich 
 bitte per E-Mail an unter <a 
 href="mailto:ringvorlesung@forum.kit.edu">ringvorlesung@forum.kit.edu</a 
 >.</p><br><br><p> </p><br><br><p> </p><br><br><p><em>Foto: </em> 
 <em>jbuinac </em><em>/ stock.adobe.com</em></p><br></BODY></HTML>
DESCRIPTION: Ringvorlesung Wissenschaft in der Gesellschaft: Genese,
 Verbreitung und Sicherung von Wissen\nGeb. 30.41 / Chemie-Hörsaal Nr. 2
 / Criegée-Hörsaal, KIT Campus Süd, Fritz-Haber-Weg 2-6, \n\n<p>Der
 Vortrag verdeutlicht, wie sich der Umgang mit Wissen durch
 gesellschaftliche und technologische Entwicklungen kontinuierlich
 wandelt und welche Perspektiven sich daraus ergeben. Historische
 Beispiele wie die Entwicklung von der Alchemie zur modernen Chemie und
 die Entstehung des wissenschaftlichen Publikationswesens – von
 kirchlicher Kontrolle über Akademien und Zeitschriften bis hin zu Open
 Access – zeigen die zunehmende Öffnung von Wissen. Ebenso hat sich
 die Auffindbarkeit wissenschaftlicher Ergebnisse gewandelt: von
 traditionellen Katalogen über digitale Datenbanken bis hin zur Nutzung
 von KI zur Recherche. Auch die Aufbereitung fachspezifischer
 Erkenntnisse hat sich verändert: Während früher Enzyklopädien dem
 Publikum Wissen vermittelten, übernimmt heute Wikipedia diese Rolle –
 künftig möglicherweise KI. Abschließend wird die dauerhafte Sicherung
 wissenschaftlicher Erkenntnisse betrachtet. Bibliotheken und Archive,
 die bis vor wenigen Jahren traditionell Dokumente auf Papier bewahrten,
 befassen sich heute mit der Langzeitarchivierung digitaler Daten und dem
 Management von Forschungsdaten.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p>In welcher
 Beziehung stehen Wissenschaft und Gesellschaft? Wie nehmen
 gesellschaftliche Entwicklungen Einfluss auf die wissenschaftliche
 Forschung und wie wird wissenschaftliche Erkenntnis gesellschaftlich
 rezipiert und angewandt? Die Vorlesungsreihe mit unterschiedlichen
 KIT-internen und -externen Referierenden bietet einen Überblick über
 die Thematik, der sich in folgende Schwerpunkte gliedert: I. Das
 Wissenschaftssystem, II. Wissenschaft und Öffentlichkeit, III.
 Wissenschaft und Politik, IV. Wissenschaft und Wirtschaft, V.
 Wertediskurse.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p> </p>\n\n<p>Gäste zu
 Einzelterminen melden sich bitte per E-Mail an unter <a
 href="mailto:ringvorlesung@forum.kit.edu">ringvorlesung@forum.kit.edu</a
 >.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p> </p>\n\n<p><em>Foto: </em> <em>jbuinac
 </em><em>/ stock.adobe.com</em></p>\n
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20260720T140000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20260720T153000
LOCATION:Geb. 30.41 / Chemie-Hörsaal Nr. 2 / Criegée-Hörsaal, KIT
 Campus Süd, Fritz-Haber-Weg 2-6, 
END:VEVENT
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