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SUMMARY:Ringvorlesung Wissenschaft in der Gesellschaft: Komplexität im
 Verhältnis zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 
 3.2//EN"><HTML><HEAD><TITLE></TITLE></HEAD><BODY>Ringvorlesung 
 Wissenschaft in der Gesellschaft: Komplexität im Verhältnis zwischen 
 Wissenschaft und Öffentlichkeit<br>Geb. 30.41 / Chemie-Hörsaal Nr. 2, 
 KIT Campus Süd, Fritz-Haber-Weg 6, <br><br><p>Die Vorlesung hat die 
 Komplexit&auml;t im Verh&auml;ltnis von Wissenschaft und 
 &Ouml;ffentlichkeit zum Thema. Vorgestellt wird eine M&ouml;glichkeit, 
 wie die &Ouml;ffentlichkeitsforschung angebunden werden kann an das 
 interdisziplin&auml;re Fachgebiet der so genannten 
 Komplexit&auml;tsforschung, das sich mit ganz unterschiedlichen 
 emergenten Ph&auml;nomenen befasst, etwa das Schwarmverhalten von Tieren 
 oder die Ausbreitung von Epidemien. Vorgestellt wird das Verh&auml;ltnis 
 von Wissenschaft und &Ouml;ffentlichkeit als komplexes 
 Interaktionssystem unterschiedlicher Akteursgruppen, deren 
 Zusammenwirken ganz spezifische Verteilungen der &ouml;ffentlichen 
 Aufmerksamkeit f&uuml;r wissenschaftliche Inhalte erzeugt. 
 </p><br><br><p>Literaturempfehlung zur Vor- oder Nachbereitung: 
 </p><br><br><p>Waldherr, A. (2017). &Ouml;ffentlichkeit als komplexes 
 System: Theoretischer Entwurf und methodische Konsequenzen. <em>Medien 
 &amp; Kommunikationswissenschaft</em>, <em>65</em>(3), 534&ndash;549. <a 
 href="https://doi.org/10.5771/1615-634X-2017-3-534" rel="noopener 
 noreferrer" 
 target="_blank">https://doi.org/10.5771/1615-634X-2017-3-534</a></p><br> 
 <br><p> </p><br><br><p>In welcher Beziehung stehen Wissenschaft und 
 Gesellschaft? Wie nehmen gesellschaftliche Entwicklungen Einfluss auf 
 die wissenschaftliche Forschung und wie wird wissenschaftliche 
 Erkenntnis gesellschaftlich rezipiert und angewandt? Die Vorlesungsreihe 
 mit unterschiedlichen KIT-internen und -externen Referierenden bietet 
 einen &Uuml;berblick &uuml;ber die Thematik, der sich in folgende 
 Schwerpunkte gliedert: I. Das Wissenschaftssystem, II. Wissenschaft und 
 &Ouml;ffentlichkeit, III. Wissenschaft und Politik, IV. Wissenschaft und 
 Wirtschaft, V. Wertediskurse.</p><br><br><p> </p><br><br><p> 
 </p><br><br><p>G&auml;ste zu Einzelterminen melden sich bitte per E-Mail 
 an unter <a 
 href="mailto:ringvorlesung@forum.kit.edu">ringvorlesung@forum.kit.edu</a 
 >.</p><br><br><p> </p><br><br><p> </p><br><br><p><em>Foto: </em> 
 <em>jbuinac </em><em>/ stock.adobe.com</em></p><br></BODY></HTML>
DESCRIPTION: Ringvorlesung Wissenschaft in der Gesellschaft:
 Komplexität im Verhältnis zwischen Wissenschaft und
 Öffentlichkeit\nGeb. 30.41 / Chemie-Hörsaal Nr. 2, KIT Campus Süd,
 Fritz-Haber-Weg 6, \n\n<p>Die Vorlesung hat die Komplexität im
 Verhältnis von Wissenschaft und Öffentlichkeit zum Thema. Vorgestellt
 wird eine Möglichkeit, wie die Öffentlichkeitsforschung angebunden
 werden kann an das interdisziplinäre Fachgebiet der so genannten
 Komplexitätsforschung, das sich mit ganz unterschiedlichen emergenten
 Phänomenen befasst, etwa das Schwarmverhalten von Tieren oder die
 Ausbreitung von Epidemien. Vorgestellt wird das Verhältnis von
 Wissenschaft und Öffentlichkeit als komplexes Interaktionssystem
 unterschiedlicher Akteursgruppen, deren Zusammenwirken ganz spezifische
 Verteilungen der öffentlichen Aufmerksamkeit für wissenschaftliche
 Inhalte erzeugt. </p>\n\n<p>Literaturempfehlung zur Vor- oder
 Nachbereitung: </p>\n\n<p>Waldherr, A. (2017). Öffentlichkeit als
 komplexes System: Theoretischer Entwurf und methodische Konsequenzen.
 <em>Medien & Kommunikationswissenschaft</em>, <em>65</em>(3), 534–549.
 <a href="https://doi.org/10.5771/1615-634X-2017-3-534" rel="noopener
 noreferrer"
 target="_blank">https://doi.org/10.5771/1615-634X-2017-3-534</a></p>\n\n
 <p> </p>\n\n<p>In welcher Beziehung stehen Wissenschaft und
 Gesellschaft? Wie nehmen gesellschaftliche Entwicklungen Einfluss auf
 die wissenschaftliche Forschung und wie wird wissenschaftliche
 Erkenntnis gesellschaftlich rezipiert und angewandt? Die Vorlesungsreihe
 mit unterschiedlichen KIT-internen und -externen Referierenden bietet
 einen Überblick über die Thematik, der sich in folgende Schwerpunkte
 gliedert: I. Das Wissenschaftssystem, II. Wissenschaft und
 Öffentlichkeit, III. Wissenschaft und Politik, IV. Wissenschaft und
 Wirtschaft, V. Wertediskurse.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p> </p>\n\n<p>Gäste
 zu Einzelterminen melden sich bitte per E-Mail an unter <a
 href="mailto:ringvorlesung@forum.kit.edu">ringvorlesung@forum.kit.edu</a
 >.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p> </p>\n\n<p><em>Foto: </em> <em>jbuinac
 </em><em>/ stock.adobe.com</em></p>\n
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 Fritz-Haber-Weg 6, 
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SUMMARY:Ringvorlesung Wissenschaft in der Gesellschaft: Klimamodelle verstehen
 und nutzen
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 
 3.2//EN"><HTML><HEAD><TITLE></TITLE></HEAD><BODY>Ringvorlesung 
 Wissenschaft in der Gesellschaft: Klimamodelle verstehen und 
 nutzen<br>Geb. 30.41 / Chemie-Hörsaal Nr. 2, KIT Campus Süd, 
 Fritz-Haber-Weg 6, <br><br><p>Klimamodelle sind wesentliche Werkzeuge, 
 um die Funktionsweise unseres Klimas zu verstehen und Aussagen &uuml;ber 
 zuk&uuml;nftige Klimaentwicklungen zu treffen. Dieser Vortrag behandelt 
 die Grundlagen und Anwendungen von Klimamodellen, wobei sowohl die 
 physikalischen und mathematischen Prinzipien als auch die 
 Komplexit&auml;t regionaler Klimaentwicklungen behandelt werden. Anhand 
 zahlreicher Beispiele wird ein vertieftes Verst&auml;ndnis f&uuml;r die 
 Funktionsweise und Bedeutung von Klimamodellen in der Klimaforschung 
 vermittelt. Die Studierenden lernen, welche Aussagen Klimamodelle 
 &uuml;ber m&ouml;gliche zuk&uuml;nftige Klimaszenarien treffen 
 k&ouml;nnen und wo ihre Grenzen liegen.</p><br><br><p> </p><br><br><p>In 
 welcher Beziehung stehen Wissenschaft und Gesellschaft? Wie nehmen 
 gesellschaftliche Entwicklungen Einfluss auf die wissenschaftliche 
 Forschung und wie wird wissenschaftliche Erkenntnis gesellschaftlich 
 rezipiert und angewandt? Die Vorlesungsreihe mit unterschiedlichen 
 KIT-internen und -externen Referierenden bietet einen &Uuml;berblick 
 &uuml;ber die Thematik, der sich in folgende Schwerpunkte gliedert: I. 
 Das Wissenschaftssystem, II. Wissenschaft und &Ouml;ffentlichkeit, III. 
 Wissenschaft und Politik, IV. Wissenschaft und Wirtschaft, V. 
 Wertediskurse.</p><br><br><p> </p><br><br><p> </p><br><br><p>G&auml;ste 
 zu Einzelterminen melden sich bitte per E-Mail an unter <a 
 href="mailto:ringvorlesung@forum.kit.edu">ringvorlesung@forum.kit.edu</a 
 >.</p><br><br><p> </p><br><br><p> </p><br><br><p><em>Foto: </em> 
 <em>jbuinac </em><em>/ stock.adobe.com</em></p><br></BODY></HTML>
DESCRIPTION: Ringvorlesung Wissenschaft in der Gesellschaft:
 Klimamodelle verstehen und nutzen\nGeb. 30.41 / Chemie-Hörsaal Nr. 2,
 KIT Campus Süd, Fritz-Haber-Weg 6, \n\n<p>Klimamodelle sind wesentliche
 Werkzeuge, um die Funktionsweise unseres Klimas zu verstehen und
 Aussagen über zukünftige Klimaentwicklungen zu treffen. Dieser Vortrag
 behandelt die Grundlagen und Anwendungen von Klimamodellen, wobei sowohl
 die physikalischen und mathematischen Prinzipien als auch die
 Komplexität regionaler Klimaentwicklungen behandelt werden. Anhand
 zahlreicher Beispiele wird ein vertieftes Verständnis für die
 Funktionsweise und Bedeutung von Klimamodellen in der Klimaforschung
 vermittelt. Die Studierenden lernen, welche Aussagen Klimamodelle über
 mögliche zukünftige Klimaszenarien treffen können und wo ihre Grenzen
 liegen.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p>In welcher Beziehung stehen Wissenschaft
 und Gesellschaft? Wie nehmen gesellschaftliche Entwicklungen Einfluss
 auf die wissenschaftliche Forschung und wie wird wissenschaftliche
 Erkenntnis gesellschaftlich rezipiert und angewandt? Die Vorlesungsreihe
 mit unterschiedlichen KIT-internen und -externen Referierenden bietet
 einen Überblick über die Thematik, der sich in folgende Schwerpunkte
 gliedert: I. Das Wissenschaftssystem, II. Wissenschaft und
 Öffentlichkeit, III. Wissenschaft und Politik, IV. Wissenschaft und
 Wirtschaft, V. Wertediskurse.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p> </p>\n\n<p>Gäste
 zu Einzelterminen melden sich bitte per E-Mail an unter <a
 href="mailto:ringvorlesung@forum.kit.edu">ringvorlesung@forum.kit.edu</a
 >.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p> </p>\n\n<p><em>Foto: </em> <em>jbuinac
 </em><em>/ stock.adobe.com</em></p>\n
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 Fritz-Haber-Weg 6, 
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SUMMARY:Colloquium Fundamentale: Das Paradox moralischer Wissenschaftsfreiheit:
 Von epistemischer Fürsorge zur Umcodierung wissenschaftlicher Standards
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 
 3.2//EN"><HTML><HEAD><TITLE></TITLE></HEAD><BODY>Colloquium 
 Fundamentale: Das Paradox moralischer Wissenschaftsfreiheit: Von 
 epistemischer Fürsorge zur Umcodierung wissenschaftlicher 
 Standards<br>Atrium im InformatiKOM, Geb. 50.19, KIT Campus Süd, 
 Adenauerring 12<br><br><p>An gegenw&auml;rtigen &ouml;ffentlichen 
 Auseinandersetzungen wird immer wieder bem&auml;ngelt, sie seien 
 moralisiert. Kritisiert wird dabei, dass Diskussionen h&auml;ufig 
 weniger von der Suche nach differenzierten Argumenten gepr&auml;gt seien 
 als von dem Wunsch, sich moralisch korrekt zu positionieren. In Verruf 
 sind Moralisierungen auch deshalb, weil sie als Mittel eingesetzt werden 
 k&ouml;nnen, um andere Standpunkte zu diskreditieren und den offenen 
 Austausch von Argumenten zu erschweren.<br /><br>Zugleich sind 
 Moralisierungen ein wichtiger Motor gesellschaftlichen Fortschritts. 
 Ohne die Anprangerung von Ungerechtigkeit, Diskriminierung oder 
 Machtmissbrauch w&auml;ren zentrale Fortschritte &ndash; etwa im Kampf 
 um das Frauenwahlrecht, die Abschaffung der Rassentrennung in den USA 
 oder die Sensibilisierung f&uuml;r Machtmissbrauch in 
 Abh&auml;ngigkeitsverh&auml;ltnissen &ndash; kaum 
 denkbar.</p><br><br><p> </p><br><br><p>Das Colloquium Fundamentale 
 widmet sich im Sommersemester 2026 den Chancen und Risiken von 
 Moralisierungen in &ouml;ffentlichen Auseinandersetzungen und findet im 
 Rahmen des BMFTR-gef&ouml;rderten Projektes MoWiKo (Moralisierungen in 
 der Wissenschaftskommunikation &ndash; Ursachen, Formen und Wirkungen) 
 statt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie moralische Bewertungen 
 &ouml;ffentliche Debatten, die Redefreiheit und die 
 Wissenschaftsfreiheit beeinflussen und unter welchen Bedingungen sie zu 
 produktiver Kritik an Missst&auml;nden oder zu einer problematischen 
 Verengung des Diskurses werden.</p><br><br><p> 
 </p><br><br><p><strong>Abstract</strong></p><br><br><p>Die liberale 
 Demokratie setzt Wissenschaftsfreiheit voraus. Sie ist ein 
 eigenst&auml;ndiges, von der Meinungsfreiheit zu unterscheidendes 
 Grundrecht auf epistemisch qualifizierten &ouml;ffentlichen 
 Vernunftgebrauch. Der Vortrag untersucht das Verh&auml;ltnis von 
 Wissenschaftsfreiheit und moralischer Verantwortung. Ausgangspunkt ist 
 das Paradox moralischer Wissenschaftsfreiheit: Wenn moralische 
 Erw&auml;gungen Teil wissenschaftlicher Begr&uuml;ndungsstandards 
 werden, werden epistemische Kriterien normativ umcodiert und der 
 Erkenntnisprozess korrumpiert. Zugleich wird gezeigt, dass der 
 Freiheitsbegriff zwei komplement&auml;re normative Dimensionen umfasst: 
 epistemische Gerechtigkeit als Teilhabe aller potenziell Erkennenden am 
 wissenschaftlichen Diskurs und epistemische Offenheit als die Freiheit, 
 ohne Furcht oder Gef&auml;lligkeit die Wahrheit zu sagen.</p><br><br><p> 
 </p><br><br><p><em>Foto: &copy; FORUM</em></p><br></BODY></HTML>
DESCRIPTION: Colloquium Fundamentale: Das Paradox moralischer
 Wissenschaftsfreiheit: Von epistemischer Fürsorge zur Umcodierung
 wissenschaftlicher Standards\nAtrium im InformatiKOM, Geb. 50.19, KIT
 Campus Süd, Adenauerring 12\n\n<p>An gegenwärtigen öffentlichen
 Auseinandersetzungen wird immer wieder bemängelt, sie seien
 moralisiert. Kritisiert wird dabei, dass Diskussionen häufig weniger
 von der Suche nach differenzierten Argumenten geprägt seien als von dem
 Wunsch, sich moralisch korrekt zu positionieren. In Verruf sind
 Moralisierungen auch deshalb, weil sie als Mittel eingesetzt werden
 können, um andere Standpunkte zu diskreditieren und den offenen
 Austausch von Argumenten zu erschweren.<br />\nZugleich sind
 Moralisierungen ein wichtiger Motor gesellschaftlichen Fortschritts.
 Ohne die Anprangerung von Ungerechtigkeit, Diskriminierung oder
 Machtmissbrauch wären zentrale Fortschritte – etwa im Kampf um das
 Frauenwahlrecht, die Abschaffung der Rassentrennung in den USA oder die
 Sensibilisierung für Machtmissbrauch in Abhängigkeitsverhältnissen
 – kaum denkbar.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p>Das Colloquium Fundamentale
 widmet sich im Sommersemester 2026 den Chancen und Risiken von
 Moralisierungen in öffentlichen Auseinandersetzungen und findet im
 Rahmen des BMFTR-geförderten Projektes MoWiKo (Moralisierungen in der
 Wissenschaftskommunikation – Ursachen, Formen und Wirkungen) statt. Im
 Mittelpunkt steht die Frage, wie moralische Bewertungen öffentliche
 Debatten, die Redefreiheit und die Wissenschaftsfreiheit beeinflussen
 und unter welchen Bedingungen sie zu produktiver Kritik an Missständen
 oder zu einer problematischen Verengung des Diskurses werden.</p>\n\n<p>
 </p>\n\n<p><strong>Abstract</strong></p>\n\n<p>Die liberale Demokratie
 setzt Wissenschaftsfreiheit voraus. Sie ist ein eigenständiges, von der
 Meinungsfreiheit zu unterscheidendes Grundrecht auf epistemisch
 qualifizierten öffentlichen Vernunftgebrauch. Der Vortrag untersucht
 das Verhältnis von Wissenschaftsfreiheit und moralischer Verantwortung.
 Ausgangspunkt ist das Paradox moralischer Wissenschaftsfreiheit: Wenn
 moralische Erwägungen Teil wissenschaftlicher Begründungsstandards
 werden, werden epistemische Kriterien normativ umcodiert und der
 Erkenntnisprozess korrumpiert. Zugleich wird gezeigt, dass der
 Freiheitsbegriff zwei komplementäre normative Dimensionen umfasst:
 epistemische Gerechtigkeit als Teilhabe aller potenziell Erkennenden am
 wissenschaftlichen Diskurs und epistemische Offenheit als die Freiheit,
 ohne Furcht oder Gefälligkeit die Wahrheit zu sagen.</p>\n\n<p>
 </p>\n\n<p><em>Foto: © FORUM</em></p>\n
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LOCATION:Atrium im InformatiKOM, Geb. 50.19, KIT Campus Süd,
 Adenauerring 12
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SUMMARY:Ringvorlesung Wissenschaft in der Gesellschaft:
 Wissenschaftsjournalismus – zwischen TikTok und peer review
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 
 3.2//EN"><HTML><HEAD><TITLE></TITLE></HEAD><BODY>Ringvorlesung 
 Wissenschaft in der Gesellschaft: Wissenschaftsjournalismus &ndash; 
 zwischen TikTok und peer review<br>Geb. 30.41 / Chemie-Hörsaal Nr. 2, 
 KIT Campus Süd, Fritz-Haber-Weg 6, <br><br><p>Wissenschaftsjournalismus 
 hat heute vielf&auml;ltige Aufgaben: Er soll einerseits sachlich und 
 verst&auml;ndlich aus der Forschung berichten, so dass auch Forschende 
 sich angesprochen f&uuml;hlen &ndash; andererseits soll er 
 Aufmerksamkeit f&uuml;r Wissenschaft bei sehr vielen verschiedenen 
 Zielgruppen und Kan&auml;len erzeugen. Manchmal hat er die Rolle, 
 Wissenschaft kritisch zu beleuchten und ein &bdquo;peer review des peer 
 review&ldquo; zu leisten. Immer h&auml;ufiger findet er sich in 
 politisch oder gesellschaftlich sehr umstrittenen Themengebieten wieder. 
 Und dann hat er noch eine Unterhaltungsaufgabe &ndash; oder er gibt 
 Ratschl&auml;ge, etwa zu Gesundheitsthemen. Wie wird 
 Wissenschaftsjournalismus dieser Rollenvielfalt gerecht, und wie 
 behauptet er sich in Zeiten von Journalismuskritik, 
 Stellenk&uuml;rzungen &ndash; und der Omnipr&auml;senz generativer KI? 
 Der Vortrag leuchtet den Facettenreichtum dieses Berufsfelds auf und 
 reflektiert die ver&auml;nderte Rolle als gesellschaftlicher und 
 medialer Intermedi&auml;r.</p><br><br><p> </p><br><br><p>In welcher 
 Beziehung stehen Wissenschaft und Gesellschaft? Wie nehmen 
 gesellschaftliche Entwicklungen Einfluss auf die wissenschaftliche 
 Forschung und wie wird wissenschaftliche Erkenntnis gesellschaftlich 
 rezipiert und angewandt? Die Vorlesungsreihe mit unterschiedlichen 
 KIT-internen und -externen Referierenden bietet einen &Uuml;berblick 
 &uuml;ber die Thematik, der sich in folgende Schwerpunkte gliedert: I. 
 Das Wissenschaftssystem, II. Wissenschaft und &Ouml;ffentlichkeit, III. 
 Wissenschaft und Politik, IV. Wissenschaft und Wirtschaft, V. 
 Wertediskurse.</p><br><br><p> </p><br><br><p> </p><br><br><p>G&auml;ste 
 zu Einzelterminen melden sich bitte per E-Mail an unter <a 
 href="mailto:ringvorlesung@forum.kit.edu">ringvorlesung@forum.kit.edu</a 
 >.</p><br><br><p> </p><br><br><p> </p><br><br><p><em>Foto: </em> 
 <em>jbuinac </em><em>/ stock.adobe.com</em></p><br></BODY></HTML>
DESCRIPTION: Ringvorlesung Wissenschaft in der Gesellschaft:
 Wissenschaftsjournalismus – zwischen TikTok und peer review\nGeb.
 30.41 / Chemie-Hörsaal Nr. 2, KIT Campus Süd, Fritz-Haber-Weg 6,
 \n\n<p>Wissenschaftsjournalismus hat heute vielfältige Aufgaben: Er
 soll einerseits sachlich und verständlich aus der Forschung berichten,
 so dass auch Forschende sich angesprochen fühlen – andererseits soll
 er Aufmerksamkeit für Wissenschaft bei sehr vielen verschiedenen
 Zielgruppen und Kanälen erzeugen. Manchmal hat er die Rolle,
 Wissenschaft kritisch zu beleuchten und ein „peer review des peer
 review“ zu leisten. Immer häufiger findet er sich in politisch oder
 gesellschaftlich sehr umstrittenen Themengebieten wieder. Und dann hat
 er noch eine Unterhaltungsaufgabe – oder er gibt Ratschläge, etwa zu
 Gesundheitsthemen. Wie wird Wissenschaftsjournalismus dieser
 Rollenvielfalt gerecht, und wie behauptet er sich in Zeiten von
 Journalismuskritik, Stellenkürzungen – und der Omnipräsenz
 generativer KI? Der Vortrag leuchtet den Facettenreichtum dieses
 Berufsfelds auf und reflektiert die veränderte Rolle als
 gesellschaftlicher und medialer Intermediär.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p>In
 welcher Beziehung stehen Wissenschaft und Gesellschaft? Wie nehmen
 gesellschaftliche Entwicklungen Einfluss auf die wissenschaftliche
 Forschung und wie wird wissenschaftliche Erkenntnis gesellschaftlich
 rezipiert und angewandt? Die Vorlesungsreihe mit unterschiedlichen
 KIT-internen und -externen Referierenden bietet einen Überblick über
 die Thematik, der sich in folgende Schwerpunkte gliedert: I. Das
 Wissenschaftssystem, II. Wissenschaft und Öffentlichkeit, III.
 Wissenschaft und Politik, IV. Wissenschaft und Wirtschaft, V.
 Wertediskurse.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p> </p>\n\n<p>Gäste zu
 Einzelterminen melden sich bitte per E-Mail an unter <a
 href="mailto:ringvorlesung@forum.kit.edu">ringvorlesung@forum.kit.edu</a
 >.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p> </p>\n\n<p><em>Foto: </em> <em>jbuinac
 </em><em>/ stock.adobe.com</em></p>\n
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20260615T140000
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LOCATION:Geb. 30.41 / Chemie-Hörsaal Nr. 2, KIT Campus Süd,
 Fritz-Haber-Weg 6, 
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UID: 61731
DTSTAMP:20260530T201528Z
SUMMARY:Colloquium Fundamentale: Moral und Moralismus in öffentlichen Debatten:
 ein moralphilosophischer Blick (Nachholtermin)
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 
 3.2//EN"><HTML><HEAD><TITLE></TITLE></HEAD><BODY>Colloquium 
 Fundamentale: Moral und Moralismus in öffentlichen Debatten: ein 
 moralphilosophischer Blick (Nachholtermin)<br>Atrium im InformatiKOM, 
 Geb. 50.19, KIT Campus Süd, Adenauerring 12<br><br><p>An 
 gegenw&auml;rtigen &ouml;ffentlichen Auseinandersetzungen wird immer 
 wieder bem&auml;ngelt, sie seien moralisiert. Kritisiert wird dabei, 
 dass Diskussionen h&auml;ufig weniger von der Suche nach differenzierten 
 Argumenten gepr&auml;gt seien als von dem Wunsch, sich moralisch korrekt 
 zu positionieren. In Verruf sind Moralisierungen auch deshalb, weil sie 
 als Mittel eingesetzt werden k&ouml;nnen, um andere Standpunkte zu 
 diskreditieren und den offenen Austausch von Argumenten zu 
 erschweren.<br /><br>Zugleich sind Moralisierungen ein wichtiger Motor 
 gesellschaftlichen Fortschritts. Ohne die Anprangerung von 
 Ungerechtigkeit, Diskriminierung oder Machtmissbrauch w&auml;ren 
 zentrale Fortschritte &ndash; etwa im Kampf um das Frauenwahlrecht, die 
 Abschaffung der Rassentrennung in den USA oder die Sensibilisierung 
 f&uuml;r Machtmissbrauch in Abh&auml;ngigkeitsverh&auml;ltnissen &ndash; 
 kaum denkbar.</p><br><br><p> </p><br><br><p>Das Colloquium Fundamentale 
 widmet sich im Sommersemester 2026 den Chancen und Risiken von 
 Moralisierungen in &ouml;ffentlichen Auseinandersetzungen und findet im 
 Rahmen des BMFTR-gef&ouml;rderten Projektes MoWiKo (Moralisierungen in 
 der Wissenschaftskommunikation &ndash; Ursachen, Formen und Wirkungen) 
 statt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie moralische Bewertungen 
 &ouml;ffentliche Debatten, die Redefreiheit und die 
 Wissenschaftsfreiheit beeinflussen und unter welchen Bedingungen sie zu 
 produktiver Kritik an Missst&auml;nden oder zu einer problematischen 
 Verengung des Diskurses werden.</p><br><br><p> 
 </p><br><br><p><strong>Abstract</strong></p><br><br><p>Einer 
 verbreiteten Zeitdiagnose zufolge seien gesellschaftliche Diskussionen 
 -- z.B. dar&uuml;ber, was man isst (&quot;bio-vegan&quot;), reist 
 (&quot;flugschamlos&quot;), spricht (&quot;genderneutral&quot;), sich 
 kleidet (&quot;fair&quot;), die Wohnung heizt 
 (&quot;W&auml;rmepumpe&quot;) oder Geld investiert (&quot;ethisch&quot;) 
 -- in zunehmendem Ma&szlig;e moralisch aufgeladen, &uuml;ber Geb&uuml;hr 
 moralinsauer, eben durchweg moralistisch; und das sei schlecht, 
 verfehlt, ein Missstand. Doch stimmt das? Um das herauszufinden, muss 
 man zwei Fragen stellen, die in die Moralphilosophie fallen: (1) Was 
 genau ist Moralismus &uuml;berhaupt und (2) was ist eigentlich falsch 
 (und richtig) daran? In diesem Vortrag m&ouml;chte ich anhand dieser 
 Fragen die Rolle der Moral und das Ph&auml;nomen des Moralismus in 
 &ouml;ffentlichen Auseinandersetzungen aus der Perspektive der 
 Moralphilosophie beleuchten. Damit lassen sich dann einige 
 Vereinfachungen und Missverst&auml;ndnisse identifizieren, die der 
 verbreiteten Zeitdiagnose manchmal zugrunde liegen.</p><br><br><p> 
 </p><br><br><p><em>Foto: &copy; FORUM</em></p><br></BODY></HTML>
DESCRIPTION: Colloquium Fundamentale: Moral und Moralismus in
 öffentlichen Debatten: ein moralphilosophischer Blick
 (Nachholtermin)\nAtrium im InformatiKOM, Geb. 50.19, KIT Campus Süd,
 Adenauerring 12\n\n<p>An gegenwärtigen öffentlichen
 Auseinandersetzungen wird immer wieder bemängelt, sie seien
 moralisiert. Kritisiert wird dabei, dass Diskussionen häufig weniger
 von der Suche nach differenzierten Argumenten geprägt seien als von dem
 Wunsch, sich moralisch korrekt zu positionieren. In Verruf sind
 Moralisierungen auch deshalb, weil sie als Mittel eingesetzt werden
 können, um andere Standpunkte zu diskreditieren und den offenen
 Austausch von Argumenten zu erschweren.<br />\nZugleich sind
 Moralisierungen ein wichtiger Motor gesellschaftlichen Fortschritts.
 Ohne die Anprangerung von Ungerechtigkeit, Diskriminierung oder
 Machtmissbrauch wären zentrale Fortschritte – etwa im Kampf um das
 Frauenwahlrecht, die Abschaffung der Rassentrennung in den USA oder die
 Sensibilisierung für Machtmissbrauch in Abhängigkeitsverhältnissen
 – kaum denkbar.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p>Das Colloquium Fundamentale
 widmet sich im Sommersemester 2026 den Chancen und Risiken von
 Moralisierungen in öffentlichen Auseinandersetzungen und findet im
 Rahmen des BMFTR-geförderten Projektes MoWiKo (Moralisierungen in der
 Wissenschaftskommunikation – Ursachen, Formen und Wirkungen) statt. Im
 Mittelpunkt steht die Frage, wie moralische Bewertungen öffentliche
 Debatten, die Redefreiheit und die Wissenschaftsfreiheit beeinflussen
 und unter welchen Bedingungen sie zu produktiver Kritik an Missständen
 oder zu einer problematischen Verengung des Diskurses werden.</p>\n\n<p>
 </p>\n\n<p><strong>Abstract</strong></p>\n\n<p>Einer verbreiteten
 Zeitdiagnose zufolge seien gesellschaftliche Diskussionen -- z.B.
 darüber, was man isst ("bio-vegan"), reist ("flugschamlos"), spricht
 ("genderneutral"), sich kleidet ("fair"), die Wohnung heizt
 ("Wärmepumpe") oder Geld investiert ("ethisch") -- in zunehmendem Maße
 moralisch aufgeladen, über Gebühr moralinsauer, eben durchweg
 moralistisch; und das sei schlecht, verfehlt, ein Missstand. Doch stimmt
 das? Um das herauszufinden, muss man zwei Fragen stellen, die in die
 Moralphilosophie fallen: (1) Was genau ist Moralismus überhaupt und (2)
 was ist eigentlich falsch (und richtig) daran? In diesem Vortrag möchte
 ich anhand dieser Fragen die Rolle der Moral und das Phänomen des
 Moralismus in öffentlichen Auseinandersetzungen aus der Perspektive der
 Moralphilosophie beleuchten. Damit lassen sich dann einige
 Vereinfachungen und Missverständnisse identifizieren, die der
 verbreiteten Zeitdiagnose manchmal zugrunde liegen.</p>\n\n<p>
 </p>\n\n<p><em>Foto: © FORUM</em></p>\n
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LOCATION:Atrium im InformatiKOM, Geb. 50.19, KIT Campus Süd,
 Adenauerring 12
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SUMMARY:Ringvorlesung Wissenschaft in der Gesellschaft: Die Rationalität von
 Wissenschaft, Politik und Medien
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 
 3.2//EN"><HTML><HEAD><TITLE></TITLE></HEAD><BODY>Ringvorlesung 
 Wissenschaft in der Gesellschaft: Die Rationalität von Wissenschaft, 
 Politik und Medien<br>Geb. 30.41 / Chemie-Hörsaal Nr. 2, KIT Campus 
 Süd, Fritz-Haber-Weg 6, <br><br><p>Wissenschaft stellt in modernen 
 Gesellschaften eine bedeutsame Wissensressource dar, die zu 
 gesellschaftlichen Problemdiagnosen und zur Entwicklung effektiver 
 L&ouml;sungen beitragen kann. Doch wie kann und soll Wissenschaft in 
 politisches Handeln einflie&szlig;en? Die Antwort auf diese Frage liegt 
 in einem Spannungsfeld, das sich aufspannt einerseits durch die 
 Erwartung, dass Politik m&ouml;glichst rational und effektiv sein sollte 
 und andererseits durch die Tatsache, dass politisches Handeln nie nur 
 auf Wissen, sondern immer auch auf Werturteilen beruht, die 
 wissenschaftlich nicht begr&uuml;ndet werden k&ouml;nnen. In dieser 
 Sitzung behandeln wir dieses Spannungsfeld aus erkenntnistheoretischer 
 und demokratietheoretischer Perspektive.</p><br><br><p> 
 </p><br><br><p>In welcher Beziehung stehen Wissenschaft und 
 Gesellschaft? Wie nehmen gesellschaftliche Entwicklungen Einfluss auf 
 die wissenschaftliche Forschung und wie wird wissenschaftliche 
 Erkenntnis gesellschaftlich rezipiert und angewandt? Die Vorlesungsreihe 
 mit unterschiedlichen KIT-internen und -externen Referierenden bietet 
 einen &Uuml;berblick &uuml;ber die Thematik, der sich in folgende 
 Schwerpunkte gliedert: I. Das Wissenschaftssystem, II. Wissenschaft und 
 &Ouml;ffentlichkeit, III. Wissenschaft und Politik, IV. Wissenschaft und 
 Wirtschaft, V. Wertediskurse.</p><br><br><p> </p><br><br><p> 
 </p><br><br><p>G&auml;ste zu Einzelterminen melden sich bitte per E-Mail 
 an unter <a 
 href="mailto:ringvorlesung@forum.kit.edu">ringvorlesung@forum.kit.edu</a 
 >.</p><br><br><p> </p><br><br><p> </p><br><br><p><em>Foto: </em> 
 <em>jbuinac </em><em>/ stock.adobe.com</em></p><br></BODY></HTML>
DESCRIPTION: Ringvorlesung Wissenschaft in der Gesellschaft: Die
 Rationalität von Wissenschaft, Politik und Medien\nGeb. 30.41 /
 Chemie-Hörsaal Nr. 2, KIT Campus Süd, Fritz-Haber-Weg 6,
 \n\n<p>Wissenschaft stellt in modernen Gesellschaften eine bedeutsame
 Wissensressource dar, die zu gesellschaftlichen Problemdiagnosen und zur
 Entwicklung effektiver Lösungen beitragen kann. Doch wie kann und soll
 Wissenschaft in politisches Handeln einfließen? Die Antwort auf diese
 Frage liegt in einem Spannungsfeld, das sich aufspannt einerseits durch
 die Erwartung, dass Politik möglichst rational und effektiv sein sollte
 und andererseits durch die Tatsache, dass politisches Handeln nie nur
 auf Wissen, sondern immer auch auf Werturteilen beruht, die
 wissenschaftlich nicht begründet werden können. In dieser Sitzung
 behandeln wir dieses Spannungsfeld aus erkenntnistheoretischer und
 demokratietheoretischer Perspektive.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p>In welcher
 Beziehung stehen Wissenschaft und Gesellschaft? Wie nehmen
 gesellschaftliche Entwicklungen Einfluss auf die wissenschaftliche
 Forschung und wie wird wissenschaftliche Erkenntnis gesellschaftlich
 rezipiert und angewandt? Die Vorlesungsreihe mit unterschiedlichen
 KIT-internen und -externen Referierenden bietet einen Überblick über
 die Thematik, der sich in folgende Schwerpunkte gliedert: I. Das
 Wissenschaftssystem, II. Wissenschaft und Öffentlichkeit, III.
 Wissenschaft und Politik, IV. Wissenschaft und Wirtschaft, V.
 Wertediskurse.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p> </p>\n\n<p>Gäste zu
 Einzelterminen melden sich bitte per E-Mail an unter <a
 href="mailto:ringvorlesung@forum.kit.edu">ringvorlesung@forum.kit.edu</a
 >.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p> </p>\n\n<p><em>Foto: </em> <em>jbuinac
 </em><em>/ stock.adobe.com</em></p>\n
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 Fritz-Haber-Weg 6, 
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SUMMARY:Colloquium Fundamentale: Schaden Moralisierungen der Redefreiheit?
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 
 3.2//EN"><HTML><HEAD><TITLE></TITLE></HEAD><BODY>Colloquium 
 Fundamentale: Schaden Moralisierungen der Redefreiheit?<br>Atrium im 
 InformatiKOM, Geb. 50.19, KIT Campus Süd, Adenauerring 12<br><br><p>An 
 gegenw&auml;rtigen &ouml;ffentlichen Auseinandersetzungen wird immer 
 wieder bem&auml;ngelt, sie seien moralisiert. Kritisiert wird dabei, 
 dass Diskussionen h&auml;ufig weniger von der Suche nach differenzierten 
 Argumenten gepr&auml;gt seien als von dem Wunsch, sich moralisch korrekt 
 zu positionieren. In Verruf sind Moralisierungen auch deshalb, weil sie 
 als Mittel eingesetzt werden k&ouml;nnen, um andere Standpunkte zu 
 diskreditieren und den offenen Austausch von Argumenten zu 
 erschweren.<br /><br>Zugleich sind Moralisierungen ein wichtiger Motor 
 gesellschaftlichen Fortschritts. Ohne die Anprangerung von 
 Ungerechtigkeit, Diskriminierung oder Machtmissbrauch w&auml;ren 
 zentrale Fortschritte &ndash; etwa im Kampf um das Frauenwahlrecht, die 
 Abschaffung der Rassentrennung in den USA oder die Sensibilisierung 
 f&uuml;r Machtmissbrauch in Abh&auml;ngigkeitsverh&auml;ltnissen &ndash; 
 kaum denkbar.</p><br><br><p> </p><br><br><p>Das Colloquium Fundamentale 
 widmet sich im Sommersemester 2026 den Chancen und Risiken von 
 Moralisierungen in &ouml;ffentlichen Auseinandersetzungen und findet im 
 Rahmen des BMFTR-gef&ouml;rderten Projektes MoWiKo (Moralisierungen in 
 der Wissenschaftskommunikation &ndash; Ursachen, Formen und Wirkungen) 
 statt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie moralische Bewertungen 
 &ouml;ffentliche Debatten, die Redefreiheit und die 
 Wissenschaftsfreiheit beeinflussen und unter welchen Bedingungen sie zu 
 produktiver Kritik an Missst&auml;nden oder zu einer problematischen 
 Verengung des Diskurses werden.</p><br><br><p> 
 </p><br><br><p><strong>Abstract</strong></p><br><br><p>Seit einigen 
 Jahren wird in der &Ouml;ffentlichkeit intensiv diskutiert, inwieweit 
 die Redefreiheit in Deutschland noch gesichert ist. Einer der 
 Ausl&ouml;ser hierf&uuml;r war ein Umfrageergebnis des Instituts 
 f&uuml;r Demoskopie Allensbach aus dem Jahr 2021, wonach nur noch rund 
 die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung den Eindruck hat, man k&ouml;nne 
 seine politische Meinung frei &auml;u&szlig;ern. Gleichzeitig kann man 
 immer wieder die Klage h&ouml;ren, es gebe eine zu starke Moralisierung 
 in der &ouml;ffentlichen Debatte. Der Vortrag wird erl&auml;utern, warum 
 beides miteinander verkn&uuml;pft ist. Er beschreibt auf der Grundlage 
 der Repr&auml;sentativumfragen des Allensbacher Instituts, welche 
 sozialpsychologischen Mechanismen den sozialen Druck erzeugen, der von 
 vielen B&uuml;rgern beklagt wird. Er zeigt, welche Rolle dabei die 
 Massenmedien spielen und warum ein gewisses Ma&szlig; an sozialer 
 Kontrolle der Preis ist, den man f&uuml;r eine freie Gesellschaft zahlen 
 muss.</p><br><br><p> </p><br><br><p><em>Foto: &copy; 
 FORUM</em></p><br></BODY></HTML>
DESCRIPTION: Colloquium Fundamentale: Schaden Moralisierungen der
 Redefreiheit?\nAtrium im InformatiKOM, Geb. 50.19, KIT Campus Süd,
 Adenauerring 12\n\n<p>An gegenwärtigen öffentlichen
 Auseinandersetzungen wird immer wieder bemängelt, sie seien
 moralisiert. Kritisiert wird dabei, dass Diskussionen häufig weniger
 von der Suche nach differenzierten Argumenten geprägt seien als von dem
 Wunsch, sich moralisch korrekt zu positionieren. In Verruf sind
 Moralisierungen auch deshalb, weil sie als Mittel eingesetzt werden
 können, um andere Standpunkte zu diskreditieren und den offenen
 Austausch von Argumenten zu erschweren.<br />\nZugleich sind
 Moralisierungen ein wichtiger Motor gesellschaftlichen Fortschritts.
 Ohne die Anprangerung von Ungerechtigkeit, Diskriminierung oder
 Machtmissbrauch wären zentrale Fortschritte – etwa im Kampf um das
 Frauenwahlrecht, die Abschaffung der Rassentrennung in den USA oder die
 Sensibilisierung für Machtmissbrauch in Abhängigkeitsverhältnissen
 – kaum denkbar.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p>Das Colloquium Fundamentale
 widmet sich im Sommersemester 2026 den Chancen und Risiken von
 Moralisierungen in öffentlichen Auseinandersetzungen und findet im
 Rahmen des BMFTR-geförderten Projektes MoWiKo (Moralisierungen in der
 Wissenschaftskommunikation – Ursachen, Formen und Wirkungen) statt. Im
 Mittelpunkt steht die Frage, wie moralische Bewertungen öffentliche
 Debatten, die Redefreiheit und die Wissenschaftsfreiheit beeinflussen
 und unter welchen Bedingungen sie zu produktiver Kritik an Missständen
 oder zu einer problematischen Verengung des Diskurses werden.</p>\n\n<p>
 </p>\n\n<p><strong>Abstract</strong></p>\n\n<p>Seit einigen Jahren wird
 in der Öffentlichkeit intensiv diskutiert, inwieweit die Redefreiheit
 in Deutschland noch gesichert ist. Einer der Auslöser hierfür war ein
 Umfrageergebnis des Instituts für Demoskopie Allensbach aus dem Jahr
 2021, wonach nur noch rund die Hälfte der Bevölkerung den Eindruck
 hat, man könne seine politische Meinung frei äußern. Gleichzeitig
 kann man immer wieder die Klage hören, es gebe eine zu starke
 Moralisierung in der öffentlichen Debatte. Der Vortrag wird erläutern,
 warum beides miteinander verknüpft ist. Er beschreibt auf der Grundlage
 der Repräsentativumfragen des Allensbacher Instituts, welche
 sozialpsychologischen Mechanismen den sozialen Druck erzeugen, der von
 vielen Bürgern beklagt wird. Er zeigt, welche Rolle dabei die
 Massenmedien spielen und warum ein gewisses Maß an sozialer Kontrolle
 der Preis ist, den man für eine freie Gesellschaft zahlen
 muss.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p><em>Foto: © FORUM</em></p>\n
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20260625T180000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20260625T193000
LOCATION:Atrium im InformatiKOM, Geb. 50.19, KIT Campus Süd,
 Adenauerring 12
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UID: 61334
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SUMMARY:Ringvorlesung Wissenschaft in der Gesellschaft: Mehr als ein
 Kulturkampf. Männliche Verbündete, Diversity als Aufreger und die alte
 Frage: Wer macht welchen Job? (online)
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 
 3.2//EN"><HTML><HEAD><TITLE></TITLE></HEAD><BODY>Ringvorlesung 
 Wissenschaft in der Gesellschaft: Mehr als ein Kulturkampf. Männliche 
 Verbündete, Diversity als Aufreger und die alte Frage: Wer macht 
 welchen Job? (online)<br>online, <br><br><p>Der Vortrag verbindet 
 historische und aktuelle Perspektiven auf Geschlecht, Arbeit und 
 Technologie. Ausgehend von fr&uuml;hen m&auml;nnlichen Verb&uuml;ndeten 
 im 19. und 20. Jahrhundert wird ein Bogen zu heutigen Debatten gespannt 
 &ndash; etwa zur Emp&ouml;rungswelle bzw. Polarisierung &uuml;ber 
 Diversity-Themen. Im Zentrum steht die Frage nach der geschlechtlichen 
 Segregation des Arbeitsmarktes: Warum halten sich Frauen- und 
 M&auml;nnerberufe so hartn&auml;ckig? Welche Rolle spielen historische 
 Auf- und Abwertungsprozesse sowie strukturelle und kulturelle 
 Zw&auml;nge? Und inwiefern kann die Digitalisierung diese 
 hartn&auml;ckigen Strukturen aufbrechen oder vertiefen? Der Vortrag 
 l&auml;dt dazu ein, bekannte Muster zu hinterfragen und neue 
 Perspektiven auf die Verteilung von Arbeit zu gewinnen.</p><br><br><p> 
 </p><br><br><p>In welcher Beziehung stehen Wissenschaft und 
 Gesellschaft? Wie nehmen gesellschaftliche Entwicklungen Einfluss auf 
 die wissenschaftliche Forschung und wie wird wissenschaftliche 
 Erkenntnis gesellschaftlich rezipiert und angewandt? Die Vorlesungsreihe 
 mit unterschiedlichen KIT-internen und -externen Referierenden bietet 
 einen &Uuml;berblick &uuml;ber die Thematik, der sich in folgende 
 Schwerpunkte gliedert: I. Das Wissenschaftssystem, II. Wissenschaft und 
 &Ouml;ffentlichkeit, III. Wissenschaft und Politik, IV. Wissenschaft und 
 Wirtschaft, V. Wertediskurse.</p><br><br><p> </p><br><br><p> 
 </p><br><br><p>G&auml;ste zu Einzelterminen melden sich bitte per E-Mail 
 an unter <a 
 href="mailto:ringvorlesung@forum.kit.edu">ringvorlesung@forum.kit.edu</a 
 >.</p><br><br><p> </p><br><br><p> </p><br><br><p><em>Foto: </em> 
 <em>jbuinac </em><em>/ stock.adobe.com</em></p><br></BODY></HTML>
DESCRIPTION: Ringvorlesung Wissenschaft in der Gesellschaft: Mehr als
 ein Kulturkampf. Männliche Verbündete, Diversity als Aufreger und die
 alte Frage: Wer macht welchen Job? (online)\nonline, \n\n<p>Der Vortrag
 verbindet historische und aktuelle Perspektiven auf Geschlecht, Arbeit
 und Technologie. Ausgehend von frühen männlichen Verbündeten im 19.
 und 20. Jahrhundert wird ein Bogen zu heutigen Debatten gespannt –
 etwa zur Empörungswelle bzw. Polarisierung über Diversity-Themen. Im
 Zentrum steht die Frage nach der geschlechtlichen Segregation des
 Arbeitsmarktes: Warum halten sich Frauen- und Männerberufe so
 hartnäckig? Welche Rolle spielen historische Auf- und
 Abwertungsprozesse sowie strukturelle und kulturelle Zwänge? Und
 inwiefern kann die Digitalisierung diese hartnäckigen Strukturen
 aufbrechen oder vertiefen? Der Vortrag lädt dazu ein, bekannte Muster
 zu hinterfragen und neue Perspektiven auf die Verteilung von Arbeit zu
 gewinnen.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p>In welcher Beziehung stehen Wissenschaft
 und Gesellschaft? Wie nehmen gesellschaftliche Entwicklungen Einfluss
 auf die wissenschaftliche Forschung und wie wird wissenschaftliche
 Erkenntnis gesellschaftlich rezipiert und angewandt? Die Vorlesungsreihe
 mit unterschiedlichen KIT-internen und -externen Referierenden bietet
 einen Überblick über die Thematik, der sich in folgende Schwerpunkte
 gliedert: I. Das Wissenschaftssystem, II. Wissenschaft und
 Öffentlichkeit, III. Wissenschaft und Politik, IV. Wissenschaft und
 Wirtschaft, V. Wertediskurse.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p> </p>\n\n<p>Gäste
 zu Einzelterminen melden sich bitte per E-Mail an unter <a
 href="mailto:ringvorlesung@forum.kit.edu">ringvorlesung@forum.kit.edu</a
 >.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p> </p>\n\n<p><em>Foto: </em> <em>jbuinac
 </em><em>/ stock.adobe.com</em></p>\n
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20260629T140000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20260629T153000
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UID: 61297
DTSTAMP:20260530T201528Z
SUMMARY:Colloquium Fundamentale: Podiumsdiskussion: Meinungsfreiheit und
 Wissenschaftsfreiheit – über ein spannungsreiches Verhältnis
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 
 3.2//EN"><HTML><HEAD><TITLE></TITLE></HEAD><BODY>Colloquium 
 Fundamentale: Podiumsdiskussion: Meinungsfreiheit und 
 Wissenschaftsfreiheit &ndash; über ein spannungsreiches 
 Verhältnis<br>Atrium im InformatiKOM, Geb. 50.19, KIT Campus Süd, 
 Adenauerring 12<br><br><p>Die Digitalisierung der &ouml;ffentlichen 
 Kommunikation und das Aufkommen sozialer Medien haben eine paradoxe 
 Entwicklung beg&uuml;nstigt: Zum einen haben sie die 
 Meinungs&auml;u&szlig;erungsfreiheit erh&ouml;ht, weil es allen Personen 
 heute m&ouml;glich ist, sich &ouml;ffentlich sichtbar in digitalen 
 Debatten zu engagieren, Nachrichten zu kommentieren, eigene Inhalte zu 
 erstellen und &uuml;ber ihre Netzwerke zu verbreiten. Dies bietet 
 Chancen, dass vernachl&auml;ssigte Perspektiven sichtbar oder dass 
 &ouml;ffentlich verbreitete Irrt&uuml;mer korrigiert 
 werden.</p><br><br><p>Andererseits gibt es Hinweise, dass lautstark 
 engagierte Nutzerinnen und Nutzer mit extremen Ansichten, emotionalen 
 und rei&szlig;erischen Kommunikationsweisen digitale Debattenr&auml;ume 
 dominieren und Personen mit moderaten, differenzierten oder 
 korrigierenden Aussagen aus dem Diskurs verdr&auml;ngen. Die 
 erh&ouml;hte Meinungs&auml;u&szlig;erungsfreiheit der einen k&ouml;nnte 
 so zu einer Einschr&auml;nkung der Redebereitschaft der anderen 
 f&uuml;hren und negative Auswirkungen auf unsere M&ouml;glichkeiten zu 
 einem rationalen, vielf&auml;ltigen und wissensbasierten 
 Argumentaustausch haben.</p><br><br><p>In dieser Podiumsdiskussion 
 besch&auml;ftigen wir uns mit dem Zusammenhang zwischen 
 Meinungs&auml;u&szlig;erungsfreiheit und unseren M&ouml;glichkeiten zu 
 Erkenntnisfortschritt in gesellschaftlichen Auseinandersetzungen. Dazu 
 kl&auml;ren wir zun&auml;chst den Unterschied und die Gemeinsamkeiten 
 zwischen Meinungsfreiheit und Wissenschaftsfreiheit und er&ouml;rtern 
 dann, welche Bedingungen erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit Meinungs- 
 und Wissenschaftsfreiheit einen offenen, rationalen und wissensbasierten 
 Austausch in demokratischen Gesellschaften f&ouml;rdern 
 k&ouml;nnen.</p><br><br><p> </p><br><br><p>Die Diskussion findet statt 
 im Rahmen der Veranstaltungsreihe Colloquium Fundamentale. Diese widmet 
 sich im Sommersemester 2026 den Chancen und Risiken von Moralisierungen 
 in &ouml;ffentlichen Auseinandersetzungen und findet im Rahmen des 
 BMFTR-gef&ouml;rderten Projektes MoWiKo (Moralisierungen in der 
 Wissenschaftskommunikation &ndash; Ursachen, Formen und Wirkungen) 
 statt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie moralische Bewertungen 
 &ouml;ffentliche Debatten, die Redefreiheit und die 
 Wissenschaftsfreiheit beeinflussen und unter welchen Bedingungen sie zu 
 produktiver Kritik an Missst&auml;nden oder zu einer problematischen 
 Verengung des Diskurses werden.</p><br><br><p> </p><br><br><p><strong>Es 
 diskutieren:</strong></p><br><br><ul><br>	<li>Prof. Dr. Thomas Gutmann, 
 <em>Rechtswissenschaftliche Fakult&auml;t an der Universit&auml;t 
 M&uuml;nster</em></li><br>	<li>Prof. Dr. Carsten Reinemann, <em>Institut 
 f&uuml;r Kommunikationswissenschaft und Medienforschung an der 
 Ludwig-Maximilians-Universit&auml;t M&uuml;nchen 
 (LMU)</em></li><br>	<li>Prof. Dr. Diana Rieger, <em>Institut f&uuml;r 
 Kommunikationswissenschaft und Medienforschung an der 
 Ludwig-Maximilians-Universit&auml;t M&uuml;nchen 
 (LMU)</em></li><br>	<li>Prof. Dr. Michael Schefczyk, <em>Department 
 f&uuml;r Philosophie am Karlsruher Institut f&uuml;r Technologie 
 (KIT)</em></li><br></ul><br><br><p> 
 </p><br><br><p><strong>Moderation:</strong><em> </em> Prof. Dr. Senja 
 Post, <em>Professorin f&uuml;r Wissenschaftskommunikation und 
 wissenschaftliche Leiterin des Studium Generale. Forum Wissenschaft und 
 Gesellschaft (FORUM), KIT</em></p><br><br><p> </p><br><br><p> 
 </p><br><br><p><em>Foto: &copy; FORUM</em></p><br></BODY></HTML>
DESCRIPTION: Colloquium Fundamentale: Podiumsdiskussion:
 Meinungsfreiheit und Wissenschaftsfreiheit – über ein
 spannungsreiches Verhältnis\nAtrium im InformatiKOM, Geb. 50.19, KIT
 Campus Süd, Adenauerring 12\n\n<p>Die Digitalisierung der öffentlichen
 Kommunikation und das Aufkommen sozialer Medien haben eine paradoxe
 Entwicklung begünstigt: Zum einen haben sie die
 Meinungsäußerungsfreiheit erhöht, weil es allen Personen heute
 möglich ist, sich öffentlich sichtbar in digitalen Debatten zu
 engagieren, Nachrichten zu kommentieren, eigene Inhalte zu erstellen und
 über ihre Netzwerke zu verbreiten. Dies bietet Chancen, dass
 vernachlässigte Perspektiven sichtbar oder dass öffentlich verbreitete
 Irrtümer korrigiert werden.</p>\n\n<p>Andererseits gibt es Hinweise,
 dass lautstark engagierte Nutzerinnen und Nutzer mit extremen Ansichten,
 emotionalen und reißerischen Kommunikationsweisen digitale
 Debattenräume dominieren und Personen mit moderaten, differenzierten
 oder korrigierenden Aussagen aus dem Diskurs verdrängen. Die erhöhte
 Meinungsäußerungsfreiheit der einen könnte so zu einer Einschränkung
 der Redebereitschaft der anderen führen und negative Auswirkungen auf
 unsere Möglichkeiten zu einem rationalen, vielfältigen und
 wissensbasierten Argumentaustausch haben.</p>\n\n<p>In dieser
 Podiumsdiskussion beschäftigen wir uns mit dem Zusammenhang zwischen
 Meinungsäußerungsfreiheit und unseren Möglichkeiten zu
 Erkenntnisfortschritt in gesellschaftlichen Auseinandersetzungen. Dazu
 klären wir zunächst den Unterschied und die Gemeinsamkeiten zwischen
 Meinungsfreiheit und Wissenschaftsfreiheit und erörtern dann, welche
 Bedingungen erfüllt sein müssen, damit Meinungs- und
 Wissenschaftsfreiheit einen offenen, rationalen und wissensbasierten
 Austausch in demokratischen Gesellschaften fördern können.</p>\n\n<p>
 </p>\n\n<p>Die Diskussion findet statt im Rahmen der Veranstaltungsreihe
 Colloquium Fundamentale. Diese widmet sich im Sommersemester 2026 den
 Chancen und Risiken von Moralisierungen in öffentlichen
 Auseinandersetzungen und findet im Rahmen des BMFTR-geförderten
 Projektes MoWiKo (Moralisierungen in der Wissenschaftskommunikation –
 Ursachen, Formen und Wirkungen) statt. Im Mittelpunkt steht die Frage,
 wie moralische Bewertungen öffentliche Debatten, die Redefreiheit und
 die Wissenschaftsfreiheit beeinflussen und unter welchen Bedingungen sie
 zu produktiver Kritik an Missständen oder zu einer problematischen
 Verengung des Diskurses werden.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p><strong>Es
 diskutieren:</strong></p>\n\n<ul>\n	<li>Prof. Dr. Thomas Gutmann,
 <em>Rechtswissenschaftliche Fakultät an der Universität
 Münster</em></li>\n	<li>Prof. Dr. Carsten Reinemann, <em>Institut für
 Kommunikationswissenschaft und Medienforschung an der
 Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU)</em></li>\n	<li>Prof. Dr.
 Diana Rieger, <em>Institut für Kommunikationswissenschaft und
 Medienforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München
 (LMU)</em></li>\n	<li>Prof. Dr. Michael Schefczyk, <em>Department für
 Philosophie am Karlsruher Institut für Technologie
 (KIT)</em></li>\n</ul>\n\n<p>
 </p>\n\n<p><strong>Moderation:</strong><em> </em> Prof. Dr. Senja Post,
 <em>Professorin für Wissenschaftskommunikation und wissenschaftliche
 Leiterin des Studium Generale. Forum Wissenschaft und Gesellschaft
 (FORUM), KIT</em></p>\n\n<p> </p>\n\n<p> </p>\n\n<p><em>Foto: ©
 FORUM</em></p>\n
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20260702T180000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20260702T193000
LOCATION:Atrium im InformatiKOM, Geb. 50.19, KIT Campus Süd,
 Adenauerring 12
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
UID: 61337
DTSTAMP:20260530T201528Z
SUMMARY:Ringvorlesung Wissenschaft in der Gesellschaft: Demokratische
 Wahlverfahren: Eine normative Analyse
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 
 3.2//EN"><HTML><HEAD><TITLE></TITLE></HEAD><BODY>Ringvorlesung 
 Wissenschaft in der Gesellschaft: Demokratische Wahlverfahren: Eine 
 normative Analyse<br>Geb. 30.41 / Chemie-Hörsaal Nr. 2, KIT Campus 
 Süd, Fritz-Haber-Weg 6, <br><br><p>In der Geschichte der USA kam es 
 f&uuml;nfmal vor, dass der gew&auml;hlte Pr&auml;sident weniger 
 W&auml;hlerstimmen in der Bev&ouml;lkerung erhielt als sein 
 erfolgreichster Konkurrent bzw. Konkurrentin; zuletzt passierte dies im 
 Jahr 2000 (Bush vs. Gore) und 2016 (Trump vs. Clinton). Bei der 
 Bundestagswahl im Jahr 2005 stellte sich heraus, dass nach dem damals 
 geltenden Wahlrecht zus&auml;tzliche Stimmen f&uuml;r eine Partei zu 
 weniger Sitzen f&uuml;r diese Partei im Bundestag f&uuml;hren 
 k&ouml;nnen. Dies sind nur zwei Beispiele von Verletzungen 
 grundlegender, normativ w&uuml;nschenswerter Eigenschaften von 
 Wahlverfahren. Ein ber&uuml;hmtes mathematisches Resultat, das 
 sogenannte Unm&ouml;glichkeitstheorem von Kenneth Arrow, besagt, dass in 
 der Tat jedes Wahlverfahren manche grundlegende Prinzipien 
 demokratischer Entscheidungsfindung verletzen muss. Der Vortrag 
 erl&auml;utert dieses Resultat anhand von Beispielen und diskutiert 
 einige seiner weitreichenden gesellschaftlichen Konsequenzen.  
 </p><br><br><p> </p><br><br><p><a 
 href="https://micro.econ.kit.edu/english/puppe.php" target="_blank">Zur 
 Webseite des ECON</a> </p><br><br><p> </p><br><br><p>In welcher 
 Beziehung stehen Wissenschaft und Gesellschaft? Wie nehmen 
 gesellschaftliche Entwicklungen Einfluss auf die wissenschaftliche 
 Forschung und wie wird wissenschaftliche Erkenntnis gesellschaftlich 
 rezipiert und angewandt? Die Vorlesungsreihe mit unterschiedlichen 
 KIT-internen und -externen Referierenden bietet einen &Uuml;berblick 
 &uuml;ber die Thematik, der sich in folgende Schwerpunkte gliedert: I. 
 Das Wissenschaftssystem, II. Wissenschaft und &Ouml;ffentlichkeit, III. 
 Wissenschaft und Politik, IV. Wissenschaft und Wirtschaft, V. 
 Wertediskurse.</p><br><br><p> </p><br><br><p> </p><br><br><p>G&auml;ste 
 zu Einzelterminen melden sich bitte per E-Mail an unter <a 
 href="mailto:ringvorlesung@forum.kit.edu">ringvorlesung@forum.kit.edu</a 
 >.</p><br><br><p> </p><br><br><p> </p><br><br><p><em>Foto: </em> 
 <em>jbuinac </em><em>/ stock.adobe.com</em></p><br></BODY></HTML>
DESCRIPTION: Ringvorlesung Wissenschaft in der Gesellschaft:
 Demokratische Wahlverfahren: Eine normative Analyse\nGeb. 30.41 /
 Chemie-Hörsaal Nr. 2, KIT Campus Süd, Fritz-Haber-Weg 6, \n\n<p>In der
 Geschichte der USA kam es fünfmal vor, dass der gewählte Präsident
 weniger Wählerstimmen in der Bevölkerung erhielt als sein
 erfolgreichster Konkurrent bzw. Konkurrentin; zuletzt passierte dies im
 Jahr 2000 (Bush vs. Gore) und 2016 (Trump vs. Clinton). Bei der
 Bundestagswahl im Jahr 2005 stellte sich heraus, dass nach dem damals
 geltenden Wahlrecht zusätzliche Stimmen für eine Partei zu weniger
 Sitzen für diese Partei im Bundestag führen können. Dies sind nur
 zwei Beispiele von Verletzungen grundlegender, normativ wünschenswerter
 Eigenschaften von Wahlverfahren. Ein berühmtes mathematisches Resultat,
 das sogenannte Unmöglichkeitstheorem von Kenneth Arrow, besagt, dass in
 der Tat jedes Wahlverfahren manche grundlegende Prinzipien
 demokratischer Entscheidungsfindung verletzen muss. Der Vortrag
 erläutert dieses Resultat anhand von Beispielen und diskutiert einige
 seiner weitreichenden gesellschaftlichen Konsequenzen.  </p>\n\n<p>
 </p>\n\n<p><a href="https://micro.econ.kit.edu/english/puppe.php"
 target="_blank">Zur Webseite des ECON</a> </p>\n\n<p> </p>\n\n<p>In
 welcher Beziehung stehen Wissenschaft und Gesellschaft? Wie nehmen
 gesellschaftliche Entwicklungen Einfluss auf die wissenschaftliche
 Forschung und wie wird wissenschaftliche Erkenntnis gesellschaftlich
 rezipiert und angewandt? Die Vorlesungsreihe mit unterschiedlichen
 KIT-internen und -externen Referierenden bietet einen Überblick über
 die Thematik, der sich in folgende Schwerpunkte gliedert: I. Das
 Wissenschaftssystem, II. Wissenschaft und Öffentlichkeit, III.
 Wissenschaft und Politik, IV. Wissenschaft und Wirtschaft, V.
 Wertediskurse.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p> </p>\n\n<p>Gäste zu
 Einzelterminen melden sich bitte per E-Mail an unter <a
 href="mailto:ringvorlesung@forum.kit.edu">ringvorlesung@forum.kit.edu</a
 >.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p> </p>\n\n<p><em>Foto: </em> <em>jbuinac
 </em><em>/ stock.adobe.com</em></p>\n
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LOCATION:Geb. 30.41 / Chemie-Hörsaal Nr. 2, KIT Campus Süd,
 Fritz-Haber-Weg 6, 
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SUMMARY:Ringvorlesung Wissenschaft in der Gesellschaft: Gute wissenschaftliche
 Praxis am Beispiel sicherheitsrelevanter Forschung
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 
 3.2//EN"><HTML><HEAD><TITLE></TITLE></HEAD><BODY>Ringvorlesung 
 Wissenschaft in der Gesellschaft: Gute wissenschaftliche Praxis am 
 Beispiel sicherheitsrelevanter Forschung<br>Geb. 30.41 / Chemie-Hörsaal 
 Nr. 2, KIT Campus Süd, Fritz-Haber-Weg 6, <br><br><p>Angesichts 
 aktueller geopolitischer Entwicklungen gewinnen Fragen der 
 Verteidigungsf&auml;higkeit und Resilienz unserer Gesellschaft wieder 
 rasant an Bedeutung. Auch Universit&auml;ten sehen sich mit der Frage 
 konfrontiert, wie sie und ihre Mitglieder mit diesen gesellschaftlichen 
 Herausforderungen umgehen. Technische Universit&auml;ten k&ouml;nnen 
 durch ihre Forschung und Innovationsf&auml;higkeit zur L&ouml;sung 
 gesellschaftlicher Herausforderungen beitragen. So wird der Ruf nach 
 sicherheitsrelevanter Forschung an Universit&auml;ten lauter, was sich 
 zuletzt auch in neuen F&ouml;rderlinien 
 niederschl&auml;gt.</p><br><br><p> </p><br><br><p>Der Vortrag beleuchtet 
 aus philosophischer Perspektive, wie sicherheitsrelevante Forschung mit 
 Fragen der Guten Wissenschaftlichen Praxis zusammenh&auml;ngt und wo 
 Konflikte entstehen k&ouml;nnen: Zwischen jener Selbstregulierung, die 
 die Wissenschaft sich selbst als Bedingung ihrer Freiheit gegeben hat, 
 und den neuen Anforderungen einer ver&auml;nderten Welt. Denn 
 w&auml;hrend die Wissenschaftsfreiheit sicherheitsrelevante Forschung 
 ausdr&uuml;cklich einschlie&szlig;t, geraten ihre Prinzipien wie 
 beispielsweise Offenheit, Transparenz und freie Publikation dabei 
 schnell unter Druck &ndash; etwa wenn Forschung zu Schwachstellen 
 kritischer Infrastruktur genau jenen n&uuml;tzen k&ouml;nnte, die diese 
 gezielt destabilisieren wollen.</p><br><br><p> </p><br><br><p>In welcher 
 Beziehung stehen Wissenschaft und Gesellschaft? Wie nehmen 
 gesellschaftliche Entwicklungen Einfluss auf die wissenschaftliche 
 Forschung und wie wird wissenschaftliche Erkenntnis gesellschaftlich 
 rezipiert und angewandt? Die Vorlesungsreihe mit unterschiedlichen 
 KIT-internen und -externen Referierenden bietet einen &Uuml;berblick 
 &uuml;ber die Thematik, der sich in folgende Schwerpunkte gliedert: I. 
 Das Wissenschaftssystem, II. Wissenschaft und &Ouml;ffentlichkeit, III. 
 Wissenschaft und Politik, IV. Wissenschaft und Wirtschaft, V. 
 Wertediskurse.</p><br><br><p> </p><br><br><p> </p><br><br><p>G&auml;ste 
 zu Einzelterminen melden sich bitte per E-Mail an unter <a 
 href="mailto:ringvorlesung@forum.kit.edu">ringvorlesung@forum.kit.edu</a 
 >.</p><br><br><p> </p><br><br><p> </p><br><br><p><em>Foto: </em> 
 <em>jbuinac </em><em>/ stock.adobe.com</em></p><br></BODY></HTML>
DESCRIPTION: Ringvorlesung Wissenschaft in der Gesellschaft: Gute
 wissenschaftliche Praxis am Beispiel sicherheitsrelevanter
 Forschung\nGeb. 30.41 / Chemie-Hörsaal Nr. 2, KIT Campus Süd,
 Fritz-Haber-Weg 6, \n\n<p>Angesichts aktueller geopolitischer
 Entwicklungen gewinnen Fragen der Verteidigungsfähigkeit und Resilienz
 unserer Gesellschaft wieder rasant an Bedeutung. Auch Universitäten
 sehen sich mit der Frage konfrontiert, wie sie und ihre Mitglieder mit
 diesen gesellschaftlichen Herausforderungen umgehen. Technische
 Universitäten können durch ihre Forschung und Innovationsfähigkeit
 zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen beitragen. So wird der
 Ruf nach sicherheitsrelevanter Forschung an Universitäten lauter, was
 sich zuletzt auch in neuen Förderlinien niederschlägt.</p>\n\n<p>
 </p>\n\n<p>Der Vortrag beleuchtet aus philosophischer Perspektive, wie
 sicherheitsrelevante Forschung mit Fragen der Guten Wissenschaftlichen
 Praxis zusammenhängt und wo Konflikte entstehen können: Zwischen jener
 Selbstregulierung, die die Wissenschaft sich selbst als Bedingung ihrer
 Freiheit gegeben hat, und den neuen Anforderungen einer veränderten
 Welt. Denn während die Wissenschaftsfreiheit sicherheitsrelevante
 Forschung ausdrücklich einschließt, geraten ihre Prinzipien wie
 beispielsweise Offenheit, Transparenz und freie Publikation dabei
 schnell unter Druck – etwa wenn Forschung zu Schwachstellen kritischer
 Infrastruktur genau jenen nützen könnte, die diese gezielt
 destabilisieren wollen.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p>In welcher Beziehung
 stehen Wissenschaft und Gesellschaft? Wie nehmen gesellschaftliche
 Entwicklungen Einfluss auf die wissenschaftliche Forschung und wie wird
 wissenschaftliche Erkenntnis gesellschaftlich rezipiert und angewandt?
 Die Vorlesungsreihe mit unterschiedlichen KIT-internen und -externen
 Referierenden bietet einen Überblick über die Thematik, der sich in
 folgende Schwerpunkte gliedert: I. Das Wissenschaftssystem, II.
 Wissenschaft und Öffentlichkeit, III. Wissenschaft und Politik, IV.
 Wissenschaft und Wirtschaft, V. Wertediskurse.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p>
 </p>\n\n<p>Gäste zu Einzelterminen melden sich bitte per E-Mail an
 unter <a
 href="mailto:ringvorlesung@forum.kit.edu">ringvorlesung@forum.kit.edu</a
 >.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p> </p>\n\n<p><em>Foto: </em> <em>jbuinac
 </em><em>/ stock.adobe.com</em></p>\n
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 Fritz-Haber-Weg 6, 
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SUMMARY:Semesterkonzert des Sinfonisches Blasorchesters am KIT
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 
 3.2//EN"><HTML><HEAD><TITLE></TITLE></HEAD><BODY>Semesterkonzert des 
 Sinfonisches Blasorchesters am KIT<br>AKK im Forum, Engesserstr. 17, 
 76131 Karlsruhe<br><br><p>N&auml;here Informationen 
 folgen.</p><br></BODY></HTML>
DESCRIPTION: Semesterkonzert des Sinfonisches Blasorchesters am KIT\nAKK
 im Forum, Engesserstr. 17, 76131 Karlsruhe\n\n<p>Nähere Informationen
 folgen.</p>\n
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SUMMARY:Ringvorlesung Wissenschaft in der Gesellschaft: Genese, Verbreitung und
 Sicherung von Wissen
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 
 3.2//EN"><HTML><HEAD><TITLE></TITLE></HEAD><BODY>Ringvorlesung 
 Wissenschaft in der Gesellschaft: Genese, Verbreitung und Sicherung von 
 Wissen<br>Geb. 30.41 / Chemie-Hörsaal Nr. 2, KIT Campus Süd, 
 Fritz-Haber-Weg 6, <br><br><p>Der Vortrag verdeutlicht, wie sich der 
 Umgang mit Wissen durch gesellschaftliche und technologische 
 Entwicklungen kontinuierlich wandelt und welche Perspektiven sich daraus 
 ergeben. Historische Beispiele wie die Entwicklung von der Alchemie zur 
 modernen Chemie und die Entstehung des wissenschaftlichen 
 Publikationswesens &ndash; von kirchlicher Kontrolle &uuml;ber Akademien 
 und Zeitschriften bis hin zu Open Access &ndash; zeigen die zunehmende 
 &Ouml;ffnung von Wissen. Ebenso hat sich die Auffindbarkeit 
 wissenschaftlicher Ergebnisse gewandelt: von traditionellen Katalogen 
 &uuml;ber digitale Datenbanken bis hin zur Nutzung von KI zur Recherche. 
 Auch die Aufbereitung fachspezifischer Erkenntnisse hat sich 
 ver&auml;ndert: W&auml;hrend fr&uuml;her Enzyklop&auml;dien dem Publikum 
 Wissen vermittelten, &uuml;bernimmt heute Wikipedia diese Rolle &ndash; 
 k&uuml;nftig m&ouml;glicherweise KI. Abschlie&szlig;end wird die 
 dauerhafte Sicherung wissenschaftlicher Erkenntnisse betrachtet. 
 Bibliotheken und Archive, die bis vor wenigen Jahren traditionell 
 Dokumente auf Papier bewahrten, befassen sich heute mit der 
 Langzeitarchivierung digitaler Daten und dem Management von 
 Forschungsdaten.</p><br><br><p> </p><br><br><p>In welcher Beziehung 
 stehen Wissenschaft und Gesellschaft? Wie nehmen gesellschaftliche 
 Entwicklungen Einfluss auf die wissenschaftliche Forschung und wie wird 
 wissenschaftliche Erkenntnis gesellschaftlich rezipiert und angewandt? 
 Die Vorlesungsreihe mit unterschiedlichen KIT-internen und -externen 
 Referierenden bietet einen &Uuml;berblick &uuml;ber die Thematik, der 
 sich in folgende Schwerpunkte gliedert: I. Das Wissenschaftssystem, II. 
 Wissenschaft und &Ouml;ffentlichkeit, III. Wissenschaft und Politik, IV. 
 Wissenschaft und Wirtschaft, V. Wertediskurse.</p><br><br><p> 
 </p><br><br><p> </p><br><br><p>G&auml;ste zu Einzelterminen melden sich 
 bitte per E-Mail an unter <a 
 href="mailto:ringvorlesung@forum.kit.edu">ringvorlesung@forum.kit.edu</a 
 >.</p><br><br><p> </p><br><br><p> </p><br><br><p><em>Foto: </em> 
 <em>jbuinac </em><em>/ stock.adobe.com</em></p><br></BODY></HTML>
DESCRIPTION: Ringvorlesung Wissenschaft in der Gesellschaft: Genese,
 Verbreitung und Sicherung von Wissen\nGeb. 30.41 / Chemie-Hörsaal Nr.
 2, KIT Campus Süd, Fritz-Haber-Weg 6, \n\n<p>Der Vortrag verdeutlicht,
 wie sich der Umgang mit Wissen durch gesellschaftliche und
 technologische Entwicklungen kontinuierlich wandelt und welche
 Perspektiven sich daraus ergeben. Historische Beispiele wie die
 Entwicklung von der Alchemie zur modernen Chemie und die Entstehung des
 wissenschaftlichen Publikationswesens – von kirchlicher Kontrolle
 über Akademien und Zeitschriften bis hin zu Open Access – zeigen die
 zunehmende Öffnung von Wissen. Ebenso hat sich die Auffindbarkeit
 wissenschaftlicher Ergebnisse gewandelt: von traditionellen Katalogen
 über digitale Datenbanken bis hin zur Nutzung von KI zur Recherche.
 Auch die Aufbereitung fachspezifischer Erkenntnisse hat sich verändert:
 Während früher Enzyklopädien dem Publikum Wissen vermittelten,
 übernimmt heute Wikipedia diese Rolle – künftig möglicherweise KI.
 Abschließend wird die dauerhafte Sicherung wissenschaftlicher
 Erkenntnisse betrachtet. Bibliotheken und Archive, die bis vor wenigen
 Jahren traditionell Dokumente auf Papier bewahrten, befassen sich heute
 mit der Langzeitarchivierung digitaler Daten und dem Management von
 Forschungsdaten.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p>In welcher Beziehung stehen
 Wissenschaft und Gesellschaft? Wie nehmen gesellschaftliche
 Entwicklungen Einfluss auf die wissenschaftliche Forschung und wie wird
 wissenschaftliche Erkenntnis gesellschaftlich rezipiert und angewandt?
 Die Vorlesungsreihe mit unterschiedlichen KIT-internen und -externen
 Referierenden bietet einen Überblick über die Thematik, der sich in
 folgende Schwerpunkte gliedert: I. Das Wissenschaftssystem, II.
 Wissenschaft und Öffentlichkeit, III. Wissenschaft und Politik, IV.
 Wissenschaft und Wirtschaft, V. Wertediskurse.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p>
 </p>\n\n<p>Gäste zu Einzelterminen melden sich bitte per E-Mail an
 unter <a
 href="mailto:ringvorlesung@forum.kit.edu">ringvorlesung@forum.kit.edu</a
 >.</p>\n\n<p> </p>\n\n<p> </p>\n\n<p><em>Foto: </em> <em>jbuinac
 </em><em>/ stock.adobe.com</em></p>\n
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20260720T140000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20260720T153000
LOCATION:Geb. 30.41 / Chemie-Hörsaal Nr. 2, KIT Campus Süd,
 Fritz-Haber-Weg 6, 
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