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Dynamische Katalysatoren für saubere Stadtluft

Den Schadstoffausstoß von Kraftfahrzeugen beim Kaltstart und im Stadtverkehr zu verringern ist für Katalysatoren herausfordernd. Ein deutsch-französisches Forschungsprojekt unter Beteiligung des KIT hat ein vielversprechendes Konzept vorgestellt.
Ein Autokatalysator wandelt giftige Kohlenmonoxid (CO) in ungiftiges Kohlendioxid (CO2) um und besteht aus Cer (Ce), Sauerstoff (O) und Platin (Pt). (Grafik: Andreas Gänzler, KIT)
Ein Autokatalysator wandelt giftige Kohlenmonoxid (CO) in ungiftiges Kohlendioxid (CO2) um und besteht aus Cer (Ce), Sauerstoff (O) und Platin (Pt). (Grafik: Andreas Gänzler, KIT)

Platin wird aufgrund seiner guten katalytischen Eigenschaften bereits vielfach in Fahrzeugkatalysatoren eingesetzt, derzeit beträgt die Menge etwa 60 Prozent des europäischen Platin-Handels. Wissenschaftler des KIT und ihre Partner im Rahmen der „Deutsch-Französische Kooperation in der Verkehrsforschung“ (Deufrako) haben im Fachjournal „Angewandte Chemie“ nun ein Katalysatorkonzept vorgestellt, das mit einer neuartigen dynamischen Oberfläche ausgestattet ist. In ihrer Studie sind die Größe und der Zustand der Edelmetall-Nanopartikel auf der Katalysatoroberfläche einstellbar und können damit auf externe Einflüsse wie die Abgaszusammensetzung reagieren um ein optimales Ergebnis zu liefern.

Vollständiger Text: Presseinformation 151/2017


afr, 16.10.2017