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Spatenstich für die Energiewende

Bau des ersten Gebäudes des Energy Lab 2.0 startet / Forschung soll ab 2018 einziehen
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Mit dem Spatenstich beginnt die Bauphase der neuen Halle des Energie Lab 2.0 auf dem Campus Nord des KIT. (Bild: Laila Tkotz/KIT)

Die Energie der Zukunft wird flexibel und vernetzt: Strom, Wärme und Kälte, Gase und Kraftstoffe bilden dann ein durch Informationstechnik verknüpftes intelligentes Gesamt-Energiesystem. Die Technologien dazu entwickeln das KIT und seine Partner im Projekt Energy Lab 2.0, das von Bund und Land Baden-Württemberg mit rund 22 Millionen Euro gefördert wird. Der erste Gebäude- und Laborkomplex des auf 20 Jahre angelegten Projektes wurde nun mit einem Spatenstich auf den Weg gebracht. 

„Das KIT leistet maßgebliche Beiträge zu den gesellschaftlichen Herausforderungen in den Feldern Energie, Mobilität und Information“, sagt Professor Holger Hanselka, Präsident des KIT und gleichzeitig Vizepräsident der Helmholtz-Gemeinschaft für den Forschungsbereich Energie. „Doch die Antworten auf die Zukunftsfragen lassen sich nur an den Schnittstellen der Disziplinen finden. Genau hier – zwischen Energie und Information - setzt das KIT mit dem Energy Lab 2.0 an.“

Das Energy Lab 2.0 als „Reallabor“ und Simulationsplattform soll ermöglichen, neue Ansätze zur Integration unterschiedlichster Technologien in das Energiesystem zu erproben. Dafür werden erstmals größere Versuchsanlagen zur Erzeugung erneuerbarer elektrischer Energie, zur Speicherung und Umwandlung in Gas, Kraftstoffe und Wärme sowie zur Rückverstromung chemischer Energieträger miteinander vernetzt und neue Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zur Steuerung verknüpfter Energienetze erforscht.

Die Verknüpfung zu einem „intelligenten“ Gesamtsystem geschieht dabei im „Smart Energy System Simulation and Control Center (SEnSiCC)“, für welches das neue Gebäude nun gebaut wird. Es entstehen rund 800 Quadratmeter Experimentier- und Laborfläche. Das SEnSSiCC setzt sich aus vier Teilprojekten zusammen:​ Dem „Power-Hardware in the Loop (PHIL) System“, das „Smart Energy System Control Laboratory“, das Teilprojekt „Leitstellen und Control Center“ (Control, Monitoring and Visualisation Center, LCC) und das Teilprojekt „Modellierung, Simulation und Optimierung“ (Energy Grids Simulation and Analysis Laboratory).

Weitere Informationen in der Presseinformation 077/2017.


kes, 13.06.2017