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Schroff-Stiftung fördert hochbegabte Studierende

Die Gunther-Schroff-Stiftung für wissenschaftliche Zwecke hat im Juli Stipendien an hochbegabte Studierende des Maschinenbaus am KIT verliehen. Im akademischen Jahr 2011/12 fördert die Stiftung 18 junge Männer und Frauen mit insgesamt rund 40.000 Euro.

Stipendiaten der Schroff-StiftungBei einem Empfang mit anschließendem Abendessen im Gastdozentenhaus Heinrich Hertz am Campus Süd übergab KIT-Ehrensenatorin Ingrid Schroff (Porträt) die Urkunden an den dritten Jahrgang im Stipendien-Programm: die Bachelor-Studierenden Peter Bochtler, Jorge Angel Gonzalez Ordiano, Osman Sarac, Jonathan Schaible, Tessina Scholl und Daniel Wicht. Sie erhalten für die akademischen Jahre 2011/2012 und 2012/2013 je ein Stipendium in Höhe von jeweils 2.200 Euro. Das bekommen ein weiteres Mal auch die Studierenden des ersten Jahrgangs, die jetzt in der Masterphase sind: Peter Hölz, Tim Leister, Jonas Neckenich, Philipp Suhm und Sebastian Thiem. Professorinnen und Professoren der Fakultät für Maschinenbau um Studiendekan Alexander Wanner hatten die Auswahl der Studierenden organisiert.

Professor Sigmar Wittig, Mitglied des Stiftungsvorstands und früherer Rektor der Universität Karlsruhe, würdigte die Leistung der Stipendiaten und dankte der Familie Schroff für ihren großen Einsatz: "Sie fördern damit das Wichtigste am KIT, die Studierenden und die Absolventinnen und Absolventen."

Es sei eine fundamentale Aufgabe des KIT, eine herausragende, von der Forschung inspirierte Ausbildung in allen Phasen anzubieten, sagte Professor Detlef Löhe, Vizepräsident des KIT. Die Schroff-Stiftung setze mit ihrem Engagement ein Zeichen bei der Förderung der Lehre: "Ein hochqualifizierter und zugleiche verantwortungsbewusster Nachwuchs, der Führungsaufgaben übernehmen kann, ist eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg in der Wissensgesellschaft - und dazu leisten Sie einen großen Beitrag." 

Susanne Schroff, stellvertretende Vorsitzende des Vorstands, stellte die Gunther-Schroff-Stiftung    vor, die sich auf zwei Feldern engagiert: für wissenschaftliche Zwecke und für soziale Zwecke. Auf wissenschaftlichem Gebiet setzt sich die Stiftung vor allem am KIT ein, unter anderem finanziert sie die Professur für Information Services & Electronic Markets (EM) und fördert das Gastdozentenhaus, das KIT-Archiv und die Erweiterung des Wohnheims, das der Verein Studentenwohnheim betreibt. Zu den sozialen Belangen, für die sich die Stiftung stark macht, gehören die Altenpflege, die Betreuung Behinderter und die Bekämpfung von Armut.

Das Unternehmerehepaar Ingrid und Gunther Schroff hatte die Stiftung Mitte der 80er Jahre gegründet. Dem 1999 verstorbenen Gunther Schroff war 1989 die Würde eines Ehrensenators der Universität Karlsruhe (TH) verliehen worden. Im Jahr 2001 erhielt auch Ingrid Schroff in Anerkennung ihrer Verdienste für die Wissenschaftsförderung – als erste Frau in der Geschichte der Universität – die Würde einer Ehrensenatorin der Fridericiana.

Im Bild: Ehrensenatorin Ingrid Schroff (Sechste von rechts), Susanne Schroff, die stellvertretende Vorsitzende des Stiftungsvorstands (Fünfte von rechts), KIT-Vizepräsident Detlef Löhe (rechts), weitere Mitglieder des Vorstands und die Bachelor-Studierenden, die ein Stipendium erhalten. (Foto: Lukas Treudler)

ele, 20.07.2012