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Forschungszentrum Karlsruhe

Vom Kernforschungszentrum zum Forschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft
Flagge der Universität, des Forschungszentrums und des KIT
Wie bei der Einrichtung der Polytechnischen Schule in Karlsruhe beschritten auch die Väter der 1956 gegründeten Kernreaktor Bau- und Betriebsgesellschaft mbH, dem späteren Kernforschungszentrum Karlsruhe (KfK), Neuland: Auf einem Gelände bei Eggenstein-Leopoldshafen, nördlich von Karlsruhe, nahm 1962 mit dem Forschungsreaktor 2 (FR 2) der erste in Eigenbau realisierte deutsche Reaktor den Betrieb auf.

Der erste seiner Art war auch der Brutreaktor-Prototyp KNK. Die Kompakte Natriumgekühlte Kernreaktoranlage wurde zunächst von 1971 bis 1974 mit einem thermischen Kern als KNKI und dann von 1977 bis zur endgültigen Abschaltung 1991 mit einem schnellen Kern als Schnellbrüterkraftwerk KNKII betrieben. Auf dem Gelände des heutigen Campus Nord entstand weiterhin die 1990 stillgelegte Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe.

Seit Anfang der Neunzigerjahre erfolgte die zunehmende Konzentration auf Umwelttechnik, Energie- und - vor allem physikalische - Grundlagenforschung, die auch in der Umbenennung in Forschungszentrum Karlsruhe - Technik und Umwelt (1995) zum Ausdruck kam. Ab 2002 wurde der Untertitel "Technik und Umwelt" ersetzt durch "in der Helmholtz-Gemeinschaft".

Die Verbindungen zur Universität Karlsruhe reichen bis in die Gründertage des Forschungszentrums zurück: Die "Wirtz-Gruppe", die Arbeitsgruppe Reaktorbau aus Werner Heisenbergs Max-Planck-Institut für Physik in Göttingen, siedelte mit ihrem Leiter Karl Wirtz nach Karlsruhe um; Wirtz selbst wurde Gründungsdirektor des Instituts für Neutronenphysik und Reaktortechnik und Ordinarius an der Universität Karlsruhe.