Home | english  | Impressum | Sitemap | Intranet | KIT

Mehr Studierende in den MINT-Fächern

Die Zahl der Studierenden in den MINT-Fächern am Karlsruher Institut für Technologie nimmt zu. Damit liegt das KIT im Landestrend, wie aktuelle Zahlen des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst belegen.

Schlaue MädchenIn Baden-Württemberg steigen die Studierendenzahlen in den MINT-Studiengängen (Mathematik - Informatik - Naturwissenschaft - Technik). Ministerin Theresia Bauer hat jetzt bei einer Pressekonferenz mit dem statistischen Landesamt in Stuttgart vorläufige Zahlen vorgestellt: 127.361 Studierende in MINT-Fächern kann Baden-Württemberg aktuell vermelden, 28,3 Prozent davon sind Studentinnen. Die Studienanfängerzahlen im MINT-Bereich legten dabei um 22 Prozent im Vergleich zum vorherigen Studienjahr zu, die Gesamtzahl der Studierenden lediglich um 16 Prozent.

Auch am KIT nimmt die Zahl der Studierenden in MINT-Fächern zu: Die Studienanfängerzahlen im MINT-Bereich sind im Wintersemester 2011/12 im Vergleich zum Vorjahr am KIT um 18,4 Prozent und damit stärker als die Gesamtzahl der Studierenden (8,6 Prozent) gestiegen. Insgesamt zählte das KIT 20.750 MINT-Studierende, knapp 4000 mehr als vor fünf Jahren. Entschieden sich im Wintersemester 2006/07 fast 4000 Frauen für ein MINT-Fach, so waren es 2011/12 schon knapp 5000. Damit liegt das KIT etwas unter dem Landesdurchschnitt: Der Frauenanteil unter den MINT-Studierenden am KIT ist in den vergangenen Jahren nur leicht auf 23,7 Prozent angestiegen.

Bei den Studienanfängerinnen am KIT sind die beliebtesten MINT-Fächer Wirtschaftsingenieurwesen, Bauingenieurwesen und Architektur, bei den Studienanfängern Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen und Informatik. Bei der Pressekonferenz in Stuttgart erklärte Ministerin Bauer, dass die Studienfachwahl in den MINT-Fächern stark geschlechtsspezifisch geprägt sei: Frauen interessierten sich eher für MINT-Fächer, wenn sie anwendungsbezogen ausgerichtet sind, interdisziplinäre und internationale Aspekte beinhalten oder Bezug zu gesellschaftlichen Themen herstellen, etwa der Energiewende.

Orientierung bietet das MINT-Kolleg Baden-Württemberg als Gemeinschaftsprojekt des KIT mit der Universität Stuttgart. Es ist ein Propädeutikum, d.h. eine Einrichtung zur Verbesserung der fachlichen Voraussetzungen und Kenntnisse in der Übergangsphase von der Schule bis zum Fachstudium in den MINT-Fächern.


ele, 11.04.2012