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40 Jahre Yoga im Uni- und KIT-Hochschulsport

Die vor 40 Jahren an der Universität Karlsruhe gegründete Yoga-Hochschulsportgruppe ist die wohl älteste in Deutschland.

Über England, das traditionell mit Indien verbunden ist, kamen in den 1960er Jahren erste Yogaaktivitäten nach Deutschland; von Lehrern aus Indien wurden Yogalehrer ausgebildet. Mit einem dieser Yogalehrer der ersten Stunde, Hansjörg Seng, bot die Universität Karlsruhe wohl als erste Universität Deutschlands im Wintersemester 1971/1972 Yoga im Hochschulsport an. Was damals mit viel Skepsis betrachtet wurde, genießt heute Anerkennung und Wertschätzung.

Seng, der am Institut für Siedlungswasserwirtschaft der Universität Karlsruhe promovierte und später Honorarprofessor wurde, ist heute noch intensiv für das Institut für Sport- und Sportwissenschaft am KIT im Yoga tätig. Mittlerweile ist sein Schwerpunkt die Ausbildung von Yogaübungsleitern. Eine Ausbildungsklasse, der Wissenschaftler und Studenten verschiedenster Fachrichtungen und unterschiedlichen Alters angehören, gewährleistet Kompetenz und kontinuierliche Verfügbarkeit der Übungsleiter.

In Zukunft könnte Yoga ein wichtiger Bestandteil der akademischen Ausbildung werden. Eine neue Kultur des Denkens wird ein wichtiges Thema einer Eliteuniversität werden, in der Kreativität und Intuition eine entscheidende Rolle spielen. Die am KIT-Campus Süd angebotenen Veranstaltungen basieren auf dem differenzierten Ansatz des Yoga, in dem körperliche und mentale Anteile mit dem Gruppenerleben verbunden werden. Unmittelbar förderliche Effekte lassen sich kombinieren mit langfristigen Entwicklungen des Selbsterlebens und der bewussten Lebensführung.

Geschult werden individuelle Körper-, Atem- und Sinneswahrnehmung, sowie Konzentration und Achtsamkeit. Gezielt eingesetzt lassen sich mit den erlernten Yogaübungen individuelle Schwächen abbauen.


del, 18.10.2011