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Forschungsneubauten auf dem Campus Süd: Architekturwettbewerb entschieden

Der Planungswettbewerb für die neuen Gebäude des Materialwissenschaftlichen Zentrums für Energiesysteme (MZE) und des MikroTribologie Centrums (µTC) auf dem Campus Süd des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) ist entschieden.

Den 1. Preis errang das Architekturbüro van den Valentyn aus Köln. Weitere Preise gingen an die Architekten SEHW, Stuttgart, die Architekten Marte.Marte, Weiler/Österreich und das Büro Hotz + Architekten, Freiburg. Eine Anerkennung erhielt das Karlsruher Büro Rossmann und Partner.

Die Entscheidung des Preisgerichts unter Vorsitz von Dipl.-Ing. Christoph Ingenhoven haben Leitender Baudirektor Günter Bachmann, Leiter des Staatlichen Vermögens- und Hochbauamts Karlsruhe, das Präsidium des KIT, vertreten durch Professor Detlef Löhe und der Leiter der Abteilung Bauangelegenheiten der Fraunhofer Gesellschaft, Markus Scheben, am 9. Juni in Karlsruhe bekannt gegeben.

Mit der Gründung von materialwissenschaftlichen Zentren an mehreren Universitätsstandorten des Landes Baden-Württemberg sollen Strukturen für eine verstärkte Grundlagenforschung auf diesem innovativen Forschungsfeld geschaffen werden. Am KIT ist dabei die Errichtung eines Materialwissenschaftlichen Zentrums für Energiesysteme (MZE) mit Gesamtbaukosten von 27,4 Millionen Euro geplant. In dessen Fokus stehen vor allem neue Materialkonzepte für eine effiziente Energiewandlung und -speicherung.

In unmittelbarer Nachbarschaft des MZE soll für eine Bausumme von 5,5 Millionen Euro der Neubau eines MikroTribologie Centrums (µTC) des Fraunhofer-Institutes für Werkstoffmechanik (Freiburg) entstehen. Dessen Zielsetzung ist es, die wissenschaftlichen Grundlagen tribologischer Prozesse zu verstehen, bei denen es maßgeblich um die Messung und das Verständnis kleinster Reibungs- und Verschleißwerte geht.

In einem gemeinsam vom Land Baden-Württemberg und der Fraunhofer Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. ausgeschriebenen, EU-weiten Bewerbungsverfahren hatten sich über 50 Architekturbüros beworben. 30 Büros wurden nach einem Auswahlverfahren zur Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert. 26 Arbeiten wurden zur Beurteilung eingereicht. Für die Preise stand als Wettbewerbssumme ein Gesamtbetrag in Höhe von 140.000 Euro zur Verfügung.


del, 15.06.2011