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Konishi-wa – Japantage 2011 eröffnet

Auftaktveranstaltung zur offiziellen Eröffnung der Japantage 2011 vom 2. bis 8. Mai
Japantage 2011: Übergabe von angeschmolzenen Mauer- und Glasstücken der beim Atombombenabwurf im August 1945 zerstörten Universität Hiroshima
Regun Kayo überreicht Volker Saile "Hiroshima Roof Tiles" (Foto: Andreas Drollinger)
Japantage 2011: Regun Kayo, Student der Universität Hiroshima
Kayo präsentierte drei traditionelle japanische Instrumente (Foto: Andreas Drollinger)
Japantage 2011: Dr. Achim Niessen, Leiter des Akademischen Auslandsamtes am KIT
AAA-Leiter Achim Niessen stellte Kooperationen des KIT mit japanischen Hochschulen vor (Foto: Andreas Drollinger)

"Unsere Kontakte ausbauen, noch mehr kulturelles Verständnis schaffen, neue wissenschaftliche Gedanken entwickeln": Das sei die Idee der Japantage, so Professor Volker Saile, Chief Science Officer des KIT bei der Auftaktveranstaltung. Anlass für die Japantage, die in diesem Jahr an 18 deutschen Hochschulen stattfinden, ist das 150. Jubiläum des deutsch-japanischen Freundschafts- und Handelsvertrages von 1861.

Die japanische Lebensart, so Saile, lerne man am besten über Kunst, Kultur und Sport des Landes kennen. Eine Kostprobe davon bot Regun Kayo mit Biwa, Koto, Shakuhachi auf gleich drei traditionellen japanischen Instrumenten.

Der Student der Universität Hiroshima überreichte dem KIT zudem einige "Hiroshima Roof Tiles": angeschmolzene Mauer- und Glasstücke der beim Atombombenabwurf im August 1945 zerstörten Universität. Sie gelten heute als Symbol des Friedens und der Dankbarkeit, das Studierende aus Hiroshima an Einrichtungen in aller Welt überbringen, die ihre Universität beim Neubeginn unterstützt haben. Anfang der 1950er-Jahre trug die Universität Karlsruhe mit Bücherspenden zum Wiederaufbau der Bibliothek der Universität Hiroshima bei.

Die aktuellen Kooperationen des KIT mit japanischen Hochschulen stellte Dr. Achim Niessen vor, der Leiter des Akademischen Auslandsamtes (AAA) am KIT. Zu den offiziellen Partnerschaften mit sechs Universitäten kam im vergangenen Jahr ein Exzellenzkonsortium hinzu, an dem in Deutschland neben dem KIT die Universitäten Heidelberg und Göttingen sowie die japanischen Universitäten Kyoto, Osaka und Tohoku beteiligt sind.

Informationen zu Japanaufenthalten und Fördermöglichkeiten für Studierende und Wissenschaftler bieten weitere Veranstaltungen bei den Japantagen, die noch bis zum 8. Mai laufen. Dazu gibt es ein Kulturprogramm – vom japanischen Bogenschießen Kyodo bis zum Uchiwa-Fächer-Workshop –, welches das Studentwerk Karlsruhe organisiert hat. Partner der Japantage am KIT ist die Deutsch-Japanische Gesellschaft.

Programm der Japantage


le, 02.05.2011