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Medizintechnik: Drucker für Moleküle

Gründerprojekt erhält Förderung durch „Helmholtz Enterprise“

Biomedizinische Wechselwirkungen umfassend zu testen, benötigt durchsatzstarke Verfahren. Die biomedizinische Forschung oder die klinische Diagnostik setzt dafür hochaufgelöste Oberflächenmuster aus bioaktiven Stoffen wie Proteinen, Antikörpern oder DNA ein. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des KIT haben in dem Ausgründungsprojekt myPrint einen molekularen Drucker entwickelt, der solche Muster in deutlich höherer Auflösung druckt als bisher. Das Gründerprojekt wird nun vom Förderprogramm „Helmholtz Enterprise“ über zwölf Monate mit 200.000 Euro unterstützt.

Auf die Oberflächenmuster werden Substanzen, beispielsweise Zellkulturen, aufgetragen, um deren Interaktionen zu untersuchen. Die Muster müssen dafür hochaufgelöst und exakt definiert sein. Bisher musste man aber bei der Herstellung von diesen Kompromisse in Hinblick auf Auflösung, verwendbare Materialien, Musterflexibilität und Geschwindigkeit eingehen. „Der Drucker, den wir entwickelt haben, ermöglicht eine bisher unerreichte Flexibilität in der Herstellung von besonders großflächigen Oberflächenmustern mit Auflösungen bis in den Nanometerbereich“, sagt Uwe Bog vom Institut für Nanotechnologie des KIT und Leiter des Projekts. Die Forscher haben den molekularen Drucker speziell für biomedizinische Anwendungen entwickelt und wollen damit vor allem Einrichtungen auf dem Gebiet der biomedizinischen oder nanotechnologischen Forschung unterstützen.

Mehr Information: helmholtz.de/aktuell/presseinformationen/artikel/artikeldetail/tausche_labor_gegen_start_up_helmholtz_foerdert_sechs_innovative_spin_offs

 

swi, 28.02.2018