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Quantensimulator: erster funktionierender Baustein

Forscher am KIT haben einen supraleitenden Quantensimulator konzipiert, der komplizierte biologische Prozesse abbilden könnte.
Grafische Darstellung eines Quantenbits, bei dem grüne und gelbe Linien die unterschiedlichen Zustände des BIts darstellen die gleichzeitig eingenommen werden können
Quantenbits können im Gegensatz zu klassischen Bits zwei Zustände zugleich annehmen: rechts und links, gelb und blau, Null und Eins. (Grafik: KIT)

Viele Prozesse in der Natur sind so kompliziert, dass herkömmliche Computer bei der Berechnung versagen. Das betrifft auch eines der grundlegendsten Naturphänomene: Die Wechselwirkung zwischen Licht und Materie bei der Fotosynthese. Hier setzen Forscher große Hoffnungen in Quantensimulatoren. Physiker am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben nun einen großen Schritt zum quantenmechanischen Verständnis des Pflanzenstoffwechsels getan und ihre Ergebnisse im Journal „Nature Communications“ veröffentlicht. Ihre Arbeit sehen sie auch als wichtigen Baustein auf dem Weg zu einem universellen Quantencomputer.

Vollständiger Text: Presseinformation 143/2017

mex/kes, 04.10.2017